Ambulanter Pflegedienst kündigt Pflegevertrag

3 Antworten

Ajajaj, erst einmal mein Beileid das du solche Probleme mit dem Pflegedienst hast :-(

Leider kann ich Dir keinen guten Rat dazu geben, aber bei der Gelegenheit kann ich auf eine super Alternative zum Pflegedienst hinweisen. Ich zumindest bin einfach begeistert das es solche Leute gibt. Und zwar meine ich polnische Pflegekräfte. So aufopferungsvoll, wie diese ihr Land und Familie zurücklassen um mit Pflegebedürftigen zusammenzuarbeiten ist nicht nur altruistisch sondern auch einfach herzlich! Such im Internet einfach mal nach Pflegeagenturen bzw. Vermittlungsagenturen für Pflegekräfte aus Polen. Aber pass auf bei evtl. Vermittlungsprovisionen. Also entweder suchst du mal eine Agentur vor Ort oder ich kann dir natürlich einfach unsere empfehlen: http://www.perfekton.de

Liebe/r Kisiel,

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Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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Natürlich ist es schwierig, so aus der Ferne zu erraten, was denn nun zwischen Pflegedienst und Dir oder der Stiefmutter oder der Pflegeperson los ist.... Ich denke nicht, wie ein Vorschreiber, dass die Pflegeperson das Problem ist, weil Pflegedienste in der Regel "mit anderen" pflegen - also zumeist den Angehörigen, zunehmend aber auch gemeinsam mit zusätzlich angestellten Pflegekräften.

Ein Pflegedienst kann nicht "einfach so" kündigen, weil er nämlich einen Versorgungsauftrag hat. Nur wenn er diesen erfüllt, kann bzw. darf er mit den Kassen abrechnen.

Wenn es einen anderen Pflegedienst als Alternative gibt, dann würde ich den nehmen. Du kannst allenfalls darauf bestehen, dass die ordentliche Kündigungsfrist eingehalten wird. Ich denke auch, dass es wenig sinnvoll ist, einen Pflegedienst (unnötig - also wenn eine Alternative da ist) zu zwingen.

Es kann sein, dass der Pflegedienst mit mehr Leistungen begonnen hat und Deine Stiefmutter dann auch noch lukrativ war. Durch die Leistungskürzungen kann es nun sein, dass dieser Einsatz nicht mehr wirtschaftlich ist. Ohne zu wissen, was nun wirklich der Grund ist: auch ein Pflegedienst ist ein Unternehmen, das wirtschaftlich arbeiten muss, um Betriebskosten und Gehälter zahlen zu können. Nicht okay ist allerdings, wenn es um reine Abzocke geht.

Ich glaube, der tatsächliche "Stein des Anstosses" ist die Vor-Ort-Pflegeperson! Wenn sie sich tatsächlich 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche "kümmert", wird sie sicherlich eine Reihe von Pflegeleistungen übernehmen, die im Pflegekatalog für Stufe 3 ausgewiesen und entsprechend berechnet werden. Ich vermute, Du hast die Rechnungen um gewisse Leistungen, die nicht erbracht werden konnten, da bereits von der Vor-Ort-Kraft erledigt, gekürzt. Damit möchte man seitens des Pflegedienstes nicht länger umgehen müssen.

Schau in den Vertrag. Wurde der Vertrag tatsächlich fristgerecht gekündigt? Dann ist es korrekt. Bedenke bitte, auch Du hast ein solches Kündigungsrecht und hättest davon Gebrauch machen können, wenn Du mit den Leistungen nicht zufrieden bist.

Ich halte es nicht für Erpressung, was da bei Euch abläuft. Eher für eine legale Änderungskündigung. Es steht Dir frei, einen anderen Pflegedienst nach Deinen Wünschen zu beauftragen, wenn Du diese Änderungen nicht willst.

Ich fürchte aber, daß Du beim nächsten Pflegedienst ähnliche Schwierigkeiten haben wirst.

Es gibt Urteile zu Kündigunsgfristen seitens des Pflegedienstes.

Dieser darf keinen Vertrag so einfach kündigen wenn NICHT sichergestellt ist, dass die Pflege auch weiterhin sichergestellt ist.

6 Wochen zum Quartalsende sagt da der BGH

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Ich vermute, Du hast die Rechnungen um gewisse Leistungen, die nicht erbracht werden konnten, da bereits von der Vor-Ort-Kraft erledigt, gekürzt. Damit möchte man seitens des Pflegedienstes nicht länger umgehen müssen.

Ich habe keine Rechnungen gekürzt, sondern eine Vertragserweiterung abgelehnt.

