Hallo Stephan,

es müssen schon massive Kräfte wirken, damit ein Schütteltrauma entsteht - durch falsches Halten des Köpfchens kann es nicht dazu kommen.

Hier wird es deutlich gesagt:

"Ein Schütteltrauma entsteht, wenn Kinder am Oberkörper oder an den Oberarmen gehalten und dabei so geschüttelt werden, dass der Kopf nach vorne und nach hinten schwingt"

http://www.craniotherapie.ch/b_izr.html

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Für die Therapie einer Quecksilbervergiftung gilt folgendes:

"Eine Vergiftung mit Quecksilber wird mit einem Antidot („Gegengift“) behandelt.
Zum Einsatz kommen sogenannte Komplexbildner, also Substanzen, die einen Metallkomplex mit dem Quecksilber als Zentralatom eingehen. Diese Komplexe können von der Niere erheblich leichter aus dem Blut filtriert werden.
Es werden vor allem die besser wasserlösliche Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) und (manchmal bei zerebralem Befall) die Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) eingesetzt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilbervergiftung#Therapie_der_Quecksilbervergiftung

Alles Nähere kann dir der Arzt erklären, der diese Verfahren durchführt.

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Erst einmal führt an der Antibiotika-Therapie kein Weg vorbei!
Lass dir mal von deinem Arzt beschreiben, was passiert, wenn die Entzündung sich ungehindert weiter ausbreitet!

Die Ursache der Knochen-Entzündung wird dann natürlich auch behandelt werden.

Mit Globuli ist da absolut nichts zu machen.

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Schweinegrippe und saisonale Grippe sind sich sehr ähnlich.
Beide sind gekennzeichnet durch plötzliches Einsetzen von Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit und Schnupfen.

Markant für die Schweinegrippe ist, dass auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall dazu kommen kann. Diese Symptome treten meist nicht bei der saisonalen Grippe auf.

Welcher Virus vorliegt, kann nur mit einem Labortest genau bestimmt werden.

http://www.schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de/informationen-zu-schweinegrippe-h1n1-virus/symptome.html

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Meine Erfahrung sagt, dass die Kopfschmerzen nach einer Weile auch ohne Globuli verschwunden wären.

Im übigen können sie dir auch gar nicht helfen, da die Homöoapthie eine ganz auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Methode ist, so dass speziell für dich die passenden Globuli ermittelt werden müssen.

So wie du es beschreibst, funktioniert Homöopathie nicht!

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In einem Faktenblatt stellen die Experten der WHO zusammen, was ihnen an gesicherten Zusammenhängen vorliegt und was als weniger gesichert, aber möglich erscheint.

Als gesichert gilt auch, dass Alkoholkonsum das Risiko von Krebs der Mundhöhle, des Rachenraums und des Kehlkopfes steigert; auch die Wahrscheinlichkeit, an Krebs der Speiseröhre, der Leber oder an Brustkrebs zu erkranken, erhöht sich mit zunehmendem Alkoholkonsum.

Nicht ganz so sicher, aber wahrscheinlich ist es, dass rotes Fleisch die Entstehung von Dickdarm- und Enddarmkrebs fördert (es gibt Studien, die dies belegen, ebenso wie Studien ohne einen Zusammenhang), salz- oder rauchkonservierte oder gepökelte Lebensmittel das Magenkrebsrisiko steigern und sehr heiße Speisen und Getränke ein Risiko für Krebs der Mundhöhle und des Rachens sowie der Speiseröhre darstellen.

Auch eine noch so gesunde Lebensweise kann allerdings keinen hundertprozentigen Schutz vor Krebs bieten.
Jeder kennt die Einzelbeispiele von stark übergewichtigen Rauchern, die trotz ihrer ungesunden Lebensweise sehr alt geworden sind; ebenso gibt es junge sportliche Menschen, die scheinbar aus heiterem Himmel an Krebs erkranken.
Statistische Angaben beziehen sich immer auf größere Bevölkerungsgruppen und zeigen Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten auf. Für den individuellen Fall haben sie daher nur bedingt Aussagekraft.

Es macht Sinn, gesund zu essen, Übergewicht zu vermeiden und sich viel zu bewegen. Sollte trotzdem eine Krebserkrankung auftreten, so bedeutet dies nicht, dass man sich falsch ernährt oder wichtige Faktoren übersehen hat, niemand ist "schuld" an seiner Erkrankung.

http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/ernaehrung-praevention2.php#inhalt3

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Parkinson ist eine chronische, stetig voranschreitende Erkrankung des Nervensystems.

Sie lässt sich nicht heilen, aber viele Jahre effektiv behandeln.

Durch den Einsatz von wirksamen Medikamenten wie Levodopa oder Dopaminagonisten lässt sich die Lebenserwartung der Patienten deutlich steigern, so dass sie nur geringfügig unter der von gleichaltrigen Gesunden liegt.

Allerdings haben Menschen mit Parkinson ein deutlich erhöhtes Risiko, wegen ihrer körperlichen Behinderungen irgendwann in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.

Um dem körperlichen und geistigen Verfall entgegenzuwirken, kommen neben der medikamentösen Therapie auch eine ausgewogene Ernährung, Krankengymnastik und Logopädie (Sprachschulung) bei der Parkinsonbehandlung zum Einsatz.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Parkinson/Prognose/

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Ärzte und andere im Gesundheitswesen tätige Personen, die mit HIV-Virus infiziert sind, dürfen durchaus Patienten behandeln. Allerdings gelten hier einige Besonderheiten.

Bei Behandlungen müssen dann zwei Paar Handschuhe gertragen werden.
Außerdem darf infiziertes Fachpersonal keine Wunden nähen oder sonstige Maßnahmen wie operative Eingriffe vornehmen, bei denen es leicht zu einer Ansteckung kommen kann.
Außerdem muß die Menge der Viren im Blut regelmäßig kontrolliert werden. Ab mehr als 50 HIV-RNA-Viren pro Milliliter Blut dürfen die Bteroffenen ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben.

In Deutschland ist noch kein Fall bekannt, bei dem ein Angestellter aus dem Gesundheitswesen einen Patienten mit HIV angesteckt hat.

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/HIV-Infektion/News/69767.php

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Ja, diese Krankheit kann man, wie Mediziner bestätigen, mehrmals bekommen:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/besteht-die-gefahr-mehrfach-am-pfeifferschen-druesenfieber-zu-erkranken

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Deine Fragen werden in diesem Artikel gut beantwortet:

" Tatsächlich haben pflanzliche Medikamente generell ein breiteres Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als herkömmliche“, sagt Dr. Benno Ostermayr, Ärztlicher Leiter des Klinikums für Naturheilweisen in München.
Dennoch warnt der Mediziner davor, die Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln als harmlos einzustufen:

Die Phytotherapie ist eine wirksame Therapie – aber alles, was wirksam ist, hat auch Potenzial an Nebenwirkungen.“

Arnika beispielsweise kann Allergien auslösen und verursacht bei äußerer Anwendung mitunter Hautausschläge, Knoblauch****** kann den Blutzuckerspiegel senken und **Thymian Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen.

Die irrige Annahme, pflanzliche Medikamente seien harmlos, führt mitunter dazu, dass Patienten ihrem Arzt nichts von deren Einnahme erzählen.

Mit teils fatalen Folgen, denn Phytopharmaka können die Wirkung von konventionellen Arzneien beeinträchtigen oder sogar verstärken.
Der Mediziner Edzard Ernst hat in seinem Buch „Gesund ohne Pillen“ zusammengetragen, zu welchen Wechselwirkungen es kommen kann:

Ginkgo beispielsweise kann die Wirkung blutverdünnender Mittel verstärken, Mariendistel beeinflusst mitunter den Effekt von Virenmedikamenten und die Einnahme von Blaubeeren kann die Wirksamkeit von Diabetesmitteln verstärken. Ein weiteres Beispiel ist das Johanniskraut, welches Ärzte gerne zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen einsetzen: So kann die Antibabypille bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten ihre Wirkung verlieren, ebenso das Aids-Mittel Indinavir oder Anti-Epileptika. Der Grund: „Johanniskraut regt ein bestimmtes Enzym in der Leber an, welches den Abbau von Arzneimitteln forciert“, erklärt Ostermayr.

Schon vor Tausenden von Jahren nutzten die Menschen Pflanzen, um Krankheiten zu lindern und zu heilen. Heute nutzen Pharmafirmen dieses von Generation zu Generation überlieferte Wissen, um auf dessen Basis neue Präparate zu entwickeln. Das Resultat sind moderne Phytopharmaka, die denselben Zulassungskriterien unterliegen und ebenso apothekenpflichtig sind wie konventionelle Medikamente.
Traditionelle pflanzliche Arzneien hingegen sind frei verkäuflich und beinahe in jeder Hausapotheke zu finden:
Fencheltee zur Linderung von Blähungen, Kamillenaufgüsse bei Augenentzündungen, Baldrian gegen Schlafstörungen oder Arnikasalbe bei Prellungen und Blutergüssen.

Aber: „Dosis sola venenum facit – Allein die Menge macht das Gift“. Der lehrreiche Satz von Paracelsus trifft auch für den traditionellen Umgang mit Arzneipflanzen zu: „Es ist nicht ratsam, über lange Zeit und in großen Mengen Heilpflanzen-Tees zu trinken“, so Ostermayr. So könne beispielsweise Huflattichtee, ein klassisches Mittel gegen Bronchitis und Husten, auf Dauer die Leber schädigen. Pfefferminztee wiederum verstärke mitunter den Säurerückfluss in die Speiseröhre."

http://www.sbk.org/medizin-gesundheit/gesundheitswissen-von-a-z/pflanzenheilkunde/pflanzenheilkunde-wirkung-und-nebenwirkung.html

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Die Ursachen für Morbus Alzheimer sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Sicher ist, dass eine genetische Komponente eine Rolle spielt. Diese kann durch einen Gentest festgestellt werden. Hat ein Elternteil die Veranlagung für Alzheimer-Demenz vererbt, ist das Risiko gegenüber der Normalbevölkerung um das 5fache erhöht, bei Vererbung durch beide Elternteile um das 15fache.

http://www.alzheimerinfo.at/scripts/index.php?content=788&highlighted=98

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Altersflecken sind keine Hormonstörungen, sondern haben als Ursache Lichtschädigungen der Haut durch die UV-Strahlung, aber auch Alkohol, Rauchen oder Medikamente können dazu führen.

Den Besuch bei einem Endokrinologen kannst du dir also sparen.

Fruchtsäure kann Altersflecken nicht beeinflussen. Als Möglichkeiten bleiben dir, die Altersflecken mit Kosmetika abzudecken, auch Kältetherapie und Bleich- bzw. Schälverfahren bieten sich an.

Du kannst dich hier einlesen:

http://www.onmeda.de/krankheiten/altersflecken.html

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Die in Solarien verwendeten UV-Strahlen setzen sich in einem anderen Verhältnis zusammen als das UV-Spektrum der Sonne.

Gesünder ist die künstliche Sonne aber trotzdem nicht.

Da lange Zeit allein die kurzwellige UV-B-Strahlung als Auslöser des Hautkrebses bekannt war, wurde sie bis auf einen geringen Teil aus den Röhren herausgefiltert.

Da es aber vor allem die UV-B-Strahlung ist, die eine lang anhaltende Bräunung bewirkt, musste nun der Anteil der verbleibenden, langwelligen UV-A-Strahlung mit ihrer naturgemäß eher schlechten Bräunungswirkung entsprechend erhöht werden. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Bräune aus der Röhre häufig „karotten-farben“ und unecht wirkt.

Heute weiß man, dass auch die als ungefährlich propagierte UV-A-Strahlung bei der Hautkrebsentstehung beteiligt ist.

Auch die neue Tendenz der Solarienbetreiber, sonnenlichtähnliche, „natürliche“ UV-Spektren für ihre Geräte zu verwenden, vermindert die Hautschädigung nicht.

Neue Messungen zeigen, dass bei fast allen untersuchten Geräten die Strahlenstärke viel zu hoch ist.

Lassen Sie sich durch die häufig mit „Bio-“ titulierten Sonnenbänke nicht täuschen.

Durch den erhöhten UV-B-Anteil erhöht sich auch die Strahlengefährdung. Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung sowie das Risiko einer Hautkrebserkrankung können die Folge sein."

(http://www.unserehaut.de/adp/solarium/wissen.html)

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Die Anthroposophische Medizin ist ein esoterisch-mystisches Konzept und gründet auf der Lehre des Österreichers Rudolf Steiner, der theosophisch inspirierten Anthroposophie. Die theoretische Basis der anthroposophischen Medizinlehre entwickelte der Nichtmediziner Steiner selbst in den 1920er Jahren.

