Meine Mutter ist gestorben, wie komm ich am besten damit klar?

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Also ich kann nur aus Erfahrung sagen man muss sich immer wieder damit auseinandersetzen. Meine Oma hatte Blasenkrebs der wurde im November 2006 festgestellt im Dezember 2006 wurde sie operiert, ich hatte bei der OP schon wahnsinnige Angst um sie und habe mich damals auch viel mit dem Thema beschäftigt. Die OP ist gut verlaufen und man dachte es wir auch alles wieder bis der 13. Juli 2007 kam an jenem Tag erfuhren wir, dass ihr die Ärzte noch max. 4 Wochen zu leben geben. Ich habe in der Zeit die Zeit die wir noch hatten bewusst mit ihr verbracht und mit JEDEM über meine Gedanken und meine Gefühle gesprochen. Ich habe gemerkt das reden hat mir sehr viel gebracht bis zum Tag des Todes am 15.08.2007. Ich wusste das dieser Tag bald kommen würde und durch das reden und die Auseinandersetzung mit dem Tod ging es mir dann auch etwas besser. Du musst dir vor Augen halten, dass es ihr egal wo sie nun ist besser geht als auf der Erde. Menschen sind immer egoistisch wenn sie einen geliebten Menschen nicht gehen lassen wollen. Man denkt nur an sich, dass es aber kein Leben wäre wenn sie z.b. ein Pflegefall geworden wäre muss man sich auch vor Augen führen. Rede immer über Deine Gefühle und lass deine Trauer raus. Denk an sie und denk sie sieht alles was du tust! Sie wird immer bei dir sein-ich weiss es ist schwer ich habe es selbst nach 2 Jahren noch nicht geschafft es zu lassen zu trauern. Ein Mensch ist erst dann Tod und aus deinem Leben verschwunden wenn du ihn vergisst. Sie ist immer bei dir!

Mir sind die Tränen gekommen bei dem text ich mache auch gerade so etwas durch meine 3jaehrige Cousine ist gestorben und es hilft echt darüber zu reden

Erst mal mein Beileid. Schreib deiner Mutter einen Abschiedsbrief und lass alles raus was raus muss, den kannst du wenn du willst an ihr Grab bringen und ihn unter den Grabstein legen oder in die Erde stecken. Falls dir das nicht weiterhilft, such dir jemanden der dir zuhört (Psychologe/Freund/Freundin), der dich auffängt und bei dem du auch mal weinen kannst und darfst. Ich wünsche dir alles liebe und lass den Kopf nicht hängen. Es gibt da einen schönen Spruch: Der Tod ist nur eine Tür die sich öffnet

Mein aufrichtiges Beileid. Der Verlust der liebsten Menschen in unserem Leben ist so unabwendbar und jeder von uns wird dieses Schicksal teilen, bis eines Tages (hoffentlich) jemand nach unserem Weggang trauert. Ich habe am 11. Mai meine Mama verlohren. Bei ihr wurde vor 28 Jahren ein Gehirntumor festgestellt. Es war ein Wunder, dass sie dem so lange widerstanden hat, aber durch die damit einhergehenden Stürze hatte sie immer wieder komplizierte Brüche zu ertragen. Vor 6 Jahren kamen dann zwei Blutungen innerhalb des Tumorareals dazu, was sie bettlägrig und zum Schwerplegefall machte. Wenn ich bedenke, wie viel meine Mama ertragen musste macht es mir den Abschied und den Verlust leichter. Dennoch.... die Trauer bleibt und die Liebe für einen Menschen, wie es ihn kein zweites Mal gibt.

Dafür gibt es leider keine Patentrezept, aber hast Du jemandem, dem Du sehr vertraust? Ich denke, viel reden, reden, reden hilft. Aber auch, wenn Du richtig von ihr Abschnied nimmst, in einer kleinen Zeremonie nur für Dich. Vielleicht gewöhnst Du Dir auch ein Ritual diesbezüglich an (z.B. jeden Abend eine Kerze für Deine Mutter anzünden), was hilft, ein bisschen die Trauen mit in Dein Alltagsleben einzubeziehen. Mein Beileid!

Das tut mir sehr leid für dich!!!

Jeder geht anders mit so einer Situation um. Da du dich hierher wendest denke ich, dass du jemand bist, dem es hilft darüber zu reden. Such dir so viele Menschen wie möglich denen du nahe stehst und denen du vertraust und REDE!

Allerdings denke ich auch wirst du bei so einem Schicksalsschlag kaum ohne professionelle Hilfe klar kommen!

Ich wünsche dir all die Kraft und Stärke die du jetzt brauchst!!! LG

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