Ist man während einer Leistenbruch OP beidseitig unter Vollnarkose und im Aufwachraum danach komplett nackt unter den Decken?

5 Antworten

Hallo,

Habe vor ein paar Jahren eine Leistenbruch op gehabt.

Nackt ist man während der op schon.

Bei mir lief es so ab, die Schwester kam ins Zimmer und wollte mich rasieren, da ich aber eh Intimrasiert bin brauchte es das nicht mehr, sie guckte sich das kurz an und meinte das paßt so.

Ich bekam von ihr so ein Hemd das ich anziehen sollte und wurde gefragt ob ich so eine Netzunterhose haben will.

Sie sagte aber auch gleich das die Unterhose nicht viel Sinn macht da ich im Op sowieso alles ablegen muss, ich habe sie dann gleich weggelassen.

Sie fragte ob ich noch was möchte damit ich gleich vor der OP schon nicht mehr viel mitkriege oder bis zur Narkose bei mir sein möchte.

Ich habe mir da nichts geben lassen, da ich relativ ruhig war.

Sie schob mich dann mit dem Bett zum op,im op angekommen mußte ich mein Hemd ablegen und war ab jetzt Nackt.

Der Narkosearzt meinte wenn es mir nichts ausmacht wartet er mit der Narkose bis ich komplett fertig vorbereitet bin, denn je kürzer die Narkose desto besser geht es einem nachher, ich willigte dazu ein.

Ich wurde nun auf den OP tisch geschoben und mit Gurten an Armen, Beinen und Körper fixiert.

Es wurde nun der Zugang gelegt, Blutdruck und EKG angebracht und alles zum Schluß abgeklebt, das ganze dauerte ungefähr 15 Minuten.

Nun kam die Narkose und weg war ich.

Als ich aufwachte hatte ich unter der Decke nichts an, ich bekam dann aber im Zimmer meine Jogginghose und Unterhose gereicht und die Schwester half mir beim anziehen.

Nach ein paar Stunden konnte ich wieder aufstehen und hatte noch ein paar Tage Schmerzen, aber sonst war es nicht so schlimm.

Es war zwar etwas peinlich das ich so lange im OP komplett Nackt vor der Chirurgin und den OP Schwestern lag, aber hätte ich mir vorher was geben lassen wär es wohl nicht anders abgelaufen, ich hätte halt nichts mitbekommen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Moin

Ich gehe davon aus, dass du im Krankenhaus operiert wirst?

Da bekommt man vor der OP ein Hemd, das man anzieht, das bis zu den Knien geht.

Während der OP ist man in Vollnarkose, bekommt nichts mit (außer du möchtest keine Vollnakose, dann kannst du nach anderen Möglichkeiten fragen. Du wirst vorher auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Anästhesisten, dem Narkosearzt, haben.) wenn du das möchtest, kannst du den Anästhesisten auch nach einem Beruhigungsmittel für vorher fragen.

Das Hemd hast du auch an, wenn du nach der OP wieder aufwachst

Du bekommst auch im OP direkt Schmerzmittel.

Keine Angst, eine OP ist nicht schlimm

So fuhr mein Sohn (10) in den OP, da kannst du das OP Hemd sehen. Nein, man liegt normalerweise nicht auf dem Bauch aber er fand das lustig.

Alles Gute

 - (Gesundheit und Medizin, Medizin, Operation)

Ach ja, nimm dir lockere Kleidung mit, keine enge Unterhose oder Jeans, die auf die Wunden drückt

Beidseitige Vollnarkose? Vollnarkose heisst, dass du schläfst. Und vorher gibts meist ein Beruhigungsmittel, Tavor oder Midazolam. Dann bist du entspannter.

Also interessiert dich an der OP etwas, was dir im Grunde egal ist. .... Mir erschließt sich der Sinn nicht ganz

Ja, nackt. Ist, vermute ich, richtig so. Nichts auf die Wunden.

Die Wunde ist nach ner Op versorgt, da ist ein Pflaster drüber.

Ob da der Stoff der Bettdecke oder der Stoff von lockerer Kleidung aufliegt macht keinen Unterschied

@KirstenSe

Bei mir war kein Pflaster, es sind drei Löchlein bei Bauchspiegelung, die der minimalinvasive Zugang zu sein pflegt. Vielleicht bei dir anders?

Doch, macht Unterschied bei der Nachsorge, besonders, wenn Schlauch. Hatte ich. Die Hemden sind sowieso halb offen.

Aber unsere Erfahrungen sind offenbar verschieden. Jede Klinik anders?

@Blindipop

Ich wurde in mehreren kliniken minimalinvasiv operiert.. Hatte immer Pflaster drüber 🤷🏻‍♀️

Und habe noch nie erlebt, daß jmd ohne Hemd aufwachte nach so kleinen Eingriffen

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