Nach Ansicht der Anthroposophen gliedere sich der Mensch in vier Ebenen, den sogenannten Wesensgliedern, die sich aber zum Teil nur Eingeweihten und Begabten zeigten und sich damit teilweise der Betrachtung entzögen. Diese sind:

  • Der physische Leib

  • Der ätherische Leib

  • Der astralische Leib

  • Das anthroposophische Ich (die Ich-Organisation)

Krankheiten sollen dadurch entstehen, dass nicht exakt beschriebene Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Ebenen sich nicht konform den dazugehörigen anthroposophischen Annahmen verändern würden. Nach Steiner erkrankt der Mensch, wenn das unterstellte harmonische Gleichgewicht der Wesensglieder zueinander gestört sei, was durch eine falsche Erziehung oder Ernährung im Kindesalter entstehen könne.

Eine nicht entwicklungsgerechte Erziehung im anthroposophischen Sinne habe gesundheitliche Folgen.

Organische oder psychische Erkrankungen wie die Schizophrenie oder Tuberkulose sind nach Steiner hauptsächlich auf falsche Erziehung zurückzuführen, seine Waldorf-Erziehung beuge daher Krankheiten vor.

In der anthroposophischen Medizin wird zusätzlich zu erziehungsbedingten Ursachen der Störung von Wesensgliedern auch Einflüssen aus dem Vorleben des Menschen eine Rolle zugesprochen: dem esoterischen Phänomen des Karma, gegen das laut Steiner selbstverständlich nicht geheilt werden könne.

Hierbei sind nicht die bekannten genetischen oder epigenetischen Ursachen von Krankheit gemeint - diese waren zu Steiners Zeiten zwar als Erbkrankheiten bekannt (ebenso in Umrissen ihre molekulare Basis) -, sondern Verfehlungen im anthroposophischen Sinne aus dem Vorleben sollen sich im heutigen Leben manifestieren.

Unterstellter Egoismus im Vorleben habe eine schwache Organisation als karmische Konsequenz. Lügenhaftigkeit in einem früheren Leben zeige sich darin, dass die inneren Organe unrichtig gebaut seien.
Im Falle einer damaligen ausgeprägten Lieblosigkeit sei der Betreffende dafür sensibilisiert, sich im heutigen Leben durch das Pockenvirus anzustecken, und ein Mensch, dessen früheres Leben zu stark von Affekten und Emotionen geprägt war, habe jetzt die Anlage zur Diphtherie .

Der Patient wird also hiermit indirekt verantwortlich für seine eigene Erkrankung gemacht, wobei die unterstellten moralischen Kategorien Steiners Anthroposophie überlassen bleiben. Krankheit wird zum Schicksal des Nachkommen einer verfehlten Vorgeburt.

Neben dem Konzept der karmisch-schicksalshaften Krankheitsentwicklung wird Krankheiten in der anthroposophischen Medizin auch eine positive Rolle zugemessen:

durchgemachte, erduldete Krankheiten führten nämlich zu einer Höherentwicklung.

Daher seien bestimmte Infektionskrankheiten des Kindesalters gut für die Entwicklung der Kinder, daher werden Impfungen zumeist abgelehnt.

In Folge sind immer wieder Masernepidemien im Umfeld von Waldorf-Schulen und -Kindergärten...zu beobachten.

Bestimmte anthroposophische Heilmittel sollen nach dem anthroposophischen Analogiegedanken die angenommenen gestörten Wechselwirkungen günstig beeinflussen und zu einer Heilung führen.

Als nichtmedikamentöse Therapien finden bestimmte Massagen, gymnastisch-logopädische Übungen unter choreographischer Anleitung (Heileurythmie) und die anthroposophische Kunst- oder Maltherapie Verwendung.
Es wird sogar erforscht, ob mittels Eurythmie "behandelter" Weizen "Eigenschaften vermittelt bekommt", die ihn als Heilmittel bei rheumatischen Erkrankungen geeignet macht.

Der anthroposophischen Medizin fehlt (wie der Anthroposophie auch) ein wissenschaftlich überprüfbarer Kern.

Viele ihrer Aussagen sind nicht falsifizierbar und daher unwissenschaftlich.

Anthroposophische Ärzte müssen zwangsläufig über Sinne verfügen, die über die der Physiologie bekannten Sinne hinausgehen.

So soll der Äther-Leib dem Anthroposophieeingeweihten als hellrosafarbene Aura, der Astral-Leib als rotviolette und der Ich-Leib als blaue Umhüllung des Menschen erscheinen. Jegliche Aura bilde um den physischen Leib eine farbige, eiförmige, bewegliche Wolke und sei der übersinnliche und sichtbare Ausdruck für die Wesenheit des Menschen. Diese Aura sei jedoch nicht fotografisch abzubilden.

Präparate der anthroposophischen Medizin werden in Deutschland per Definition im Arzneimittelrecht nach anderen Richtlinien (besondere Therapierichtungen) zugelassen als herkömmliche Medikamente. Insbesondere muss kein Wirksamkeitsnachweis erbracht werden.

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Anthroposophische_Medizin

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Kann man mit Brennesselpräparaten den Körper entgiften?

Nein, das kann man nicht und es ist auch nicht nötig:

"Mythos Entschlackung

Die Alternativmedizin versteht unter Schlacken Abfallprodukte des Stoffwechsels, die sich angeblich in Form von Zucker-Eiweiß-Molekülen im Körper ablagern. Dadurch sollen sie unter anderem Übergewicht, Rheuma, Gicht und andere Zivilisationskrankheiten hervorrufen. Durch das viele Trinken beim Fasten, und das vorige Darmentleeren, so der Glaube, gebe man dem Körper die Gelegenheit alle Giftstoffe loszuwerden und sich von Schlacken zu reinigen.

Ernährungsmediziner, wie Prof. Dr. Johannes Georg Wechsler vom Krankenhaus Barmherzige Brüder in München, kennen Schlacken nur als Verbrennungsrückstände im Ofen.
Keinem Forscher sei es bisher gelungen, sie nachzuweisen – weder im menschlichen Körper, noch im Labor.

Auch die Angst vor einer schleichenden Vergiftung durch Ablagerungen von Nahrungsmittelresten, sei wissenschaftlich gesehen völlig unbegründet, so der Wissenschaftler.

Der menschliche Organismus habe sich über fünf Millionen Jahre hoch entwickelt und ein sehr effektives System entwickelt, um Stoffwechselendprodukte loszuwerden.

Unerwünschte Substanzen werden im menschlichen Körper vom Dünndarm in die Leber geschleust, dort unschädlich gemacht und schließlich über die Nieren und die Blase mit dem Urin ausgeschieden.
Unverdauliche Ballaststoffe transportiert der Dickdarm aus dem Körper und beim Stoffwechsel anfallende Gase werden über Lunge und Haut ausgeatmet. Dieses System, sagt Wechsler, könne man nicht verbessern."

http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,n9zpo95zql03fobp~cm.asp

Behauptungen, der menschliche Körper müssen "entschlackt" oder "entgiftet" werden, sind nur raffinierte Werbetricks, um entsprechende Präparate zu verkaufen!

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Eine Bekannte hat mir erzählt, dass mittlerweile schon einige Fälle mit Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose) nach der Gebärmutterhalskrebsimpfung aufgetreten sind.

Bevor hier Panik ausbricht, sollte man diese Behauptung erst einmal realistisch prüfen:

" Verursacht die HPV-Impfung Multiple Sklerose?

Frage:

Gibt es neue Erkenntnisse, ob ein Zusammenhang zwischen Neuerkrankungen an Multipler Sklerose und Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs besteht?

Antwort von Professor Dr. Hartmut Morck:

Zunächst kann festgestellt werden, dass sich der Kenntnisstand zur Impfung junger Mädchen gegen humane Papillomaviren (HPV) mit Gardasil in den vergangenen Jahren nach Einführung nicht wesentlich verändert hat. Es gibt keine relevanten neuen Daten, wie auch das Arzneitelegramm 11/2011 berichtete.

Aufgrund der Tatsache, dass seit April 2007 im Rahmen eines Impfprogramms Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren über die Schulen eine Impfung gegen HPV angeboten wird, konnten inzwischen zumindest Hinweise auf einen Rückgang höhergradiger Dysplasien der Zervix bei bis zu 17 Jahre alten Mädchen gefunden wurden.

In Bezug auf demyelinisierende Erkrankungen berichteten 2009 Sutton et al (Mult Scler 2009;15:116-119) von fünf Fällen entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung von Gardasil aufgetreten sind. Bei drei Patientinnen haben bereits vorher klinische Symptome einer demyelinisierenden Erkrankung vorgelegen. Die beiden anderen Patientinnen zeigten nach der Impfung erstmals neurologische Symptome. Bei einer dieser Patientin entwickelte sich eine Multiple Sklerose. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft weist in einem Kommentar daraufhin, dass Impfungen im Allgemeinen entzündliche Erkrankungen zwar triggern können, jedoch nicht als ihre Auslöser angesehen werden können.
Ingesamt wird das Risiko für schwerwiegende neurologische Erkrankungen mit 0,1 bis 0,2 Fälle pro einer Millionen Impfungen als gering eingestuft.

In Deutschland wurden bis 2009 zehn Fälle von MS in zeitlichem Zusammenhang mit einer HPV-Impfung erfasst, davon neun nach Gardasil und einer nach Cervarix.
In fünf Fällen wurde der Kausalzusammenhang als unwahrscheinlich eingestuft, viermal als nicht beurteilbar und in einem Fall mussten zusätzliche Informationen abgewartet werden. Die Häufigkeit der MS-Fälle im Zusammenhang mit einer HPV-Impfung ist statistisch nicht signifikant.

Stand: 25.11.2011

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40158

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Die Milch macht's - aber nur in Maßen. Zu viel davon lässt einen schlimmstenfalls träge und dick werden. Aber auch zu wenig Milch kann negative Folgen haben. Wieviel ist dann die Idealmenge?

Ideal seien 300 bis 500 Gramm Milchprodukte und Trinkmilch am Tag, sagt Hans-Helmut Martin. Der Ernährungswissenschaftler ist Mitarbeiter beim Verband für unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) im hessischen Wettenberg. Wer nicht gern pure Milch trinkt, könne auch bedenkenlos zu Joghurt, Käse, Sauer- oder Buttermilch greifen - am besten möglichst wenig gezuckert und gefärbt, fügt Martin hinzu.

Wer "überdosiert", nimmt zu. Die vielen gesättigten Fettsäuren in Milchprodukten verlangsamen außerdem den Stoffwechsel und machen dadurch träge.

Zu wenig Milch ist aber genauso ungesund:

Wer dauerhaft zu wenig Milch zu sich nimmt oder sogar komplett verzichtet, bekommt unter Umständen irgendwann gesundheitliche Probleme. Eine der möglichen Folgen sei Kalzium-Mangel, der zum Beispiel Osteoporose verursachen kann. "Und wenn dafür die Weichen schon in der Kindheit gestellt werden, ist das nicht ohne."

Auch Vitamin B2 kann dem Milch-Verächter fehlen. Hautveränderungen wie Schuppenbildung oder Risse in den Mundwinkeln sind typische Anzeichen. Ein Mangel am zweiten wichtigen Vitamin in der Milch, B12, führe zu Blutarmut, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. "Ein paar Monate kann man es ohne Milch schon aushalten, aber dann sollte man die Speicher wieder auffüllen", rät Martin. Lebenswichtig sei Milch nicht. "Ich muss mich nur gut auskennen, was die Alternativen angeht. Grundsätzlich geht es auch ohne, wenn ich nicht zusätzlich völlig auf andere tierische Produkte verzichte."

http://www.n24.de/news/newsitem_6941460.html

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Röntgenbilder gehören dem Arzt, müssen aber in der Regel Patienten leihweise zur Weitergabe an nachbehandelnde Ärzte überlassen werden, wenn so eine erneute Aufnahme vermieden werden kann.

http://tinyurl.com/7urgyzv

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krebserregend

Veränderungen im Darmbereich, die als mögliche Vorstufen für eine Krebserkrankung gelten, wurden nachweislich beobachtet:

"Krebsrisiko durch Grill und Pfanne?

Ob auf dem Grill oder in der Pfanne: Werden Fleisch, Fleischprodukte oder Fisch starker Hitze ausgesetzt, löst dies eine Vielzahl chemischer Prozesse aus.

Dabei entstehen potenziell gefährliche Substanzen, darunter polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder heterozyklische aromatische Amine. Sie bilden sich vor allem dann, wenn Fleisch und Fisch scharf angebraten oder gegrillt werden.

Heterozyklische aromatische Amine stehen schon lange im Verdacht, die Entstehung von Adenomen im Darm zu fördern. Diese Schleimhautwucherungen oder "Polypen" gelten als mögliche Vorstufe von Darmkrebs.

