Wie gehe ich mit einem Menschen um der ständig bemitleidet werden will?

3 Antworten

Schmerzen können einen Menschen auf Dauer tatsächlich total zermürben. Am besten sollte ihr Hausarzt eine Überweisung zum Schmerztherapeuten ausstellen.

Die Schmerzen über die sie klagt sind eher sowas wie Muskelschmerzen nach einem langen Tag oder der Gartenarbeit. Ist eher wirklich ein Schrei nach Mitleid und Aufmerksamkeit

@xm123

Schmerzen sind Schmerzen. Aber wenn es wirklich "ein Schrei nach Mitleid und Aufmerksamkeit" ist, wie könnte sie denn die Aufmerksamkeit bekommen, die ihr fehlt? Vielleicht ist sie zu viel alleine? Oder ist sie in den Wechseljahren? Da wir hier nichts über sie wissen, können wir eigentlich gar nichts Seriöses dazu sagen.

@Qwrrrl

Aufmerksamkeit braucht jeder Mensch damit er sich nicht alleine fühlt oder geliebt fühlt etc. Sie hat keinen Partner mehr (dass ist meiner Meinung nach der Auslöser gewesen) und der fehlt ihr. Aber der Punkt ist der, den kann ich ihr nicht ersetzen bzw diese Art von Aufmerksamkeit die sie anscheinend braucht die mit einer Partnerschaft verbunden ist. Tut mir Leid, ich wende mich das erste Mal in meinem Leben an ein Forum und halte mich deswegen ein bisschen zurück

@xm123

Ja, natürlich bist du damit überfordert. Du darfst nicht zu viel von dir selbst verlangen. Aber auch nicht ins andere Extrem fallen. Am besten ruhig bleiben - einfach gesagt, ich weiß - und diese Ruhe ein bisschen ausstrahlen. Sag ihr ganz lieb, dass du sie verstehst und dass du traurig bist, dass du ihr nicht helfen kannst. Dann fühlt sie sich verstanden und muss nicht so darum kämpfen und kann auch mal lwieder los lassen und dann auch mit dir fühlen, denn sie wird ja nicht möchten, dass du traurig bist. Lass sie ein bisschen jammern, das ist ein psychisches Ventil. Wer immer alles in sich rein frisst, der wird krank. Das sollst du auch nicht. Mal ein bisschen zusammen weinen kann auch ok sein. Danach kannst du auch mal wieder etwas mit ihr unternehmen, wo ihr auch mal zusammen lachen könnt. Es ist nicht immer so einfach mit den Müttern. :-)

@Qwrrrl

Ruhig zu bleiben ist da leider auch nicht immer ganz einfach. Aber ich versuche es natürlich so gut ich kann. Ich kann halt auch nicht immer stark für uns beide sein bzw alle ihr emotionen auf mir aufladen lassen. Das belastet mich ja zunehmend mehr und mehr. Aber ich gebe mein Bestes Alles wieder in den Griff zu bekommen bzw wieder ein gutes Verhältnis zu ihr aufzubauen. Vielen Dank fürs zuhören und deine Ratschläge!

auch wenn das jetzt hart klingt: hör dir das einfach nicht mehr an. sobald sie wieder jammert, sag dass du dir das nicht anhören möchtest da sie sich ja anscheinend sehr wohl fühlt in ihrem loch, denn sonst würde sie zur therapie gehen. einfach jedesmal sagen "dann geh in therapie". du musst dabei kein schlechtes gewissen haben denn sie zieht dich damit ja auch runter und besser wirds durch das gejammer auch nicht. sie sollte sich wirklich helfen lassen. und du lass dich nicht als blitzableiter missbrauchen.

Ich versuche es nicht mehr so nah an mich heran zu lassen. Ist nur nicht so leicht, wie du gesagt hast, wegen dem schlechten Gewissen, denn ich möchte ihr ja helfen. Aber ich kann es nun mal nicht, weil ich nicht mehr weiß wie bzw sie ziemlich resistent gegen meine Ratschläge zu sein scheint. Wegen der Therapie: Man kann einen Menschen nur schwer zu etwas bringen, wenn dieser das Problem nicht selber erkennt und es nicht aus freien Stücken möchte.

Vielen Dank für deine Antwort!

@xm123

klar, sollst sie ja nicht zwingen aber wenn sie dich mit dem thema nervt, erwähnst halt die therapie. denn einen besseren rat gibts wohl nicht. eben, und du kannst ihr auch nicht wirklich helfen. du kannst für sie da sein aber auch nur in dem maße, indem es dir nicht schadet.

@Libertyyy

Da hast du vollkommen recht und das ist mir auch alles schon seit längerem bewusst. Aber das ihr derzeitiges Verhalten mir sehr schadet hab ich schon oft versucht ihr klar zu machen oder es ihr zu zeigen. Sie sieht meiner Ansicht nach die Dinge nur aus ihrer sicht und nicht aus meiner. und das macht die situation sehr schwierig da ich mich in sie aber sie sich nicht in mich reinversetzen kann.

Hallo

letztlich darf Deine Mutter für Ihr Selbstmitleid einfach keine Beachtung und keinen Zuspruch mehr finden. Wenn Du wirklich eindeutig ausmachen kannst, dass die Beschwerden die Sie äußert Ihrem geringen Selbstwert zu Grunde liegen, so reagiere nicht darauf.

Zwangsläufig muss Deine Mutter das Problem, ihre Unzufriedenheit selbst aus der Welt schaffen - in dem Sie an sich arbeitet.

Das habe ich mir auch schon überlegt gehabt. Also dass sie sich vielleicht selber hilft wenn von mir keine Reaktion kommt. Aber darauf reagiert sie leider beleidigt oder aggressiv