Hol dir eine 2. Meinung bei einem anderen Orthopäden ein - möglichst bei einem, der nicht selbst operiert........

Dass ständiges Cortison nichts ist, hast du ja schon gehört. Die Sehnen werden dadurch noch mehr geschädigt. Wie es nach einer OP aussehen würde, kann dir keiner mit Sicherheit sagen, aber entscheidend bzgl. einer OP ist sicherlich , welche berufliche Tätigkeit du hast. Physiotherapie dauert lange, aber bringt dann doch sehr viel!

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Eigentlich ist die Sache ganz einfach, wenn man krank war oder keine Termine in den nächsten 2 Wochen bekommt, muss der ausstellende Arzt der Verordnung NUR das Ausstellungsdatum der Verordnung ändern bzw. (wie bei dir) in der Rubrik: " Behandlungsbeginn spätestens am......." z.B. 20.05.2018 eintragen. Das ist alles und eigentlich machen die Ärzte das auch. Wenn nicht - was ich unmöglich finde bei einem echten Grund bzw. der heutigen Terminschwierigkeiten der Physio-Praxen - kannst du leider nichts machen!

Du kannst das natürlich bei deiner Krankenkasse melden - sie ist schließlich dafür verantwortlich, dass ihre Versicherten zeitnah ärztlich und therapeutisch behandelt werden! - aber ändern kann sie letztendlich auch nichts. Sie kann nur Kontakt mit deiner Ärztin aufnehmen und ihr ordentlich zureden, dass sie deine Verordnung ändert.

So hart das klingt aber es ist leider realistich: Einen Vorteil von der jetzigen Situation hätte die Ärztin, weil diese Verordnung nicht genutzt wird und dadurch ihr Budget nicht belastet wird und natürlich die Krankenkasse, die diese Behandlungen schon mal nicht bezahlen muss. Ob es dadurch späterhin teurer wir, ist denen egal......!

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen!

Alles Gute!

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Sehr seltsam deine Frage.

Winherby hat dir ja schon die passende Antwort geschrieben. Du bist zwar beim Finanzamt gemeldet - hast du aber auch eine Berufshaftpflichtversicherung????

Die Rechnung schreibst du natürlich nach Beendigung der Behandlungsserie.

Wie lange eine Verordnung gültig ist, kann dir egal sein. Der Patient ist dein Vertragspartner - er muss die Gültigkeitsdauer mit seiner Privatkasse klären.

Zu dem was Mariontheresa geschrieben hat: ein Privatpatient braucht bei dir nichts zu unterschreiben - außer einer Honorarvereinbarung - er reicht später nur deine Rechnung zusammmen mit der Heilmittelverordnung bei seiner Privatkasse ein.

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Sicher ist die Antwort Ihres Schwiegersohnes richtig - erst mal konservativ mit Physiotherapie behandeln, wenn das nicht den gewünschten Erfolg zeigt eine OP.

Die Zeit nach einer Sehnen-OP an der Schulter ist nicht "Ohne" mit langer Ruhigstellung und die anschließende REHA kann sich auch hinziehen.

Und vor allem jetzt die Supraspinatussehne und die Bicepssehne nicht zu sehr beanspruchen bzw. zu sehr traktieren. Aber das wird Ihnen der Physiotherapeut zeigen. Beim Anziehen den rechten Arm zuerst benutzen, d.h. Hemd oder Pullover bzw. Mantel darüberziehen OHNE den Arm nach hinten zu nehmen, dann den linken Arm. Beim Ausziehen umgekehrt: linken Arm zuerst ausziehen, dann den rechten Arm OHNE ihn nach ninten zu nehmen. Drehbewegungen (Rotationen) der rechten Schulter vermeiden.

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Da du vor dem Schlafengehen noch etwas gegessen hast, ist der Nüchternblutzucker ok. Wenn's dir gar keine Ruhe lässt, ess heute abend nach 19 Uhr nichts mehr und mess dann morgen deinen Nüchternblutzucker . Du wirst sehen, dann ist erniedriger. Der Wert nach dem Essen ist auch in Ordnung.