Anhand einer Auswertung von Daten der so genannten EPIC-Studie konnten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums nun bestätigen, dass die Adenomrate bei den Menschen am höchsten ist, die viel Gegrilltes und scharf Gebratenes essen.

http://www.krebsinformationsdienst.de/Aktuelles/2009/news16.php

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Du solltest dich auf einer seriösen Seite informieren und nicht auf angebliche "(Wunder-) Heilungen" hören:

"Die Ernährung gehört zu den wichtigsten Themen in der Tumorbehandlung. Eine Krebsdiät, mit der man Tumoren heilen könnte, gibt es aber nicht - viele gängige Ratschläge zu besonderen Kostformen versprechen bei Krebs mehr, als sie halten können. Gesunde schmackhafte Mahlzeiten sind dagegen für den allgemeinen Gesundheitszustand und für die Lebensqualität wichtig: Ist die Ernährung beeinträchtigt, hat ein Patient viel abgenommen, kann dies sogar die Möglichkeiten der Behandlung einschränken. Gewichtsverlust lässt sich allerdings nach heutigem Kenntnisstand nicht bei allen Patienten vermeiden oder dauerhaft aufhalten.

Welche Tumorarten beeinflussen den Ernährungszustand? Welche Rolle spielt die Therapie? Warum sollten Krebspatienten nicht vorbehaltlos auf Hausmittel und Ratschläge vertrauen? Was Fachleute heute zu diesen Fragen wissen und wie ihre Empfehlungen aussehen, hat der Krebsinformationsdienst unter den folgenden Links zusammengestellt.

  • Kann Krebs durch eine Diät beeinflusst werden

  • Tumorarten: Welche besonderen Ernährungsprobleme gibt es bei Brustkrebs, Darmkrebs, usw.?

  • Wie wirkt sich die Therapie auf die Ernährung aus?

  • Spielt die Psyche eine Rolle?

  • Was tun bei Gewichtsverlust und Mangelernährung?

  • Alltag: Müssen Krebspatienten anders essen?

  • Links und Adressen zum Thema Ernährung

http://www.krebsinformation.de/themen/behandlung/ernaehrung-therapie-index.php

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Nein, das gibt es nicht.
Informaiere dich einmal ausgiebig über Homöopathie und was eigentlich dahinter steckt:

http://medctr.de/index.php?page=hom

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Es gibt den Pflegelotsen:

http://www.pflegelotse.de/%28S%28j2hgaqquwse1nb55mkgyefru%29%29/presentation/pl_intro.aspx?krankenkasse=vdek

der seine Bewertung aus folgenden Quellen gewinnt:

"Die Preis- und Strukturdaten im vdek-Pflegelotsen werden von den vdek-Landesvertretungen ****eingepflegt und regelmäßig aktualisiert, sie basieren auf den Verträgen zwischen den Landesverbänden der Pflegekassen und den Pflegeeinrichtungen.

Zusätzlich werden von der vdek-Zentrale die über die Hotline eingehenden Hinweise/Korrekturen zu Preis- und Adressdaten der Pflegeeinrichtungen berücksichtigt.

Die Qualitätsdaten basieren auf den vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) vorgenommenen Qualitätsprüfungen und werden nach der Durchführung des Transparenzverfahrens von der DatenClearingStelle (DCS) bereitgestellt (vgl. IV Veröffentlichungsverfahren). Auf diese Weise werden Aktualität und Qualität der Daten sichergestellt."

Allerdings kenne ich einige Pflegeeinrichtungen, bei denen ich mich ernsthaft frage, wie sie zu ihren (guten) Bewertungen gekommen sind.

Du solltest auf jeden Fall versuchen, Angehörige/Freunde von Heimbewohnern zu befragen, die regelmäßigen (!) Einblick in den Alltag des entsprechenden Heimes haben.
Nur so bekommst du die Wirklichkeit mit.

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Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist umso höher, je mehr Zigaretten ein Raucher täglich konsumiert, je früher er mit dem Rauchen begonnen hat und je länger er raucht, so das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle.

Wer aufhört zu rauchen, kann die gesundheitsgefährdende Entwicklung zumindest teilweise rückgängig machen. Je früher dies geschieht, desto stärker gleicht sich das Risiko nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder an das Niveau für einen Nichtraucher an.

http://www.krebsinformation.de/themen/risiken/rauchen-und-passivrauchen.php

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K.O.-Tropfen sind nahezu geschmacksneutral, geruchlos und farblos. Sie werden oftmals in süßen oder leicht bitter schmeckenden Getränken (bevorzugt Cocktails und andere Mixgetränke) verabreicht, um die Geschmacksnote der betäubenden Substanzen zu überdecken.

Je nach Dosis und Reinheitsgrad sowie körperlicher Verfassung des Opfers führen diese Drogen innerhalb kurzer Zeit zu Sprach- und Wahrnehmungsstörungen, Benommenheit und Bewusstlosigkeit. Insbesondere in Kombination mit Alkohol und anderen Drogen können Nebenwirkungen wie Krämpfe, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheitszustände, Atemnot bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Koma und Atemstillstand auftreten.

Nachdem sie von dem präparierten Glas getrunken haben, merken die Frauen und Mädchen meist nur, dass ihnen übel und schwindlig wird - so als hätten sie zuviel Alkohol getrunken. Sie fühlen sich wie in Watte gepackt und versinken zunehmend in einen Zustand der Willenlosigkeit.

Die betroffenen Mädchen und Frauen haben meist keine oder nur bruchstückhafte Erinnerungen an das, was passiert ist. Sie erwachen häufig an fremden Orten, ohne zu wissen wie, wann und mit wem sie dort hin gelangt sind. Ihnen ist übel und sie haben Schmerzen und/oder Verletzungen, die sie sich nicht erklären können.

Denn bei Verdacht auf K.O.-Tropfen ist zeitnahes Handeln geboten, da einige Substanzen nur wenige Stunden nachgewiesen werden können. Betroffene sollten sich möglichst sofort ärztlich untersuchen und Verletzungen attestieren lassen.

Je nachdem welche Substanz verabreicht wurde, bleibt für den Nachweis nur eine sehr geringe Zeitspanne. Erschwerend kommt ferner hinzu, dass der Nachweis bestimmter Stoffe spezielle Tests erfordert, die in den üblichen Routine-Untersuchungen auf körperfremde Substanzen, vor allem außerhalb von spezifizierten toxikologischen Laboren, nicht enthalten sind. Die Kosten dieser zusätzlichen Untersuchungen sind hoch und müssen in der Regel von den Betroffenen selbst getragen werden, es sei denn, die Untersuchung wird von der Polizei oder Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungsarbeit in Auftrag gegeben.

http://www.notruf-westerburg.de/html/ko-tropfen.html

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Nein, das ist absoluter Humbug:

"Im Zusammenhang mit der Zunahme paramedizinischer Angebote hört und liest man auch wieder vermehrt über Irisdiagnostik und vielversprechende Angebote sogenannter Iridologen.

Eine sehr fundierte Kritik hat auch Frau Prof. Irmgard Oepens imJahre 1986 verfasst. Sie wies einmal mehr darauf hin, dass eine direkte Abbildung des Organismus schon deshalb nicht möglich sei, weil sich die Nervenbahnen des Rückenmarks nach dem Eintritt ins Gehirn überschneiden. Die Behauptung der Iridologen, die rechte Körperhälfte projiziere sich auf die rechte Iris, die linke Hälfte auf die linke Iris, entbehrt anatomisch gesehen jeder Grundlage.

Auch der Epidemiologe Paul Knipschild hat verschiedene teils grössere Studien veröffentlicht, welche die diagnostische Nutzlosigkeit der Irisdiagnostik eindrücklich belegen.

Der Medizinprofessor Edzard Ernst hat im Jahre 2000 in einer Uebersichtsarbeit 77 verschiedene Studien und Untersuchungen zur Iridologie einer kritischen Würdigung unterzogen und dabei festgestellt, dass sie «nicht nützlich und möglicherweise sogar schädlich» ist.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer Deutschlands hat schon vor Jahren eine Warnung vor dem Verfahren der Iridologie herausgegeben, was übrigens auch für die sogenannte «Pupillendiagnostik» gilt. In der rechtsmedizinischen Literatur findet man eine Reihe von dramatischen Schilderungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keinen Grund gibt, weshalb am Auge nur die Iris angeschaut werden soll, wenn uns das ganze Auge viel mehr Informationen über Funktion, Stoffwechsel und krankhafte Veränderungen liefern kann, was wir Augenärzte in unserer täglichen Arbeit auch ausnützen. Im Gegensatz zu anderen alternativmedizinischen Methoden weist sie auch erhebliche Fehlerquellen auf.

In aller Regel wird also ein Patient bei einer Irisdiagnostik eigentlich nur abgezockt.

Weitere Aufklärung unter:

http://www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/irisdiagnostik.php

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Natürlich ist es vollkommen schnurzpiepe, welche Bachblüten man einnimmt, da es sich ausschließlich um eine pseudomedizinische "Therapie"form handelt.

"Blütenessenzen - das klingt wunderbar nach Naturheilkunde. Doch hinter der Therapie steckt ein esoterisches Weltbild, in dem "Schwingungsfrequenzen" von Pflanzen gegen negative Seelenzustände helfen sollen.

Entgegen aller Behauptungen Scheffers und ihrer Anhänger tragen die Bach-Blüten-Essenzen außer dem Alkohol keinerlei Wirkstoff in sich. Es lässt sich nicht der geringste Unterschied zwischen den einzelnen Präparaten feststellen. Die einzelnen "stockbottles" enthalten Wasser und ein wenig Alkohol, sonst gar nichts.

Ähnlich wie bei vielen anderen alternativen Therapieangeboten kann die Bach-Blüten-Therapie bei manchen Patienten einen Placeboeffekt hervorrufen. Aber für eine zuverlässige Wirkung gibt es keinen einzigen ernsthaften Beleg."

Näher wird dieses Verfahren hier beschrieben:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-bach-bluetentherapie-blueten-gegen-alle-leiden-1.927071

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Im Sicherheitsblatt zu Bornit-Fugenspachtel (hast du das benutzt?) steht:

" Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit:

  • Einatmen: Kann zu Reizungen führen

  • Verschlucken: Kann gastrointestinale Störungen verursachen

  • Hautkontakt: Kann Hautreizungen verursachen

  • Augenkontakt: Kann Augenreizungen verursachen

Bei bestimmungsmäßer Anwendung sind keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen zu erwarten.

http://www.i-m.de/gefahrstoffe/250064.pdf

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Deinen Säure-basen-haushalt reguliert dein Körper über Leber und Niere schon selbst.
Sollte bei dir eine Übersäuerung (Azidose) vorliegen, befändest du dich in Lebensgefahr und müßtest sofort den Rettungswagen bestellen.

Serienchiller und Landarzt geben hier sehr gute Infomrationen, die auch die weiterhelfen werden:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/wie-kann-ich-erkennen-ob-mein-koerper-uebersaeuert-ist

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Was ist antroposophische Medizin?

Begründet durch Rudolf Steiner (1861-1925) um 1913

Grundgedanken:

  • Einander in siebenjährigem Abstand nach der Geburt folgend besäße der Mensch drei aurische Leiber, die jeweils übergeordnet seien: zum physischen Leib käme mit dem 7. Lebensjahr der "Ätherleib" (repräsentiert das "Pflanzenreich"), mit dem 14. Lebensjahr der "Astralleib" (repräsentiert das "Tierreich") und mit dem 21. Lebensjahr der "Ich-Leib" (repräsentiert den "wahren" Menschen, die "wahre Seele")

  • Diese "wahre Seele" sei die Form, die von Wiedergeburt zu Wiedergeburt die "Höherentwicklung" trage.

  • Krankheiten (auch Krebs) seien Ausdruck, dass die Leiber nicht in Harmonie seien, was vor allem im Rahmen der in siebenjährigem Abstand auftretenden Entwicklungsstufen erfolgen könne.

  • Krankheit sei Schicksal und durch Verfehlungen in diesem oder einem früheren Leben bedingt.

  • Krankheit müsse ertragen werden, da sie, sollte der Betroffene sie überstehen, zu einer Höherentwicklung beitrage.

  • Behinderung sei ebenfalls im Kontext früherer Leben zu sehen.

  • Die Welt um uns herum sei von unsichtbaren Wesen (Engel, Geister, Erdgeschöpfe, Luzifer und viele andere) erfüllt.

  • Diese Einsichten seien aus der "Akasha-Chronik" (einer von Steiner erdachten, also nicht real existierenden Chronik) entnommen.

Zu beachten:

  • Steiners Äußerungen und Schriften haben in der anthroposophischen Bewegung höchsten Stellenwert. Eine Kritik dieser Schriften oder Reflexion der oftmals auch rassistischen Inhalte findet nicht statt.

  • Die Anthroposophie ist hierarchisch und autoritär strukturiert.

  • In Waldorf-Schulen und -Kindergärten werden die theoretischen Vorstellungen Steiners nach dem Vorbild der von ihm selbst noch gegründeten Schule (1919) in die Praxis umgesetzt. Moderne pädagogische Konzepte haben wegen der Vorrangstellung der Steinerschen Vorstellungen wenig Einfluß.

