AOK schmeißt Kind raus!

8 Antworten

Wenn deine Freundin selbst versichert ist, dann kann und darf die Krankenkasse ihr leibliches Kind nicht aus der Familienversicherung rausnehmen. Morgen gleich anrufen und fragen warum und mit welcher Begründung. Trotz allem sollte deine Freundin den Kindesvater benennen, denn ihr steht Unterhalt zu. Wie soll es gehen, wenn die Kleine älter wird? Sie hat ein Recht darauf zu wissen, wer ihr Vater ist und sie hat auch ein Recht darauf, dass er sich angemessen an ihrem Unterhalt beteiligt. Noch kamm deine Freundin Unterhaltsvorschuss vom JA bekommen, warum wollt ihr das verschenken. Sie soll ihn benennen, weigert er sich kommt es zum Vaterschaftstest und dann muss er zahlen. Sie soll Beistandschaft beim JA beantragen.

Die Tochter kennt ihren Vater und sieht ihn regelmäßig. Nur er will kein Unterhalt zahlen und will nicht in der Geburtsurkunde stehen.

@HansenV2

Nur weil ER es will, macht deine Freundin das? Sie sollte auch mal an die finanzielle Seite denken- SIE zieht die Kleine groß und er macht sich mit seinem Geld einen schönen Lenz. Habt ihr auch mal weitergedacht: steht er nicht als Vater fest, hat die kleine z. B. nie einen Erbanspruch gegen ihren Vater- oder, falls vorverstorben, gegen die Großeltern. Deine Freundin macht es sich ein wenig einfach. Denkt an die Kleine und ihre Rechte- warum dem Kerl das Geld schenken- ist er deiner Freundin noch so wichtig, das sie ihn schonen muss?

Einfach mal in dem Bescheid der AOK nachsehen, weshalb das Kind aus der kostenlosen Familienversicherung "geschmissen" wurde. Steht alles im Bescheid, also richtig lesen. Erst danach kann man einen weiteren Rat geben.

der leibliche Vater zählt kein Unterhalt und steht auch nicht als Vater in der Geburtsurkunde.

Warum?

Jetzt hat die AOK ihr Tochter aus der Krankenversicherung geworfen ( keiner weiß wieso ) und will die kleine auch nicht mehr aufnehmen.

Gegen einen Bescheid kann man Widerspruch einlegen.

Wieso weil der Vater ein abschlecker ist. Weil der nicht einsieht Das es seine Tochter ist. Aber soll uns auch ganz recht sein so hat er keine Rechte für das Kind.

Zudem ist aus dem schreiben nicht einzusehen wieso und weshalb die kleine rausgeworfen wurde

@HansenV2

Verstehen tu ich es auch nicht. Wenn die Mutter freiwillig gesetzlich oder pflichtversichert ist besteht auch Anspruch auf Familienversicherung fort.

Mit welcher Begründung hat die AOK die Tochter aus der Versicherung ausgeschlossen? Der Bescheid muss eine Begründung enthalten.

Das ist ja das Problem, es steht da nicht wieso.

@HansenV2

Steht da irgendwo ein Paragraph? Geht doch mal zum Obmann und lasst es euch erklären. Die sind dazu da, auch mal Streit zu schlichten. Oder ihr wendet euch an den übergeordneten Verband oder gleich mal an das Gesundheitsministeriem eures Bundeslandes - die haben die Aufsicht über die Krankenkassen.

Beantworte doch einfach mal die Frage: was für eine Ausbildung macht deine Freundin?!!!

Ist sie selbst familienversichert oder pflichtversichert nach & 5 SGB V?

Dann kann dir auch jemand eine brauchbare Antwort geben. So müssen alle aus dem Kaffeesatz lesen und du könntest auch in eine Glaskugel schauen, anstatt die Antworten hier zu lesen ;)

Und kleiner Tip, im Bescheid der AOK steht auf jeden Fall, warum der Anspruch aus Sicht der AOK erloschen ist ;) Vielleicht schreibst du mal den genauen Wortlaut des Schreibens hier.

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