hohe Fehlzeiten entschuldigt =Notenabzug...?

5 Antworten

nein ich glaube nicht, dass das gerechtfertigt ist. die fehlstunden werden ALLE im zeugnis erwähnt (entschuldigt UND unentschuldigt), deswegen sollten sie nicht in die note einfließen weil es damit nichts zu tun hat. wenn du dich im unterricht nicht beteiligst und nicht meldest, WENN du da bist, dann kann das deine note sehr beeinträchtigen. und wenn du zu oft fehlst, um eine note aus deiner mitarbeit zu machen, müssten sie eigentlich "nicht feststellbar" reinschreiben. du könntest deine lehrer auch bitten, einen vermerk ins zeugnis zu schreiben, warum du so viele fehlstunden hast, damit du es später bei den bewerbungen leichter hast.

Im Abiturszeugniss stehen i.d.R. keine Fehlzeiten. Man kann sonst auch im Sekretariat eines ohne Fehlzeit beantragen

@Zwuckel1

bei meiner schule standen die schon immer dabei.

Ich denke auch nicht das das fair ist. Man kann dich ja nicht dafür schlechtbewerten das du nicht da warst. Der einzige Grund dir schlechte Noten ein zu Tragen wäre, wenn dir Noten fehlen. Bei uns an der Schule (auch oberstufe), ist es so das die schüler in der bringepflicht sind, das heißt wenn du für das halbjahr mindesten 3 noten brauchst, aber nur 2 hast, werden die 0 punkte dazu geschrieben. das zieht deinen schnitt dann natürlich entsprechend runter. in solchen fällen muss man rechtzeitig zum lehrer gehen und das klären.

Ich denke auch das das in deinem Fall die einzig sinnvolle lösung ist, sprich mit all deinen fachlehrern und bitte um eine mündliche note

Hatte es heute erst mit meinem Nachhilfelehrer über das Thema, würdest du mehr als 31/32 Tage im Schuljahr unentschuldigt fehlen, könnten/müssten dir die lieben Lehrerchen eigentlich eine 4 in Verhalten reindrücken, wie sich das ganze auf die mündliche leistung in den einzelnen Fachbereichen auswirkt bleibt wohl den Lehrern überlassen, da die selbst die mündlichen noten "machen" müssen.

Da du allerdings entschuldigt warst können sie deine Verhaltensnote schon mal nicht ankratzen.

Gruss

wieso antwortest du auf eine Frage, die du offensichtlich nicht einmal gelesen hast...?

Die Rechtslage ist hier uneindeutig. Zunächst kommt es auf das Verwaltungssystem deiner Schule an. Wenn du in der Bringpflicht bist, also der Pflicht Leistungen abzuliefern welche der Lehrkörper bewertet, informiere dich ob du genügend erbracht hast. Frage die entsprechenden Lehrer ob du eine mündliche Note per Abfrage/Präsentation oder ähnliches im Zweifelsfall nachreichen kannst. Sie sollten dafür Verständnis haben da du gerechtfertigt und entschuldigt gefehlt hast.

Grundsätzlich müssen mündliche Noten nach bestimmten Kriterien vergeben werden und richten sich NICHT nach der Anwesenheit. Schwierig wird es bei den Kriterien für die besseren Noten, da diese Teilweise ein "Vorranbringen" des Unterrichts erforden. Wie will man den Unterricht vorranbringen wenn man nicht da ist? Aber ich glaube das gilt nur für die Noten 1 (ausdrücklich) und 2 (teilweise).

Ich würde dir raten mit dem Vertrauenslehrer oder der Schulleitung darüber zu sprechen, deine Situation zu erklären und fragen wie du dich vor Willkür schützen kannst. Mit den Infos aus diesem Gespräch wendest du dich dann an die entsprechenden Lehrer welche dir die Abfrage o.ä. verweigert haben.

Viel Erfolg, Zwuckel

Zur Rechtslage:

Dein Lehrer kann dir für jede beliebige Leistung jede beliebige Note geben, im Zweifelsfall müsste diese von einem anderen Lehrer bestätigt werden, aber da es sich in der Regel um Kollegen handelt, würde das nichts an der Note ändern.

Was sich aber bei Beschwerden deutlich verschlechtert, ist das Verhältnis zu deinen Lehrern und das wird auch zwangsläufig zu noch schlechteren Noten führen.

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