  • In der Anthroposophischen Medizin werden Mittel und Verfahren nach den um 1920 von Steiner und der Ärztin Ita Wegmann entwickelten Ideen eingesetzt. Da in dieser "Medizin" binnenkonsensual auch das "Schicksal" eine große, wenn nicht die größte, Rolle spielt, soll der Patient im Rahmen der "Biographie-Arbeit" dazu gebracht werden, Krankheit als Schicksal und evtl. durch gegenwärtiges oder vergangenes Fehlverhalten (auch aus früheren Leben) selbst verschuldet anzunehmen. Entsprechend werden auch Impfungen abgelehnt, da Krankheiten einem "starken" und "karmisch reinen" Kind angeblich wenig anhaben könnten und die Krankheiten bei Kindern angeblich Entwicklungsschübe hervorriefen.

  • In der Anthroposophie werden Steinersche Glaubensinhalte mit Pädagogik und mit Medizin vermischt. Schüler und Patienten sind sich der Indoktrination oftmals zunächst nicht bewußt.

  • In der "anthroposophischen Medizin" werden Präparate eingesetzt, die keinerlei klinischer oder auch nur toxikologischer Prüfung unterzogen worden sind. Mittel werden nach dem Analogiegedanken der Anthroposophie eingesetzt.

Fazit: Die "anthroposophische Medizin" entzieht sich modernen und rationalen Ansätzen. Die Anwendung nicht geprüfter "Arzneien" und die Nichtimpfung werden propagiert.

Durch die Fixierung auf Steinersche Aussagen ist eine Entwicklung der Grundgedanken wie bei anderen esoterischen Gruppierungen nicht zu verzeichnen. Diese Fixierung wird i.A. zu wenig öffentlich bekannt gemacht.

Die anthroposophische Bewegung entspricht einer etablierten, d.h. gesellschaft und wirtschaftlich stark verankerten, sektoiden Vereinigung. Einige einflußreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft erleichtern es, Fördergelder zu erhalten.

Prädikat: Nicht zu empfehlen

http://www.promed-ev.de/modules/wfsection/article.php?articleid=53

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Da kannst du dich an einen Arbeitsmediziner wenden:

http://www.med-kolleg.de/arzt/arbeitsmedizin/

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Vor Amalgamplomben muß man keine Angst haben:

"Ärzte des Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersuchten über zwölf Jahre die Nebenwirkungen von Amalgam. Insgesamt nahmen 5000 Testpersonen an der Studie teil. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit oder Reizbarkeit wurden nicht nachgewiesen."

http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1057-nebenwirkungen-von-amalgam-nicht-nachg....

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Leider wird, wie myslife schon ganz richtig sagt, Pflanzenheilkunde sehr oft mit Homöopathie gleichgesetzt.

Über diesen Irrtum sollten die Verbraucher endlich einmal aufgeklärt werden (s. Link in der Antwort von myslife)!

"Pflanzliche Auszüge gegen Erkältungskrankheiten sind nicht verschreibungspflichtig.

Es gibt allerdings keine gute klinische Untersuchung, die belegt, dass solche Mittel wirken.

Geranienextrakt z.B. Umckaloabo oder Sonnenhutextrakt – also Echinacea – beugen also keiner Erkältung vor und machen nicht schneller gesund.

Geranienextrakt – kann vielleicht Schnupfen oder Erkältungssymptome bei Erwachsenen lindern – und etwas Erleichterung bei Nasennebenhöhlenentzündungen verschaffen. Bei Kindern kann er die Symptome einer Bronchitis erleichtern. Mehr nicht. Das hat die Auswertung mehrerer Studien ergeben.

Solche Wirkung haben warme Getränke, Inhalationen, Hühnersuppe oder leichte Schmerzmittel auch.

Außerdem muss man bedenken, dass pflanzliche Präparate nicht unbedingt harmlos sind. Die Lösungen enthalten oft Alkohol – für Kinder oder auch für Erwachsene, die alkoholkrank sind sie nicht empfehlenswert.

Lutschtabletten mit Geranienextrakt wirken nachweislich nicht besser als jedes andere Lutschbonbon."

http://www.wdr2.de/service/quintessenz/umckaloabo100.html

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Ergebnisse von epidemiologischen Untersuchungen lassen den Schluss zu, dass von moderatem Kaffeekonsum (pro Tag Koffein bzw. < 5–6 mg Koffein/kg KG bzw. 3 Tassen Kaffee) während der Schwangerschaft keine negativen Wirkungen zu erwarten sind.

http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=788

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Kurze depressive Verstimmungen, das heißt über Minuten, Stunden oder einzelne Tage sind den meisten Menschen nicht fremd, zumindest nicht in ihrer leichteren Form.

Von Depression im Sinne einer psychischen Störung oder psychischen Erkrankung spricht man, wenn depressive Verstimmung und andere Symptome einer Depression über mindestens 14 Tage anhalten und mit einer deutlichen Beeinträchtigung verbunden sind.

Neben depressiver Verstimmung sind die beiden anderen Hauptsymptome der Depression die Antriebsstörung und der Interessensverlust. Antriebsverlust bedeutet, dass alles schwer fällt, man sich zwingen muss, alltägliche Dinge zu verrichten. Unter Interessensverlust versteht man den Verlust von Freude und Interesse an den Dingen, die die einem sonst wichtig sind.

http://www.apotheken-umschau.de/Depression/Was-unterscheidet-eine-depressive-Verstimmung-von-einer-Depression--51584.html

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Vor Amalgam in Zahnblomben mußt du keine Angst haben.

"Ärzte des Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersuchten über zwölf Jahre die Nebenwirkungen von Amalgam. Insgesamt nahmen 5000 Testpersonen an der Studie teil. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit oder Reizbarkeit wurden nicht nachgewiesen."

http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1057-nebenwirkungen-von-amalgam-nicht-nachgewiesen

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Schwankungen im Hormonspiegel durch den weiblichen Zyklus scheinen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen teilweise eine Rolle bei Migräne unter Frauen zu spielen.

Bei manchen Frauen verschwindet Migräne mit Beginn der Wechseljahre, bei manchen werden die Symptome der Migräne jedoch auch schlimmer im Verlauf der Wechseljahre.

(http://www.gesundheit.de/krankheiten/schmerz/migraene/wechseljahre)

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Für Migräne sind außerdem genetische Faktoren als Ursachen bekannt – so tritt sie in einigen Familien gehäuft auf. Dies ist ein Hinweis dafür, dass Migräne vererbbar ist.

Bisher ließen sich in Familien, in denen mehrere Personen an Migräne mit Aura leiden, bei den Betroffenen verschiedene Gen-Veränderungen nachgewiesen. Zumindest eine davon ist vermutlich für die Störung der Nervenerregbarkeit verantwortlich.

Weitere Studien stehen jedoch derzeit noch aus.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/migraene-ursachen-1631-4.html)

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Während kleine Patienten nachts an schweren Hustenattacken leiden, begleitet von Atemnot, keuchenden Atemgeräuschen und manchmal Erbrechen, fehlt das Keuchen und Erbrechen bei Erwachsenen völlig.

Einziger Hinweis auf Keuchhusten im Erwachsenen-Alter ist oft ein schlimmer Husten, der mehrere Wochen anhält. Manchmal klagen die Betroffenen auch über Kratzen im Hals oder Schweißausbrüche. Kein Wunder, dass die wenigsten bei diesen Symptomen an Keuchhusten denken.

Experten empfehlen jedoch, bei hartnäckigem Husten immer hellhörig zu werden und Keuchhusten zumindest ins Kalkül zu ziehen. "Bei lang andauerndem Husten und vor allem nächtlichen Hustenattacken sollte bei Erwachsenen immer auch an Keuchhusten gedacht werden", sagt Professor Christel Hülße vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern aus Rostock.

Bei Erwachsenen verläuft Keuchhusten grundsätzlich milder als bei Kindern und ist nicht lebensbedrohlich.

Doch auch im Erwachsenen-Alter ist die Erkrankung keineswegs harmlos. Bei jedem Vierten treten Komplikationen auf.

So kann Keuchhusten beispielsweise Gewichtsverlust, seltener eine Lungenentzündung, Krampfanfälle und Gehirnbluten auslösen. Erwachsene mit Keuchhusten können mitunter auch ihren Urin nicht mehr halten und werden inkontinent. Manchmal sind die Hustenanfälle so stark, dass es zu Rippen- und Leistenbrüchen oder Bandscheibenvorfällen kommt. Ein plötzlicher Hörverlust oder Schäden an Blutgefäßen sind ebenfalls möglich.

Besonders bedenklich ist, dass die wochenlang hustenden Erwachsenen ihre Erreger an Säuglinge, mit denen sie Kontakt haben, weitergeben können. Das große Problem: Anders als für Erwachsene ist Pertussis für Säuglinge eine wirklich bedrohliche Krankheit.

Die meisten Erwachsenen sind sich nicht bewusst, welche Gefahr sie für Säuglinge und kleine Kinder in ihrer Umgebung darstellen – einfach, weil sie gar nicht auf die Idee kommen, dass sich hinter ihrem hartnäckigen Husten ein Keuchhusten verbergen könnte.

Und doch ist es bittere Realität: Erwachsene mit Pertussis sind die Hauptinfektionsquelle für kleine Kinder. "50 bis 70 Prozent der erkrankten Säuglinge werden von ihren Eltern oder Großeltern angesteckt", sagt Professor Wirsing von König vom Institut für Infektiologie Krefeld.

(http://www.gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/atemwegsinfektionen/keuchhusten-alles-andere-als-ein-kinderspiel)

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Nein, das stimmt nicht.

Heiße Milch mit Honig ist ein bewährtes Hausmittel, das auch von Ärzten empfohlen wird:

http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/halsschmerzen/ursachen-und-ihre-besonderen-symptome.html

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Passivrauchen gefährdet die Gesundheit.

Wer sich regelmäßig in Räumen aufhält, in denen geraucht wird, hat ein erhöhtes Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden wie Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen.

Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs ist nach Angaben der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) eindeutig wissenschaftlich belegt.

Für Kehlkopfkrebs und Tumoren des Rachenbereichs (Pharynxkarzinome) ist ein entsprechender Zusammenhang in begrenztem Umfang ebenfalls gezeigt worden, so die IARC.

  • 2.150 Passivraucher wegen des Mitrauchens an Herzerkrankungen sterben,

  • 700 Menschen einen durch Passivrauchen bedingten Schlaganfall nicht überleben,

  • 260 Passivraucher an Lungenkrebs sterben, und

  • etwa 60 Säuglinge am plötzlichen Kindstod sterben, weil sie Passivrauch ausgesetzt sind, oder weil ihre Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat.

(http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/risiken/rauchen-und-passivrauchen.php#passiv)

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Erste Zeichen für eine Geschlechtskrankheit sind Schmerzen und Brennen in den Genitalien, Schmerzen beim Wasserlassen, ein unangenehmer riechender Ausfluss, wunde Stellen oder Bläschen und Jucken.

Manche Geschlechtskrankheiten haben auch keine Symptome.

Wenn Sie vermuten eine Geschlechtskrankheit zu haben, sollten Sie sich zusammen mit Ihrem Partner so schnell wie möglich untersuchen lassen.

(http://www.novafeel.de/sexualitaet/geschlechtskrankheiten/geschlechtskrankheiten.htm)

  1. Ansprechpartner = Hausarzt.
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Informationen zum EHEC/HUS-Ausbruchsgeschehen

Stand 6.7.2011, 10.00 Uhr, Datenstand 5.7.2011, 10.00

Beim aktuellen EHEC/HUS-Ausbruch sind dem RKI gemäß Infektionsschutzgesetz bislang 3.259 Fälle mit einer Infektion mit EHEC übermittelt worden (Datenstand 5.7.2011, 10.00 Uhr - beim Datenstand 4.7.2011 waren es 3.235 Fälle gewesen).

Davon sind 17 EHEC-Patienten gestorben (unverändert zum Datenstand 4.7.).

Außerdem wurden dem RKI bislang 852 Fälle mit HUS übermittelt (851 beim Datenstand 4.7.), davon sind 32 HUS-Patienten gestorben (unverändert zum Datenstand 4.7.).

Damit sind dem RKI insgesamt 4.111 EHEC- oder HUS-Fälle übermittelt worden, darunter 49 verstorbene EHEC- oder HUS-Patienten (4.086 Erkrankungsfälle, darunter 49 Todesfälle, beim Datenstand 4.7.2011).

Verschiedene epidemiologische Kennzahlen deuten darauf hin, dass sich der Ausbruch dem Ende zuneigt.

Allerdings ist auch in Zukunft mit weiteren Erkrankungen beim Menschen bzw. Ausbrüchen durch den Erreger EHEC O104:H4 zu rechnen.

Diese Infektionen können durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung (Schmierinfektion) oder auch durch Lebensmittel erfolgen, die von erkrankten Menschen kontaminiert wurden (siehe auch Pressemitteilung BfR, BVL, RKI vom 5.7.2011).

