Also 4 Wochen ist ja schon recht lang. Da sehe ich irgendwie 2 Probleme:

  1. Natürlich muss man im Blutbild schauen, wie hoch dein Hb also der Wert, der Anzeigt ob mit den roten Blutkörperchen und somit der Sauerstoffversorgung noch alles in Ordnung ist, aber das macht dein Arzt ja jetzt. Ist vielleicht ein bisschen spät finde ich nach 4 Wochen. Aber vielleicht hat er ja auch Gründe dafür, das will ich mal nicht in Frage stellen.

  2. Wenn du lange Blutungen hast, dann muss man doch eigentlich eine Darmspiegelung machen? Ich meine.. klar, wenn du eine entzündliche Darmerkrankung hast, wahrscheinlich wird das die Ursache sein, aber es ist ja nicht gesagt, dass man nicht Läuse und Flöhe haben kann. Zum Ausschluss von Darmkrebs ist es eigentlich immer notwendig, eine Blutung abzuklären. Also mach das besser nochmal..

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Nein, das kann man nicht. Zumindest nicht so, dass man dabei noch wach ist. Wenn man sehr lange hyperventiliert wird man auch kurzzeitig bewusstlos, allerdings ist das innerhalb von Sekunden dann auch wieder vorbei. Das passiert, weil man so viel CO2 aus seinem Blut wegatmet. Im Gehirn ist es so, dass die Gefäße enggestellt werden, wenn sehr wenig CO2 vorhanden ist. Man wacht allerdings sofort wieder auf. Und verletzt sich unter Umständen, wenn man hinfällt dabei.

Luft anhalten funktioniert nicht, man hat einen Atemreflex. Nichts essen und trinken wird erst dann zur Ohnmacht führen, wenn man schon in Lebensgefahr ist. Das ist auch keine weise Idee.

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Sie messen höchstwahrscheinlich erstmal die sogenannten Vitalparameter. Das heisst Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und Temperatur. Wenn zB der Blutdruck sehr niedrig ist kann es sein, dass man ein Medikament bekommt, was den Blutdruck erhöht. Oder eine Infusion, wenn der Grund für den niedrigen Blutdruck ist, dass man einen Volumenmangel hat.

Eine Atemmaske bekommt man nur, wenn die Sauerstoffsättigung schlecht ist. Das ist das, was man mit dem Clip am Finger misst.

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Nein, man wird erst intubiert, wenn man schon schläft. Manchmal wird man erst extubiert, wenn man ein bisschen wach ist und dann würgt, weil man dann sicher sein kann, dass die Reflexe wieder da sind, wie zB der Würgereflex und der Atemreflex. Man erinnert sich allerdings danach in den allermeisten Fällen ohnehin nicht daran, weil man noch nicht "richtig" wach ist. Und so ist das wenigstens sicher.

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Der Internist kann das wahrscheinlich auch, der Endokrinologe ist aber der richtige Experte hierfür. Meistens kann man bei einem Internisten seine Schilddrüsenwerte checken lassen und oft auch einen Schilddrüsenunltraschall machen lassen. Wenn man andere, speziellere, Untersuchungen braucht, macht das der Endokrinologe oder der Nuklearmediziner (zB eine Szinthigrafie oder eine Radiojodbehandlung). Das ist aber bei einfachen Schilddrüsenerkrankungen meist nicht notwendig.

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Ich glaube, du solltest dich zumindest psychiatrisch behandeln lassen. Falls du das nicht ohnehin schon tust, du schreibst ja, dass du auch eine Depression hast. Ich weiss nicht, ob du direkt dich in der Psychiatrie einweisen musst, aber du solltest dort vielleicht zumindest mal auftauchen und mit jemandem sprechen, dann kann man entscheiden, ob es besser ist, wenn du dort bleibst oder ambulant bei einem Psychiater eine Therapie machen solltest.

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Die Sicherheitsabstände sollen sein: 0,5 cm beim carcinoma in situ, das heisst, einem Tumor, der eine bestimmte Struktur in der Haut, die Basalmembran, noch nicht überschritten hat. Das kann man in der Histologie sehen.

1 cm bei Tumoren die bis 2 mm dick sind (mit der Dicke ist nicht der Durchmesser gemeint, es geht darum, wie tief der Tumor in die Haut runter geht.

2 cm bei Tumoren, die 2mm oder größer sind, also 2 mm oder tiefer in die Haut nach unten gehen.

Das Problem ist, dass man das erst bei der Histologischen Untersuchung weiss. Und das man aufpassen muss, dass man nicht immer zu viel herausschneidet, weil es werden ja sehr sehr viele Leberflecke entfernt, die gar kein Melanom sind. Man nimmt ja keine Biopsie weil man besorgt ist, dass man dadurch Tumorzellen streuen könnte im Fall, dass es wirklich ein Melanom ist. Deswegen muss bei Verdacht der Leberfleck raus. Wenn man dann im Nachhinein feststellt, es war ein Melanom und man hat noch nicht genug Sicherheisabstand weggeschnitten, muss man nachschneiden. Das kann dazu führen, dass die Narbe sehr groß wird. Leider gibt es noch keine Methode, bei der man direkt auf der Haut sicher sehen kann, ob es sich um ein Melanom handelt oder nicht.

