Widerspruch gegen Bescheid von Krankenkasse

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Meine Empfehlung, bei Unstimmigkeiten mit einer Krankenkasse:

Spreche mit der Krankenkasse, dass ein neutrales Gutachten (Neutraler Gutachter z.B. Uni-Zahnklinik) erstellt wird. Der Unterlegene muss die Gutachter-Kosten zahlen. Sollte es die Krankenkasse sein, Herzlichen Glückwunsch zur Kostenübernahme.

Bei uns in D gibt es Zahnärzliche Gutachter die ein zahnmed. gutachten erstellen und prüfen.Normalerweise stellt dies die Kranken. Kasse. Kannst ja in deiner AOK mal auf blöd fragen wer das in deinem Gäu macht, und halt nix von deinem laufenden Fall erzählen. Dann denn ZA fragen und so durchhangeln..

Wie alt ist euer Kind denn? Ich würde selber einen Widerspruch schreiben, hier muss auf jedenfall mehr drin stehen, als beim Antrag. Vielleicht hat das Kind durch die Fehlstellung auch Probleme beim Sprechen, dadurch würden Logopädiekosten dazukommen und vielleicht wird es dadurch bei den Klassenkamaraden gehänselt und es ist ein enorm psychischer Druck vorhanden... gut ist wahrscheinlich übertrieben, aber meisstens hilft es wenn man mindestens zwei DinA vier Seiten schreibt mit einer Begründung. Das ganze vom Arzt nochmal bestätigen lassen, denn bei der Krankenkasse zählt nur das geschriebene Wort, wenn der Arzt nicht ausdrücklich schreibt, dass es keine kosmetische Behandlung ist, dann zahlt die Kasse auch nicht. Gruss und viel Glück

Wenn der Zahnarzt die Behandlung als notwendig ansieht wird die Argumentation der Kasse sehr dünn. Notfalls würde ich zu einer kooperativeren Kasse wechseln. Ist deutlich einfacher als sich mit dem Widerspruch auf zu halten. Oder wechsel in eine Versicherung die zahlen wirklich gut.

Das hat nichts mit der Kasse zu tun. Der Unterschied zw. Ober-u.Unterkiefer muß einen bestimmten Wert haben,um als med. Problem anerkannt zu sein. Das gilt überall.

@kodiaksa

Ist richtig, das hat uns die KO auch erklärt. Aber sie hat auch zugestanden, dass der Fall "hart an der Grenze" sei.

Damit solltest Du zu einem Anwalt gehen, das wirst Du alleine nicht schaffen.

Gegen Krankenkasse vorgehen oder stillhalten?

Hallo zusammen, ich habe von meiner DAK einen Brief bekommen, dass für 8 Tage kein Krankengeld gezahlt wird, weil die Krankmeldung zu spät eingetroffen ist. Ich bin wie vor den Kopf geschlagen, weil dies noch nie bemängelt wurde.

Kurz zum Hintergrund:

Ich bin jetzt seit April letzten Jahres krankgeschrieben und wurde auch zum 04.10.16 ausgesteuert. Ich kann meine ausgehende Post nicht selbst zur Post bringen, es gibt keinen Briefkasten in der Nähe und mein Briefträger darf auch keine Post mitnehmen. Somit bin ich darauf angewiesen, dass meine Freundin die Briefe von mir abholt und einwirft. Da sie aber selbst arbeitet schafft sie es nicht immer wirklich alle 7 Tage vorbeizukommen und so war es auch in diesem Fall. So habe ich es auch der Krankenkasse in einem Widerspruch geschildert aber das lässt sie nicht gelten.

Es geht immerhin um fast 270 € und auf die kann ich nicht mal so eben verzichten. Nun weiß ich aber nicht wie ich den erneuten Widerspruch begründen soll. Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass die Krankschreibung später rausging und es gab kein Ärger, aber das sollte ich wohl eher nicht als Begründung angeben. Die DAK weiß dass ich vorerst weiterhin arbeitsunfähig sein werde. Ich musste nach Aufforderung von der DAK die Rente einreichen und habe diese jetzt auch bestätigt bekommen, vollständig erwerbsunfähig, was auch der Krankenkasse mitgeteilt wurde. Ich habe jetzt auch ein Urteil vom Landessozialgericht NRW gefunden, was vielleicht helfen könnte und wäre auch bereit vors Sozialgericht zu gehen.

Aber, jetzt hier mein Dilemma.

Ein bischen bin ich glaube ich noch auf das Wohlwollen der DAK angewiesen. Ich bekomme noch weiterhin Physiotherapie aber immer nur mit der Begründung von meinem Neurologen dass es weiterhin notwendig ist. Normalerweise bekommt man nur dreimal Physiotherapie verordnet. Ich bin wirklich auf einem guten Weg tatsächlich längere Strecken mit meinem Rollator zu laufen und es wird gerade das Bus fahren getestet. Ein absolut realistisches Ziel ist es, dass ich ihn auch wieder ganz loswerde und dann auch endlich wieder arbeiten gehen kann. Jetzt habe ich ein bischen die Befürchtung, wenn ich da jetzt voll gegen diesen Entscheid vorgehe dass die DAK mir die Physiotherapie nicht mehr durchgehen lässt.

Daher frage ich Euch jetzt einfach mal um Rat, was Ihr machen und wie Ihr vorgehen würdet.

Danke schon mal im Vorraus.

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