Es gilt daher weiterhin der ausdrückliche Hinweis auf die konsequente Einhaltung persönlicher hygienischer und lebensmittelhygienischer Maßnahmen (siehe Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesinstituts für Risikobewertung (Links siehe unten).

Das RKI hat zum Ausbruchsgeschehen einen ausführlicher Sachstandsberichtveröffentlicht (Link siehe unten). Die Meldedaten werden weiterhin werktäglich aktualisiert.

(http://www.rki.de/cln_116/nn_217400/DE/Home/Info-HUS.html)

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Nein, durch Zinkmangel können keine grauen Haare entstehen.

Hier findest du Hinweise auf krankheitsbedingte Ursachen:

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/haar/grau.htm

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Darüber informiert das Deutsche Krebsforschungszentrum:

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/behandlung/immuntherapien-index.php

Der Text ist so interessant und ausführlich, dass ich ihn hier nicht in verkürzter Form wiedergeben möchte.

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Langfristig schädigt ein zu hoher Blutzuckerspiegel alle Blutgefäße des menschlichen Körpers.

Daraus resultierende Spätfolgen:

  • Diabetischer Fuß (droht Amputation)

  • Makroangiopathie.

Unter einer Makroangiopathie versteht man Veränderungen an den großen Blutgefäßen.

Das Risiko für akute Durchblutungsstörungen, einschließlich eines Schlaganfalls, eines Herzinfarktes oder einer arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen nimmt zu.

  • Mikroangiopathie

Es kommt im Laufe der Zeit in den kleinsten Gefäßen zu Durchblutungsstörungen. Diese betreffen vor allem die winzigen Blutgefäße in den Augen und in den Nieren.

Die Folgeerkrankungen, die daraus entstehen können, nennt man diabetische Retinopathie und diabetische Nephropathie.

  • Diabetische Neuropathie

Die Nervenfasern werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Am Ende sterben die peripheren Nervenfasern ab.

  • Mund- und Zahnschäden

  • Erektionsstörungen

(http://www.medizinfo.de/diabetes/spaetfolgen/start.htm)

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Hier wurde die Frage schon einmal beantwortet:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/geht-von-hochspannungsleitungen-bzw-starkstrom-eine-gesundheitsgefahr-aus-

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"Als Ölziehen (Ölziehen nach Karach oder Arachid-Kur, auch Ölschlürfen, Ölsaugen oder Ölkauen) wird ein Verfahren zur so genannten Entschlackung bzw. "Entgiftung" von angenommenen Giften genannt, bei dem der Anwender pflanzliche Öle zur Mundspülung einsetzt.

Anhänger dieser Methode behaupten, damit alle möglichen Krankheiten heilen zu können.

Angeblich soll Dr. Karach Kopfschmerzen, Bronchitis, Zahnschmerzen, Thrombosen, chronische Bluterkrankungen, Arthrose, Paralyse, Ekzeme, Magengeschwüre, Darmerkrankungen, Herz- und Nierenleiden, Gehirnhautentzündung und Frauenkrankheiten vollkommen geheilt haben. Tumorneubildungen würden verhindert und bestehende Tumoren ausgeheilt. Dies fußt auf der Behauptung, dass Karach sich selbst eine Blutkrankheit, die jedoch nicht genau beschrieben ist, mit Ölziehen geheilt haben soll.

Interessant ist, dass zwar behauptet wird, ein Dr. Karach hätte vor der Akademie der Wissenschaften der UdSSR ein angeblich viel beachtetes Referat gehalten, es aber keinerlei wissenschaftlichen Publikationen eines aus der Ukraine stammenden Dr. F. Karach im medizinischen Schrifttum gibt.

Es verdichtet sich der Eindruck, dass ein pseudowissenschaftliches Kunstprodukt zur Absatzförderung bestimmter kaltgepresster Öle generiert wurde. Ein unbekannter Arzt, der sich selbst und andere geheilt haben will, aber offenbar nicht in der Öffentlichkeit erkennbar aufgetreten ist, wird als Schöpfer des Verfahrens postuliert. Eine einschlägige Multi-Level-Marketing-Szene hängt sich dann an diese Geschichte dran.

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Die Forschung zum Einfluss des Lebensstils auf das Brustkrebsrisiko hat in den letzten Jahren in einigen Bereichen mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantworten konnte:

Aus großen Beobachtungsstudien an Frauen, die aus Asien in die USA eingewandert waren und deren Brustkrebsrate stark anstieg, hatte man lange auf einen ungünstigen Einfluss zum Beispiel ungesunder "westlicher" Ernährung geschlossen.

Neuere Forschungen haben hier zu einem differenzierteren, aber keineswegs klareren Bild geführt:

Ob sich eine Frau reich an Obst und Gemüse ernährt oder ob sie dies nicht tut, scheint für ihr Brustkrebsrisiko beispielsweise keine Rolle zu spielen.

Unklar ist auch der tatsächliche Effekt natürlicher Phytoöstrogene, also pflanzlicher Hormone in Lebensmitteln - noch ist die Diskussion dazu nicht abgeschlossen, ob sie vor Brustkrebs schützen oder das Risiko sogar steigern.

Einen eindeutig ungünstigen Einfluss haben dagegen Bewegungsmangel und Übergewicht, wobei sich das Körpergewicht hauptsächlich nach den Wechseljahren risikosteigernd auszuwirken scheint.

Alkohol beeinflusst die Brustkrebsrate: Je mehr eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken.

(http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/brustkrebsrisiken-uebersicht.php)

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In Apotheken und Drogerien sieht man immer wieder Produkte mit den Bienen-Erzeugnissen Gelée Royale und Pro­polis.

Was ist davon zu halten?

Es gibt keine Studien, die belegen, dass Gelée Royale oder Propolis Krankheiten heilen oder Beschwerden lindern können. Gelée Royale ist der Saft, mit dem Bienen ihre Königinnen aufziehen.

Die Mittel sollen gegen alle möglichen Leiden helfen.

Sie enthalten jedoch Stoffe, die bei empfind­lichen Personen eine Allergie auslösen können.

In Einzelfällen kann es gar zu einem lebensgefährlichen Schock kommen.

(http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1051367/Was_nuetzen_Gel)

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Weiche Fingernägel können auch auf eine Krankheit hinweisen (Schilddrüsenüberfunktion, Eisenmangel)- dann gehörst du zum Arzt und nicht in den Drogeriemarkt - oder durch äußere Einflüsse (z.B. aggressive Putzmittel) entstehen.

Achte mal auf den letzten Punkt, und falls das nicht zutreffen sollte, solltest du einen Arzt um Rat fragen.

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Du solltest dich bei deinem Arzt erkundigen, ob bei dir eine Azidose vorliegt.

Falls ja, wird er eine Therapie einleiten.

Falls nein, braucht dein Körper auch keine Fastenkur.

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Ich würde mit deinen Problemen einmal in ein Schlaflabor gehen.

Wann man das tun sollte, was im Schlaflabor passiert und wie mam eins in der Nähe findet, erfährst du auf dieser Seite:

http://www.schlafgestoert.de/site-28.html

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Hat keinerlei Einfluß.

Das ist esoterischer Aberglaube, mit dem Geld gemacht wird.

Das bestätigt auch dieses Urteil:

"Das OLG Hamm hat in einem Beschluss vom 13.06.2005 - 4 W 70/05 - einem Anbieter von mit Magneten ausgestatteten Schmuckstücken endgültig untersagt, unter Hinweis auf eine therapeutische Wirkung des Magnetschmucks Reklame zu machen.

Die beanstandete Internetwerbung sei wettbewerbswidrig.

Es werde mit ihr der Eindruck erweckt, dass der Schmuck auf natürliche Weise "therapeutisch" wirke, wenn man ihn dauernd trage. Damit werde suggeriert, dass es gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis entspreche, dass hierdurch eine Gesundheitsförderung eintreten werde. Dieser Eindruck entspreche jedoch nicht den Tatsachen."

(http://www.jurablogs.com/de/keine-werbung-fuer-therapeutischen-magnetschmuck)

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Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe empfiehlt, ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns bis zum Beginn des Zahnwechsels oder bis längstens zum sechsten Geburtstag Kinderzahnpasta zu verwenden.

„Ab dem sechsten Geburtstag kann ein Kind im Prinzip eine Erwachsenenzahnpasta benutzen“, sagt Professor Zimmer (Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke).

(http://www.kariesvorbeugung.de/html/pd_juniorzahnpasten.htm)

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Das grenzt nicht an Humburg, das ist Humbug und Scharlatanerie.

"MMS nennt sich dieser letzte Schrei der Alternativ- und Pseudomedizin, dabei steckt dahinter ganz und gar kein sanftes Wässerchen – sondern eine brutale chemische Keule.

Das Zeug kursiert weltweit unter Abertausenden Anwendern, die auf Gesundheit hoffen und nur ihr Leben riskieren. Wirkung: null. Nebenwirkungen: viele!

Weltweit warnen Gesundheitsbehörden vor dem Mittel, der Münchner Gift-Professor Thomas Zilker ist entsetzt.

Dabei müsste schon der Ursprung stutzig machen: Die Abkürzung MMS steht für Miracle Mineral Supplement (Mineral-Wundermittel).

Hinter diesem ganz und gar nicht demütigen Namen steckt ein US-Amerikaner namens Jim Humble.

Seine vermeintliche „Erfindung“ ist uralt.

MMS ist nichts anderes als Natriumchlorit – die Verwechslungsgefahr mit dem handelsüblichen Kochsalz Natriumchlorid nimmt man sicher gern in Kauf. Das harte Natriumchlorit dagegen ist eine Chemikalie, die nach der Gefahrenstoffkennung als giftig und brandfördernd eingestuft wird.

Diese Keule sollen Anwender mit Zitronensäure versetzen, dann entsteht Chlordioxid – ein industrielles Bleich- und Desinfektionsmittel etwa für Schwimmbäder.

Trinke man einige Tropfen davon mehrfach täglich, soll es auf für die Wissenschaft unerklärliche Weise angeblich so ziemlich alle Krankheiten kurieren können – von Fußpilz über Grippe bis hin zu Krebs und natürlich Aids, fabuliert zumindest der wundertätige „Bischof Humble“.

Seit einigen Wochen warnen die Gesundheitsbehörden der USA, Kanada, Schweiz, Frankreich und Großbritannien ausdrücklich vor MMS und den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. In Italien wurden im November sogar zwei Männer wegen des Verkaufs festgenommen.

Gift-Experte warnt: „Der Magen kann reißen“

Wissenschaftler wie der Münchner Gift-Professor Thomas Zilker warnen vor dem vermeintlichen Wundermittel.

„Kein Mensch käme auf die Idee, Chlorreiniger zu trinken“, sagt der Chef der Toxikologie am Klinikum rechts der Isar. „Schrecklich, was Manche in sich reinschütten!“

Über die Wirkung urteilt er eindeutig:

„Totaler Unsinn. Das Mittel kommt gar nicht in Kontakt mit Erregern.“

Der Trunk lande im Magen, der fast steril sei.

Die so genannte Oxidationswirkung des Chlorreinigers unterscheide ohnehin nicht zwischen Zellen und Keimen und greife direkt den Magen an!

„Das wirkt absolut ätzend."

Folgen der Verätzung seien Blähungen und Durchfälle bis hin zu Blut im Stuhl, außerdem könne Chlor in die Lunge geraten und der Magen reißen.

„Für uns sind das schwere Vergiftungen“, sagt der Chef-Toxikologe.

Lebensgefährlich könne das werden, wenn Anwender nach der Devise handeln: „Mehr hilft mehr .

(http://kuerzer.de/Q5O6A5fnX)

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Bei einer Streptokokken-Infektion ist eine Antibiotika-Therapie angesagt und nichts anderes.

"Alternative" Mittel stellen keine Alternative dar.

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Das ist, wie du richtig erkannt hast, nur Reklame:

Basische Ernährung:

Eine Wirksamkeit der basischen Ernährung bezüglich der Vermeidung von Krankheiten konnte bisher nicht nachgewiesen werden, abgesehen von Nebeneffekten durch eine insgesamt gesündere Ernährung (z. B. Fleischverzicht, Vermeidung von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index).

Einen wissenschaftlich anerkannten Nachweis für die Übersäuerungstheorie gibt es nicht.

Die hessische Verbraucherzentrale bezeichnet basische Ernährung und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel als überflüssig.

In ihrer Stellungnahme heißt es:

„Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung.“[4]

Aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile.

Eine Übersäuerung des Körpers ist beim Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten.

Zu einer Azidose (Übersäuerung) kann es z.B. bei einer Stoffwechselentgleisung beim Diabetes mellitus kommen.“[5]

(http://de.wikipedia.org/wiki/Basische_Ern%C3%A4hrung)

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Akuter Tinnitus

  • Ein akuter Tinnitus wird, wenn seine Ursache im Innenohr liegt oder nicht bekannt ist, in der Regel mit Infusionen mit Zuckerlösungen oder einer Kombination von Kochsalzlösung und entzündungshemmenden Wirkstoffen(Glukokortikoiden) behandelt.