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Ich würde sagen natürlich bist du vom Schilddrüsenhormon abhängig! Schon von Natur aus! Man braucht Schilddrüsenhormon um zu überleben. Wer keines mehr hat, stirbt innerhalb von relativ kurzer Zeit. Wenn du keine Schilddrüse mehr hast musst du auf jeden Fall die Medikamente nehmen. Wenn du eine Unterfunktion hast ist es zwar an für sich nicht schlimm, wenn du mal eine Tablette vergisst, wenn du allerdings länger keine Hormone nimmst merkst du wahrscheinlich die Symptome der Unterfunktion mehr. Allem voran Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Ob jemand genug Schilddrüsenhormon hat kann man durch Messung des TSH Wertes feststellen.

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Der wird dich dafür wahrscheinlich eher zum Urologen schicken. Das ist natürlich unpraktisch, weil man auf die Art nochmal zu einem anderen Arzt muss und das kostet ja auch alles viel Zeit... aber der Internist könnte deinen Hoden wahrscheinlich nicht richtig beurteilen und dann könntest du dich uU auch nicht auf das Ergebnis der Untersuchung verlassen. Von daher ist es besser, zum Urologen zu gehen. Du kannst auch deinen Hoden immer mal wieder selbst abtasten, aber wenn du etwas ungewöhnliches bemerkt hast ist es, gerade, wenn du jünger bist, sinnvoll, das abklären zu lassen.

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Das heisst erstmal nur, dass irgendwo in ihrem Körper zu viel Insulin gebildet wird. Das kann, wenn man die Ursache nicht beseitigt, gefährlich werden, weil der Körper so in einen Unterzucker geraten kann. Unten sind die Ursachen ja schon ganz gut beschieben, eine andere Möglichkeit wäre noch ein sogenanntes Insulinom, das ist ein in aller Regel gutartiger Tumor, der Insulin bildet. So etwas müsste man aber natürlich auch entfernen.

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Nicht so direkt. Wenn deine Herzkranzgefäße Stenosen haben, also verkalkt sind und eingeengt, merkst du es ab einem gewissen Zeitpunkt, weil du Angina pectoris bekommst. Also den Brustschmerz, den Leute mit koronarer Herzkrankheit haben, wenn sie zB Treppen steigen oder sich körperlich anstrengen. Der dafür typische Schmerz wäre hinter dem Brustbein und gegebenenfalls ausstrahlend in den linken Arm. Bevor man Symptome hat, kann man das nur mit einem Herzkatheter sehen. Da das dann allerdings keine Konsequenz hat, wenn man da feststellt, dass du zB eine 50%ige Stenose hast, macht man das auch nur, wenn es einen guten Grund gibt.

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Das ist natürlich ziemlich spitzfindig. Aber theoretisch ist das der Fall. Sag doch einfach, du willst nicht, dass der Bettnachbar zuhört. Dann wird die Visite allerdings wahrscheinlich einfach auf den Gang ausserhalb des Zimmers verlagert, zumindest eher, als dass der Bettnachbar rausgeschoben wird. Das bringt natürlich den Nachteil mit sich, dass der Patient dann nichtmehr so viel mitbekommt und vielleicht keine Fragen stellen kann, die bei der Visite unter Umständen aufgekommen wäre.

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Ja, das kann davon kommen. Ich würde, da das ganze schon ein paar Tage her ist, auch einen Arzt aufsuchen. Man kann nie wissen. Ich glaube nicht, dass man nach jedem kleineren Unfall direkt zum Arzt gehen muss, aber in dem Fall schon, da ja deine Symptome schon eine Weile anhalten.

Wichtig ist nur, dass du untersucht wirst und der Arzt dann entscheidet, ob man eine Blutung ausschliessen muss oder nicht .

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Diese Parasiten heissen Echinokokkus. Sie bilden Echinokokkuszysten, also Flüssigkeitsgefüllte Räume. Meistens in der Leber. In diesen halten sie sich dann auf. Wenn man so einen Zyste hat, muss sie als ganzes herausoperiert werden, da sie sich beim Platzen sonst im Körper ausbreiten können.

Das ist sehr sehr selten allerdings. In der Schweiz kommt das meines Wissens noch etwas häufiger vor, ebenso in Oseuropa.

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Es liegt nicht an den Antibiotika, dass du keinen Sport machen sollst, sondern daran, dass du ja offensichtlich eine Infektion hast. Das Problem dabei ist, dass alles, was den Körper zusätzlich belastet, verhindert, dass der Infekt schnell abheilen kann. Das ist in den meisten Fällen auch kein Problem, wenn man trotzdem Sport macht, aber ganz selten passiert es eben, dass sich dann eine Endokarditis, also eine Entzündung des Herzens, entwickelt. Das kann auch noch Jahre danach passieren.

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