Pferd hat dicke sehne, nicht lahm , was erstmal tun?

5 Antworten

Wurde denn die Sehne nach der Überdehnung geschallt?? Oft kann es dabei zu feinen Mikrorissen an der Sehne kommen. Wird das Pferd nicht lange genug geschont, reißen diese verletzten Stellen wieder ein und vergrößern sich.. Wenn Du mit dem Pferd springst, würde ich bei so etwas immer die Sehne schallen lassen. Jede Verletzung hinterläßt eine Vernarbung und das kann bei fortwährender Überlastung einer Sehne irgenwann zum kompletten Abriss führen. Bitte auf keinen Fall Reiten und das Pferd am besten stehen  lassen. Ebenfalls ist weicher Boden Gift bei einem Sehnenschaden. Sollte der TA beim Schallen Risse finden würde ich Dir dafür die Lasertherapie empfehlen. Bei schwereren Verletzungen werdet Ihr wohl um eine Behandlung in der Klinik nicht herumkommen. Bis der TA kommt könntest Du einen Angussverband mit Rivanol machen. Homöopathisch gebe ich bei so etwas immer Ruta D 12 Globuli mehrmals am Tag. Alternativ kann man auch Weißkohlblätter mit einem Nudelholz schön weich kneten,und damit einen Verband machen.Alles Gute für Euch

Ich würd auch sagen: kühlen, nur Schritt / kontrollierte Bewegung (Paddock oä), warten. Heilerde-Packungen kühlen auch gut, mit Tensolvet wäre ich vorsichtig so lang Du nicht weisst was es ist (wegen Heparin).

Ja du kannst Traumeel drauf schmieren aber das Kühlt eben nicht. Erst mal würde ich sehen das du das Bein schön Kühlst mit dem Schlauch oder Kühlpads. Danach schön Heil oder Essigsauretonerde drauf.

Stehen lassen bzw. Auf betonboden (!!) Ein paar Minuten im Schritt führen.

Tensolvet, kühlen und stehen lassen.
Gute Besserung für ihn :)

Lymphangitis beim Pferd mit allergischer Reaktion?

Mein Pferd hat vor drei Wochen die Diagnose "Lymphangitis" bekommen (Vermutlich von einer kleinen Mauke). Das ganze äußerte sich zuerst durch massive Lahmheit im Schritt (noch ohne Schwellung) und schnell ansteigendes Fieber. Nach zwei Stunden ist das linke Hinterbein praktisch "explodiert" und ist vom Euter bis zum Huf auf das doppelte angeschwollen. Nach der "Explosion" sank das Fieber relativ schnell wieder. Ich habe mein Pferd dann in die Klinik gebracht wo es mit DMSO-Infusionen, Cortison und starken Entzündungshemmern behandelt wurde. Das Bein wurde dann nach fünf Tagen endlich etwas dünner. Nach 14 Tagen habe ich mein Pferd lahmfrei und mit "fast" dünnem Bein nachhause geholt. Das Bein ist in der Regel so dünn, dass jemand der von der Krankheit nichts weiß, keine Schwellung mehr erkennen kann. Weiß man aber die Vorgeschichte fällt einem auf, dass das komplette Bein doch nocht leicht angelaufen ist (insbesondere Knie und Sprunggelenk).

Meine TA hatte mir bei Abholung aus der Klinik gesagt, dass ich sehr langsam wieder etwas traben soll. Das habe ich dann auch gleich getan - zwei Runden Trab in der Hoffnung dass durch die Bewegung die Lymphdrainage angeregt wird und der Rest des Beines wieder abschwillt. Am nächsten Tag war das Bein allerdings wieder wesentlich dicker als am Vortag. Auf Rat meiner TA habe ich dann wieder eine Woche nur geführt. Die ersten 5 Tage wurde das Bein wieder wesentlich besser, am 6. Tag war allerdings wieder eine deutliche Schwellung zu erkennen. Bis heute sind 3 Wochen vergangen und das Bein verändert sich praktisch täglich. Im Moment gebe ich noch Entzündungshemmer, Equi und Lachesis. Heute wird der TA wieder kommen und evtl. nochmal Antibiotika dazugeben.

Kennt jemand diesen Verlauf von Lymphangitis? Ich habe mir sagen lassen dass das schnell chronisch wird und in manchen Fällen das Bein nicht mehr dünn wird.

