Fehlgeburt nach Windei/Molenschwangerschaft - wer hat Erfahrungen damit?

5 Antworten

Hallo Frijola! Erstmal tut es mir sehr leid für Euch, dass ihr eine solche Diagnose bekommen habt. Uns ist vor knapp drei Wochen das gleiche passiert. Zu dem Zeitpunkt war ich erst bei 6+1 und hatte schon eine Woche Hoffen und Bangen hinter mir, weil die Ärztin bei 5+1 nichts beim Ultraschall erkennen konnte. Sie hatte dann meine Schwangerschaft rückdatiert, weil wohl alles kleiner aussah als es sollte. Dann kam aber leider doch vor drei Wochen die Gewissheit. Ich ging mit Blutungen ins Krankenhaus und die Ärztin mutmaßte, dass es sich um ein Windei handeln könnte. Es ist dann auch alles ohne Ausschabung abgegangen. Erst gestern habe ich mich informiert, wann man theoretisch wieder schwanger werden kann. Eigentlich direkt im ersten Zyklus nach der Fehlgeburt. Viele Ärzte raten wohl eine 3-monatige Pause an, damit sich der Körper erholen kann, andere sagen, dass der Körper entscheidet, wann er wieder für eine Schwangerschaft bereit ist. Natürlich darf man auch die psychische Belastung nicht unterschätzen, aber das weiß sicher jede selbst ,wann sie wieder bereit ist. Ich selber bin schon wieder frohen Mutes, da die Wiederholungschance einer Molenschwangerschaft sehr gering ist! Ich wünsche Euch viel Glück, dass es bald wieder klappt!

Hallo jayc83, erstmal mein herzliches Beileid auch für Euch! Ich freue mich für Dich, dass Dein Körper das von alleine so gut geschafft hat, ich warte noch... Von den unterschiedlichen Ansichten zum richtigen Zeitpunkt einer erneuten Schwangerschaft habe ich auch gelesen. Ich denke, man sollte sich einfach keinen Stress damit machen. Es ist halt etwas anderes, wenn man sich schon eine Weile gefreut hatte über ein entstehendes Kind. Das muss man (vor allem wir Frauen müssen das) erstmal verarbeiten. Wenn man einfach ohne Vorwarnung und ohne Wissen um die Schwangerschaft eine stärkere Blutung hat, dann mag man sich vielleicht schneller wieder denken: na denn mal auf ein Neues! Aber ich finde Deinen Optimismus bewundernswert und ich hoffe, dass ich auch so schnell wieder nach vorne blicken kann. Euch auch viel Glück!

Hallo,ich hatte dieses Jahr leider auch meine 2.Fehlgeburt.Beim zweiten mal war es auch eine leere Fruchthöhle in der 8.Woche.Meine FÄ meinte,wir sollen noch eine Woche warten,obvielleicht noch was wächst.Ich wußte sofort,daß da nichts mehr wächst und bekam eine Woche später nur die Bestätigung von ihr.Zwei Tage später war die Ausschabung.war für mich nicht schlimm.Nur ärgere ich mich über meine FÄ,weil sie meinte,wir sollen es ein drittes mal versuchen,wenn es dann nicht klappt untersucht man,woran es liegen könnte.Da eine Fehlgeburt allerdings kein tolles Ereignis ist,das man ein drittes mal erleben möchte,lasse ich nun meinen Hormonhaushalt untersuchen-die Antikörper(bin rhesus negativ)habe ich auch erst nach der zweite Fehlgeburt bekommen und so fühle ich mich ziemlich auf mich allein gestellt und nehme das jetzt auch selbst in die Hand,weil mich meine FÄ so abspeist, von wegen,sei alles normal und wir sollen nicht verkrampfen.Wenn es wirklich nur an einem zuviel oder zuwenig an Hormonen liegen würde,hätte man sich das zweite mal sparen können.Wir hatten uns sehr gefreut

Liebe Alkaline, danke auch für Deinen Bericht, es ist gut zu hören, das es da draussen viele Frauen mit ähnlichen Erfahrungen gibt. Warst Du denn schon einmal "normal" schwanger, oder ware das das erste Mal? Es ist schade, dass Du zu Deiner FÄ kein gutes Vertrauensverhältnis (mehr) hast, das wäre natürlich eine Erleichterung. Vielleicht ist ja aber nochmal ein offenes Gespräch möglich, in dem Du Deine Sorgen schilderst, und Deine Bedenken, ob Sie Verständnis dafür hat. Wenn sie darauf nicht eingeht, dann würde ich tatsächlich woanders hingehen. Ich bin seit längerem nur noch in der Uniklinik zur Behandlung meiner Blasenmole, die nach 2 Ausschabungen immer noch nicht weg ist, sich leider als invasiv herausgestellt hat, und nun seit 6 Wochen mit Chemo beschossen wird. Da wünsche ich mir manchmal den wärmenden Beistand meiner FÄ oder der Hebammen, denn der Krankenhausbetrieb ist schon um Einiges kälter und bürokratischer. Alles Gute Dir und Euch! frijola

