Wie sage ich meinen Eltern das ich eine Psychotherapie machen will?

5 Antworten

Sag einfach, dass du gerne eine Psychotherapie machen möchtest (gute Entscheidung und mutiger Schritt übrigens!). Da hört man ja schon raus, dass es dir nicht so besonders geht. Meine Mutter hat damals jedenfalls nicht groß nachgefragt, warum. Sollten sie doch fragen, kannst du ja einfach sagen "mir geht es im Moment nicht so gut und ich möchte gern mit einem Außenstehenden drüber reden". Das sollten sie hoffentlich verstehen, dein Wohlergehen sollte ihnen als Eltern ja am Herzen liegen. Wenn sie dir mit den Kosten kommen - es gibt Kassenplätze! Muss man zwar meistens etwas danach suchen, aber die Krankenkasse übernimmt das dann. Alles Gute!

ps. Psychologe ist der zum Reden, Psychiater der für die Medikamente. Aber das regelt sich dann alles von alleine - dein Therapeut wird dich weiterüberweisen, falls er Medikamente für notwendig hält, sofern er sie nicht selbst verschreiben kann

Danke :) ich bin privatversichert, vielleicht zahlen die das ja..

@Donut300

Auf jeden Fall gute Chancen.

Du kannst ja mit deinem Arzt sprechen und sagst ihm, dass du gerne eine Überweisung zum Psychiater haben möchtest, dass er / sie aber jetzt erstmal noch nichts deinen Eltern sagen soll. Dann holst du dir einen Termin beim Psychiater oder du kannst auch einfach so hingehen, nur dass du dann evtl. ziemlich lange warten musst. Aber ich finde es total toll, dass du selbst zu der Überzeugung gekommen bist, dass das der beste Weg für dich ist! Super!!!

  • sag ihnen dass du depressionen hast und nicht weisst warum du dies hast.
  • schau bei wikipedia nach den Kriterien und sage deinen eltern dass du das hast und zu einem Facharzt willst.
  • sag dass es eine koerperliche krankheit ist, wo im gehirn botenstoffe fehlen.
  • geh zu einem Kinder- und Jugendpsychiater, gelbe seiten, mach einen termin aus

Klar ist doch, Dir geht es be....Was hindert Dich, mit Deinen Eltern Klartext zu reden! Schlimmer kann's doch gar nicht werden. Du wirst sehen, ein wahres Wort erleichtert ungemein. Ich habe mich früher auch immer verbogen. Nach einem daneben gegangenen Selbstmordversuch habe ich mir angewöhnt, die Wahrheit zu sagen, egal, wie schlimm. Und seither geht es mir prächtig. Mir drückt keine Lüge auf den Magen. Gg

Du brauchst doch nur mal mit deinem Hausarzt darüber reden ... und vielleicht kann der dir dann sogar einen guten Therapeuten empfehlen. So würd ICH es jedenfalls machen

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