Was haltet Ihr von der Wirksamkeit der Globuli?

Das Ergebnis basiert auf 29 Abstimmungen

Ja, haben mir geholfen 62%
Nein, Globuli helfen nicht 28%
andere 7%
weder gut, noch schlecht 3%

25 Antworten

Nein, Globuli helfen nicht

hier steht,wie die Hersteller sich eine Wirkung vorstellen:

Denn was passiert mit den Verunreinigungen im Lösungsmittel?

Sie werden doch auch potenziert und wirken dann, oder wird selektiv potenziert?

Wer entscheidet dann, was potenziert wird?

Antwort:

Zitat: „Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit den homöopathischen Arzneimitteln, mit den Globuli. ….. Zum Beispiel werden im Zuge jeder homöopathischen Potenzierung, dem abwechselnden Verreiben, Verdünnen und Verschütteln einer bestimmten Ausgangssubstanz in Milchzucker und Alkohol-Wasser-Gemisch, auch bei größter Sorgfalt und höchster Sauberkeit des Labors unzählige Verunreinigungen der Geräte, der Ausgangssubstanz, der Laborluft, der Atemluft des Laboranten und der Lösungsmittel mit verschüttelt und weiter potenziert. …. –

Woher "weiß" die homöopathische Potenz, auf welchen der vielen Stoffe in dem verriebenen und verschüttelten Gemisch es ankommt?

Wie lässt sich bei Potenzhöhen, die jenseits des Stofflichen liegen, noch der ursprüngliche "Klang" vom "Rauschen" unterscheiden, das mit verstärkt worden ist?

Es gibt dafür im mechanistischen Denken keine sinnvollen Erklärungen.

Wir müssen den geistigen Sprung wagen und die Wirkungen mit dem Hauptprinzip der Magie erklären:

Intention ist (fast) alles!

Ein Mittel wird zu dem, was der oder die Herstellende will und sich vorstellt.“

( Die andere Wirklichkeit der Homöopathie / Jörg Wichmann, Bergische Homöopathieschule)

Ja, haben mir geholfen

Globuli heilen nicht direkt sondern indirekt. Da der Körper sich selbst heilt dienen die homöopathischen Globuli die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Das bedarf einer gewissen Zeit und ist nicht mit der klassischen Schulmedizin vergleichbar. In der Homöopathie wird der Mensch im GANZEN behandelt und nicht an einem Symptom rum gedocktert.

Typische Argumentation von Homöopathie-Anhängern. Nur mit dem Unterschied, dass z.B. bei einer bakteriellen Mandelentzündung und darauffolgender Gabe von Antibiotika eben N I C H T an Symptomen rumgedoktort wird, sondern gezielt der Auslöser/Ursache (das Bakterium) bekämpft wird. Nix mit "an Symptomen rumdoktorn".

@Reservist

Wie recht du hast. Einen Beinbruch sollte man möglichst schulmedizinisch behandeln lassen. Da helfen Globuli weniger:-))

@almmichel

Beinbruch? Hä? Ich merke immer nur, dass Homöopathen immer sagen, dass "die Schulmedizin" an Symptomen "rumdoktort". Und das ist schlichtweg FALSCH, und dafür habe ich ein ganz einfaches Beispiel geliefert.

@almmichel

DH!!! Globuli helfen gut...!!!!

@Mausi2584

@Reservist Es ist sinnlos mit unwissenden zu diskutieren.

@herrjemeneh

Ja, ich merke das gerade.

@Reservist

Man muss als Arzt eben differenzieren. Das ist Laien nicht zuzutrauen, daher eine kurze Ergänzung: Gerade das Beispiel Streptokokken-Angina eignet sich nicht, eine Ursachenbekämpfung darzustellen. Allein bei einem Kuss werden nahezu eine halbe Millionen Bakterien übertragen, der gesamte Rachenraum ist ständig voll mit Bakterien. Sie sind also nicht die Ursache. Bei einer geschwächten Abwehrlage können sich z.B. Streptokokken vermehren, bei einer Unterstützung des Immunsystems werden sie aber sehr gut wieder vom körpereigenen System zurückgedrängt.

Aus der Sozialmedizin wissen wir, dass Menschen (in sog. Naturvölkern) oder Herden-Säugetiere an massiven Infektionen zugrunde gehen, wenn sie aus der sozialen Gemeinschaft ausgestoßen wurden. Nachdem das Immunsystem so stark durch die Ausgrenzung belastet wurde, können sich vorhandene Bakterien so stark ungehindert vermehren, dass die Erkrankungen häufig tödlich verlaufen. Ursache und Wirkung wird leider in der Medizin gerne verwechselt.