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@minotaurus

Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, das zu erzwingen - von keiner der beiden Seiten, denn das gibt ja zwangsweise eine kalte Atmosphäre. Deswegen rate ich Ihnen, einen Pflegedienst zu finden, der gerne kommt... schon zum Wohle der Stiefmutter!

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Schläge statt Pflege? Ist das Altenheim ein Tabuthema?

Ich habe einen Artikel zu diesem Thema gelesen und darin wird behauptet, dass in Altenheimen Menschen aus fremden Kulturkreisen pflegen, die durch Brutalität auffallen. Es berichtet ein 30-jähriger Philippine, dass er seine ihm anvertrauten Heimbewohner schlug, wenn er mit ihnen alleine war. Es wird berichtet, dass dies kein Einzelfall sei und das die Brutalität in den Einrichtungen ein Tabu-Thema sei. Ich empfehle meinen Klienten in der Beratung, wenn es keine ausreichende Pflege im häuslichen Bereich gibt, sich für eine Pflegeeinrichtung zu entscheiden. Doch kann ich das noch, wenn solche Aussagen tatsächlich wahr sind? Herzliche Grüße Platy11 www. pflegestufe-und-beratung.com/

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Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

Hallo, ich hoffe sehr, daß mir jemand helfen kann. Mein Vater (76, alleinstehend, ohne Hilfsmöglichkeiten in seinem Umfeld) ist durch diverse Erkrankungen sehr stark eingeschränkt (Hüfte, Knie, Muskelerkrankung ohne Diagnose, Polyneuropathie etc.). Ich habe ihm jetzt für die Hüfte einen Operationstermin organisiert, der ist allerdings erst in 6 Wochen.

Er lebt alleine, weit weg von uns, kommt selbst aber nicht mehr klar. Die alltäglichen Verrichtungen wie Waschen, Anziehen, Kochen sind selbst nur unter extrem starken Schmerzen und eingeschränkt möglich. Nicht möglich ist ihm das Anziehen der Kompressionsstrümpfe alleine und nur extrem schwer bis gar nicht das Aufsuchen der Lymphdrainage. Außerdem besteht eine starke Unfallgefahr. Er kann mit Pausen nur ca. 200m weit gehen und das auch nur unter Schmerzen und mit danach bestehender völliger Erschöpfung und starker Beschwerden.

Er leidet zusätzlich an einer Depression mit Antriebsschwäche u.Ä., weswegen u.A. dieser extreme Zustand überhaupt erst zustande kam.

Ich habe ihn jetzt zu uns geholt, aber da wir eine DG-Maisonettewohnung haben, ist der Zustand bei uns alles Andere als ideal, zumal ich es nicht schaffe, ihm in dem Maße zu helfen, wie er Hilfe benötigen würde, da ich noch 3 kleine Kinder zu versorgen habe.

Wo kann ich welche Hilfen in Anspruch nehmen?

Wichtig wäre in jedem Fall jetzt eine Betreuung / Hilfe in den Wochen vor der OP. Wegen der Treppen und der Vorbereitung auf die OP und seiner ganzen Ärzte und Arzttermine sollte / möchte er gerne zu Hause sein.

Ferner bräuchte es Hilfen nach der OP. Er kommt danach in eine AHB, die ggf. verlängert werden kann, sicher ist das aber nicht. Es ist lt Klinik nicht gesichert, dass er in dem Zustand entlassen wird, dass er sich selbst wieder versorgen kann, wegen der vielen zusätzlichen Erkrankungen ist überhaupt nicht sicher, ob er diesen Zustand wieder erreichen kann bzw. wie die Prognose ist.

Ich habe versucht, mich einzulesen, bin aber etwas überfordert.

Gibt es soetwas wie medizinisch-pflegerische Unterstützung, die der Hausarzt für die Zeit vor der Operation verordnen kann? Wäre für diesen Zeitraum auch Haushaltshilfe verordnungsfähig? (Ich weiß aus meinen Erfahrungen in den Schwangerschaften, dass die Krankenkasse damals keine Hilfe war, sondern das Ganze eher noch verkompliziert hatte).

Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre es für die Zeit danach am sinnvollsten, zusammen mit dem Sozialdienst des KH bzw der Reha einen Antrag auf Eileinstufung in einen Pflegegrad zu stellen. Dann würde er Hilfe bekommen und dann nach ein paar Wochen würde der MDK prüfen, ob richtig eingestiuft wurde und evtl. korrigieren, richtig?

Was zusätzlich alles erschwert ist, dass er, weil keine weiteren Angehörigen in seiner Nähe sind und keine Freunde / Bekannte und weil in meinem Umkreis eine sehr gute Klinik für Hüftoperationen ist, wir die Operation hier anberaumt haben und er deswegen ggf. im Zeitraum davor / danach auch noch hier wäre, ich aber alle

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