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Der Physiotherapeut wird erst einmal einen Befund erstellen, d.h. dich untersuchen, denn "HWS-Syndrom" sagt gar nichts aus. Das bedeutet nichts anderes als Beschwerden im HWS-Bereich. Bei der Befundung stellt der Therapeut fest, wovon deine Beschwerden kommen, welche Muskeln verkürzt oder insuffizient sind, wie der Zustand bzw. die Beweglichkeit deiner Halswirbelsäule ist usw. Danach richtet sich dann die Behandlung: Lockerung, Dehnung und Kräftigung der entsprechenden Muskulatur, manuelle Therapie der HWS, evtl. Verbesserung der HWS-Beweglichkeit.

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Wo sind die Schmerzen - nur an der Unterseite des Handgelenks, nur an der Oberseite oder schmerzt das ganze Handgelenk?

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"Trampolin-Fitness" gehört zu den nicht empfehlenswerten bzw. inakzeptabelen Sportarten nach einer Hüft-TEP. Erstens besteht ein Sturzrisiko und außerdem kommt es zu nicht vermeidbaren Stauchungs- und Erschütterungsbelastungen für das Hüftgelenk! Es gibt doch so viele Sportarten, die für dich geeignet sind - nicht nur Walken und Rad fahren.

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Ja, ThermaCare ist sehr gut und unter den ganzen Schmerzpflastern sicherlich eines der besten (..und auch teuersten..!.). Die ständige Wärme , vor allem ohne zu verrutschen, ist durch keine Wärmflasche bzw. Körnerkissen zu erreichen. Aber auch dieses Wärmepflaster ist nur eine (sehr wichtige) Zusatzbehandlung bei Rückenschmerzen. Entscheidend ist die Gymnastik.

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Du musst unbedingt mit dem Therapeuten drüber sprechen! Auch über deine Ängste (vor allem vor der Therapie )!

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Natürlich behandelt deine Physio die Halsmuskulatur, wenn du Nackenprobleme hast!

Warum sagst du ihr nicht, dass du eine  "Halsphobie" hast  -  das muss sie doch wissen. Verletzten kann sie gar nichts - schon gar nicht eine Schlagader!!!

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Es kommt immer darauf an, wie der Vorfall gelagert ist, ob er z.B. auf eine Nervenwurzel drückt oder nicht.

D.h. von normal erträglichen Schmerzen in der LWS, bis hin zu Kribbeln  oder starken Schmerzen im Verlauf des Ischias-Nervs  (ausstrahlend in ein oder beide Beine) oder sogar  zu Lähmungen im Bereich der Beine oder der Blase und des Darms.

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Seit 4 Monaten vom ''Tennisarm''(Sehnenscheidenentzündung) geplagt, schon sehr viel ausprobiert, Nichts hilft, was kann noch weiter helfen,Tipps?

Guten Abend liebe Community,

Hier meine Geschichte: Gehe gewöhnlich 5 mal die Woche ins Fitness. Eines Tages verspürte ich im Ellenbogen ein komisches Gefühl( Nur beim Rücken und Bizeps Training ! ), worauf ich jedoch dummerweise weiter trainierte. Eines Tages wurden die Schmerzen im Ellenbogen so stark, dass ich meinen Rücken mit Zugübungen und Ruderübungen, welche fundamental für ein gutes Rückentraining sind, nicht mehr Trainieren konnte.auch das Bizepstraining wurde unerträglich sodas ich aufhören musste. Ab diesem Zeitpunkt habe ich meinen Rücken Circa 2-3 Monate mit Ausweichübungen trainiert, was gut funktionierte. Das Bizepstraining musste ich die 2-3 Monate wegen starken Schmerzen komplett sein lassen.. Die anderen Muskelpartien konnten weiterhin trainiert werden, jedoch nur mit 30% weniger Gewicht.

Nach den 2-3 Monaten Training mit Ausweichübungen entschloss ich mich eine Komplette Pause einzulegen, da keine Besserungen auftraten, bis mein Ellenbogen wieder komplett verheilt ist. Nun sind 4 Monate mit kompletter Schonung vergangen und es sind weit und breit noch keine Besserungen in Sicht ! Ich war in der Zeit schon bei 4 Orthopäden. Alle waren der Meinung, dass ich einen Tennisarm habe. Röntgenbild wurde Ebenfalls erstellt wobei man nichts Signifikates gesehen hat.(Arzt wollte eine andere Erkrankung ausschließen). Ein Orthopäde meinte übrigens auch, dass wenn ich meinen Ellenbogen 3 Monate nicht mit Fitnesstraining belaste, er komplett Ausheilen wird. Da hat er wohl kein Recht gehabt. habe immer noch Schmerzen im Alltag zum Beispiel beim starken festhalten von Gegenständen oder beim Haare Föhnen da der Ellenbogen viel bewegt wird.