Dazu kommt, dass mein Pferd - immer wenn mit dem Bein wieder etwas nicht stimmt, also es wieder dicker wird - einen "Ausschlag" bzw. eine "allergische Reaktion" zeigt. Diese äußert sich durch kleine "Hubbel" an immer verschiedenen Stellen am Körper (mal Bauch, mal Hals) die man nur sieht aber nicht spürt. Wenn das Bein dann wieder abschwillt, gehen auch die Hubbel weg.

Hat jemand so etwas schon gehabt? Ich bin im Moment etwas ratlos und über jeden Hinweis dankbar!

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Bein meines Pferdes bleibt dick nach Fesselträgeschaden. Hat jemand ähnliche Erfahrungen, Ideen, einen Rat etc.?

Suche dringend Rat und Hilfe! Bei meiner Stute (heute 8 Jahre) wurde im Sommer ein Fesselträgerschaden, mittels Ultraschall, festgestellt. Das Bein sah anfangs aus wie ein Einschuss, einfach nur komplett dick, das Pferd ging aber nie lahm und nach der Bewegung war das Bein dünn... Gut Fesselträger wurde behandelt (September 2015) und das Pferd ging 3 Monate Schritt, dann wurde erneut alles untersucht, und der Fesselträger war verheilt/ vernarbt. ABER das Bein war immer noch unverändert, dick wie ein Einschuss vor der Bewegung. Nach 2 Monaten etwas antrainieren, beschloss ich noch eine weitere Meinung einzuholen und fuhr zu einem Spezialisten (6 h Autofahrt nach Warendorf). Dort wurde alles untersucht, Röntgenbilder waren eine 1, Ultraschall war leicht verschwommen, aber Fesselträger war verheilt. Befund war quasi, nochmal 4 Wochen Schritt dann antrainieren und das Bein sollte dann durch das Training abschwellen und innerhalb 4 Monaten komplett dünn sein. Dies war nicht der Fall. Daher beschloss ich noch einmal zu einem Spezialisten zu fahren und haben Szintigrafie und MRT machen lassen. Das Bein schlag zwar an aber es kam nichts raus, was auf das dicke Bein schließen lässt. Das einzigste war eine Entzündung im Sprunggelenk und ein Schaden der Lymphgefäße... Laut Doc, Medizin, Sprite, viel Schritt und dann nach 8 Wochen wieder anfangen. Wir beschlossen die Stute dann noch 7 Wochen in Reha zu geben, jeden Tag Aquatraining, Physio und pipapo... Jetzt ist sie seit 14 Tagen wieder daheim, das Bein ist immer noch unverändert dick und wird nach der Bewegung (ca. nach 20 min Schritt) dünn... Was auffällig ist ist zudem, dass sie hinten rechts (am geschädigten Bein) immer so "ausschert" dh nicht in die spur tritt sondern neben den Huf des Vorderbeines....

Hat irgendjemand eine ähnliche Erfahrung? Einen Rat, Tipps,, oder eventuell noch eine Idee welcher Tierarzt etwas wissen könnte, eine Methode die versucht werden kann? Das Pferd hatte 4 Jahre nichts, ging erfolgreich im Sport, aber wurde nicht überfordert und war jeden Tag auf der Koppel

Wir sind RATLOS und wissen nicht mehr weiter....

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Sehnenentzündung Pferd. Hat mein TA recht?

