Welche Erfahrungen habt ihr mit Zahnersatz aus Tschechien?

5 Antworten

Ich war in Deutschland bei vielen Zahnärzten. Der eine sagt der letzten Backenzahn muss raus, dann hätte ich eine grosse Lücke, der andere Zahnarzt behandelt ihn und bin sehr zufrieden. Allerdings sind die Preise für

Kronen und Brücken und Zahnersatz in Deutschland zu teuer. Bin nach

Domazlice zu Dr. K. und bin sehr zufrieden. Es gibt immer eine Alternativlösung, man muss sich nur umsehen und herumfragen. 

In Deutschland wollen die nur teueren Zahnersatz verkaufen, und am liebsten

Implantante, denn da haben die richtig Geld verdient. Aber nicht mit mir.

Hallöchen, habe letztes Jahr vier Kronen auf meine hinteren Backenzähne bekommen. Mein Zahnarzt hier in Deutschland hat mir damals angeboten, dass er das bei einem tschechischen Labor bestellt, weil es günstiger ist. Er hat sich schon vorab einige Muster anfertigen lassen und sagte, dass die Arbeit in nichts hinter der Arbeit aus Deutschland steht. Habe mich dann dafür entschieden und Keramikkronen bekommen - bin super zufrieden und habe viel Geld gespart. Das Labor war auch in Prag! Es hat halt nur ein wenig länger gedauert mit der Anfertigung, d.h. zwischen Abschleifen und die erste Anpassung lag eine längere Zeit als wenn das Labor in der Stadt gewesen wäre. LG Lotty1978

Hallo ,dort gibt es mit Sicherheit auch gute Zahntechniker,aber wenn man sich Implantate setzen läßt,sollte man an der Suprakonstruktion nicht unbedingt sparen. Eine preiswerte Konstruktion kann man auch aus einem deutschen Labor bekommen,es kommt darauf an ,was man für Ansprüche stellt und es gibt große Unterschiede vom Material. Es fängt mit den Aufbaupfosten an,diese sind in er Regel aus Titan,es gibt aber auch Titanbeschichtete ,sind für den Laien nicht zu erkennen.Dann kommt es auf die Legierung an, von 10€-40€ pro Gramm und noch die Verblendungen,es gibt auch Komposite das aussieht wie Keramik ,aber das müßte eigentlich aus dem Heil-und Kostenplan hervorgehen. Gerade bei Implantaten würde ich mich auf jeden Fall noch einmal beraten lassen. Eine Implantatarbeit ist eine Kunst für sich sowohl für den Zahnarzt ,als auch für den Techniker.

Hallöchen, also wenn Du Dir hier in Deutschland einen Zahnarzt suchst, der mit einem Labor in Tschechien arbeitet, wird er Dich definitif nicht nach Tschechien zum Zahnarzt schicken, wenn was an Deiner Krone oder Ähnlichem dran ist und das noch in der Garantiezeit passiert. Man muss ja nicht nach Tschechien fahren, um von den günstigen Preisen zu profitieren... natürlich wird Dein Zahnarzt hier auch noch etwas daran verdienen, aber es bleibt dennoch günstiger und die Arbeit ist 1A, was ich Dir in Bezug auf meine 'Kronen' sagen kann. LG Lotty1978

Grundsätzlich gibt es nichts dagegen zu sagen, die Technik hat auch in der Tschechischen Republik mächtig aufgeholt, die Märkte sind hüben wie drüben für alle zugänglich, die Welt ist zu einem globalen Dorf geworden, und das ist gut so. Bedenken solltest Du jedoch den Zeitaufwand, nicht so bei der Fertigung wie bei den eventuellen Garantie- oder Kulanzleistungen. Deutsche Labore fassen nicht gerne nach, auch wenn sie Partnerlabore der tschechischen, chinesischen oder welchen anderen auch sein sollten. Die Ehefrau eines Freundes hat ebenfalls tschechische Kronen bekommen, sie sind zahnfarben, haben eine schlicht gestaltete Kaufläche, sie kann kauen, beißen und ist glücklich damit, sie hatte keinen Eigenanteil zu tragen gehabt. Was funktionieren sollte, ist die Verwendung gleicher Konstruktionselemente so wie Pfosten, Schrauben und die verwendete Legierung in Verbindung mit der geeigneten Keramikmassen. Komposit würde ich ablehnen wegen der nicht so guten Farbstabilität. Es ist und bleibt deine Entscheidung, solltest Du aber weitere Fragen haben, wende dich vertrauensvoll an mich. LG Noergelix

Schneidezähne müssen raus....!?

Hallo!