Und dennoch: Es gibt immer kritische Zustände, die - um eine akute Lebensgefahr abzuwenden - Antibiotika erfordern. Einige Erreger sind derart virulent, dass zunächst diese gezielt bekämpft werden müssen. Dies ist allerdings sehr selten - Streptokokken gehören nicht dazu.

@caramello

"...Dies ist allerdings sehr selten - Streptokokken gehören nicht dazu..."

Dumm nur das jedes Jahr wegen Pneumokokken jedes Jahr circa 2 Millionen Menschen versterben (die Hälfte davon Kinder unter 6 Jahren) Und wenn ich nicht sehr täusche dann gehören Pneumokokken noch immer zur Gattung der Streptokokken....

@caramello

caramello am 28. Februar 2011 09:29

Gerade das Beispiel Streptokokken-Angina eignet sich nicht, eine Ursachenbekämpfung darzustellen.

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Wenn man Laien schon nicht zutrauen kann, dass sie differenzieren können, so sollte man Ärzten zutrauen dürfen, dass sie lesen können. Das ist aber bei Caramello anscheinend nicht der Fall.

Wo hat Reservist irgendwas von Streptokokken-Angina geschrieben ?

Wie lautet jetzt die differenzierte Diagnose bei Menschen, die etwas sehen was sonst niemand sieht ?

@almmichel

Dieses Argument zeigt am deutlichsten die oft geringe Kenntnis sowohl von der HP als auch von der Schulmedizin.

Denn es ist genau umgekehrt.

Hahnemann nannte als alleinige Ursache der Krankheiten eine „geistartige, dynamischen Verstimmung/Störung der geistartigen, belebenden(„energetischen“) Dynamis(Lebenskraft)“.

(Vorrede Organon,§§ 9-17,148)

Er ging von den Symptomen der Krankheit aus und lehnte Ursachendenken ab.

Er prüfte Arzneimittel an Gesunden, und bekamen diese dann Symptome, hielt er das Mittel für geeignet, eben diese Symptome zu heilen.

„Organon“:

„Der …, - die Nichtigkeit übersinnlicher Ergrübelungen kennend, die sich in der Erfahrung nicht nachweisen lassen, — nimmt, auch wenn er der scharfsinnigste ist, an jeder einzelnen Krankheit nichts, als äußerlich durch die Sinne erkennbare Veränderungen im Befinden des Leibes und der Seele, Krankheitszeichen, Zufälle, Symptome wahr,….. und die der Arzt an ihm beobachtet.

Alle diese wahrnehmbaren Zeichen repräsentiren die Krankheit in ihrem ganzen Umfange, das ist, sie bilden zusammen die wahre und einzig denkbare Gestalt der Krankheit.

Ich weiß daher nicht, wie es möglich war, daß man am Krankenbette, ohne auf die Symptome sorgfältigst zu achten…,das an der Krankheit zu Heilende bloß im verborgnen und unerkennbaren Innern suchen zu müssen und finden zu können sich einfallen ließ,…Ist denn das durch Zeichen an Krankheiten sinnlich Erkennbare nicht.. die Krankheit selbst — da er das die Krankheit schaffende, geistige Wesen, die Lebenskraft, doch nie sehen kann und sie selbst auch nie, sondern bloß ihre krankhaften Wirkungen zu sehen und zu erfahren braucht, um hienach die Krankheit heilen zu können?

… aber die sinnlich und deutlich wahrnehmbare Darstellung der Krankheit, die vernehmlich zu uns sprechenden Symptome, als Heilgegenstand verwerfen und vornehm verachten?

Was will sie denn sonst an Krankheiten heilen als diese?

(§ 6 Organon)

@bini123

„ …die Gesamtheit der Symptome.. Einzige, was er im Krankheitsfalle zu erkennen und durch seine Kunst hinweg zunehmen hat, damit die Krankheit geheilt werde.

§ 7

„Sind alle Symptome getilgt, so ist die Krankheit auch im Inneren geheilt „

§8

"Einzig die verstimmte Lebenskraft bringt Krankheiten hervor".

§ 12

"Das Leiden der krankhaft verstimmten, geistartigen Lebenskraft im unsichtbaren Innern und äußerlich wahrnehmbaren Symptome, bilden ein Ganzes, sind Eins und Dasselbe."

§ 15

„Die alte Arzneischule ..finde/behebe die Ursache ruft sie.