Ziel ist es, die Sinneszellen im Innenohr zu aktivieren.

  • Besteht die Ursache des akuten Tinnitus in einem Ohrschmalzpfropf (häufige Ursache), so kann der Arzt diesen umgehend schmerzfrei entfernen.*

  • Ein akuter Tinnitus kann auch mit der sogenannten hyperbaren Sauerstofftherapie behandelt werden, wenn eine Behandlung mit Glukokortikoiden keine Besserung bringt – allerdings ist diese Therapieform umstritten und wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Die hyperbare Sauerstofftherapie beruht auf der Annahme, dass bei Tinnitus ein Sauerstoffmangel im Innenohr vorliegen kann.

Beim Aufenthalt in einer Überdruckkammer atmet der Betroffene Sauerstoff über eine Atemmaske ein. Mithilfe des erhöhten Drucks gelangt mehr Sauerstoff ins Gewebe und Blut, sodass auch das Innenohr mit mehr Sauerstoff versorgt wird.

Sofern die Ursache des Tinnitus eine Durchblutungsstörung ist, lassen sich die Ohrgeräusche in einigen Fällen mindern. Bei chronischem Tinnitus zeigt die hyperbare Sauerstofftherapie allerdings selten eine Wirkung.

Subakuter und chronischer Tinnitus

  • Auch bei subakutem und chronischem Tinnitus werden Infusionen mit Zuckerlösungen beziehungsweise eine Kombination aus Kochsalzlösung und entzündungshemmenden Wirkstoffen (Glukokortikoiden) verabreicht.

  • Daneben spielt die Psychotherapie bei der Behandlung von Tinnitus eine große Rolle.

Mithilfe von Entspannungstechniken sollen die Betroffenen lernen, einerseits Stresssituationen besser zu beherrschen und andererseits den Tinnitus zu überhören.

  • Eine weitere Behandlungsmöglichkeit des subakuten und chronischen Tinnitus ist die sogenannte Tinnitus-Retraining-Therapie.

Grundlage der Methode ist die Erkenntnis, dass es möglich ist, den Tinnitus aus dem Bewusstsein zu verdrängen und Betroffene so entlasten. Eine Heilung im eigentlichen Sinne ist mithilfe der TRT jedoch nicht möglich.

  • Halswirbelsäule:

Hängt der Tinnitus mit Veränderungen oder Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) zusammen, kann eine Behandlung mittels manualmedizinischer oder osteopathischer Methoden sinnvoll sein.

  • Kiefergelenke/Kauapparat:

Auch Veränderungen im Bereich der Kiefergelenke bzw. des Kauapparates können einen Tinnitus hervorrufen. Hier sollten im Rahmen einer Therapie entsprechende Experten hinzugezogen werden, z.B. ein Kieferorthopäde oder ein Zahnarzt mit funktionstherapeutischer Ausrichtung.

  • Ginkgo-biloba-Präparate sollen unter anderem die Durchblutung fördern. Aus diesem Grund kommt Ginkgo immer wieder auch bei Tinnitus zum Einsatz.

Ob er tatsächlich wirkt, ist jedoch fraglich, denn Studienergebnisse zur Wirkung von Ginkgo bei Tinnitus sind widersprüchlich. So kommen neuere große Studien und vergleichende Analysen anderer Studien (Metanalysen) beispielsweise zu dem Schluss, dass Ginkgo bei Tinnitus nur wenig besser als ein Scheinmedikament (Placebo) wirkt.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/tinnitus-therapie-1304-8.html)

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Die Kinesiologie ist ein wissenschaftlich nicht anerkanntes esoterisches Diagnose- und Therapieverfahren ohne belegte Wirksamkeit

Die Kinesiologie widerspricht anerkannten naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen. Ein Nachweis der Wirksamkeit der Kinesiologie gelang bisher nicht und gilt als unwahrscheinlich.

Kinesiologische Vorstellungen wie zum Beispiel diejenige, der Körper wisse, ob der Inhalt eines verschlossenen Glasröhrchens gut für ihn sei, sind mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft nicht in Einklang zu bringen.

Ein wissenschaftlicher Nachweis für eine derartige Fähigkeit konnte bislang nicht erbracht werden.

Die Kinesiologie wird daher den Pseudowissenschaften zugeordnet.

Die Wirksamkeit der Kinesiologie ging in einigen Studien nicht über die Wirksamkeit eines Placebos hinaus, das heißt, die Kinesiologie besitzt keine ursächliche Eigenwirkung.

Kritiker werfen Kinesiologen daher vor, unzureichende Instrumente zu benutzen und zu falschen Diagnosen und falschen Therapien zu kommen, mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für den Patienten, weil dieser dazu ermutigt wird, erwiesenermaßen wirksame Therapien zu spät oder gar nicht zu beginnen oder sie abzubrechen.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Kinesiologie)

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Du solltest auf jeden Fall zuerst von einem Arzt untersuchen lassen, ob irgendein Mangel vorliegt.

Es ist schon schlimm genug, wenn Erwachsene auf Verdacht Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, bei Kindern halte ich das für die komplette Katastrophe.

Für jede "Beschwerde" direkt etwas in Eigenregie einwerfen, ohne die wirklichen Ursachen zu kennen, nach denen dann zielgerecht therapiert werden kann, ist das absolut falsche Signal für die Zukunft der Kleinen.

Der Werbung für diese zweifelhaften Produkte sollte man als Mutter/Vater äußerst kritisch gegenüber stehen!

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Solche Medikamente sind grundsätzlich verschreibungspflichtig (oft sogar nur mit einem BTM-Rezept erhältlich)und werden nur auf Anweisung eines Arztes und nicht auf Empfehlungen aus dem Internet eingenommen.

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Der Virus überträgt sich durch feinste Tröpfchen. Da er sich in den Atemwegen einnistet, sind also Tröpfchen aus dem Nasen-Rachenraum gefährlich.

So kann es zu einer Ansteckung kommen, wenn man mit Menschen spricht (Tröpfchen im Atem)oder wenn infizierte Menschen niesen bzw. husten und man hier in der Nähe ist.

Der Virus überlebt auch einige Zeit außerhalb des menschlichen Körpers.

Man kann ihn also auch bekommen, in dem man Infizierten die Hand schüttelt oder Gegenstände anfasst, die Infizierte berührt haben.

Wischt man sich danach durchs eigene Gesicht, hat es der Erreger zu seinem neuen "Wirt" geschafft.

(http://kuerzer.de/iP4mUbNki)

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Der Körper stellt mit zunehmendem Alter weniger Melatonin her.

Das führte zur Vermutung, dass Melatonin das Altern und altersbedingte Krankheiten beeinflusst.

Allerdings könnte die altersbedingte Reduktion der nächtlichen Melatonin-Sekretion auch eine Konsequenz des Alterungsprozesses sein und nicht seine Ursache.

Bislang gibt es keine wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Melatonin bei Menschen den Alterungsprozess verzögert.

  • Experten warnen

Kurze Zeit eingenommen, gilt Melatonin als sicher. Die Risiken bei Langzeiteinnahme sind aber noch kaum untersucht. Das Gleiche gilt für mögliche Wechsel- und Nebenwirkungen.

In Ländern wie den USA werden zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin angeboten. In Deutschland sind solche nicht zulässig.

Im Gegensatz zu Arzneimitteln, die gesetzlich vorgeschriebenen, strengen Prüfungen unterzogen werden, sind Nahrungsergänzungsmittel kaum kontrolliert.

(http://www.netdoktor.de/Medikamente/Rund-ums-Medikament/Melatonin-2745.html)

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Sollte es ein Tinnitus sein, ist schnelles handeln angesagt.

Je eher eine Therapie eingeleitet wird, desto höher sind die Erfolgschancen.

Deshalb solltest du so schnell wie möglich zu einem HNO-Arzt gehen und dich untersuchen lassen.

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Ja, das ist heue Bestandteil der Lehrveranstaltungen für Medizinstudenten und -studentinnen.

Beispiel:

"Das biologische Geschlecht (sex) und die Geschlechterrolle (gender) - beide spielen in der Medizin eine wichtige Rolle.

So haben Frauen bei einem Herzinfarkt andere Symptome als Männer.

An männlichen Probanden getestete Arzneimittel können auf den weiblichen Organismus andere Auswirkungen haben.

Hier setzt die "Gender Medizin" an.

Sie beleuchtet geschlechtsspezifische Aspekte bei der Vorbeugung, dem Erkennen und der Behandlung von Erkrankungen sowie in der Rehabilitation.

"Die Genderforschung hat gezeigt, dass Genderaspekte auch für die klinische Medizin bedeutsam sind. Gender Medizin schärft das Bewusstsein für die Bedeutung des Geschlechts für Gesundheit und Krankheit", sagt Prof. Wiesemann" (Direktorin der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen.)

(http://www.med.uni-goettingen.de/presseinformationen/presseinformationen_9463.asp)

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Das könnten z.B. Hormonschwankungen, Kosmetika oder Medikamente sein.

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Haarausfall hat verschiedene Ursachen:

Sie reichen von einer erblich bedingten, erhöhten Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Geschlechtshormonen über Infektionen und häufigen Stress bis hin zu Störungen des Immunsystems und Eisenmangel.

Oft führen auch Medikamente, etwa im Rahmen einer Chemotherapie, zu Haarausfall.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/haarausfall-ursachen-1263-4.html)

Also das einzig Richtige tun und die Ursache vom Arzt abklären lassen.

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Wie bei fast allen Erkrankungen sind genetische Einflüsse auch bei Depressionen gut belegt, ein einzelnes Depressionsgen gibt es allerdings nicht.

Neben den genetischen Faktoren spielen auch Botenstoffe im Gehirn (z.B. Serotonin) oder Stresshormone eine Rolle bei der Entstehung einer Depression.

Man sollte sehr vorsichtig damit sein, Depressionen nur als nachvollziehbare, verständliche Reaktion auf schwierige Lebensumstände aufzufassen.

Schwere Schicksalsschläge verursachen zwar Trauer, gedrückte Stimmung und Befindlichkeitsstörungen, jedoch nicht zwangsläufig eine Depression.

Tritt allerdings eine depressive Erkrankung auf, so muss sie konsequent behandelt werden.

  • Wie kann man einer Depression vorbeugen?

Bei der Frage nach der Vorbeugung einer Depression - der Mediziner spricht hier von einer Phasenprophylaxe - ist vor allem eins zu betonen:

Ein großer Teil der Betroffenen erlebt nur eine einzige Erkrankungsphase.

Die Depression ist in der Regel kein chronisches Leiden. Deswegen stellt sich die Frage einer Vorbeugung gegen weitere depressive Phasen für viele Betroffene nicht zwingend.

Sollte man jedoch bereits eine depressive Phase hinter sich haben und die Anzeichen einer erneuten Erkrankung bemerken, so ist es von großer Bedeutung, nach Rücksprache mit dem Arzt bereits in diesem frühen Stadium ein antidepressiv wirkendes Medikament zu nehmen.

Medizinische Forschungen belegen, dass eine frühe Einnahme die Stärke und die Dauer einer Depression stark verringern kann.

Die Einnahme dieses Medikaments darf selbstverständlich nicht nach eigener Idee erfolgen, sondern nur in Zusammenarbeit mit dem Arzt.

(Kompetent und ausführlich: http://www.kompetenznetz-depression.de)

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Entgegen einem hartnäckig am Leben bleibenden Mythos ist ein Zuviel an Kochsalz in der Nahrung in den allerwenigsten Fällen der 20 Millionen Bluthochdruckpatienten in Deutschland Ursache für das Entstehen oder Bestehen der Erkrankung.

Im Gegenteil:

Eine strenge Salzeinschränkung kann vor allem bei älteren Menschen mitunter sogar gefährliche Folgen haben, warnt Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Bettina Geier von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Die These Blutdrucksteigerung durch Salz basiert auf der Erkenntnis, dass Salz Wasser bindet. Ist mehr Salz im Blut, würde demnach das größere Blutvolumen auch stärker auf die Wände der Blutgefäße drücken, lautete die Theorie in der Vergangenheit.

Erst in den 90er-Jahren erkannte die Forschung, dass der Organismus wesentlich differenzierter reagiert, die ablaufenden Regelmechanismen komplexer sind.

Lediglich 15 Prozent, jeder sechste Betroffene, reagiert auf eine Reduzierung des Salzverbrauchs mit einer leichten Senkung des Blutdrucks. Diese Patienten werden als „salzsensitive“ Menschen bezeichnet.

Forscher in aller Welt konnten bisher für nichtsalzsensitive Menschen keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Salzkonsum und erhöhten Blutdruck belegen.

Trotzdem hält sich der Mythos, Salz erhöht den Blutdruck, eisern in vielen Köpfen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sowohl Ärzte wie Ernährungswissenschaftler lange die Botschaft des „gefährlichen“ Salzes gepredigt haben.

