Versuche mal für eine Zeit, die schmerzenden Stellen regelmäßig mit Eis zu kühlen. Für mich sieht das so aus, als wären nicht nur die Sehnenscheiden, sondern auch die Nervenansätze entzündlich verändert und da hilft eine Kältetherapie immer sehr gut. Nach Möglichkeit solltest Du, wenn Du die Zeit dazu hast, immer kühlen, aber mindestens 4x täglich für 30 Minuten.

Dir könnte Diclofenac-Gel helfen, aber nur, wenn es auch richtig angewandt wird. Es reicht nämlich nicht, wie in der Werbung, dieses Gel einfach nur auf die Haut aufzutragen, denn dann kommt es niemals in die Regionen, wo es auch wirken soll. Nein, trage das Gel großzügig auf, wickel ein leicht feuchtes Geschirrtuch darüber und darüber kommt dann noch eine Schicht Alufolie. Durch diese Methode öffnen sich die Hautporen und die Salbe kann auch richtig in die Haut eindringen und dort wirken, wo es nötig ist.

Versuche so weit es geht, den Arm zu schonen, aber trotzdem die Gelenke gezielt zu bewegen. Viele raten nämlich dann dazu, den Arm und auch die Gelenke komplett zu schonen, aber das ist falsch. Würdest Du jetzt die Gelenke komplett schonen, sie nicht mehr bewegen, dann würde zwar die Entzündung ausheilen, aber würde definitiv narbige Veränderungen hinterlassen. Jedes Mal, wenn Du dann doch wieder das Gelenk bewegst, reißen diese narbigen Veränderungen wieder ein und führen zu neuen Reizungen im Gelenk. Nein, schonende und langsame Bewegungen sind okay, aber keine Belastungen. Ist es bei der Arbeit z.B. irgendwie möglich, dass Du nicht so viel am Computer arbeitest, dann nutze das bitte.

Zusätzlich zur Kühlung könntest Du auch noch "Ibuprofen" einnehmen, ein Medikament, dass schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Ibuprofen ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, aber bitte kaufe unbedingt einen Magenschoner dazu, weil Ibuprofen extrem auf den Magen geht. OMEP wäre z.B. als Magenschutz gut. Nimm z.B. 3x täglich 2 Tbl. Ibuprofen 400 mg und 2x täglich 1 Kps. OMEP 20mg. Beides aber maximal eine Woche ohne ärztliche Absprache. Länger sollte man niemals Medikamente ohne ärztliche Absprache einnehmen!

Wenn die Beschwerden aber in einer Woche nicht besser sind, musst Du auf jeden Fall zum Arzt gehen, aber zunächst ist da durchaus der Hausarzt ausreichend. Der Neurologe ist absolut noch nicht nötig, denn solange Du Gefühl in der Hand hast und diese auch nicht kribbelt, ist auch die Nervenleitgeschwindigkeit in Ordnung.

Sollte jemals ein Arzt auf die Idee kommen, den Arm eingipsen zu wollen, dann schrei bitte gleich "NEIN". Sollte das wirklich mal Thema sein, dann kontaktiere mich bitte vorher und ich erkläre Dir, warum ich da so hartnäckig gegen bin. Kann ich nämlich aus eigener Erfahrung erläutern, aber würde jetzt zu weit führen.

Gute Besserung!

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Es ist ein Trugschluss, dass Bananen stopfen. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall, weil durch das in der Banane enthaltene Calcium und Kalium die Darmtätigkeit angeregt wird.

Bananen sind bei Durchfall gut, weil sie eben Mineralien und Vitamine enthalten, die man bei Durchfall vermehrt verliert. Außerdem ist es sehr, sehr wichtig, dass Du viel trinkst, um diesen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Je mehr Du trinkst, desto schneller bist Du auch den Durchfall wieder los, weil die durchfallauslösenden Keime schneller ausgeschwemmt werden.

Grundsätzlich gilt, dass Du alles essen darfst, auf was Du Appetit hast. Du solltest nur versuchen, nicht so scharf zu essen, weil das noch zusätzlich den Darm reizen würde. Hast Du allerdings zum Durchfall auch noch Magenprobleme und Übelkeit, dann wären eher solche Speisen wie gekochtes Hühnchen, Kartoffelpürree, Rührei usw. gut. Diese Speisen belasten das Magen-Darm-System nicht so stark und sorgen zudem dafür, dass Dein Darm immer etwas zu tun hat.

