Alles läuft plötzlich viel zu schnell ab, als es in Wirklichkeit ist...

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nein sowas kenne ich eigentlich nicht, aber ich kann mir gut vorstellen was du meinst. ich denke mal, dass es psychisch bedingt sein könnte und dass du dich villeicht in was hineinsteigerst und dann erst recht deinen herzschlag schneller hörst, wenn auch unbewusst.

ich hör zwar mein herz nicht schneller schlagen oder meine gedanken sind nicht schneller, aber ich hab auch etwas von zeit zu zeit. manchmal beschleicht mich ein gefühl oder besser gesagt ein wissen aus dem unterbewusstsein heraus, dass ich genau in dieser situation oder an genau diesem ort schonmal gewesen bin. klingt jetzt für den ein oder anderen villeicht bisschen komisch, aber es ist wirklich so ;)

Hallo, hab das hier gerade gelesen und kann mich so ziemlich damit identifizieren. Ich bin 19 Jahre alt und habe das seit meinem Kindes alter. Mal öfters, mal weniger. Allerdings tritt dies nur vor dem schlafen gehen auf, wenn ich mich beruhige etc. Ich habe nach den Jahren halt einen Arzt aufgesucht und versucht ihm das zu erzählen. Er denkt dass es bei mir daran liegt das ich versuche Sachen zu verarbeiten. Wie zum Beispiel Stress Momente, Überforderungen, vielleicht auch Geschehnisse die mich selber erniedrigen etc.. Kann das halt nicht wirklich verarbeiten und setze meinen Körper dadurch so unter Stress das er sowas macht. Ich habe Tropfen bekommen. Sowas wie anti depressiver. Damit kann ich ziemlich gut einschlafen und seit dem sind diese Attacken auch nicht mehr aufgetreten. Ihr solltet wirklich einen Arzt aufsuchen und es ihm anvertrauen. Es müssen ja nicht sofort Medikamente sein, aber vielleicht kennt er eine Lösung :-)

Also ich würde mal zum Neurologen gehen oder meinen Hormonhaushalt checken lassen.....das was du beschriebst ist eigentlich typisch für einen Adrenalin-Ausstoß - der Körper wird dabei in den sympathicus versetzt, das ist der Zustand, welcher für Angriff, Flucht, Stress und hohe Leistung zuständig ist. Dabei können solche Wahrnehmungsänderungen auftreten. Das ganze kann natürlich auch wie meine Vorgänger sagten psychischern Ursprungs sein, was dann auch zu den chemischen Abläufen im Körper führt.

Gruß

SE

Google mal "somatic-experiencing e.V." Da es sein könnte, dass Deine beschriebenen Symptome die Folge eines Traumas sind. (Wenn sich keine körperlichen Ursachen finden lassen.) Dies ist eine sehr effektive und sanfte Methode zum lösen von Schock-Traumatas und den sich daraus ergebenden Symptomen. Hat mir selber geholfen und nachdem ich die Ausbildung zum SE- Praktitioner gemacht habe , arbeite ich schon 3 Jahre mit erstaunlichen Erfolgen. Zum Teil lassen sich mit dieser Methode innerhalb einer/oder ein paar Stunden Traumasymptome lösen,(bei emotionalen Traumata kann es erfahrungsgemäß länger dauern) ohne durch belastende Gespräche retraumatisiert zu werden. Es ist sogar möglich ohne "erinnerbare Ursache" zu arbeiten.

Viel Glück! Dein Körper weiß den Weg aus dem Trauma. Hab Vertrauen! luckylife

Die Frage ist zwar uralt, allerdings muss ich einfach darauf antworten. Wie viele Andere hier, kenne ich das Problem auch. Hatte ich auch schon als Kind. 

Vor ein paar Jahren war ich wegen einer Depression in stationärer Behandlung. Hier kam dies auch zur Sprache und die Ärzte wussten, wovon ich spreche. Bei mir passierte es auch immer in Kombination mit psychischer Belastung. Durch Grübeln. Durch immer wiederkehrende Gedanken ohne Ausweg. 

Was bei mir diagnostiziert wurde, war eine Filterstörung. Diese kann das Gehirn dann schnell mal überfordern. Man bekommt zu viele Reize ab, das Gehirn kommt mit der Verarbeitung nicht hinterher. 
Oft kommt es auch vor, dass eine Person mit dieser Störung sensibler und feinfühliger ist. Stichwort Hochsensibilität (https://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t)

Diese Symptome müssen meist gar nicht behandelt werden. Man kann aber lernen, wie man am besten mit sich selbst umgehen kann, damit solche Symptome gar nicht bis selten auftreten. Hier wäre eine ambulante Verhaltenstherapie Hilfreich.
In meinem Fall war es allerdings notwendig, auf ein niedrig dosiertes Neuroleptikum zurückzugreifen.

Übrigens ist man weder ein "Psycho", noch verrückt wenn man sich in der psychiatrischen Richtung Hilfe sucht. 
Ach und Marihuana ist bei der Symptomatik tabu. Es besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Psychose.

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