Rheuma | Erfahrungen mit Wermutsalbe?

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Hallo!

Bei entzündlichen Rheumaarten kann ich mir nicht vorstellen, dass Wermutsalbe hilft. Man muss die Entzündungen - also die Ursache - bekämpfen! Ein guter Rheumatologe ist unbedingt notwendig um die Krankheit in den Griff zu bekommen! Mit den heutigen Medikamenten ist das sehr gut möglich, einige können die Krankheit fast vollkommen zum Stillstand bringen.

Rheuma ist nur ein Überbegriff für viele, verschiedene Erkrankungen - manche entzündlich, andere nicht.

Ich wünsche dir alles Gute und noch viele, schmerzfreie Tage!

Gruß Lirin

Diese Salbe entstammt dem Wissensschatz der Hl. Hildegard von Bingen. Sie war eine großartige Kräuterkundige. Dennoch muss man sich vor Augen halten, wann sie gelebt hat und welche Vorstellungen zur Medizin damals möglich waren. Sie konnte noch nichts wissen von vielen Dingen, die heute in der Medizin gang und gäbe sind.

"Im Mittelalter wurde der Einsatz als Heilpflanze unter anderem von Hildegard von Bingen ausführlich beschrieben, die vor allem die äußerlichen Anwendungen betonte. Daneben wurde Wermut zur Abwehr von Mäusefraß an Büchern in Schreibtinte verwendet und gegen Motten in Kleiderschränke gehängt. Er galt außerdem als wirksames Abwehrmittel gegen Hexerei und dämonische Einflüsse und wurde bei verschiedenen Ritualen sowie in Kräutermützen gegen Schlaflosigkeit eingesetzt."

Zur Salbe selbst: Wermutsalbe "Der Wermut ist sehr warm und kräftig und ist der wichtigste Meister gegen alle Arten von Erschöpfung...Der Wermut werde im Mörser zu Saft zerstoßen und Hirschtalg werde beigegeben...und so werde eine Salbe bereitet. Und wer von sehr starker Lähmung geplagt wird, welche seine Glieder zu zerbrechen droht, der werde damit neben dem Feuer gesalbt, wo es schmerzt, und er wird geheilt werden." (Zitat: Hildegard von Bingen) Inhaltstoffe: Frischer Wermutkrautsaft, Olivenöl, Hirschtalg. Anwendung: Bei rheumatischen Beschwerden der kleinen Gelenke (Hände) aber auch bei Knieschmerzen. Bei Arthrose zusammen mit einer Wärmebehandlung.

Du reibst dich also ein mit Wermutkrautsaft, Olivenöl und Hirschtalg. Daran kann eigentlich nichts Falsches sein, wovor man warnen müsste. Etwas anderes ist natürlich die Frage, was es bringen kann.

Als Ersatz für eine medikamentöse Behandlung halte ich es nicht für geeignet. Das Rheuma wird fortschreiten. Aber als zusätzliche Behandlung - warum nicht? Wenn du darauf vertraust, wäre es m.E. einen Versuch wert. Wenn nicht, hast du es einmal ausprobiert. Mir persönlich sind kalte Quarkwickel hilfreich.

Also, keine Ahnung ob das hilft aber mein Vater hat auch schweres Rheume und nutzt sowas garnicht. Er bekommt so Pflaster und muss einen haufen Medis nehmen, in der Kur und beim Arzt wurde ihm immer gesagt das er die Finger von allem lassen soll was im Internet herumgeistert. Es gibt ja auch unendlich verschiedene Arten von Rheuma

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