Nun zu den Therapeutischen Maßnahmen die ich schon unternommen habe und sich immer noch nichts gebessert hat

  • Woche 1-3 Ellenbogen 2-3 mal am Tag gekühlt, Nur kurzzeitige Besserung
  • Woche 1-18: Komplette Schonung, Kein Fitnesstraining
  • Woche 1-6: Dehnübungen für den Tennisarm 2 mal am Tag ausgeführt, nach der 6. Woche ohne Erfolg aufgegeben
  • Ultraschalltherapie 8 Sitzungen ohne Besserung
  • Querfriktionmassage 10 Sitzungen ohne Besserung
  • 1 ganze Woche Ibuprofen 3x 600 mg täglich (Anscheinend Entzündungshemmend)
  • Pferdesalben, Arnikasalben, Voltaren Schmerzgel Forte mehrere Wochen eingeschmiert, ohne Erfolg
  • Kälte-Wärme Therapie mit dem Duschkopfstrahl um die Durchblutung zu fördern (Wird immer noch durchgeführt)
  • Glucosaminsulfat & MSM wird als Gelenkschutz schon sehr lange eingenommen

Nun sind circa 4 Monate vergangen und ich bin komplett verzweifelt da ich immer noch Schmerzen verspüre. Nun hier meine Fragen:

  • Was kann ich noch tun damit es besser wird ?
  • Soll ich eventuell nochmal zum Arzt damit er mir ein Rezept für die Kernspintomografie gibt? Kann doch wohl nicht wahr sein, dass es so lange dauert.
  • Hilft Unterarmtraining oder wird es dadurch schlimmer, da die Sehnen wieder belastet werden?

Bin für jede hilfreiche Antwort dankbar ! , Gruß dennis98

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Als Physiotherapeutin, aber auch selbst Betroffene  (allerdings mit einem Golferellenbogen) kann ich dir nur sagen, wie ich selbst diese lästigen Sehnenreizungen wegbekommen habe.

Es dauert lange  -  sehr lange  (6 - 10 Monate), wenn du die Beanspruchung der gereizten Sehnen nicht total ausschalten kannst. Und das geht normalerweise nicht.

Versuche trotzdem, die Extensoren der Hand und Finger, das sind die Muskeln, die die Hand und die Finger heben (oben zum Handrücken hin) nicht zu beanspruchen, dafür aber die Gegenseite, die Muskeln, die die Hand und Finger nach unten ziehen (Flexoren der Hand) zu trainieren  -  z.B. die Hand gegen Widerstand nach unten drücken.

Die Extensoren natürlich weiterhin dehnen :  20x am Tag, Dehnung 10-20 Sekunden halten.

Weiterhin ganz wichtig eine sogenannte Epicodylitisspange!. Verschreibt der Arzt  (aber eine Gute, die auch gut zu waschen ist  -  nicht solch ein billiges  08/15 - Ding).  Diese Orthese muss natürlich exakt und richtig angezogen werden. Die Besseren haben gute Beschreibungen, wie genau der Schmerzpunkt abgedeckt ist.

Stosswellen habe ich nicht gemacht  -  war mir zu teuer, da es keine Garantie auf Besserung gibt.

Nach ca. 1 Jahr  und ständiger anstrengender  (Hand-) Arbeit als Physio, aber (fast) absoluter Ausschaltung der gereizten Sehnenansätze, spüre ich absolut nichts mehr.  Ich schalte aber auch weiterhin diese Muskeln aus! Und hebe die Epiconylitisspange gut auf........

Noch eins  -  falls du viel am PC sitzt, du brauchst unbedingt eine ergonomische Maus und ergonomische Tastatur!

Zu all dem. was du bisher gemacht hast:

Kühlung hilft nicht, Salben helfen schon gar nicht, einzig  das  FLECTOR - Schmerzpflaster (mit Diclofenac)  ist super. Nachts habe ich es manchmal benutzt. Kälte-Wärme mit Dusche hilft nicht , KEIN  Nahrungsergänzungsmittel hilft in irgendeiner Weise  (Glucosaminsulfat usw.). Spar dir das Geld!!!!