Dazu hat auch eine US-amerikanische Studie aus den 70er-Jahren an Ratten beigetragen, die mit äußerst stark salzhaltiger Nahrung ernährt wurden, hohen Blutdruck entwickelten und in der Folge daran früher starben.

Bei der Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen hätten diese aber täglich knapp 500 Gramm Salz zu sich nehmen müssen. Doch wer macht das schon?

Im Durchschnitt verbraucht jeder Bundesbürger etwa 16 Gramm Speisesalz pro Tag, jedoch nimmt er davon nur etwa die Hälfte auf, die andere Hälfte geht durch Kochwasser und dergleichen verloren. Verschiedene Studien ergaben einen täglichen Verzehr, der heute bei Frauen zwischen 6 und 6,4 Gramm, bei Männern zwischen 8,2 und 8,5 Gramm liegt.

Selbst bei salzsensitiven Patienten, so ist sich die Expertenmehrheit einig, bewirkt eine Kochsalzreduktion vergleichsweise wenig. Die Blutdrucksenkung liegt bei maximal 5 mmHg.

(http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Vitalstoffe/07_06_salz_bluthochdruck.php)

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Das Risiko der Infektion eines Kindes durch eine HIV-infizierte Mutter während der Schwangerschaft, also in der Gebärmutter, wird auf 7% geschätzt.

Kurz vor oder während der Geburt wird das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 18% angesteckt.

Doch auch beim Stillen erfolgt eine Übertragung des HI-Virus in etwa 15% der Fälle.

Um das Risiko einer Ansteckung für das Kind so gering wie möglich zu halten, wird bereits Schwangeren eine antiretrovirale Therapie angewendet. In Kombination mit einer Geburt durch geplanten Kaiserschnitt ( terminierte Geburt ) kann das Risiko einer Ansteckung des Kindes auf 1 bis maximal 2% gesenkt werden.

(http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_hiv-und-aids-hiv-in-der-schwangerschaft-stillzeit_359.html)

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Da stellen sich mir einige Fragen:

  • War das die erste Visite des Arztes?

  • Falls nein - hatten sich seit der letzten neue Erkenntnisse ergeben oder mussten evtl. Untersuchungsergebnisse noch abgewartet werden?

  • Hat dein Freund das Gespräch auch gesucht und Fragen gestellt?

  • Hat der Arzt auf evtl. Fragen gesagt, dass er diese nicht beantworten will?

  • Seit wann werden Visiten im Beisein von Besuchern durchgeführt? Normalerweise werden diese gebeten, solange das Zimmer zu verlassen (Datenschutz).

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Typische Symptome des akuten Herzinfarkts sind:

  • länger als fünf Minuten anhaltende heftige Schmerzen oder starker Druck in der Brust, ausstrahlend in Schulter, Arm, Unterkiefer oder Oberbauch

  • stärkere Schmerzen als bei der Brustenge (Angina pectoris), die sich nicht durch die Einnahme von Nitratspray bessern (wichtige Unterscheidung zum Angina pectoris-Anfall)

  • Unruhegefühl bis hin zu Todesangst

  • kalter Schweißausbruch und Blässe

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Atemnot

Die Betroffenen sind ängstlich und versuchen, die Schmerzen durch Bewegung zu lindern.

Bei einem Angina pectoris-Anfall verhalten sich Betroffene hingegen ruhig, da sie befürchten, die Beschwerden durch körperliche Anstrengung zu verstärken.

Meist treten Herzinfarkte in den sehr frühen Morgenstunden auf. Dabei gehen einem Infarkt oft die folgenden Anzeichen voraus:

  • Brustenge-Gefühl

  • Schmerzen in der linken Schulter, im linken Arm

  • Halsschmerzen bis zum Unterkiefer

  • gelegentlich Bauchschmerzen und/oder Übelkeit oder Unwohlsein

  • Schwächegefühl, Angst

  • häufig niedriger Blutdruck

Symptome bei Frauen

Die Symptome eines akuten Herzinfarkts werden bei Frauen (sowohl von den Betroffenen selbst als auch von den behandelnden Ärzten) häufig anders wahrgenommen und erkannt als bei Männern. Wenn Frauen einen Herzinfarkt haben, treten die als typisch geltenden Symptome oft gar nicht auf.

Symptome des akuten Herzinfarkts bei Frauen können sein:

  • Übelkeit

  • häufiges Erbrechen

  • Schmerzen im Schulterbereich

  • Schmerzen im Kiefer

  • Schmerzen im Oberbauch

  • Atemnot

Häufig sind dies bei Frauen die einzigen Symptome eines Herzinfarkts.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/herzinfarkt-symptome-1686-5.html)

Du solltest zu deinem Arzt gehen, ihm deine Beschwerden beschreiben und entsprechende Untersuchungen durchführen lassen.

Dann hast du Sicherheit, um was es sich handelt.

Alles Gute!

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Mykotherapie ist die Anwendung von Pilzen, vorzugsweise Großpilzen, und daraus gewonnenen Extrakten, für die eine Wirksamkeit im Rahmen von Prävention und unterstützender oder alleiniger Therapie behauptet wird.

Für diese Anwendung existiert bislang keine hinreichende wissenschaftliche Basis.

Eine Zulassung der Präparate als Arzneimittel besteht in Deutschland nicht.

Als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, unterliegen sie den Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB) und der Health-Claims-Verordnung.

Die Angabe medizinischer Indikationen und therapeutischer Versprechen ist danach unzulässig.

Gesundheitsbezogene Aussagen wie auch Präventionsversprechen bedürfen einer Zulassung.

Auf Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. in Frankfurt am Main hat das Landgericht Tübingen (Beschluss vom 8. November 2005, Az. 21 O 184/05) einem Anbieter untersagt, für (angebliche) „Heilpilze“ mit Behauptungen zu werben, dass diese einen überhöhten Cholesterinspiegel senken sowie bei schweren und chronischen Erkrankungen – etwa Krebs, aber auch Migräne und Tinnitus – Heilwirkung entfalten.

(Mit Quellenangaben unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Mykotherapie)

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Im Jahre 2002 hat die WHO Europa für poliofrei erklärt.

Dennoch hält es das für Infektionskrankheiten zuständige Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin für „unabdingbar“, dass die Impfrate auch in Deutschland hoch bleibt beziehungsweise steigt.

Der Grund:

"Polio (Kinderlähmung) wird wieder in mehr Ländern registriert.

Laut WHO wurden im vergangenen Jahr 1.337 Polio-Fälle in 23 Ländern erfasst.

Durch Reisen in diese Länder können sich ungeschätzte Menschen mit dem Erreger infizieren und in ihr Heimatland importieren. Gerade in Ländern, in denen die Impfrate niedrig ist (z.B. Niederlande, Griechenland), ist das Risiko für Polio-Ausbrüche hoch."

(http://www.fair-news.de/news-145998.html)

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"Viele Betroffene sehen in der Misteltherapie ein Verfahren in der Krebsbehandlung, auf das sie nicht verzichten möchten. Ist dieser Wunsch wirklich berechtigt?

Mistelpräparate spielen in keiner der wissenschaftlichen Leitlinien zur Krebsbehandlung eine Rolle, die zum Beispiel von der Deutschen Krebsgesellschaft und anderen Fachgesellschaften herausgegeben werden.

In anderen Ländern ist die Misteltherapie, wenn überhaupt, dann allenfalls als komplementäre, ergänzende Maßnahme bekannt. In den USA rät das nationale Krebsinstitut (NCI) sogar von einer Mistelgabe ab, sofern sie nicht im Rahmen einer sehr guten klinischen Studie erfolgt.

Der Grund für diese kritische Einschätzung ist der fehlende objektive Wirksamkeitsnachweis als Krebsmittel nach heutigen wissenschaftlichen Standards.

Würde man die heutigen wissenschaftlichen Prüfkriterien zum Nachweis der Wirksamkeit anlegen, wie sie zum Beispiel bei uns für neue Chemotherapie-Substanzen gelten, bekämen die Mistelpräparate vermutlich keine Zulassung als Arzneimittel.

Bis heute fehlen zweifelsfreie wissenschaftliche Beweise dafür, dass Mistelpräparate das Tumorwachstum hemmen oder gar Tumore heilen können.

Für besonders problematisch halten viele Experten, darunter auch Vertreter des Deutschen Krebsforschungszentrums, die mangelnde Qualität vieler Studien.

Selbst vergleichsweise einfache Fragen, etwa die zu den Nebenwirkungen der Misteltherapie lassen sich deshalb bis heute nicht eindeutig beantworten. Für sie ist die Mistel daher trotz aller Forschung und trotz ihrer weiten Verbreitung nach wie vor eine Methode mit unbewiesener Wirksamkeit.

Zu viele offene Fragen sehen im Herbst 2006 auch die Experten, die einen so genannten HTA-Bericht zur Misteltherapie vorgelegt haben.

Als einzige Wirkung deutet sich aus ihrer Sicht bei brustkrebskranken Frauen eine Verbesserung der Lebensqualität während einer Chemotherapie an, obwohl nicht beurteilt werden kann, was genau dazu führt, dass sich mit Mistel behandelte Frauen besser fühlen.

Daher fordern die HTA-Experten weitere Studien. Auf andere Tumorarten kann dieses fragliche Ergebnis bisher nicht übertragen werden.

Eine Wirkung der Misteltherapie auf den Tumor selbst oder auf die Überlebenszeit von Krebspatienten ist nicht belegt und kann anhand der vorliegenden Studien auch gar nicht beurteilt werden."

(http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/behandlung/mistel.php)

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Die Hilfs- bzw. Therapiemöglichkeiten hängen von den Ursachen der Stuhlinkontinenz ab (z. B. Schädigung des Schließmuskels / Beckenbodenschwäche / Durchfallerkrankungen / Nervenschädigungen).

Als Hilfsmittel, damit der Stuhl nicht unkontrolliert die Unterwäsche und Kleidung beschmutzt, sind zahlreiche Produkte im Handel erhältlich.

Dazu zählen zum Beispiel Inkontinenzvorlagen, Inkontinenzhosen, Netzhosen für Inkontinenzvorlagen, Stuhlauffangbeutel und Analtampons.

Zusätzlich sind bei leichter bis mittelschwerer Stuhlinkontinenz die langfristige Regulierung des Stuhlgangs (regelmäßig, weder Durchfall noch Verstopfung) sowie Beckenbodengymnastik empfehlenswert.

Bei Nervenschäden als Ursache der Stuhlinkontinenz ist die sogenannte sakrale Nervenstimulation eine vielversprechende neue Behandlung, bei der ein Schrittmacher die noch intakten Nervenenden des Schließmuskels stimuliert. Der Schließmuskel zieht sich dadurch zusammen und hält den Stuhl zurück. Um Stuhl zu entleeren, wird der Schrittmacher dann abgeschaltet.

Wenn der Schließmuskel definitiv nicht mehr funktioniert und zerstört ist, kann eine Operation bei Stuhlinkontinenz helfen, den Stuhlgang wieder bewusst zu kontrollieren.

(onmeda.de)

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Das hast du bestimmt von Personen gehört, die mit dem Aufspüren von sogenannten Erdstrahlen und deren Beseitigung sich eine goldene Nase verdienen wollen.

Fakt ist, dass es keinen seriösen Nachweis für die Existenz solcher Strahlen gibt.

So schreibt Prof. Wielandt vom Institut für Geophysik der Universität Stuttgart:

"Von Rutengängern angegebene Störzonen, Erdstrahlen oder Gitterlinien wurden noch nie mit Messgeräten nachgewiesen.

Sie sind Hirngespinste.

Dass die Messgeräte nicht empfindlich genug seien, kann nur jemand behaupten, der nie mit ihnen gearbeitet hat.

Geophysikalische Messgeräte zeigen nämlich so manches, was kein Rutengänger sieht, aber auf die angeblichen Störzonen reagieren sie nicht.

Es ist schon lange bekannt, dass jeder Rutengänger die Störzonen woanders findet.

Wenn man genügend viele Rutengänger nacheinander auf dieselbe Wiese schickt, bleibt zum Schluss überhaupt keine ungestörte Stelle mehr übrig [Gassmann 1946]. Die Rutengänger erklären dies damit, dass sie auf verschiedene Strahlungen ansprechen.

Tatsächlich reagiert aber jeder auf die momentanen Impulse seiner Phantasie."

(http://www.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/erds2.htm)

Du kannst also völlig beruhigt in deinem Bett schlafen!

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Trotz gewisser Hinweise ist die genaue Ursache bei der überwiegenden Zahl der Patienten bislang noch nicht geklärt. Es gibt viele Hinweise, die nahelegen, dass es mehrere ursächliche Faktoren gibt, die in der Entstehung der Parkinson Krankheit zusammenspielen.