Leider kann ich dir zu der Diagnose nicht sehr weiter helfen. Allerdings hatte ich selbst eine Ausschabung, zwar aus anderem Grund, allerdings kann ich dir Hoffnung machen, denn ich bin ein Jahr später schwanger geworden. Vertraue deinem Frauenarzt. Zur Sicherheit hole dir eventuell noch eine 2.Meinung dazu ein. In Uni-Kliniken gibt es sogenannte Kinderwunschsprechstunden. Die Fachärzte dort können dir bestimmt auch weiter helfen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir das sich alles zum Guten wendet.

danke auch Dir, dwarf!

Hallo nochmal! Also es gibt wohl 2 Arten von Molen und zwar die Windmole und die gefährlichere Blasenmole (daraus kann sich evtl. ein Tumor oder Tumorgewebe entwickeln). Ich bekam zwar auch den Hcg-Wert überprüft habe aber keine Ahnung wie hoch dieser bei mir war. In ca. 1 Woche gehe ich wieder zur Ärztin mal sehen was sich dann neues ergibt. Übrigens hab ich bei Cyberdoktor einige Antworten zur Blasenmole gefunden die mich sehr beunruhigen aber so wie es im Moment aussieht habe ich ja eine Windmole. Würde mich auch über kurze Mitteilung zu Deinem Hebammentermin freuen. Grüße von Wunschkind.

Hallo Wunschkind! Entschuldige bitte, dass es ein paar Tage gedauert hat, ist gerade- wie Du Dir vielleicht denken kannst- alles ein bisschen aus dem Lot... Der Termin bei der Hebamme war super, sie hat mich sehr beruhigt und in meinem Wunsch bestärkt, es auf natürlichem Wege "gehen zu lassen". Da für braucht es allerdings manchmal ganz schön viel Geduld, durchaus bis zu mehreren Wochen. Ich hatte schon gleich seit dem Tag nach der Diagnose leichte Schmierblutungen (was ja ein gutes Zeichen ist), und diese wurden dann nach einer Bauchmassage mit Rosenöl und einer professionellen Bearbeitung des Blasen-Meridians (wehenfördernd, rund ums Kreuzbein) durch die Hebamme auch gleich etwas stärker. Jetzt hat die Blutung allerdings schon wieder aufgehört, dabei hatte sie noch nicht mal die Stärke einer normalen Periode erreicht. Ich warte also wieder. Aber es soll alternativ zur Ausschabung auch noch andere Möglichkeiten geben, z.B. Injektionen mit Oxytocin (für Wehen) oder der Gabe von Mutterkorn.

Hat Deine FÄ eigentlich noch ein zweites Mal im Ultraschall geschaut, ob sich die Diagnose wirklich bestätigt? Bei mir geht jetzt natürlich das Gedankenkarussel los, ob die Blutung nur durch Trauer und Schock ausgelöst gewesen sein könnte, und dass es doch gar nicht gestimmt hatte. Aber innerlich habe ich mich eigentlich schon von der Hoffnung verabschiedet.

Wie lange hat es denn bei Dir gedauert, bis zur richtigen Blutung? Oder wartest Du auch noch? Machst Du unterstützend irgend etwas?

Ich habe von meiner Ärztin noch das homöopathische Mittel Pulsatilla in der 10.000er-Potenz empfohlen bekommen. Das soll dazu beitragen, dass die Gebärmutter sich wirklich restlos entleert. Sie hat auch nicht mehr auf eine Ausschabung gedrängt, als sie sah, dass ich mich damit nicht wohlfühlen würde, ich habe jetzt Ende nächster Woche wieder einen Termin zum Nachsehen und morgen kommt noch einmal die Hebamme zur Massage. Auch Dir weiterhin alles, alles Gute, frijola

@frijola

Hallo Frijola, bin kaum fähig zu antworten. Vorgestern war ich erneut bei meiner FÄ, sie riet mir mich im KH vorzustellen, da immer noch keine Blutung! Dann der Schock, sieht mitlerweile eher nach Blasenmole aus und eine Blutung würde wohl lt. neuestem Ultraschallbefund nicht eintreten, da bereits irgendwelche Verwachsungen mit der Gebärmutterschleimhaut stattgefunden haben und so mußte ich sofort zur Ausschabung die gestern vorgenommen wurde. Also ich bin froh, das ich so lange gewartet habe, da ich mich so schon ein wenig "verabschieden" konnte. Schmerzhaft war die Prozedur nicht und ich durfte auch noch am gleichen Tag nach Hause. Körperlich geht es mir erstaunlich gut aber die größeren Wunden in meiner Seele brauchen gewiß noch mehr Zeit. Ich drück Dir die Daumen das bei Dir alles besser läuft. Ich warte jetzt auf mein Ergebnis, ob und inwieweit der Befund gefährlich ist. Wenn Du möchtest melde ich mich bei Neuigkeiten wieder. Viel Glück für Dich und Deinen Partner. Mfg Wunschkind

Hallo Frijola,

erstmal zu meiner Person: ich bin 19 und meine erste Schwangerschaft war eine Molenschwangerschaft genau wie bei dir.

