wann kann ein psychologe seinen Patienten zwangseinweisen lassen?

3 Antworten

Der Psychologe versucht erst mal zu erreichen, dass der Patient dem Rat folgt, freiwillig in eine Klinik zu gehen, zustimmt. Geht es nicht anders wird die Ambulanz und die Polizei angefordert. Da hat der Patient nochmals die Möglichkeit einsichtig mitzugehen oder er wird unter körperlichem Zwang mitgenommen. Es kommen so viele Leute mit, dass rein die Überzahl der anwesenden Personen den Patienten dazu bewegt ruhig mitzugehen. In der Klinik muss innerhalb von 24h eine Neubeurteilung gemacht werden und entschieden ob der Patient wieder nach Hause darf oder ob er bleiben muss.

Achtung, wer freiwillig in die Klinik geht, kann auch jederzeit freiwillig wieder gehen. Nach einer Zwangseinweisung kann man nicht einfach gehen wann man möchte.

er Psychologe kann das gar nicht was du da schreibst. Das könnte eher ein Psychiater. Ein Psychiater ist ein Arzt und der hat ganz andere Vollmachten als ein Psychologe.

@Ontario

Selbst wenn Angehörige die Polizei oder den Notfallpsychiater wegen Suizidgefahr rufen läuft das so ab.

Bist du zum 1. Mal bei dem oder in längerer Behandlung? Nimmst du Medikamente oder noch nicht? In 1ster Linie geht es darum, dass er möchte, dass es dir gut geht. Eine Einweisung käme nur wenn eine ambulante Behandlung nicht anschlägt in seinen Sinn. Eine Zwangseinweisung, wenn der Patient nicht mehr Herr seiner Sinne ist und sein Leben oder das der anderen akut in Gefahr ist. Er käme sobald er wieder klar denken kann und keine Gefahr mehr bestünde wieder heraus, bzw. müsste er entscheiden ob er eine Behandlung wünscht oder nicht. Hab keine Angst. Ich finde es großartig dass du es angehst dir hier endlich selbst zu helfen, durch die Fachleute! Bravo!

Ich war schon bei mehreren psychologen aber bis jetz kam ich mit niemandem richtig klar. Letzte Woche hatte ich ein erstes Gespräch bei einer neuen psychlogin. Viele wollen mir Tabletten geben aber ich möchte nichts nehmen.

@twhisper

Ja, diese Tablettenabneigung ist das größte Problem am Anfang. Bei jedem. Es gehört sozusagen zur Krankheit. Versuch dich zu überwinden. Sag dir z.B. ich nehme es 14 Tage, und wenn es dann überhaupt nicht geholfen hat, höre ich auf. Nimm am Anfang ( 3 Tage) nur die halbe Menge. Wäre gut, wenn du sie wenigstens 3-6 Monate nimmst und nur gemeinsam mit Arzt absetzt! Ist so! Ist das um und auf! Dass du schnell das Handtuch wirfst könnte auch ein Symptom sein. Wäre typisch für das Borderline-Syndrom. Also. Auch hier, wenn du abbrechen willst, sag dir, ich gehe noch 3 x hin, und wenn das nicht hilft.... siehe oben. Und so kannst du dich langsam selbst therapieren, dich rausziehen, durch die Unterstützung der Fachleute. Kämpfe für dich!

@June45

Okay. Vielen dank für deine Antworten. Das hilft mir sehr :-)

@twhisper

Das freut mich! Alles Gute!

Ein Psychologe kann das nicht, nur ein Psychiater. Und der auch nur auf richterlichen Beschluss.

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