Viele Patienten versuchen, den Beginn ihrer Parkinson Symptome auf einen Unfall, einen chirurgischen Eingriff oder ein traumatisches Ereignis zu beziehen. Ein ursächlicher Zusammenhang kann aber in solchen Fällen kaum nachgewiesen werden. Möglicherweise können diese Ereignisse Symptome provozieren, die sich auch unabhängig davon entwickelt hätten. Dies darf aber nicht mit einer Verursachung der Parkinson Krankheit verwechselt werden.

Es gibt keinen bedeutenden Hinweis, der nahelegt, dass die Parkinson Krankheit von einem Virus oder einem anderen infektiösen Organismus verursacht wird. Die Krankheit ist nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht übertragbar.

In sehr wenigen Fällen ist die Parkinson Krankheit erblich. Meist wird die Krankheit aber nicht von den Eltern geerbt und wird auch nicht an die Kinder weitergegeben. Allerdings nimmt man an, dass das Zusammenspiel mehrerer Erbanlagen manche Menschen anfälliger macht, an der Parkinson Krankheit zu erkranken.

Derzeit wird vermutet, dass Giftstoffe, die möglicherweise im Körper selbst entstehen, die Zellen der Substantia nigra schädigen. Eventuell trägt eine erbliche Störung im Abbau dieser Giftstoffe auch zur Entstehung der Krankheit bei. Unter dem Schlagwort "Hypothese vom oxidativen Stress" wird eine schädigende Wirkung von aggressiven Sauerstoffverbindungen (Oxyradikale) diskutiert, die im körpereigenen Stoffwechsel entstehen.

(http://www.kompetenznetz-parkinson.de/Parkinson/basisinfo.html#Ursache)

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Nein, die Mikrowelle ist mit Sicherheit kein Bakterienherd, im Gegenteil:

"Mikrowelle macht Putzlappen keimfrei

Übel riechende Putzlappen und Schwämme voller Keime müssen nicht sein:

Ein paar Minuten in der Mikrowelle reichen, um die Schrubb-Utensilien von gefährlichen Bakterien zu reinigen.

Das Küchengerät, das Haushalte und Ehen seit den siebziger Jahren revolutionierte, kann sogar vor gefährlichen Erregern und Krankheiten schützen.

Forscher von der University of Florida in Gainesville haben dreckige Schwämme, feuchte Putzlappen und kontaminierte Feudel in einen Mikrowellenherd gesteckt, sie bestrahlt und danach ihre Bakterienlast gemessen.

Das Team tunkte in seinen Experimenten Schwämme und Wischlappen in eine Brühe voller Bakterien, Parasiten und Viren. Dann legten die Forscher die Putzutensilien in einen handelsüblichen Mikrowellenherd und erhitzen sie unterschiedlich lang. Anschließend haben sie die Tücher ausgewrungen und gemessen, wie viele Bakterien sie noch enthielten.

Als Stellvertreter für Parasiten bestimmten die Forscher die Sporen von Bacillus cereus. Das Bakterium ist relativ stabil und trotzt hohen Temperaturen, vielen Chemikalien und Bestrahlung. Doch gegen die Mikrowellen hatte auch er keine Chancen: Schon zwei Minuten bei voller Leistung töteten 99 Prozent der Erreger, heißt es in dem Fachartikel. Bacillus-cereus-Sporen überlebten zwar länger, gaben nach vier Minuten aber ebenfalls auf.

In einem weiteren Versuch testeten die Wissenschaftler, ob Mikrowellenherde auch in der Lage sind, mit Bakterien kontaminierte Spritzen zu reinigen. Das Ergebnis: Im Durchschnitt waren die Kanülen nach zwölf Minuten von Bacillus-cereus-Sporen befreit.

(http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,461602,00.html)

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In jedem Krankenhaus gibt es eine Beschwerdestelle für Patienten, an die duch die wenden kannst.

Solltest du morgen die Ärztin nicht zu Gesicht bekommen, würde ich eine schriftliche Beschwerde an die Geschäftsführung des Krankenhauses schicken (Einschreiben).

Das mit dem Verdreschen geht ja wohl gar nicht.

Hast du das Glück, einen Zeugen für diese Aussage zu haben?

Ein Sturz aus dem Bett kann schwerwiegende Folgen haben.

Deine Mutter sollte, wie sneuker schon schreibt, ein Bettgitter verlangen.

Wenn du es für sie tust, kommen sie evtl. mit dem Begriff "Freiheitsberaubung" und wollen wissen, ob du für deine Mutter die Vormundschaft hast.

Also - das Bettgitter sollte sie selbst verlangen.

Wenn es eben geht, würde ich die Mutter aus diesem Krankenhaus rausholen.

Vielleicht kann dir die Patientenbeauftragte von Berlin Ratschläge geben, wie du am besten vorgehen sollst (Wechsel in ein anderes Krankenhaus/Reha)

(http://www.berlin.de/lb/patienten/)

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Deine Bedenken sind berechtigt, wie wissenschaftlich nachgewiesen ist:

"Depressionen: Alternative Methoden wenig wirksam

Psychiater des King’s College London haben 19 Studien geprüft, bei denen alternative Heilmethoden als Monotherapie bei Depressionen eingesetzt wurden.

Unter den Heilmethoden waren zum Beispiel verschiedene homöopathische und pflanzliche Mittel, Akupunktur, Farbtherapie, Bachblütentherapie, Ayurveda und spirituelles Heilen.

Die Wissenschaftler analysierten die Studien hinsichtlich verschiedener Evidenzkriterien, wie Stichprobengröße, Kontrollgruppen, Studiendesign, Prä-Post-Vergleich und Expertenmeinungen.

Wie sich zeigte, hielten die meisten Studien den strengen Kriterien nicht stand. „Mit vielen Heilmethoden konnten zwar moderate Erfolge erzielt werden, vor allem bei leichten Depressionen, aber die Ergebnisse waren oft nicht replizierbar“, berichten die Autoren.

Zudem wiesen alle Studien gravierende methodische Probleme auf, und die Wirksamkeit der meisten Heilmethoden übertraf nicht die von Placebos.

Darüber hinaus erbrachte der Vergleich der Studien kein einheitliches Bild, sondern überwiegend widersprüchliche und negative Ergebnisse.

Die Wissenschaftler raten daher zur Vorsicht beim Einsatz alternativer Heilmethoden gegen Depressionen und empfehlen stattdessen empirisch gesicherte und bewährte Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie."

(http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=56863)

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Wurde hier gut beantwortet:

http://www.gutefrage.net/frage/wie-schaedlich-ist-chlorwasser-fuer-die-haut

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Hier findest du einen Leidensgenossen und eine gute Antwort von Lena (auch meine persönliche Meinung ;-)):

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/strahlen-computer

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Wie häufig kommt Kinderlähmung vor?

****Polio-Erkrankungen kommen noch in Afrika und Asien** vor.

1961 fand in Deutschland eine letzte schwere Epidemie statt, bei welcher 4600 Menschen erkrankten. Die Infektion verläuft bei 95 Prozent der Infizierten symptomlos und nur ungefähr fünf Prozent entwickeln Krankheitszeichen. Bei dieser Epidemie hatten sich also fast 90.000 Menschen mit Polio-Viren angesteckt.

Mit Einführung der Schluckimpfung gingen die Erkrankungszahlen rasch zurück. Im Jahr 2002 hat die WHO ganz Europa für poliofrei erklärt.

Hieraus darf jedoch nicht geschlossen werden, dass die Impfung gegen Kinderlähmung nun nicht mehr notwendig sei.

Da die Erkrankung in einigen Ländern Asiens und Afrikas noch recht häufig vorkommt, kann sie auch hier jederzeit wieder eingeschleppt werden.

Man kann sich leicht ausmalen, was geschähe, wenn dies innerhalb einer ungeimpften Bevölkerung passieren würde.

(http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/impfungen/impfungen2/kinderlaehmung-polio/)

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Du kannst unbesorgt sein. Auch hier hat der Körper Mechanismen, die das selbst regeln:

"Nach jeder Tasse Kaffee solle auch ein Glas Wasser getrunken werden, da Kaffee „treibt“, so ein häufig gut gemeinter Rat. Aber stimmt es, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht und somit nicht zur Flüssigkeitszufuhr hinzuzählt?

Nein, so die Antwort der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Es schadet zwar nicht, zu einer Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser zu trinken, notwendig ist es aber nicht.

Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Es wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen - wie jedes andere Getränk auch, z. B. ein Glas Saft, eine Tasse Tee oder ein Glas Bier am Abend.

Richtig ist, dass im Kaffee enthaltenes Koffein einen harntreibenden Effekt hat. Sowohl die Menge des Koffeins als auch die Frequenz des Kaffeekonsums haben hierauf einen Einfluss.

Der Effekt ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmäßigem Kaffeekonsum weniger stark ausgeprägt, so dass sich der Flüssigkeitshaushalt innerhalb eines Tages wieder im Gleichgewicht befindet.

Bei einmaligem Genuss weniger Tassen Kaffee reichen 24 Stunden aus, um die geringe harntreibende Wirkung des Koffeins innerhalb von 3 bis 7 Stunden durch Gegenregulationsmechanismen zu kompensieren.

Die Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, beruhte u. a. auf der Fehlinterpretation der Ergebnisse einer Studie, in der die Gesamtwassermenge als alleiniges Maß für die Beurteilung der Flüssigkeitsversorgung herangezogen wurde.

Wird Kaffee regelmäßig in konstanter Menge konsumiert, so besteht keine erhöhte Wasser- sowie Natriumausscheidung infolge der erhöhten Aktivität verschiedener Kompensationsmechanismen."

(http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=463)

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Hier äußern sich Fachleute, die täglich mit dieses Problematik zu tun haben:

"Gewicht und Ernährung nach Darmkrebs: Was soll ich essen?

Nach heutigem Kenntnisstand lässt sich keine Krebserkrankung durch eine Diät oder durch Verzehr bestimmter Lebensmittel beeinflussen.

Die meisten Darmkrebspatienten stoßen trotzdem früher oder später auf Ratschläge, die ihnen die eine oder andere Krebsdiät empfehlen, von bestimmten Nahrungsmitteln abraten, andere dagegen als besonders gesund anpreisen.

Hier ist Vorsicht geboten:

Zwar sind solche Empfehlungen meist gut gemeint, gerade wenn sie von Freunden oder Verwandten kommen. Oft steckt auch ein Körnchen Wahrheit in den Ratschlägen, und die meisten sind zumindest nicht schädlich.

Viele Krebsdiäten legen Patienten jedoch völlig unnötige Beschränkungen beim Essen auf oder nehmen zu wenig Rücksicht auf die individuelle Lage, zum Beispiel auf die Situation von Stomaträgern.

Andere sind sogar gefährlich, weil sie zu einseitig sind und zu einer Mangelernährung führen können. Dazu gehören beispielsweise alle Formen von Fasten- oder Saftkuren.

Auch viele Diäten, bei denen bestimmte Lebensmittel wie Fleisch, Fett oder Kaffee ganz verboten sind, basieren auf wissenschaftlich nicht haltbaren Theorien zum Zusammenhang von Krebs und Ernährung. Lebensmittel, die für Krebspatienten ausdrücklich "schädlich" sind, gibt es nicht.

Eine gesunde Ernährung kann jedoch den Allgemeinzustand günstig beeinflussen und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Eine Krebserkrankung ist ein guter Anlass, die bisherigen Ernährungsgewohnheiten kritisch zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern."

(http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/leben.php)

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Varizellen in der Schwangerschaft:

Windpocken-Infektionen während der Schwangerschaft sind sehr selten.

Kommt es zu einer Ansteckung, hat diese in 3,5 Prozent der Fälle eine Fehl- oder Totgeburt zur Folge.

Kommt es in den ersten 20 SSW - vor allem zwischen 13. und 20. SSW - zur Infektion, ist mit 1- bis 2-prozentiger Wahrscheinlichkeit mit einer Erkrankung und einer Schädigung des Kindes zu rechnen.

Nach der 20. SSW sinkt das Risiko deutlich ab, so dass nicht mehr von einer Gefährdung des Kindes ausgegangen werden muss.

Anders verhält es sich bei Infektionen um den Geburtstermin.

Kommt es vier Tage vor bis vier Tage nach der Geburt zu einer Ansteckung der Mutter mit Windpocken, so ist in etwa 50 Prozent der Fälle auch mit einer kindlichen Infektion zu rechnen.

Das Kind erkrankt an den so genannten Neugeborenen-Varizellen.

Bei acht Prozent hat dies schwer wiegende Verläufe zur Folge, von denen beinahe ein Drittel tödlich endet.

(http://www.netdoktor.at/kinder/neu/infektionen/windpocken.shtml)

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Es hilft, den Allergie auslösenden Stoff, z.B. Schmuck oder Lebensmittel, wie Schokolade,Hülsenfrüchte, schwarzer Tee, zu meiden.

Ggf. kann dir dein Arzt eine Salbe verschreiben.

Homöopathische Mittel sind gänzlich ungeeignet, weil wirkungslos.

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