Sie wähnten, die Krankheits-Ursache finden zu können, fanden sie aber nicht,da sie nicht erkennbar und nicht zu finden ist.“

„Diese Verfechter mögen sich schämen, ...und die geistig dynamische Kraft Krankheit erregender Ursachen unüberlegt übersehen und verkannt haben „….dem großen, einzigen Natur-Heilgesetze: Heile durch Symptomen-AehnIichkeit !“ § 50
„ …der Symptome für den Heilkünstler das Hauptsächlichste, ja Einzige sein, was er im Krankheitsfalle zu erkennen und durch seine Kunst hinwegzunehmen hat, damit die Krankheit geheilt werde.“ § 7
„Sind alle Symptome getilgt, so ist jederzeit die Krankheit auch in ihrem Inneren geheilt.“ § 8

Die HP lehnt andere Ursachen ab und versucht Krankheiten durch Beseitigen ihrer Symptome zu heilen.

Krankheiten haben jedoch verschiedene Ursachen, und die Schulmedizin erforscht diese Ursachen, um dann möglichst gezielt behandeln zu können. Die Schulmedizin kennt bereits viele Ursachen von Krankheiten, z.B. Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Gifte etc. Symptome weisen der Medizin den Weg zur Erkennung von Krankheiten, die dann möglichst ursächlich behandelt werden.

Nur falls die Ursache einer Erkrankung noch nicht bekannt ist, es gegen diese Erkrankung noch keine Mittel gibt, behandelt man symptomatisch.

Zusammenhänge der Symptome,Ursächlichkeit,sind für Homöopathen unwesentlich und kennt sie nicht

@bini123

@Bini: Allmichel hat geschrieben ES WIRD NICHT an EINEM Symptom rumgedoktert, was beduetet dass es an vielen Symptomen rumgedoktert WIRD. Und eine Ursache kann in einigen Faellen sehr wichtig sein z.B. Verletzungen von stumpfen Gegenstaenden sind anders als Verletzungen verursacht von den scharfen Gegenstaenden. Kopfschmerzen haben manchmal die Ursache die jahrelang her liegen kann (ein Unfall, Stoss etc.) Jeder guter Homoeopath wuerde das in Betracht nehmen..

@FragenFragenFra

FragenFragenFra am 27. Februar 2011 21:59

Allmichel hat geschrieben ES WIRD NICHT an EINEM Symptom rumgedoktert, was beduetet dass es an vielen Symptomen rumgedoktert WIRD.

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Wann lernt FragenFragenfra endlich das Lesen ?

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Almmichel hat geschrieben, dass der Mensch im Ganzen behandelt wird und das bedeutet eben nicht das Gesamtbild der Symptome. Er liegt also völlig daneben So wie du auch die ganze Zeit daneben liegst, fern ab von den Kenntnissen der Homöopathie.

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In der Homöopathie wird der Mensch im GANZEN behandelt und nicht an einem Symptom rum gedocktert.

@Hubertt

Hubertt: Wieso bist Du Dir so sicher?

@FragenFragenFra

FragenFragenFra am 2. März 2011 09:27

Hubertt: Wieso bist Du Dir so sicher?

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Weil ich, im Gegensatz zu dir, sinnverstehend lesen kann.

"...Da der Körper sich selbst heilt dienen die homöopathischen Globuli die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen...." Man sollte eigentlich glauben, dass die Evolution dafür gesorgt hat dass die Selbstheilungskräfte des Menschen auch ohne die Anregung durch Hahnemanns Zuckerpillen wissen was sie im Ernstfall zu tun haben. Wie sieht es eigentlich mit den homöopathischen "Erfolgen" bei der Behandlung von Syphilis aus? In der "Schulmedizin" eher selten ein Problem aber in der Homöopathie schon. Warum eigentlich?

almmichel am 27. Februar 2011 15:54

In der Homöopathie wird der Mensch im GANZEN behandelt und nicht an einem Symptom rum gedocktert.

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Du schreibst einfach nur laienhaften Unsinn.

In der Homöopathie wird prinzipiell nur an Symptomen herumgedoktert.

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Du solltest einfach mal Hahnemanns Organon der Heilkunst studieren bevor du dich hier lächerlich machst.

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§ 18

Von dieser nicht zu bezweifelnden Wahrheit, daß, außer der Gesammtheit der Symptome, unter Hinsicht auf die begleitenden Umstände (§ 5.) an Krankheiten auf keine Weise etwas auszufinden ist, wodurch sie ihr Hülfe-Bedürfniß ausdrücken könnten, geht unwidersprechlich hervor, daß der Inbegriff aller, in jedem einzelnen Krankheitsfalle wahrgenommenen Symptome und Umstände die einzige Indication, die einzige Hinweisung auf ein zu wählendes Heilmittel sei.