Am 12.10.2013, also am vergangenen Samstag hatte ich einen operativen Eingriff, eine Saugkürettage, bei der unter Vollnarkose das wuchernde Gewebe entfernt wurde. Dabei wird der Gebärmutterhals erweitert und durch sanftes Saugen das Gewebe von der Gebärmutter entfernt. Ein Instrument, Kürette genannt, wird dann verwendet, um das restliche Gewebe der Blasenmole von der Gebärmutterwand zu entfernen.

Es war zwar keine geplante Schwangerschaft, aber wir hatten uns damit schon abgefunden und waren sogar froh. Ich war in der 9. SSW.

Meine Frage an dich, bist du danach noch schwanger geworden, weil das ist uns sehr wichtig, weil wir uns beide sehr gerne ein Kind wünschen. Wie lange musstet ihr warten? Und was ist mit diesem HCG Wert? Sinkt der nach ner gewissen Zeit, weil bei mir ist er relativ hoch.

Ich weiß, dass deine Frage zwar schon 5 Jahre her ist, aber ich möchte sehr gerne mit jemanden darüber sprechen, die das schon durchgemacht hat.

Wäre dir für eine Antwort sehr dankbar. Bin schon echt am verzweifeln..=(

Danke und Grüße,

Malina@{---|--

16 ssw plazenta praevia und blutung verzweifelt

In der 13 ssw hatte ich eine sturzblutungen mit hellrotem blut Kind geht's gut 4 tage Klinik, 2 tage bettruhe. 15 ssw dunkel rote blutungen aber nur beim pipi machen und ziehen im unterbauch. Wieder in die Klinik Kind geht's gut blutung könnte durch die tief liegende plazenta und ein Hämatom kommen mein Muttermund ist lang genug , die schmerzen durch die alte KS Narbe (7 Jahre ), die Mutterbänder oder durch die plazenta kommen. Durfte nach Hause weil sie konnten eh nichts für uns tun außer liegen und utrogest geben. 2 Tage später zum FA Kind geht es immer noch gut nur es war sehr viel braunes blut noch in der scheide. Beim Ultraschall war sich meine Frauenärztin nicht sicher ob die plazenta sich zum Teil gelöst hat. Ich soll viel liegen. Jetzt hab ich 4 tage keine blutung mehr und auch kaum noch schmerzen. Aber eigentlich kann mir niemand klar sagen wie schlimm es ist oder auch nicht. Heute lag ich nur im Bett und hab geheult weil je mehr ich liege umso bekloppter mache ich mich. Meine erste schwangerschaft war so schön und ich hab Frauen nicht verstanden die schwanger sein mit krank sein verwechseln und ich kann mich damit auch nicht abfinden. Nur meine Ängste machen mich wahnsinnig. ..ich bin heute gelaufen war das vielleicht zu viel. Ich kann nicht mehr liegen aber vielleicht ist sitzen ja auch nicht so gut. Ich hatte Sex weil ich hab gerne Sex aber vielleicht ist das ja auch nicht gut.ich müsste noch weniger rauchen aber mein verlangen wird immer schlimmer. Wenn ich nur liege bekomm ich trombose. Wenn es mir doch gut geht geht es meinem Kind doch auch gut. Ich kann mich schonen aber nicht Wochen oder Monate vor mich hinwegetieren. Heute war ich so verzweifelt das ich gesagt hab ich will nicht mehr schwanger sein und ich will mich nicht mehr über die schwangerschaft freuen weil ich weiß nicht ob es überhaupt überlebt. Meine Familie und meine Beziehung leidet darunter obwohl sie sich total bemühen und alles für mich machen. ..manchmal schon zu viel. Ich verzweifel momentan einfach weil ich möchte weiter so normal wie möglich leben und nicht so ängstlich sein und mich nicht ständig fragen müssen war das jetzt falsch, weil ich hab ja nicht mal eine klare Aussage was ich nun habe und es dafür wohl auch zu früh ist und man eh nichts machen kann Und immerhin ist der Muttermund lang genug. vielleicht hat jemand von euch auch sowas durchgemacht oder so ähnlich oder hat einfach nur ein paar aufmunternde Worte

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