Wie teuer ist es einen Rettungswagen zu rufen?

10 Antworten

Also was hier zum Teil geschrieben wird ist absoluter Quatsch!!! Wenn jemand auf der Rettungsleitstelle anruft und einen NOTFALL meldet, kommt ein RETTUNGSWAGEN der nichts kostet!! Selbst wenn die dann feststellen das an nicht ins Krankenhaus muss oder der Besuch beim Hausarzt ausreicht, zahlt man NICHTS, da der Rettungswagen gemeinnützig ist. Wenn man einen Krankenwagen braucht, muss man zahlen. Meistens werden die Kosten für den Transport von der Krankenkasse gezahlt, wenn der Mensch medizinische Versorgung braucht oder aber z.B. nicht mehr laufen kann und somit auch kein Taxi nehmen kann. Hier liegen die Kosten bei ca. 60 Euro. So ich hoffe ich konnte hier mal ein bisschen Licht ins Dunkle bringen!:)

Hey, lustiger weise sind die Antworten alle nicht so ganz korrekt. Fakt ist erstmal, dass es Unterschiede gibt. Es gibt Kassenärztlicher Notfalldienst/KassenärztlicheVereinigungs-Arzt(KV-Arzt), Krankenwagen(KTW), Rettungswagen(RTW), Notarztwagen(NAW), Notarzteinsatzfahrzeug(NEF) und RettungsTransportHelicopter(RTH). Diese Fahrzeuge kommen zu einem nach, wenn es einem Schlecht geht. Wichtig ist dabei, wo und mann man für die einzelnen Probleme Anruft. Bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden, Erkältungen etc, sowie wenn man nur das bedürfnis hat vorort Behandelt zuwerden aber nicht ins Krankenhaus zu kommen ist einzig und allein der Hausarzt oder der Kassenärztliche Notfalldienst(KV-Arzt) zu rufen. Dieser kommt in einem Zeitrahmen von bis zu 4 Stunden. Da es sich aber auch nicht um Notfälle handelt ist das vertretbar. Zurzeit hat beinahe jedes Bundesland und jeder Landkreis teilweise eine eigene Rufnummer für diesen Dienst. Die Kosten für diesen Dienst werden durch wegfall der Praxisgebühr von den Krankenkassen übernommen, bei Privat versicherten heist das meistens zu 100% von einem selber. Der Krankentransportwagen oder auch kurz Krankenwagen dient ausschlieslich dem Transport von Nicht(!)-Notfällen ins Krankenhaus bzw. in ärztliche Praxen, oder auch von dort zurück nach hause. Für den Transport mit einem Krankenwagen muss von einem Arzt die Notwendigkeit eines solchen Transportmittels schriftlich festgestellt werden, nur dann übernimmt die Krankenkasse die kosten(man selber als PrivatPatient). Liegt ein solcher Transportschein(T-Schein) nicht vor hat der Transportierte die Kosten grundsätzlich erstmal selber zu tragen, unabhängig von der Versicherungsart, kann die Rechnung aber im Nachhinein mit einem Notwenidgkeitsnachweis bei der Krankenkasse einreichen. Die Kosten Hierbei belaufen sich jenach Landkreis und Organisation auf ca 40-100Euro Pauschal bis zu einem gewissen Kilometerwert. Ein solches Transportmittel muss man direkt bei der örtlichen Organisation bestellen(Hilfsorganisationen wie das DRK oder aber auch Private Firmen z.B. Hinz). In ländlichen Gegenden werden Krankentransport und REttungsdienst häufig über die selbe Firma und Leitstelle betrieben. Kommen wir nun zum Rettungsdienst. Im Falle eines Notfalles: Brustschmerzen, plötzlich scheinbar grundlos auftretendes seltsames Verhalten(Schlaganfall), Lebensgefährliche Verletzungen, Vergiftungen, Drohende Komplikationsgeburt, Bewustlosigkeit, plötzlicher Tod ist über die 112 der Notruf abzusetzen. Hierbei entscheidet der Leitstellenmitarbeiter anhand des geschilderten Sachverhaltes welches Rettungsmittel zu ihnen entsandt wird. Ein Rettungstransportwagen mit Blaulicht(fälschlicherweise häufig als KRankenwagen bezeichnet) auf dem sich kein(!) Arzt befindet, oder bei schlimmeren Notfällen zusätzlich ein Notarzt entweder kompakt oder mit einem seperaten Fahrzeug. Oder in bestimmten Situationen wird ein Arzt auch mit dem Helicopter gebracht. Die Kosten hängen natürlich vom Fahrzeug ab. Kostet ein RTW in Berlin im günstigsten Fall ca. 150 Eur, so kostet er in ländlichen Regionen Bayerns bis zu 450Euro. Ein NEF läst sich mit ca. 200-600Euro zusätzlich verbuchen und ein kompakt Fahrzeug(NAW) von 300-1000Euro. Der RTH jedoch fällt mit ca 3.000Euro Pro Einsatzstunde zu Buche. Diese Kosten werden, so denn kein Missbrauch vorliegt zu 100% von den Krankenkassen getragen, auch hier wieder die selbstfinanzierung, selbstbeteiligung bei Privatversicherten. Wichtig anzumerken Privatversichert zu sein ist kein(!) Grund auf eine bestimmte Art von Einsatzmittel zu bestehen nur weil man diese Ksoten selber trägt. Die Leitstellen sind dazu verpflichtet Im Zweifel einen RTW zu ihnen zu schicken, das sind unnötige Kosten und Nerven in dem Fall das garkein Rettungsmittel vonnöten wäre. z.B. wegen einfachem Fieber. Als weitere Anmerkung läst sich noch sagen, dass nicht nur der Transport Geld kostet, auch die Versorgung kann und wirdvon manchen Organisationen Abgerechnet. Und zu behaupten das das Land die Kosten für Fehleinsätz trägt ist auch Falsch, getragen werden solche Kosten von den organisationen und den Krankenkassen.