Deine Fragen habe ich damit hoffentlich schon beantwortet. Was soll ein MRT  bringen?  Deine Diagnose stellt der Arzt auch ohne teure  MRT-Untersuchungen.

Gute Besserung!

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Habe Frage zu Physiotherapie und Rehamaßnahme. Wann muss ich den Antrag auf Reha bei der Kasse einreichen?

Ich muss mal ein bißchen ausholen, ich bekam diesen Sommer plötzlich Schmerzen im rechten Oberarm, am Bizeps, um konkret zu sein. Ging immer wieder weg, habe mir nichts dabei gedacht (einfach zu viel Schweres getragen). Dann wurde es schlimmer, Termin beim Orthopäden vereinbart, wurde zum MRT geschickt. Befund: Unauffällige Kippung des Schulterdaches, leichte Abkippung des Akromions nach lateral mit relativem Humershochstand in den koronaren Aunfahmen. Hieraus resultiert für die Infaspinatussehne und das hintere Sehnenzügel eine Einengung des Subrakromialraumes auf unter 4 mm. Passend hierzu intratendinöse Singalalerrationen sowie peritendinöse Signalanhebbung bei glatten Oberflächen. Produkte Arthrose des AC-Gelenkes mit Knochenödem im Bereich der Artikulationsflächen und Einbuchtung des muskulotendinösen Übergangs des Supraspinatus. Synovitis der Bizepssehne. Flach angelegtes Glenoid als Prädisposition zur Subluxationen. Hierzu passend Flüssigkeitsplus in der anterioren und posterioren Gelenkskapsel sie die Degeneration des vorderen Labrumkomplexes.

Den Rest erspare ich Euch, ist ohne Belang. Um es kurz zu machen, ich kann meinen rechten Arm kaum noch heben. Der Der Orthopäde hatte mich zu Röntgenreizbestrahlungen geschickt, danach hatte ich richtig Schmerzen. Hätte eigentlich 6 Anwendungen haben sollen, nach der 5. habe ich gestreikt. Dieser Arzt hält es für Geldverschwendung! mir Physiotherapie zu verordnen. Daraufhin bin ich ein ganzes Stück weit zu einem anderen Orthopäden gefahren. Der verordnete mir 6 x Physiotherapie und hat sofort einen Antrag auf Rehamaßnahme (50 Anwendungen) ausgestellt. Wie soll ich so eine Reha anfangen, ich kann mich ja kaum bewegen, inzwischen ist mein ganzer Schultergürtel durch die Fehlhaltung verspannt. Ich bin jetzt noch mal zu meinem HA, da bekomme ich auch nur noch 1 Verordnung. Die bekomme ich nur unter der Vorausetzung (manchmal denke ich, ich spinne), wenn der Physiotherapeut schriftlich begründet, dass das nötig ist. Nun meine Frage: Muss ich diesen Rehaantrag (wurde mir Ende September übergeben) jetzt schon einreichen oder kann ich oder soll ich erstmal meine Physiotherapie beenden? Reha - das sagt ja das Wort, wird ja wohl im Anschluß durchgeführt, aber ich weiß nicht, ob diese Anträge irgendwann verjähren. Nicht dass ich den jetzt einreiche und bekomme dann keine Physiotherapie mehr. Die Kasse frage ich lieber mal nicht, da bekäme ich bestimmt die Antwort, die am kostengünstigsten ist. Danke fürs Lesen dieses unheimlich langen Textes. lg Gerda

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Hallo Gerda,

Winherby hat in allem völlig Recht! Ich bin selbst Physiotherapeutin und kann das alles nur bestätigen.

Diese Rehamaßnahmen (50 Mal) hat dir dein Orthopäde nur verschrieben, damit er dir kein weiteres Krankengymnastik-Rezept ausstellen muss - denn Rehagymnastik geht nicht über sein Budget.

Aber diese (allgemeine) Rehagymnastik ist Gruppengymnastik mit Leuten, die ganz andere Diagnosen als du haben. Für dich im Moment total unmöglich.

Das Argument deines Hausarztes, er brauche einen Befund des Physiotherapeuten, um weiter KG zu verschreiben, ist Quatsch. Er meint wohl, er könne es bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung verwenden.......

Ob der Physio das macht? Er bekommt nämlich keinen Cent dafür.

Mach es so, wie Winherby dir es rät: beantrage eine REHA, wo du jeden Tag (Einzel-)Therapie bekommst - außerhalb deines persönlichen Umfeldes.

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