Habe Angst vor Vollnarkose

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Vor der Narkose brauchst du keine Angst zu haben. Du wirst dich hinterher wundern, weil du rein gar nichts bemerkt hast. Bei mir war es meistens so, ich wurde in den OP Saal geschoben und vorbereitet (also verkabelt ^^). Dann irgendwann liessen die mich warten, mir wurde langweilig und ich bin kurz eingeschlummert. Ich betone kurz, weil es mir nur 5 Minuten oder so vorkamen. Dann bin ich wieder wach geworden und fragte die vorbeilaufenden Krankenschwestern, wann es denn nun endlich losgeht. Und da meinten die nur; "aber Sie wurden doch schon operiert!" Ich hatte davon gar nichts mitbekommen. Beim letzten Mal wurde ich wegen eines Hirntumores 8 Std. lang operiert und dachte wirklich nur, ich wäre für 5 Minuten eingeschlummert. Bis ich dann bemerkte, dass ich einen Verband auf dem Kopf hatte, der vorher noch nicht da war. XD

Also an für sich ist eine Narkose nichts Schlimmes. Du solltest nur beachten, dass du dich vorher nicht erkältest. Sonst könnte deine Nase verstopft sein und du könntest Atem Probleme bekommen. Aber von all dem wirst du nichts mitbekommen. Eine Narkose ist nicht wie ein Schlaf. Man träumt für gewöhnlich nichts und ist einfach nur weg.

Das Risiko, dass man nicht mehr aufwacht, tritt nur ganz selten ein und meistens, wenn man sowieso schon Atem Probleme hat. Aber generell gesehen verlaufen alle Narkosen ganz normal ab und man wacht wieder auf. Mach dir keine Sorgen. ;)

Ich habe Atemprobleme, muss immer Nasenspray nehmen.

@SuzukiHonda91

Das solltest du dann vorher den Ärzten sagen. Wenn die das wissen, dann können die sich drauf einstellen und dann wird auch nichts passieren. ;)

Grundsätzlich sind die Ärzte daran interessiert, dass die Operierten hinterher gesund und nicht tot sind. Du kannst dich also darauf verlassen, dass in der Vollnarkose alles getan wird, dir zu helfen, nicht dich abnippeln zu lassen. Und tatsächlich, die Menschen wachen nach der Narkose wieder auf, sind operiert worden und fragen sich, warum sie solche Bedenken hatten. Die Alternative zur Vollnarkose ist, auf die Operation zu verzichten und sich mit dem, was die Operation notwendig macht, weiterzuleben - auch keine schöne Aussicht.

da brauchst du keine angst zu haben, lenkt dich ab, wenn der piekst. und wenn der arzt fertig ist, da pemnnst dun schon. du wirst ja überwacht.

Da musst du keine Angst haben, das ist super entspannt. Du bekommst ein Mittel gespritzt und wirst ganz müde und fühlst dich ganz wohl. Dann schläfst du ein ohne es überhaupt zu merken, binnen Sekunden. Und dann wachst du ein paar Stunden später einfach wieder auf, fertig. Daran ist nichts schlimmes, mach dir keine Panik ;) Das sind alles bloß Horrorgeschichten. Ich hatte auch schon ein paar. Wird schon schief gehen ;)

Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine Narkose vermeiden. Bei einer Narkose ist es wichtig, dass der Anästhesist viel Erfahrung hat u. weiß, wieviel mg er von den Narkosemedikamenten injizieren muss zur Aufrechterhaltung der N. denn Narkosemed. sind todbringende Med. wenn man nicht aufpasst denn sie greifen in deinen Hirnstoffwechsel ein. Bei meiner Narkose ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. vorbeugen. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche im Aufklärungsbogen mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig ist bzw. war. Ich habe dem A.=Anästhesist im KH beim Vorgespräch für die N.=Narkose gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) nach der OP gleich wieder aufwachen möchte. 4.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich vollkommen wach bin und meine Atmung wieder normal ist. Am anderen Tag um 9:20 Uhr musste ich mich plötzlich ganz schnell fertig machen obwohl ich erst um 10 Uhr OP-fertig sein sollte. Zwei Schwestern haben mich dann in den OP gebracht. Die eine Schw. hat mir Vorwürfe gemacht weil ich gerade vom Duschen kam u. noch nicht OP-fertig war. Die andere Schw. hat sich über mich lustig gemacht u. ausgelacht als ich mich wegen meiner Schmerzen auf den OP Tisch gerollt habe u. nicht wie üblich gerutscht bin. Als sie bemerkte, dass ich dies gesehen hatte war sie plötzlich ganz freundlich und wünschte mir alles Gute. Dann kam ein fremder A. begrüßte mich legte mir einen Zugang u. die Pulsoxymetrie an. Dann ging er wortlos wieder weg. Dann kam ein fremder Mann machte irgendetwas an meinem Arm u. ging auch wieder weg dabei rief er dem A. zu, dass er das Hypnotikum injiziert hat. Da begriff ich, dass er schon die N. eingeleitet hat. Dann schlief ich ein. Keiner war bei mir zum Beatmen. Ich wollte noch reagieren u. nach O2 verlangen aber dazu bin ich nicht mehr gekommen. Das war vielleicht auch gut so, denn hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wär ich vom OP-Tisch gefallen weil ich dann eingeschlafen wäre. Ich war auch noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Denn nach dem Einschlafen hört man auf zu atmen u. muss beatmet werden. Einige A. sehen das nicht so eng u. sagen ein leichter O2 Mangel ist nicht so schlimm da er ja sowieso gleich 100% O2 gibt. Dieser O2 Mangel bedeutet aber für den Körper eine unnötige Stresssituation die zu einem Schock führen kann. Leider bin ich von dieser N. erst spät am Abend auf der Station wieder wach geworden. Vom AWR weiß ich gar nichts. Das war bei meinen anderen OPs nicht so. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm. Gedächtnisstör. Wortfindungsstör. Bluthochdr. u. Schwindel. Während der OP war mein RR für 35 min. nur 75/40 mm Hg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Meine Ängste u. Wünsche wurden nicht berücksichtigt. Als ich am anderen Tag eine Schwester darum bat mir eine Tasche aus meinem Schrank zu bringen antwortete sie "das können sie auch selber" u. das nach einer Bandsch. OP. Der Arzt hatte mir noch gesagt, dass ich nach der OP auf keinen Fall schwer heben darf. Dieser KH- Aufenthalt hat mein Leben verändert. Ich habe heute noch Alpträume davon. Da ich dem Aufklärungsanästhes. meine Ängste u. Wünsche nur mündl. mitgeteilt hatte u. er dies nicht an den durchführenden A. weitergegeben hatte, ist alles schief gelaufen. Der A. hat lediglich das Personal auf St.4 AB informiert, dass ich sehr ängstlich bin worauf sich das Pers. dann über mich lustig gemacht hat. Im OP konnte man dem Pers. Stress ansehen. Ich habe vor der OP keinen O2 bekommen u. die N. war zeitweise viel zu tief. Meine Anästhesistin hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Schau dir vorher mal an, wie eine normale Allgemeinanästhesie ablaufen muss damit du merkst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

Das ist ja unglaublich, und die nennen sich Mediziner? Hoffe, dir geht es gut soweit. Bei mir soll der Unterkiefer 1 cm nach vorne geschoben werden.

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