stimmlippen/stimmband untersuchung

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http://www.kuersten.at/html/c_stimme.htm

Leider sind die Stimmbänder „gut verborgen” und es bedarf der Kenntnisse und Erfahrung des HNO Arztes, sie anzusehen und bei entsprechender Ausstattung der Ordination auch dem Patienten zu ermöglichen, seine Stimmbänder auf Video zu „bewundern”. Die Untersuchung ist viel harmloser, als sie für einen Laien vielleicht wirkt.

Bei der Stroboskopie gelingt es durch einen Trick (Licht wird zu bestimmten Zeitpunkt auf das in Bewegung befindliche Stimmband geblitzt für das Auge entsteht der Eindruck einer Zeitlupenbewegung oder sogar eines stillstehenden Stimmbandes) Dinge sichtbar zu machen, die bei einer normalen Untersuchung verborgen bleiben (kleinste Schwellungen, Veränderungen an der Unterkante der Stimmbänder, Störungen der Stimmbandfunktion). Bei der Videostroboskopie wird an das Endoskop eine Kamera montiert und die Untersuchung auf Video aufgezeichnet. Das hat den Vorteil, Veränderungen, die nur Sekundenbruchteile zu sehen sind, in Ruhe – auch als Standbild - zu analysieren, dem Patienten zu zeigen und zu erklären und davon Bilder im Computer abzuspeichern.

Danke für den Stern!

Ich denke, du musst dir keine Sorgen machen. Die Ärzte tun dies ja nicht zum ersten mal. Soweit ich weiß, wird dir durch die Nase ein dünnes Kabel mit einer Kamera vorne dran (ist wirklich extrem dünn, kaum zu merken) eingeführt und dann musst du bestimmte Laute machen und die Ärzte beobachten dann deine Stimmbänder am Monitor. Hört sich zwar schlimm an, ist es aber nicht. Davor brauchst du keine Angst zu haben.

Dazu gibt es feine Geräte, die wie eine Kamera arbeiten. Am Kopf ist eine Lichtquelle, damit kann der HNO genau sehen wie die Stimmbänder und Stimmlippen aussehen. Das sieht er dann am Monitor

Die Stimmbänder werden "gespiegelt", d. h. mittels einer Sonde wird eine kleine Kamera in den Hals eingeführt. Damit man keinen Brechreiz bekommt, wird der Hals kurz mit einem Spray örtlich betäubt.

Ist nicht schlimm.

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