wie hoch ist die Überlebenschance bei Überdosis paracetamol?

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

grosse Überlebenschancen (totale Genesung) 66%
keinerlei Überlebenschancen (höchstens wenige Stunden noch) 20%
weitreichende Überlebenschancen (Monate) 13%
mittlere Überlebenschancen (1 Woche) 0%

5 Antworten

grosse Überlebenschancen (totale Genesung)

"Etwa 4200 Fälle von Paracetamol-Vergiftungen wurden den deutschen Giftinformationszentren im Jahr 2006 gemeldet. Die Gesellschaft für klinische Toxikologie schätzt, dass etwa zwei Drittel davon in »selbstschädigender Absicht« erfolgten. Zum Vergleich: Im selben Jahr nahmen sich in Deutschland rund 9800 Menschen das Leben. Wird ein Suizidversuch mit Paracetamol rechtzeitig entdeckt, sind die Chancen auf Rettung ausgesprochen gut: Von den 4200 Fällen ging nach Angaben der Giftinformationszentren nur einer tödlich aus. Ein Grund: Die Vergiftung ist gut zu behandeln, wenn sie früh genug entdeckt wird. Als Antidot steht N-Acetylcystein zur Verfügung." Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=6126

Da sie bereits in Behandlung ist, schätze ich ihre Chancen das ganze zu überstehen als recht gut ein, die Frage ist nur welche Schäden die Leber davonträgt, da die Dosis die sie genommen hat es doch in sich hat... Der Beitrag kommt zwar jetzt etwas spät (Frage vor 7 Jahren gestellt) aber vielleicht beschäftigt das Thema andere ja auch noch :-)

Das ist Schwachsinn.ich habe mal 28 Tabletten 14 Gramm paracetamol auf einmal zu mir genommen bekam starke Schwindelgefühle wurde müde und musste mich 5 Stunden nach der einnahmne übergeben. Ich dachte und hoffte das ich 3 Tage nach der Einnahme sterben müsste was aber evidenter Weise nicht geschah.eine Woche später versuchte ich es mit einer anderen Takti: ich nahm eine höhere Dosis,diesmal 18 Gramm(36 Tabletten) jeweils 12 Tabletten in 1 stundigen Abstand ein.die Symptome waren die gleichen nur achtete ich diesmal darauf nichts zu essen damit ich nichts Erbrechen konnte. Dieser Plan ging nach hinten los da mich viel öfter übergeben musste als beim ersten mal was bestimmt an der höheren Dosis lag.das war gestern mal sehen ob es diesmal klappt

die maximale Tageshöchstdosis liegt bei 8 Tabletten warum nimmst du nicht gleich Tramadol oder Demerol oder Morphium ?

Hey em ich  keine antwort aber mich würde  interessieren was mit der kollegin war also hatte sie was mit der lebr und hat sie überlebt  etc..  

"Eine Überdosierung über 150 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht oder 7,5 Gramm für Erwachsene führt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer irreversiblen Schädigung der Leberzellen oder gar zum Leberversagen.[6] Dieses kann zum Tod führen, wenn es nicht behandelt wird. Ein geeignetes Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung ist – als SH-Donator – N-Acetylcystein, falls es innerhalb von zehn Stunden verabreicht wird. Wer Alkohol zu sich genommen hat, sollte Paracetamol nicht verwenden, da die mit dem Alkoholabbau beschäftigte Leber dieses nicht mehr korrekt verarbeiten kann. Alkohol wird über das selbe Cytochrom abgebaut wie Paracetamol. Ist dieses Enzym durch regelmäßigen Konsum von Alkohol induziert (erhöht), wird auch mehr Paracetamol zu seinem giftigen Teil-Abbauprodukt N-Acetyl-p-benzochinonimin abgebaut. Bei moderatem Alkoholkonsum wird deshalb vom Gebrauch von Paracetamol abgeraten, um Leberschäden vorzubeugen."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paracetamol

Das liegt eher an der Konstitution Deiner Bekannten. Eine Überdosierung von Paracetamol kann zu Leberversagen führen. Diese Frage kann Dir nur der behandelnde Arzt beantworten

So ist es! DH für Dich!

@Baiana

Korrekt. Daumen.

Überlebenschancen bei einer schwerer Paracetamolvergiftung?

Hallo liebes Gute-frage-net-Forum! Erstmal vorweg, es ist kein Gag, ich meine es bitterernst und die folgende Geschichte ist nicht ausgedacht, deshalb wäre ich sehr dankbar, wenn ich ernste Antworten bekomme.

Es geht um meine Freundin, die am Donnerstagabend 20 Gramm (!!!!) Paracetamoltabletten auf einmal geschluckt hat-in suizidaler Absicht. Ihre Eltern hätten sie am nächsten Morgen ganz blass angetroffen und erzählt, dass sie fast die ganze Zeit nur am Erbrechen war, aber sie hat ihnen nichts von der Einnahme erzählt. Sie hat es niemandem gesagt, auch nicht mir. Aber weil das Erbrechen nicht besser geworden ist, sind ihre Eltern mit ihr ins Kh gefahren, das war am Samstagabend, zwei Tage nach der Einnahme.Dort hat sie dann erzählt, was sie gemacht hat. Die Ärzte haben ihr Blut abgenommen und gesehen dass ihre Leberwerte bei 1300 sind und der Normalwert liegt bei 35 oder so. Im Kh ist das Erbrechen immer schlimmer geworden und sie wurde in ein Uniklinikum notfallsverlegt. Dort liegt sie jetzt auf der Intensiv. Ich hab das alles erst gestern Abend mitbekommen, was passiert ist und mache mir echt große Sorgen.

Ich hab echt große Sorge um sie. Ich weiß, es ist falsch, aber ich habe im Internet nachgegoogelt, was so eine Paracetamolvergiftung bedeutet und das hat mich echt unruhig gemacht. Da stand, dass ab 10 gramm es potenziell tödlich ist, und dass das Gegenmittel ACC oder so wie das heißt, nur bis zu 24 Stunden hilft. Und bei meiner Freundin wurde erst nach ca 2 Tagen gehandelt und sie hat die doppelte gefährliche Menge genommen.

Mir ist klar, dass hier keine Ärzte oder sowas sind, aber es ist mir wirklich wichtig zu wissen, wie ihre Überlebenschancen ungefähr sind, also was ihr dazu denkt. Hat sie gute Genesungschancen? Oder kann es sein, dass sie ein Leben lang eine kaputte Leber hat?

danke für eure Antworten im Voraus!

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