Erhöhte Allergie- und Entzündungswerte, was tun?

Seit ca. 2 Jahren hatte ich ab und zu Atemprobleme und im Dezember 2014 war ich dann beim Arzt, nachdem ich übers Wochenende kaum Luft bekam. Anhand der Atemgeräusche mutmaßte der Arzt Asthma und mir wurde Blut abgenommen. Mein Allergiewert lag da bei 1003. Ich bekam Montelukast und etwas zum Inhalieren. Atemprobleme habe ich seitdem gar keine mehr. Nun war ich letzte Woche wieder zur Blutabnahme da. An dem Tag hat der Heuschnupfen bei mir sehr angefangen. Heute erhielt ich das Ergebnis (telefonisch). Mein Allergiewert ist auf 2000 gestiegen und ich habe hohe Entzündungswerte. Sie geht davon aus, dass es ein Virusinfekt ist, da ich an dem Tag auch ziemlich verschnupft war (das hat sich aber wie Heuschnupfen angefühlt, da auch mein Gaumen gejuckt hat und ich das, dachte ich, gut unterscheiden kann).

Ich soll nun etwas nehmen, um mein Immunsystem zu stärken und in 3 bis 4 Wochen nochmal zur Blutabnahme kommen. Allerdings fühle ich mich absolut nicht krank. Nur eben der Heuschnupfen ab und zu. Ich hab letzte Woche auch Sport gemacht.

Der Arzt meinte im Dezember, man versucht nun erstmal den Allergiewert runter zu bekommen. Montelukast nehme ich seitdem täglich. Ich fühl mich nun total schlecht. Wie kann mein Allergiewert so hoch sein? Helfen die Tabletten nicht? Ich möchte nicht noch länger warten, ich möchte wissen, was der Auslöser ist, dass ich ständig so einen hohen Allergiewert habe? Das Asthma? Der aktue Heuschnupfen momentan?

Meine direkte Frage wäre eigentlich: Kann ich selbst auch etwas tun, um den Allergiewert zu senken? Können diese extremen Werte (auch der Entzündungswert) mit dem akuten Heuschnupfen zu tun haben? Leider habe ich erst nach dem Telefonat das alles erst realisiert und bin nun ein bisschen verunsichert.

Allergie, Asthma, Heuschnupfen, Blutabnahme
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Hyposensibilisierung - Dauer und Erfolgskontrolle?

Hallo,

ich bin 25 Jahre alt und mache seit ca. 7 Jahren bei meinem HNO eine Hyposensibilisierung. Anfangs bekam ich die Spritzen öfters, danach wurde es auf einen 8-Wochen Rhythmus reduziert. Allergisch bin ich vor allem gegen Pollen und Gräser, der Pricktest zeigte damals noch viel mehr (Hausstaub, Katze, Hund...) an, aber davon merke ich eigentlich nichts.

Ich bin der Meinung, durch die Hyposensibilisierung ist der Heuschnupfen schon deutlich besser geworden und er beeinträchtigt mich nicht mehr so stark, dass ich mich beschwerden würde. Aber diesen Juli war es eine Zeit lang wieder richtig unangenehm stark. Ich habe mich daraufhin mal wieder etwas mit dem Thema befasst und gelesen, dass die Hyposensibilisierung eigentlich nach ein paar Jahren "fertig" sein müsste. Ich bekomme die Spitzen aber nach wie vor und kein Ende ist in Sicht. Bevor ich nun mal mit meinem Doc – mit dem ich sehr zufrieden bin und großes Vertrauen habe – darüber rede, möchte ich mir dennoch mal noch weitere Meinungen einholen.

  1. Hat jemand eine Idee, wieso die Hyposensibilisierung bei mir schon so lange geht?

  2. Würde es Sinn machen erneut einen Pricktest durchzuführen um den Erfolg zu kontrollieren und ggf. neue Allergien zu identifizieren?

  3. Gibt es noch irgendwelche Vorschläge, wie ich meine Allergien besser weg bekomme? Die diversen Tabletten hatten bei mir auch nur wenig Erfolg, bevor ich mit der Hyposensibilisierung begonnen habe. Danach hab ichs dann gar nicht mehr veruscht ;-)

Danke für Eure Hilfe!

Gruß,

Nico.

Allergie, Heuschnupfen, pollenallergie
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heuschnupfen oder wie?

hallo ihr lieben!

ich weiss, diese internetseite kann keinen arztbesuch ersetzen (dazu weiter unten noch), aber ich hoffe, hier "leidensgenossen" zu finden.

vor etwa einem monat fing es an. nase war abends ständig dicht. tage später kam ein trockener husten dazu, bei dem ich teilweise auch einen blutigen geschmack im mund hatte (was denke ich durch den starken und vor allem trockenen husten kam). wiederum ein paar tage später kam ein starker schnupfen mit ins spiel. einige tage lang konnte ich dadurch nachts kaum schlafen, da vor allem abends/nachts das ganze anfing intensiv zu werden. nasenspray hat da kaum geholfen.

nachdem ich anfangs eine erkältung vermutet hatte, bin ich dann zu der ansicht übergegangen, dass es eine pollenallergie sein könnte. zum einen fühle ich mich nicht so wie bei einer erkältung (da ist man doch immer so matschig). zum anderen: ich habe teilweise niesanfälle bei denen ich 3 oder 4 mal am stück niese (kannte ich vorher nicht), gaumen und ohren "jucken" gerne mal (war aber auch vorher schon mal der fall) und je nach wetterlage besser oder verschlechtert sich das ganze wieder. hatte mir in der apotheke ein heuschnupfenasenspray geholt, seitdem ich das zweimal täglich nehme war der schnupfen nie wieder so stark da wie zu der zeit der "schlaflosen nächte", und auch der husten ist einigermaßen erträglich.

aber es ist halt nie ganz weg. heute quält mich mal wieder das gefühl, als ob etwas auf meinen brustkorb drückt. teilweise kann ich an manchen tagen auch nicht tief luft holen, dann muss ich husten.

ich war bereits zweimal beim hausarzt seitdem, und hab mich auch beim hno (gleichzeitig allergologe) vorgestellt. auf den termin beim hno musste ich zwei wochen warten. der termin war jetzt die woche und ich hatte mir da echt eine antwort auf mein problem erhofft. allergietest wird aber erst in zwei wochen (!) gemacht, ich bin also immernoch ratlos, was mir da seit wochen auf den senkel geht, mehr wurde bisher auch von keinem der beiden veranlasst. langsam mache ich mir auch gedanken, ob es nicht etwas ernsteres sein könnte. oder sich z.b. etwas chronisches entwickelt.

mein hausarzt meinte, für eine allergie fehlt eigentlich das augentränen bzw. -brennen.

fühle mich von den ärzten ein wenig allein gelassen. was meint ihr, was ich machen sollte? nochmal einen anderen allergologen raussuchen und dort hin? oder wie würdet ihr vorgehen?

letztes jahr um diese zeit hatte ich so ca. 2 wochen lang, dass immer wenn ich draussen war, mir die nase lief. sobald ich drinnen war, wars nach ner zeit wieder okay. da nur die nase lief und es auch bald wieder vorbei war, hab ich mich da nicht drum gekümmert und es fiel mir auch erst jetzt wo ich die symptome hab wieder ein.

erkennt sich jemand wieder in meinem beitrag? könnte es tatsächlich heuschnupfen sein?

danke schon einmal fürs durchlesen :)

Husten, Allergie, Schnupfen, Heuschnupfen
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