Erholt sich schwache Autobatterie bei Wärme?

5 Antworten

die kappazität der Batterie ändert sich mit der Temoeratur nicht. aber 2 wesentliche faktoren schon. die höhere Temperatur der Platen und der Säure macht die batterie agiler. das heißt, der Strom fließt leichter. das ändert aber nichts an der Kappazität.

Stell dir die Batterie wie ein randvolles 200 Liter Regenfass mit einem Hahn, in dem Pflanzenöl ist. je wärmer das Öl ist, desto leichter fließt es heraus. Das ändert allerdings keineswegs etwas an Tatsache, dass 200 Liter Öl im Fass drin sind. sie lassen sich eben nur einfacher und schneller ablassen.

und damit sind wir schon beim 2. Punkt: ÖL ! auch wenn moderne mehrbereichsöle eine relativ stabile Viskosität aufweisen, wenn sie kalt sind sind sie doch zäher. dem entsprechend braucht der Anlasser mehr kraft, um die Kurbelwelle in Schwung zu bekommen.

lg, Anna

Liebe Anna, als Elektriker solltest du eigentlich wissen, dass man Kapazität mit nur einem p schreibt und Platten mit 2 t.

Die Kapazität des Akkus wird in Ah gemessen. Wenn bei einem wärmeren Akku mehr Strom fließt als beim kalten, dann hat er da auch eine höhere Kapazität. Die Physik lässt gruessen, ist nicht jedermanns Stärke.


@weckmannu

dass ichs falsch geschrieben habe ändert aber trotzdem nichts an der sache! die Kappazität mit 2 p und ohne h :) dass sich die akkuzustandsanzeige z.B. beim Smartphone nach oben bewegt, wenns schön in der manteltasche warmgehalten wird, das liegt einzig und alleine daran, dass die Elektronen ein wenig munterer werden, also besser fließen wollen. diesen "erhäöhten druck" interpretiert der rechner eben als "akku was voller"

kommen wir noch mal zurück zu dem regenfass voller öl. wenns schön warm ist, dann fließt es auch dann schneller raus, wenn der behälter fast leer ist. es wird nicht so viel druck gebraucht, um das öl heraus zu bekommen... das ändert aber nach wie vor nichts an der menge die drin ist...

Guuut, bei einem kalten Akku ist der Punkt halt eben schleler erreicht, wo die Spannung beim versuch strom zu ziehen, vor allemn viel auf einmal schneller einbricht., das ändert aber immer noch nichts daran, dass sich mit der temperatur an der kappazität immernoch ohne H und mit K vorne dran nichts ändert.

lg, Anna

Hallo!

Ich denke, hier sollte man/frau den umgekehrten Fall betrachten ... und damit beantwortet sich dann die gestellte Frage.

  • Bei einer starken Abkühlung der Batterie (zB im Winter) steigt der Innenwiderstand der Batterie und demzufolge gibt es einen stärkeren Spannungsabfall unter Last. Das bedeutet, dass die Batterie bei Minustemperaturen einen starken Kapazitätsverlust erleidet.
  • Andersherum kann die Batterie bei wärmeren Temperaturen (Plusgraden) wieder eine Kapazitätserhöhung erfahren > sie erholt sich.

Dass dies ganz eklatant an Startvorgängen sichtbar wird, hängt damit zusammen, dass bei Minustemperaturen ein Motor auf Grund von zähem Öl, geringerem Lager- und Kolbenspiel sich schwerer starten lässt, als bei Plusgraden.

  • Und bei Minusgraden treffen jetzt diese beiden Herausforderungen aufeinander: einmal der schwerer zu startende Motor und der Kapazitätsverlust der kalten Batterie.

Das bedeutet, zum Starten brauche ich jetzt einen höheren Strom und der grosse Spannungsabfall der kalten Batterie bescheren ihr jetzt einen schnellen Tot am Ende ihrer Lebenszeit.

Und wenn sie dabei nicht ganz gestorben ist, dann kann sie sich aus oben genannten Gründen bei warmen Temperaturen wieder erholen und den Motor klaglos starten ... bis zum nächsten Kälteeinbruch.

LG Bernd

In der Batterie laufen chemische Vorgänge hat. Alles, was mit Chemie zu tun hat, wird umso träger, je kälter es wird.

Eine Batterie hat eine höhere Leistung, je wärmer sie ist. Möglicherweise reicht die Erwärmung deiner Batterie aus, um eine so hohe Leistungsfähigleit zu erreichen, dass du dein Auto wieder starten kannst.

Aufgeladen wird die Batterie durch Wärme aber nicht.

Mittlerweile habe ich sogar schon öfters erlebt dass eine gealterte Batterie nach einer klirrend kalten Nacht nichtmal den Strom hergegeben hat um die Innenraumleuchte oder die Kontrollleuchten brennen zu lassen und nach einigen Stunden Sonnenschein ich zum Starthilfe Geben kam wobei ohne jegliches Zutun der Wagen mit eigener Kraft zum Laufen gebracht werden konnte als hätte die Batterie nie Was gehabt.

Meistens kann eine Autobatterie (genau genommen ist es ein Bleiakku, weil mehrere zu einer Einheit verbunden sind ist es eine Batterie) bei "Kälte" (dieses Wort gibt es physikalisch gesehen eigentlich nicht) nicht genügend Strom abgeben und das Weinge das vorhanden ist wird aufgebraucht weil man trotzdem versucht zu starten. Die Batterie erholt sich zwar etwas, wenn es wärmer wird verfügt sie wegen dieser Vorgeschichte aber trotzdem selten über genügend Startkraft.

Würde man bei Kaltstart sofort aufgeben wenn man merkt dass der Motor nur sehr müde gedreht wird hätte man bei wärmerer Batterie gute Chancen dass die Kapazität dann wieder ausreicht.

Die Batterie ist ein Verschleißteil. Wenn dann würd ich empfehlen Sie mal an der Steckdose mit dem passenden Ladegerät aufzuladen. Aber wenn sie öfters schwächer wärs mal ne Überlegung wert in ne neue zu kaufen. Ich hab so die Erfahrung gemacht das Batterien zwischen 5 und 6 Jahren halten

Wenn man Bleiakkus mehrmals mit einem einfachen Ladegerät - keine Schnelladung wie im Auto oder in der Werkstatt - auflädt(möglichst in geheizten Raum), dann halten sie länger als nur 5 Jahre.

Klar, gut möglich das sie mit regelmäsigen laden länger hält. Aber ich denk mal der Bereich 5bis 6 Jahre is realistisch. Kommt natürlich noch auf andere Faktoren drauf an aber des wär wohl jetzt zu kompliziert :D

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