@Hubertt

@Hubertt: Wow! Du hast uns Leien endlich erleuchtet!! Danke Dir!

@FragenFragenFra

Das stimmt so nicht ganz. Erleuchtet habe ich euch nicht !

Ich habe euch " Leien " und auch die Laien mit Hahnemann konfrontiert ( bekannt gemacht wäre zu euphemistisch, denn da die Freunde der Homöopathie nicht nur keine Ahnung von ihr haben, sondern auch noch " zufällig " immer exakt das Gegenteil behaupten, was im Organon steht, ist es eine im wörtlichen Sinne eine Konfrontation ) wenn ich die Freunde der Homöopathie auf das Organon aufmerksam mache.

@Hubertt

Mal ein Vorschlag:

Wer glaubt das Homöopathie nur ein Placebo ist, sich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen würde, dem empfehle ich mal so aus Spaß "ACIDUM ascorbicum" in einer c30er Potenz auszuprobieren.

Was auch sehr sehr spaßig^^ ist, mal die Wirkung von Astacus fluviatilis in einer c200er Potenz zu erleben - einmal nehmen reicht und die nächsten 2 Wochen Taschentücher bereithalten.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

@basti4321

Anderer Vorschlag.

Sich erstmal echte Argumente einfallen lassen. Solche Arzneimittelprpüfungen haben in aller Öffentlich schon längst stattgefunden. Wie immer ohne den von den Homöopathen vorausgesagten Erfolg.

@Heinroth

In der Homöopathie gibt es keine Arzneimittelprüfungen.

Nur Arzneimittelbilder.

Die wiederum wurden aufgrund jahrelangen Erfahrungswerten zusammengetragen.

Warum diese so wirken?

Keine Ahnung.

Schon komisch das die trotzdem wirken, also nach meiner Erfahrung.

Ja, haben mir geholfen

Zum Thema,"Glaube versetzt Berge",kurz zur Erkrankung, hatte ein Frettchen,das plötzlich, ohne ersichtlichen Grund innerhalb von 3Tagen,seine Hinterläufe nicht mehr bewegen konnte(wurden nur noch hinterher gezogen). In der Tierklinik sagte man mir es wäre ein Rückenmarksdefekt an dem die Schulmedizin nichts mehr heilen könne. Zum Glück, bot mir einer der Tierärzte eine Globulitherpie an, die eigentlich nur ein verschlimmern der Situation rauszögern sollte. Das Frettchen bekam tgl.1 Globuli,und nach 14 Tagen konnte das Tier wieder laufen(noch nicht wie normal, aber es nutzte seine Beine wieder)(der TA konnte es selbst nicht glauben).Mit der Zeit wurde es immer besser,allerdings mußte das Tier die Globuli bis zum ableben einnehmen,sobald sie abgesetzt wurden,waren wieder Symptome vorhanden.Jetzt glaube ich nicht das mein Frettchen aus Glaube geheilt wurde,oder wie seht Ihr das??? Gruß Sugar

Irgendwas zwischen nix und gar nix.

Als Babysitter sollte ich mal zwei kranken Buben die Zuckerkügelchen genau nach Anweisung geben. Mir war das zu blöd und die Buben sind trotzdem gesund geworden. Ich hab also die einzig vernünftige Gabe gegeben, nämlich Null von den Dingern.

Homöopathie heilt wenn man die Finger von ihr lässt.

Ja, haben mir geholfen

kennt ihr den witz: endlich haben wir den beweis, dass die menschen vor 10'000 jahren schon die drahtlose telekommunikation kannten. was ist denn der beweis? es wurden keine drähte aus jener zeit gefunden! das ist so das argumentationsniveau derer, die behaupten, die unwirksamkeit der homöopathie sei bewiesen. wenn jemand ein homöopathisches mittel genommen hat und es ihm daraufhin besser ging: beweist mir jetzt bitte, dass es NICHT die homöopathie war...

Domenica, wenn die Homöopathen behaupten, dass ihre mitellalterliche Kurierart heilen kann, dann müssen die mittelalterlichen Homöopathen beweisen, dass sie das auch wirklich tut und nicht die anderen müssen beweisen, dass sie es nicht tut.

Was die mittelalterlichen Homöopathen da machen ist eine dumme und billige Beweisumkehr.

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