Wer hat Erfahrung mit der BioRepair Zahncreme von Dr. Wolff? Soll Zahnoberfläche reparieren...

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Also der Hintergrund dieses "gelösten Zahnschmelzes" ist der, dass die Zahnoberfläche aus eingebetteten Kristallen besteht wie Apatit, Calcium, Phosphat usw.

Diese Bestandteile können sich sekundär am Zahn anlagern und ihn wieder festigen (einzelne Teilchen lösten sich vorher durch Säureeinwirkung aus Speisen oder Plaquebakterien).

Diese Stoffe schweben auch im Speichel - natürlich in erheblich geringeren Mengen. Deshalb gibt es zuckerfreie Zahnpflegekaugummis - nur so am Rande - um die Speichelproduktion nach dem Essen anzuregen. Ich halte es für kein Werbeversprechen, wenn auch nicht gerade günstig. Tipp: Elmex GELEE aus der Apotheke (und für Kinder ab 6 auf Rezept) wirken ebenso toll, um den Zahnschmelz zu stärken und der Karies vorzubeugen. Und dies mit Fluoridkristallen, ähnliche Wirkungsweise.

Und Biorepair hat kein Fluorid, was ziemlich schlecht ist, weil Fluorid vor der Säure (bzw. Karies) schützt.

@Raser1998

http://www.zmk-aktuell.de/dentalforum/prophylaxe/story/neue-studienergebnisse-zu-biorepair-bleaching-effekt-beim-zaehneputzen.html "Zwischen den Gruppen, die mit Biorepair-Zahncreme ohne Fluorid und der fluoridhaltigen Vergleichszahnpasta putzten, zeigten sich keine Unterschiede: Biorepair schnitt in den primären und sekundären Prüfparametern gleich gut ab wie das Vergleichsprodukt. Damit wurde deutlich, dass Zinkcarbonat-Hydroxylapatit Plaque ebenso gut bekämpft wie der Wirkstoff Fluorid und sich in gleichem Maße gegen Parodontitis bewährt."

Jedoch ist in Bio Repair zb. Kalzium drin und wenn man noch Flourid beimischen würde, würden sich das Kalzium und das Flourid zu kalziumflourid vermischen. Das macht das Flourid total nutzlos und bietet dann sowieso keinen Schutz mehr vor Karies. Das würde auch schon in der Stube passieren deshalb wird da auch kein Flourid bei solchen Zahnpastas beigemischt.

Ich habe mir vor einer Woche eine Minitube und Minizahnspülung zum testen von Biorepair aus der Apotheke mitgenommen. Ich habe einige Erosionstellen, besonders an einem Backenzahn und einem Schneidezahn. Die Stellen waren sehr gut sichtbar (dunkle Färbung) und zu spüren mit Zunge und Fingern (sehr uneben, am Backenzahn war es sogar ein richtiges Loch, jedoch vom Zahnarzt versichtert dass es sich um kein Karies sondern wirklich um eine Erosion handelt). Nach ein paar Tagen konnte man schon erkennen und fühlen dass sich die Stellen gefüllt haben. Inzwischen kann ich keine Unebenheiten mehr erfühlen und im Spiegel erkennt man gut die weißen Einlagerungen. Die Stellen sind jetzt sehr viel weißer als die restlichen Zähne aber das ist mir viel lieber als bräunliche Stellen. Ich bin echt begeistert, werde mir die Zahncreme kaufen aber nur 1x am Tag benutzen um meine Zähne mit einer anderen Zahncreme mit Fluorid zu versorgen. Kauft doch einfach mal eine kleine Testtube und probiert es aus. :)

Ich verwende seit ca. drei Monaten diese Zahncreme und habe eíne verminderte Empfindlichkeit auf Heiß-Kalt und Süß festgestellt. Ich verwende jedoch auch seit drei Monaten die Xylitol-Kaugummis von miradent - jedoch nicht in der Geschmacksrichtung Cinamon! Die sind mir zu scharf und reizen das Zahnfleisch!! Sondern eher Fruit usw. Xylitol verhindert Karies, da dieser "Xucker" nicht von den Bakterien verdaut werden kann und diese dadurch verhungern lässt ;-))) Täglich kaue ich mindestens 3 x jeweils drei Stück, sehr lange. (Eher öfter und mehr!) Bisher sehr gutes Gefühl, viel weniger Zahnfleischbluten (meist gar keins) beim Putzen. Und da ich eine Fluorüberempfindlichkeit habe, ist diese Kombination für mich optimal.

Also von Fluorid hlte ich auch nicht viel, man muss die Zähne immer etwas weich halten, sonst beißt man auf ein Stück Salz auf einer Brezel und es bricht was ab.

