Sehtest gemacht - Achse hat sich komplett verändert - ist das normal?

4 Antworten

Nein, da verändert sich nichts - höchstens bei der Messung oder bei der Art der Wertangaben.

was meinst du mit "da verändert sich nichts"...der Wert hat sich doch verändert.

@DeLilly

Die Krümmung der Hornhaut verändert sich nicht.

@Harald2000

Klar kann sich sowohl die Achslage als auch Stärke der Hornhautverkrümmung ändern

@Schokomaus33

Hornhautkrümmung und Achse unterliegen nur geringen Wachstumeinflüssen; dem von der Fragestellerin angeführten Beispiel einer "Veränderung" der Achse von 0 auf 180° dürften keinerlei anatomische Veränderungen zu Grunde liegen, sondern nur solche der Berechnungsmethode bzw. Schreibweise - wie auch schon "chrisaushh" schrieb.

Auch wenn deine Frage jetzt schon Uralt ist

Bei Brillengläsern geht die Achse nur bis 180° -> wie schon mal erwähnt ist 0° und 180° also exakt der selbe Wert.

Du hast auf dem rechten Auge eine Hornhautverkrümmung in waagerechter richtung.

Der Wert der sich links geändert hat betrifft ja nur 5°. Das ist nicht der Rede Wert und kann entweder Tagesformabhängig sein oder eventuelle ein kleiner übermittlungsfehler bei der Augenglasbestimmung.

Das hat bei 5° jedoch keine Besonderen Auswirkungen.

Werte können sich natürlich auch mal ändern. Ob sie sich so viel ändern, das kann ich nicht sagen, aber da sollte man den Augenarzt fragen und sich das mal erklären lassen.

Was hier übrigens zu sehen ist, Braucht man eine Brille, so reicht nicht einfach die Feststellung der Sehstärke durch den Optiker, da gibt es noch mehr Sachen, die nur beim Augenarzt festgestellt werden können. Und nur über den Augenarzt bekommt man auch eine korrekte Brille.

Die meisten Fehler bei der Refraktion werden bei der Ermittlung der Achse gemacht. Der ermittelte Wert ist nicht objektiv sondern subjektiv, weil er meistens durch Abfragen ermittelt wird, dadurch ist er abhängig vom Seheindruck des Kunden. Die Lage einer Achse bei Astigmatismus kann man nicht im Schnelldurchgang ermitteln. Objektiv ist der Wert mit Hilfe der Aberrometrie, ein spezieller Messvorgang. Diese Einrichtung besitzt nicht jeder Augenarzt bzw. Optiker.

Ein Augenoptiker hat eine bessere und längere Ausbildung in der Refraktion als ein Augenarzt, der ist primär für die krankhaften Veränderungen des Auges zuständig.

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