Bei Psychose mit Panikattacken: Olanzapin redizieren oder Moclobemid statt Venlafaxin nehmen?

3 Antworten

deine frage ist rein medizinisch-medikamentöser natur. desshalb antworte ich relativ trocken....

Olanzapin wird heute eher selten verschrieben, da Quetiapin (Seroquel) ein neuerer vergleichbarer wirkstoff mit weniger nebenwirkungen darstellt. die gewichtszunahme ist im durchschnitt geringer ausgeprägt, jedoch immer noch vorhanden.

betreffen moclobemid: moclobemid ist leider nicht wirksam gegen panikzustände und sonstige angststörungen. es ist ein sehr antreibendes antidepressiva mit einem sehr günstigen nebenwirkungs-profil. betreffend angstzustände würde ich bei venlafaxin bleiben und wenn dies nichts bringt zu z.b. sertralin wechseln. einfacher ist es, deine venlafaxin dosis wieder zu erhöhen. ich weis es ist sch*** aber immer noch besser als panik-anfälle. eine weitere alternative stellt seit neustem das antieptileptikum pregabalin dar. es ist eine andere wirkungsweise, die nebenwirkungen sind jedoch auch nicht von schlechten eltern.

das warten auf bessere medikamente geht bei allen betroffenen immer weiter...


Alle Neuroleptika können die ungünstige Nebenwirkung " Panikattacken" haben. WISSEN kannst du es eigentlich nur folgenermaßen: Zyprexa reduzieren. Nimmt die Panik ab = Nebenwirkung! Nimmt sie zu oder bleibt gleich= andere Ursache.

Gegen Panikattacken könntest du noch ein niederpotentes NL ausprobieren, wie Atosil oder Truxal.

sollte Zyprexa der Auslöser sein, raus damit .

Ergänzung: Vielleicht kann jemand erahnen, was der Grund für meine Panikattacken ist?! Olanzapin, Psychose allgemein, Soziale Phobie oder sonst was... Ich weiß es nicht.

Ich habe keinen bestimmten Auslöser für die Panikattacken, aber bei Situationen wie Stress, stundenlangem Fernsehen/Zuhören bei Gesprächen/Lärm oder Unternehmungen nachmittags/abends kommt die PA garantiert. Familienfeiern sind auch praktisch unmöglich bzw. wenn dann nur mit wenigen Personen. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich mein Leben danach richte wie es bestmöglich zu lösen ist möglichst keine PA zu bekommen. Dennoch möchte ich meine Lebensqualität verbessern indem ich an der Medikamentation etwas ändere (nach Absprache mit meinem Psychiater natürlich).

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