Aber es ist so, dass die normale Biorepair einen mittleren Abrasionswert hat - die Sensitive etwas weniger. Der Effekt erinnert an die Zahnreinigung beim Zahnarzt, da werden die Zähne poliert.

Man schmirgelt sich die Zähne glatt. Scheint so zu sein. Die Zähne sind ja am nächsten Tag immernoch glatter. Man macht also damit eine Zahnreingung. Bei der wird aber auch fluoridiert etc..

Also theoretisch, benutzt man morgens eine gegen Zahnstein. Mittags stärkt man den Zahnschmelz mit Aminfluoirid und abends poliert man. Zahnreinigung.

Ich habe immer 2-3 Zahncremes zu Hause - für verschiedene Anwendungen. Ist die Frage ob eine Zahnweiss - die ich nicht mehr kaufe, besser oder schlechter ist. 

Man sollte sicherheitshalber die Sensitive kaufen. Damit ist es auch relativ egal, ob Fluorid in der Tube mit dem Wirkstoff reagiert. Es gibt eine billige mit Fluorid drin, wenn die denselben Effekt hat, dann ist es schmirgeln. Auch wenn da keine Nano Partikel drin sind. Hier gibt es keinen Rossmann, ich schaue mich mal um.

Ich denke, dass kommt ganz einfach alles aus der Zahnreinigung beim Zahnarzt.  

Also ich habe realtiv viel genommen und sehr lange einwirken lassen. Jetzt habe ich Zahnschmerzen. Scheinbar wurde das Zahnfleisch versiegelt. Ich denke es ist zuviel Apatit drinnen. Da komme ich mit Sensodyne besser zurecht.

Es gibt einfach zuviele Antworten, die nur der Werbung dienen. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Zahncreme über Jahre verwendet wurde.

Es geschieht scheinbar das genaue Gegenteil, die empfindlichen Zahnhälse schmerzen. Es war zu lange und zuviel, keine Frage, aber das Ergebnis zeigt, es versiegelt tatsächlich. Aber es ist eben wie eine Autopolitur. Ich denke ich inaktivere es mit Fluorid.

Ich persönlich halte BioRepair für die beste Alternative für eine fluoridfreie Zahnpasta. Der Hinweis auf Elmex-Gelee ist kritisch zu betrachten. In ElmexGelee, wie vielen anderen Zahnpasten ist Natriumfluorid drin. In ElmexGelee sogar über(!) 2 g pro 100 Gramm. Natriumfluorid ist hochgiftig und wird auch als Rattengift verwendet. Die letale Dosis für einen 70kg schweren Menschen betragen 5 - 10 g. Nicht umsonst ist ElmexGelee von Kindern fernzuhalten und mit einem Sicherheitsschluss versehen - letztlich kann man sich mit 8-16 25g Tuben umbringen! Schlucken darf man Elmexgelle niemals und den Mund muss man nach dem Putzen stets gründlich ausspülen.

Anders sieht es bei Biorepair aus. Da die Zahnpasta Stoffe enthält, die dem natürlichen Zahnschmelz entsprechen, ist schlucken völlig ungefährlich! Es entspricht auch meinem naturwissenschaftlichem Verständnis, das sich diese Kristalle an den Zahnschmelz besser anheften, weil dies dem natürlichen Normprozess der Remineralisierung über den Speichel darstellt, nur dass man durch Biorepair die Konzentration der natürlichen Stoffe im Speichel erhöht und auch draufputzt.

Gerade wegen Natriumfluorid habe ich lange Zeit nach Fluoridfreien Alternativen gesucht und bin bei Biorepair als Grundpflegezahnpasta hängen geblieben. (Neben 3-4 Wochen im Jahr SPLAT Blackwood). Ich benutze nun seit mehren Jahren jetzt regelmäßig Biorepair. Anfangs war ich mir auch nicht sicher, ob die Zahpaster gegen Karies vorbeugend ist. Ich habe keine Probleme mit Karies, allerdings habe ich noch nie Probleme mit Karies gehabt - egal was ich gegessen habe oder wenn ich mal Zähne nicht geputzt habe. (bin 39 Jahre alt, keine Plomben, alle Zähne naturgesund, der Zahnarzt ist neidisch, was er mir offen eingesteht). Inzwischen soll es auch eine Studie geben, die die gleiche Kariesprohylaxe von Biorepair bescheinigt. Wer die Studie bezahlt hat und wie seriös sie ist, weiß ich nicht. Ich glaube aber, dass gerade durch den Verzicht für den Organismus schädlicher Fluoride man auf lange Sicht sich einen gesundheitlichen Vorteil verschafft.

Bewusste Zahlpflege und eine bewusste gesunde Lebensweise ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe meinen Weg mit Sport, Ernährung und Zahlpflege gefunden und ich hoffe so, prophylaktisch für meine Gesundheit das richtige zu tun.

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