Ist eine Geistige Behinderung vererbbar?

5 Antworten

Also ich hab mal gelesen, dass eine geistigen Behinderung in den meisten Fällen rezessiv vererbt wird, das heißt, dass sich diese Behinderung bei der Ausbildung des Organismus (Schwangerschaft) nicht durchsetzt. Nur, wenn auch der Vater die Erbinformationen für die Behinderung in sich trägt, kann es zur Weitervererbung kommen. Mfg, iLikeSki.

Genetische Faktoren wurden als Ursache für geistige Behinderungen lange Zeit unterschätzt. „Vielmehr glaubte man, dass Entwicklungsverzögerungen und geistige Behinderungen durch ein Fehlverhalten der Mütter während der Schwangerschaft, durch Infektionskrankheiten oder Geburtsfehler ausgelöst werden.

Tatsächlich spielen die Gene bei der Entstehung einer mentalen Retardierung )geistige und körperliche Entwicklung) aber eine wesentliche Rolle“, sagt Prof. Dr. André Reis vom Humangenetischen Institut in Erlangen. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist die Frage, ob die Veranlagung für eine geistige Behinderung in der Familie liegt, von großer Bedeutung. „Viele Eltern von geistig behinderten Kindern verzichten auf weitere Kinder, weil sie besorgt sind, einen Gendefekt weiterzuvererben“, so Professor Reis.

„Hier können wir in vielen Fällen Entwarnung geben.“ Denn Wissenschaftler des Netzwerks Mentale Retardierung haben mehr als 2.200 Patienten mit geistiger Behinderung und deren Familien genetisch untersucht. Sie konnten unterschiedliche Mutationen identifizieren, die die Hirnfunktion beeinträchtigen und so die Behinderung auslösen, aber nicht von den Eltern an die Kinder vererbt wurden.

Bei einem viel größeren Anteil der Patienten als bisher gedacht treten diese Mutationen neu, also spontan auf.“ Solche Neu-Mutationen entstehen nach der Befruchtung der Eizelle und sind nicht im Erbgut von Mutter oder Vater verankert. „In diesen Fällen können wir den Eltern nun sagen, dass sie kein wesentlich höheres Risiko für geistige Behinderungen in der Familiehaben als alle anderen Eltern“, erklärt Dr. Sabine Endele, Projektmanagerin des Netzwerks Mentale Retardierung, das sich mit der Aufklärung genetischer Ursachen der mentalen Retardierung beschäftigt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFN-Plus im Programm der Medizinischen Genomforschung gefördert wird.

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/geistige-behinderung.php

Kommt halt darauf an, was sie genau hat, aber erstens bist du keine Nachfahrin von ihr und zweitens ist es unwahrscheinlich, wenn sie die einzige in der Familie ist mit sowas.

Das kommt immer auf den Grund der geistigen Behinderung an. Hatte sie z.B. zu wenig sauerstoff während der Geburt dann ist das nicht vererbbar. Ist es eine Krankheit die vererbbar ist kann es schon sein, dass auch Du es weiter vererben kannst (dann muss Dein Mann aber auch Träger sein).

Geistige behinderungen entstehen durch Fehlerhafte Chromosome (wenn sich das Erbmaterial der Zelle nicht richig in Chromosomen aufteilt) Wenn zu viele vorhanden sind, oder ein Bruchstück bei einem Chromosom fehlt. Je nachdem bei welchem Chromosom wo wie viel fehlt bzw. welches Chromosom es 1mal zu viel gibt, gibt es verschiedene körperliche&geistige Behinderungen oder ist das Kind nicht bzw. nicht lange Lebensfähig, da sich der Körper nicht richtig ausgebildet hat. Behinderungen sind nicht erblich. Es gibt aber erbliche Krankheiten die zu Behinderungen führen können.

Geistige Behinderungen können durch alles Mögliche entstehen, zum Beispiel auch durch Unfälle oder Sauerstoffmangel bei der Geburt, was natürlich nicht vererbbar ist.

Partnerwahlprobleme in der Behindertenwerkstatt?

Ich bin ein 28-jähriger Mann und arbeite seit drei Jahren in einer Behindertenwerkstatt der Lebenshilfe. Der überwiegende Anteil der Beschäftigten dort hat eine Geistige Behinderung. Auch in meinem Bereich besitzen fast alle Behinderten eine Geistige Behinderung. Ich bin dort ebenfalls wegen einer Behinderung dort beschäftigt.

Mir ist aufgefallen, dass die Partnerwahl der Beschäftigten dort ziemlich einfältig ist. Behinderte haben dort - wenn überhaupt! - nur Beziehungen mit ebenfalls (Geistig-)Behinderten. Ich sehe dort nie, dass jemand mit einer Eisverkäuferin, einer Bankangestellten oder einer Frisöse liiert ist.

Ich bin ebenfalls auf Partnersuche, habe dort unter den Behinderten noch nie eine Frau gesehen, die ich auch nur ansatzweise interessant fand. Dabei hatte ich - vor allem als ich noch die Handelsschule besuchte - schöne und intelligente Freundinnen.

Meine Präferenzen:

Sie sollte ein Mindestmaß an Attraktivität besitzen und wissen, wie eine Frau sich kleidet. Ihr Habitus darf nicht im Geringsten „geistig behindert“ wirken. Sie sollte sich wie eine erwachsene Person verhalten und eloquent sein. Sie sollte sich gut ausdrücken können und eine klare Sprechweise besitzen.

Ganz wichtig ist ein solides Fundament an Allgemeinbildung. Sie sollte belesen sein sowie die deutsche Rechtschreibung und Grammatik beherrschen. Ein Interesse an Fremdsprachen, Politik, Geschichte sollte vorhanden sein. Fremde Völker und Kulturen wären auch gut. Ich denke, man braucht schon gemeinsame Interessen und Themen. Doofes Kindergartengelaber kann ich nicht gebrauchen.

Wie hoch schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass ich in der Lebenshilfe eine passende Partnerin finde?

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