Hallo. Ich muss euch leider schon wieder „nerven“. Mein Pferdchen hat leider eine Sehnenentzündung. Das kam, als ich auch Klassenfahrt war. Also keine Ahnung woher es kommt. Auf jeden Fall hab ich, als ich wieder zurück war, bemerkt, dass er ein dicken Bein hatte. Er ging nicht lahm, war nicht druckempfindlich, es war nix warm oder sonst irgendwas. Es war einfach nur dick. Ich hab dann einfach normal weiter gemacht (wo ich mir im Nachhinein nur an den Kopf fassen kann!) und nach einer Woche, war eine TA da, um ihn und ein anderes Pferd nach zu Impfen. Ich hab sie auf das Bein angesprochen und hatte da die Sehne im Hinterkopf. Sie meinte, ich soll einfach eine Woche Pause machen und wenn es weggeht, wäre es nix schlimmes und wenn nicht, wollte sie einen Ultraschall machen. Nach einer Woche Ruhe (aber mit Weidegang) wurde es nur noch schlimmer. Er wurde immer druckempfindlicher, lahmte deutlich (sogar im Schritt), hatte einen deutlich unregelmäßigen tackt und die Stelle wurde ziemlich warm. Ich hab dann eine andere TA „bestellt“ (da die aus meinem Stall meinten, dass die besser wäre und eine zweite Meinung immer hilfreich wäre). Die hat sich ihn angeguckt und recht schnell festgestellt, dass es die Sehne war. Sie meinte es wäre Entzündet und hat uns Entzündungshemmer und Percutin Paste dagelassen. Es ist jetzt nicht mehr warm und er ist nicht mehr ganz so druckempfindlich. Er steht momentan allerdings in der Box, da er auf der Weide wohl Remmidemmi gemacht habe (denn die Entzündungshemmer sind natürlich auch schmerzlindernd und meine TA meinte, dass das nicht gut sei. Ich dachte es sei gut, da meine TA meinte, mal sehen ob er auf die Medikamente anschlägt und das tut er ja scheinbar. Doch sie meinte, weil es immer noch genau so dick sei, will sie jetzt nächste Woche ein Ultraschall machen, da es wohl leider nicht nur eine Entzündung sei. Ich habe mich jetzt noch mal ein bisschen durchs Internet gelesen (ich weiß, sollte man bei Verletzungen nie machen, weil man sich nur noch verrückter macht) aber ich habe mehrmals gelesen, dass man ein Pferd mit Sehnenverletzung stetig und mit einem „Trainingsplan“ bewegen soll. Meine TA meinte, er soll keine Bewegung haben. Allerdings als ich was mit einem Band hatte (ich weiß, Band und Sehne ist nicht das gleiche, aber sie kommen sich nahe) sollte ich auch nach höchstens einer Woche wieder gehen, da das Band sonst nicht zusammenwächst und verklebt. Außerdem meinte meine TA, ich soll ihm jeden Tag das Bein mit dem Schlauch abspritzen zum einen zum kühlen und zum anderen regt das die Durchblutung an. Allerdings habe ich jetzt gelesen, dass das nur in den ersten drei Tagen hilft und danach am meisten Wärme hilft, auch für die Durchblutung. Ich meine, ich vertraue meiner TA ja. Aber wenn man überall ließt, dass genau das Gegenteil hilft, werde ich irgendwie stutzig. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll!

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Wie heilt ein Sehnenschaden am besten aus?

Hallo Ihr,

ich hoffe, mir kann hier jemand helfen. Wir haben seit 2 Wochen ein Problem mit der Oberflächenbeugesehne. Per Ultraschall hat unsere Tierärztin eine Überdehnung, ein minimales Loch und anscheinend ein paar Anrisse auf einer Länge von 7cm festgestellt.

Der jetzige Stand ist also, für ca. 2 Monate nur Schritt (Schritt reiten erlaubt) auf festem Boden und keine engen Wendungen. Außerdem viel kühlen. Danach habe ich mich mit anderen Einstellern unterhalten, welche mir nur Gutes über eine angeblich ziemlich teure Methode erzählt haben, welche meine Tierärztin nicht praktiziert. Diese heißt PAP?. Dort wird, wie ich es verstanden habe, Blut abgenommen, mit irgendwelchen Seren aufgebessert und in die Sehne gespritzt. Das Ganze soll nicht nur den Heilungsprozess beschleunigen, sondern auch das Bilden von Narbengewebe in der Sehne verhindern. Es geht mir nicht um die Dauer des Heilungsprozesses. Was ich mir nur wünsche ist, dass wir, sobald die Sehne wieder in Ordnung ist, unser Reitprogramm vielleicht wieder aufnehmen können. Deswegen vielleicht mal ein paar Eckdaten. Wir sprechen hier von meinem zierlichen Endmaßpony. Eigentlich sind wir ja eher auf Dressurkurs, jedoch ist unsere heimliche Leidenschaft, dann doch eher wo anders (springen bis Pony-L, Jagdreiten).

Hat jemand also Erfahrungen mit dieser Methode gemacht? Würdet ihr es empfehlen und wie viel kostet es ungefähr? Wird diese Methode bewirken können, dass wir vielleicht wieder springen oder auf Jagden gehen können? Oder meint ihr, der natürliche Weg der Ausheilung ist der bessere? Das Sehnenproblem ist am linken Vorderbein.

Vielen Dank jetzt schon für hilfreiche und nette Antworten und auch für das Lesen dieses ewig langen Textes.

LG

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