Macht dieses schlechte Wetter depressiv?

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Nein, DURCH schlechtes Wetter allein wird man nicht depressiv. "Schlechtes" Wetter trägt allenfalls dazu bei.

Zudem sollte man "depressiv" (Depression ist eine schwere Krankheit ) nicht mit "deprimiert" oder "schlapp und energielos" verwechseln.

Tatsache ist aber natürlich, dass Helligkeit, Sonnenschein, "gutes Wetter" den Gemütszustand des Menschen positiv beeinflussen. Deshalb gibt es auch für Depressionskranke so genannte Licht-Therapien.

m Übrigen ist das Wetter im Rheinland zurzeit ja noch ziemlich gut (warm, hell), der Rückfall in den Winter kommt erst in 2 Tagen - und dies ist auch nicht ungewöhnlich, weil der Winter erst am 20. März endet.

Die Wetterumschwünge im Frühling können tatsächlich auf die Stimmung schlagen. Schließlich muss sich der Körper oft von einem Tag auf den anderen auf ein ganz anderes Wetter einstellen. Wird es wärmer, weiten sich die Blutgefäße, wird es mit einem Schlag wieder kälter, verengen sie sich.

Und wenn es wieder dunkler wird, neigt der Körper auch dazu, mehr Melatonin auszuschüttet. Durch das Schlafhormon fühlen wir uns müde und träge. Und wenn die Sonne nicht mehr scheint, wird auch weniger Serotonin produziert. Das Glückshormon sorgt dafür, dass die Stimmung steigt. Deshalb macht Sonne munter, während ein wolkenverhangener Himmel und niedrige Temperaturen tatsächlich auf die Laune schlagen können. Das Wetter beeinflusst uns also stärker, als wir gemeinhin denken!

Aber DEPRESSIV wird man duch schlechtes Wetter nicht. Frag' mal einen Psychotherapeuten, was DEPRESSION wirklich heißt!

@Bswss

Ich habe einen PSYCHIATER gefragt und JA schlechtes Wetter kann sehr dazu beitragen. Wenn man aber jeden Dilettant für einen Wissenschaftler hält, passiert es dass man sich irrt.

Trübes Wetter und dunkle verregnete Tage schlagen bei vielen Menschen auf die Stimmung. Bei einigen erhöht sich saisonsbedingt die Anfälligkeit für depressive Erkrankungen. Typische Symptome einer saisonsbedingten Depression sind u.a. anhaltende Müdigkeit, Süßhunger, Gewichtszunahme.

Wenn der Körper nicht genügend LichT bekommt dann gibt er uns dass sehr deutlich zu verstehen. Bei VIELEN äussert es sich, man hat keine Lust etwas mit den Freunden zu machen auch allein aktiv zu werden, sondern einfach nur im Bett relaxen will. Dass ist bei jedem Menschen so nur bei dem einen ist es stärker veranlagt und den andern den stöhrt es fast gar nicht.

Das ist die sogen. Winterdepression. Dagegen gibt es eine Lichttherapie. Das fehlende Licht hat schon damit zu tun, dass die Stimmung nach unten kippt, beim einen mehr, beim anderen weniger.

Hallo, das Wetter der letzten Wochen drückte auf die Stimmung. Es gibt ja durchaus wetterfühlige Menschen, wenn du dazu gehörst, kann es durchaus sein, daß eine bestehende Depression dadurch beeinflußt wird. die Sonne (das Licht) hebt die Stimmung, darum machen viele Menschen im Winter auch eine "Lichttherapie". Gruß Wonnepoppen

Mein Vater stirbt bald. Wie soll mein Leben weitergehen?

Mein Vater bekam Februar 2015 die viel zu späte Diagnose auf Nebennierenkrebs der bereits gestreut war. Ab da begann die regelmäßige Chemotherapie und aktuell etwa 3-5 Bestrahlungen. Ich habe nicht viele Informationen da ich mit meinem Vater selten darüber rede. Mag zwar der falsche Weg sein, aber ich könnte bei seinem aktuellen Anblick einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich bekomme immerhin genug mit, wenn er mit anderen Leuten darüber spricht. Der Krebs ist seit etwa einem Jahr im Endstadium, dennoch hat mein Vater bis vor wenigen Tagen so gut wie normal damit gelebt. Bis auf die typischen Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und körperliche Schwäche, war er immer gut gelaunt. Vor knapp 3 Wochen sollte er zur Kur gehen, jedoch erlitt er 2 Tage vor Abreise Nierenversagen. Nach dem 4-tätigen Krankenhausaufenthalt, ging er zur Kur. Nach 3 Tagen versagte die Nieren erneut, worauf er wieder 4 Tage im Krankenhaus verbrachte. Jetzt wo er wieder zu Hause ist, kommt es mir so vor als wenn es bald soweit ist.

Er hat schlappe Augen und läuft nur noch selten durchs Haus. Wenn er mal auf die Toilette muss, stützt er sich an Wänden ab, um nicht hinzufallen und er kommt mir richtig schwach vor. Gegen 18 Uhr sitzt er am Wohnzimmertisch und nimmt einen Haufen Medikamente vor dem Schlafen ein. Gestern Abend wurde mir richtig übel, als ich sah wie er am Tisch schläft und vor ihm ca. 20 Schachteln Medikamente lagen. Ich rannte auf mein Zimmer und weinte mich fast eine Stunde aus. Danach ging ich zu ihm und weckte ihn, damit er ins Bett gehen soll, worauf er sagte dass es ihm am Tisch bequemer ist.

Danach stellte ich ihn zur Rede, warum er nicht ins Krankenhaus will. Worauf er antwortete, dass es vorbei ist und es nichts mehr bringt zu kämpfen.

Ich kann mein Vater jedoch nicht auf den Tod konfrontieren, da ich kein Datum aus ihm hören will, weil mich das wahrscheinlich bis an mein Lebensende depressiv machen würde. Schließlich wurde sein Tod schon mehrmals fehl geschätzt. Da ging es meinem Vater immerhin nicht so schlimm wie aktuell. Versteht das nicht falsch, man sollte keinem den Tod wünschen, aber es zieht sich nur noch in Qual und man kann die "restliche Zeit" nicht genießen. Es tut einfach weh jeden Tag meinen Vater so hilflos und schlapp anzusehen.

Meint ihr dass es bei den ganzen Symptomen noch lange dauern wird?

Das andere Problem wäre dann die Zukunft meiner Mutter und mir. Das Haus werden wir nicht übernehmen können, da meine Mutter wegen Schizophrenie nun seit mehreren Jahren Frührentnerin ist. Ich bin 17 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Tischler. Ich werde diese Ausbildung durchziehen, so gut wie es geht und ich habe nicht vor für Mindestlohn meine Mutter und mich am leben zu halten.

Gibt es in der Hinsicht soziale Hilfe oder Möglichkeiten für meine Mutter und mich? Das einzige was ich von meinem Vater erben könnte wären Schulden, und ich werde nächstes Jahr 18, was mich somit finanziell abhängig oder obdachlos macht.

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