nach knie op wieder arbeiten?

9 Antworten

Sofort in den Widerspruch gehen. Diesen Bescheid deinem Orthopäden vorlegen. Der sollte dann mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen. In dem Widerspruch rein schreiben, dass du nicht per Aktenlage Begutachtet werden möchtest, da man da keinen Menschen nach beurteilen kann. LG spieli

Was fuer eine komplizierte OP war das denn? Hattest Du besondere Komplikationen? Wenn dies nicht der Fall war, hast Du Dich dann einmal gefragt, ob Du konsequent die Anweisungen Deines Chirurgen befolgt hast?

Ich bin nach einer totalen Knie-Ersatz OP (19. Januar 2011) am 2. Tag frei gegangen, am 4. Tag 1km und habe nach einer Woche wieder koerperliche Arbeit verrichtet! (Landwirtschaft) Nach knapp 2 Wochen bin ich 10 Km am Stueck gelaufen und habe wieder Golf gespielt! Seither laufe ich taeglich ca. 5-10 km und arbeite.

Ich habe aber auch vom Tage nach der OP, als ich wieder zuhause war, intensiv meine Uebungen genacht und habe 2x woechentlich Physio Therapie mit hohen Anforderungen ueber mich ergehen lassen! Der Physiotherapeutsagte mir in der 4. Woche, dass er nichts wesentliches mehr fuer mich tun koenne.

Ich bin 68 Jahre alt, also nicht mehr der Juengste! Aber ich bin sehr froh dies so konsequent durchgezogen zu haben! Ich kenne andere Faelle, die diese Konsequenzen nicht beachteten und bis zu 3 Monate am Stock gingen!

Ich wusste, dass ich mir eine monatelange Rehabilitationszeit nicht leisten konnte und auch meiner Frau diese Belastung nicht zutmuten wollte.

Hast Du denn Deine Uebungen (Physio Therapie) konsequent durchgezogen?

da muss sich dein hausarzt drum kümmen - denn er schreibt dich krank - und das wohl auch aus gutem grund. einen persönlichen termin beim medizinischen dienst muss es geben, denn sonst hat ja auch keine persönliche untersuchung stattgefunden - sprich: keine diagnose ! Also, geh nochmal zum hausarzt Außerdem wird man nach so langer AU langsam wieder eingegliedert und fängt nicht sofort wieder an voll zu arbeiten

Gegen den Bescheid der Krankenkasse schriftlich Widerspruch einlegen! In der Begründung angeben das eine persönliche Begutachtung durch den Medizinischen Dienst nicht erfolgt ist und Du dieses hiermit anforderst. Dann bekommst Du einen Termin dort. Min. so lange bekommst Du weiterhin Krankengeld. Danach muss man sehen was der Med. Dienst zu deinem Zustand meint.

LG aus Bötzingen am Kaiserstuhl

Mike

Diese Geschichte ist eigentlich als Normalfall zu bezeichnen. Der Grund: Die Kasse will die Lohnfortzahlung (Krankengeld) sparen und nur die wenigsten Kassenärzte trauen sich daran...

TIPP: 1. Krankenkasse anfrufen und sagen, dass das Knie noch lediert ist. 2. Zu einem anderen Arzt gehen, Knie untersuchen lassen und krank schreiben lassen (nichts von der vorherigen Krankschreibung und Plan B erzählen). 3. Klage einreichen und den "neuen Arzt" als Zeugen angeben.

Eine andere Möglichkeit wäre, einen Tag arbeiten und erneut krank schreiben lassen. Das wäre allerdings unfair gegenüber dem Arbeitgeber.

Mike247  23.02.2011, 09:54

Ja so macht man das und belastet die Allgemeinheit!

Einlagenservice  23.02.2011, 11:40
@Mike247

Das Problem ist, dass die Allgemeinheit schon vor der ersten Behandlung mit überzogenen Verwaltungskosten belastet wird. Hinzu kommt das Wegsparen von Vorsorge- Untersuchungen in der Schule,- damit verbunden sind dann weitere Schäden, falsche oder unvollständige Behandlungen, weil die Kassen im Moment sparen wollen. Danach geht die Geschichte weiter wie vom Fragesteller geschrieben.

Fakt ist, dass die meisten Knie- und Fußoperationen nicht wirklich erforderlich sind.

Wer heute auf einen Schulhof geht und sich das Gangbild und Schuhabnutzungen der Schüler anschaut, erkennt sofort die nächsten OP- Kandidaten. Würde man hier direkt eingreifen, würde das zwar am Anfang etwas Geld kosten, aber auf Dauer betrachtet, einiges einsparen.