Ich kann dir bez. der privaten Versicherung nichts genaues sagen, ich weiss aber, dass ein Krankenwagentransport pro Hin- oder Rückfahrt 90 Euro kostet, wenn es sich hinterher nicht als Notfall herausstellt. Ob es ein wirklicher Notfall war, bestimmt der Krankenhausarzt, der einen Transportschein ausfüllen muss.

Wie genau die Sätze bei privater Versicherung sind, weiss ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie von den 90 Euro abweichen, falls eben doch kein Notfall vorläge.

Wenn du behandelt wirst etc., kommen natürlich weitere Kosten auf dich zu, die du im Vorraus bezahlen musst. Aber Notfälle werden übernommen - du musst halt nur in Vorkasse treten.

Frage doch am besten bei deiner Versicherung nach. Oder gibt es im Netz weiterführende Infos?

Was ich noch gut finde, ist die Tatsache, dass es hier NOCH keinen 2,3 fachen Satz für die Privatversicherten gibt. Da kommen die Kassen aber auch noch hinter. lol :-)

Die Frage ist leider schon komplett falsch. Man ruft als Privatperson keinen Krankenwagen und auch keinen Notarzt. Man wählt die 112, weil man selbst oder jemand anders einen NOTFALL hat.... also man teilt den Damen und Herren mit, was anliegt.... und wen die dann schicken, ist den ihr Bier!!! Ob die einen Krankenwagen schicken, weil gerade nichts anderes frei ist, einen Rettungswagen, dazu noch ein Notarztfahrzeug, oder einen Notarztwagen oder den Rettungshubschrauber.... ist wie gesagt Entscheidungsfreiheit der Leitstelle und von den Gegebenheiten abhängig. Ansonsten ist es wie M.P. es schon abhandelt. Kosten fallen üblich dann an, wenn TRANSPORTIERT wird. Die Sätze sind regional unterschiedlich! Auf dem Land ist es meist teurer, in der Stadt günstiger. Aber das muss eigentlich auch alles nicht die Bohne jucken, weil man als Privat-VERSICHERTER eben auch VERSICHERT ist.

Wenn es sich um einen echten Einsatz handelt, also wenn Menschen in Gefahr swind und Hilfe benötigen, kostet das nichts. Auch wenn man annimmt, dass jemand Hilfe braucht.

Aber wenn du absichtlich einen Krankenwagen bestellst, obwohl du weißt, niemand braucht ihn, kostet das Geld. Das richtet sich dann nach der Gebührenordnung der Stadt/Gemeinde.

Ich glaube die Frage bezieht sich auf privat Versicherte weil die bei Ärzten die Kosten vorstrecken müssen und über die Krankenkasse abrechnen.

Das Problem bei den gesetzlich (oder privat) Versicherten ist aber auch noch, dass man manchmal meint, es sei ein Notfall. Die Kosten von 90 Euro für den Transport mit dem Krankenwagen muss man dann leider bezahlen, wenn es nicht wirklich ein Notfall war...

Bronko, da liegste wohl etwas unrichtig.
Zu 1: Das kostet immer. So wird es letztlich von den Krankenkassen vergütet. Aber : bei Privatversicherten ist es so, dass die es zumeist erst vorstrecken. Zu 2: So, wie die 2.Partition der Antwort da steht, ist es eine "Böswillige Alarmierung". Diese jedoch stellen wir direkt in Rechnung. Nicht selten begleitet von einem Strafverfahren / bzw. Anzeige. Gemeint haste aber sicherlich, das "Nicht genau wissen, ob der Bedarf besteht oder nicht - also der Laie - ... ) ... So nach dem Motto... wir holen ertmal einen Wagen... Dann isses so ähnlich... Die Kosten werden von den entsprechenden Trägern übernonnem ( Kreis / Stadt usw... )

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