Aufgrund meiner fortgeschrittenen Parodontitis (wurde auch schon behandelt... leider zu spät..) müssen nun die Schneidezähne entfernt werden, da auch der Zahnknochen nicht mehr hält und sogar mein einer Schneidezahn nach vorne steht und immer weiter herausrutscht...Der Zubiss hat sich auch negativ verändert... Der reche Schneidezahn hat einen Lockerungsgrad von 3... und beim Zubeißen muss ich tierisch aufpassen! Zwischendurch hatte ich mir den Zahn immer mal abschleifen lassen, da er immer weiter nach unten wanderte. Dies weigert sich meine Zahnärtzin weiter fortzuführen.

Nach Ziehen der Zähne (Termin Juni oder Juli 18)soll ich nun eine Interimsprothese vor dem endgültigen Zahnersatz (Brücke etvtl.) erhalten... Habe gesehen, dass es diese nur mit Klammern gibt bzw. einem auch das Sprechen und Essen Mühe macht...

Frage: Wer hat Erfahrungen mit einer Wall Plast Interimsprothese? Ist diese viel teurer?

Frage: Was gibt es als bestmöglichste Interimslösung, denn im Frontzahnbereich ist es absolut nicht witzig .... mit Klammern usw.?

Aufgrund meiner Parodontitis wäre doch vielleicht ein nicht festsitzender Zahnersatz optimierter?

Meine Zahnärztin riet mir als Endlösung zu einer Brücke für die 2 Frontzähne, die mich ca. 1300 € Eigenanteil kosten würden. Allerdings habe ich noch eine private Zusatzversicherung, die 30% übernimmt...

PS. Holte mir schon eine zweite Zahnarztmeinung ein, auch der meinte, Zähne müssen raus...

Danke für Eure Hilfe und Tipps!

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Gilt hier die Garantie für den Zahnersatz?

Hallo.

Vor 1,5 Jahren habe ich eine Brücke als Zahnersatz bekommen, da mir der zweite Backenzahn oben rechts gefehlt hat. Vor ca 6 Monaten war ich bei meinem Zahnarzt, da ich an dem Ankerzahn, also dem Backenzahn, Schmerzen hatte. Allerdings nicht am Zahn, sondern am Zahnfleisch, welches auch angeschwollen war. Er hat mir mit einer stumpfen Kanäle die Zahnfleischtaschen gespült und ist damit auch unter das Zahnfleisch rund um den Zahn. Ich war kurz darauf nochmal bei ihm, da die Schmerzen wieder kamen und er wiederholte den Vorgang und meinte, dass ich da einfach nur eine Zahnfleischentzündung habe, also nichts schlimmes. Ich habe mir dann von der Apotheke sämtliche Salben geholt, die ich zur Schmerzlinderung auf mein Zahnfleisch reiben konnte. Allerdings kam es mir dann komisch vor, dass meine "Zahnfleischentzündung" nicht dauerhaft vorhanden ist, sondern lediglich ab und zu schmerzt und vor allem, dass sie nicht wirklich wegging. Deshalb hatte ich auch für nächste Woche wieder einen Termin beim Zahnarzt vereinbart. Allerdings bekam ich vergangenes Wochenende höllische Schmerzen und ich musste als Notfall zu meinem Zahnarzt. Er röntge die Stelle und teilte mir dann mit, dass ich unter dem Backenzahn eine so große Entzündung hätte, dass er den Zahn nicht mehr erhalten kann. Laut ihm konnte ich die Schmerzen nur aushalten, da der Nerv bereits abgestorben ist. Deshalb habe ich die Entzündung auch erst so spät gemerkt. Gesagt getan, er hat mir meine Brücke zerschnitten und den Zahn gezogen. Er hat mir auch gesagt, dass er an der Stelle nun nur noch zwei Implantate setzen kann, aber keine Brücke mehr.

Jetzt Frage ich mich aber folgendes: Kann es sein, dass meine "Zahnfleischentzündung", die ich ja anscheinend seit einem halben Jahr hatte, keine Zahnfleischentzündung war, sondern bereits die Entzündung unter dem Zahn? Ich hatte ja an dem Zahn selbst keine Schmerzen, da der Nerv tot war.

Zudem war der Zahn vor der Behandlung durch die Brücke kerngesund.

Greift in diesem Fall mein Garantieanspruch beim Zahnarzt? Ich meine, ich war dort und er hat kein Röntgenbild gemacht, sondern einfach auf Verdacht gesagt, dass es eine Zahnfleischentzündung ist. Hätte er den Zahn da schon wurzelbehandelt, hätte er den Zahn vielleicht erhalten können.

Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll. Ich habe damals sehr viel für meine Brücke gezahlt, das jetzt für'n Arsch war. Und zwei Implantate kann ich mir in meinem Fall leisten.

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