Gebärmuttersenkung und Blasenvorfall bis in die Scheide... was tun?

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Hallo yggam!

Hier ein Zitat aus dem beigefügten Link. Lass Dich nicht vorschnell zu einer OP überreden!!

Bei der gynäkologischen Routinevorsorgeuntersuchung bei meinem Frauenarzt wurde eine Senkung der Blase diagnostiziert. Mein Frauenarzt rät zur sofortigen Korrektur. Muss ich mich operieren lassen, auch wenn ich keinerlei Beschwerden habe? Nein. Eine Senkung des Beckenbodens stellt keine ernsthafte Erkrankung dar. Durch eine Bindegewebsschwäche können die Strukturen im kleinen Becken der Frau nachgeben und es können sich Harnblase, Gebärmutter oder Enddarm in die Scheide herabsenken und im fortgeschrittensten Fall aus der Scheide herausdrücken. Es handelt sich dabei jedoch meist um einen langjährigen Prozess. Interessant ist dabei das Beschwerden zwar sehr häufig mit dem Grad der Senkung vergesellschaftet sind, jedoch keineswegs immer. Es gibt durchaus Patientinnen die eine deutliche Senkung der Harnblase haben, aber völlig beschwerdefrei sind. So ist es auch nur sinnvoll eine Senkung operativ zu korrigieren wenn sie bei der Patientin Beschwerden auslöst und damit Leidensdruck entsteht. Natürlich rät man auch ohne Beschwerden bei besonders ausgeprägten Senkungszuständen zu einer Korrektur. Dies ist jedoch eher die Ausnahme. Daher sollte der Wunsch nach einer operativen Korrektur einer Senkung immer von der Patientin ausgehen.

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/frauenklinik/PDF/080527FRA_SF_Urogynaekologie.pdf

Die Ruhe bewahren rät walesca

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Es freut mich, dass ich Dir mit meinem Beitrag helfen konnte. So kannst Du sicher für Dich die richtige Entscheidung treffen oder gut vorbereitet mit dem Arzt diskutieren. LG

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