Bei Durchfall darf man aber völlig bedenkenlos Kohletabletten nehmen. Diese reinigen den Darm, wirken gegen die Keime und lindern auf diese Art und Weise schnell den Durchfall. Kohletabletten bekommst Du in der Apotheke schon für 1 - 2,- Euro. Man kann sie entweder ganz normal als Tabletten nehmen oder in Getränken auflösen und dann einnehmen. Es sieht zwar eklig aus, wenn man sie beispielsweise in Saft rührt, aber da die Kohle geschmacksneutral ist, verändert sie nicht den Geschmack des Saftes.

Ich wünsche Dir alles Gute!

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Kleine Korrektur ... es heißt CT und nicht CD ... genauer gesagt Computer-Tomographie. Sinnvoller wäre allerdings eine MRT-Untersuchung, weil man damit die Gehirnstrukturen viel besser darstellen kann.

Diese Kopfschmerzen, die Du seit einigen Tagen hast, können durchaus noch in Zusammenhang mit dem Sturz stehen, den Du vor einigen Wochen hattest. An einen Gehirntumor würde ich da jetzt beim besten Willen nicht denken. Damit machst Du Dich wirklich nur unnötig selber verrückt.

Könnte es sein, dass Du nach Deinem Sturz eine Schonhaltung eingenommen hast, um die mit dem Sturz verbundenen Schmerzen etwas zu lindern? Kopfschmerzen können nämlich schon alleine dadurch entstehen, dass Du eine verspannte Schulter- und Nackenmuskulatur hast. Versuche doch mal, Dir öfter am Tag ein warmes Körnerkissen in den Nacken und auf die Schultern zu legen und vielleicht wäre es auch gut, wenn Du für eine Weile Magnesium-Brause-Tabletten einnehmen würdest, denn das wirkt entspannend auf die Muskulatur. Magnesium-Brause-Tabletten bekommst Du in der Apotheke oder aber in jedem gut sortierten Supermarkt.

Mach Dich nicht jetzt schon verrückt und gehe nicht gleich vom Schlimmsten aus. Es ist nicht ungewöhnlich, dass einige Wochen nach einem Sturz solche Beschwerden auftreten und wenn Dein Arzt die notwendigen Untersuchungen einleitet, wirst Du auch schnell Gewissheit haben. An einen Hirntumor würde ich aber wirklich nicht denken. Mach Dir nicht selber einen solchen Stress!!!

Wie gesagt ... versuche es mal mit Wärme und Magnesium, dann wird es wahrscheinlich schon besser werden.

Gut sind z.B. auch die Therma-Care-Schulter-Pflaster aus der Apotheke. Die sind zwar nicht billig, geben aber kontinuirlich für 12 Stunden eine angenehme und entspannende Wärme an die Schulter- und Nackenmuskulatur ab, was oft Wunder wirkt. Das würde ich an Deiner Stelle mal versuchen und wenn das hilft, dann weißt Du schon ganz automatisch, dass Deine Kopfschmerzen reine Spannungskopfschmerzen sind.

Ich wünsche Dir alles Gute und gute Besserung!

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Natürlich kann man auch als Frau einen Leistenbruch bekommen, aber ob das wirklich solche Beschwerden macht, wie Du sie jetzt verspürst, wage ich zu bezweifeln. Ich würde ehrlich gesagt eher darüber nachdenken, ob Du evtl. ein gynäkologisches Problem hast, z.B. eine Unterleibszyste.

Könnte es eventuell auch sein, dass Du Dich gerade ungefähr in der Mitte Deines Zyklusses befindest? Dann wäre es nämlich auch möglich, dass diese Beschwerden durch den bevorstehenden Eisprung ausgelöst werden. Das ist durchaus ab und zu mal der Fall.

Da Du diese Schmerzen jetzt aber schon seit mehreren Tagen hast, solltest Du wirklich mal einen Arzt aufsuchen, denn längerdauernde Bauchschmerzen sollten immer abgeklärt werden.

Geh zum Arzt ... mehr kann ich Dir leider nicht raten!!!

Ach ja ... und ein Leistenbruch kann natürlich auch mal gefährlich werden, wenn der Bruch so groß ist, dass Darmschlingen hineinrutschen könnten und dann abgedrückt werden. Dann kann es zum Darmverschluss kommen, welcher dann auch lebensbedrohlich ist. Also besser ... ab zum Arzt ... dann weißt Du es sicher!

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Du bist mit dem Fuß umgeknickt? Es wäre nett, wenn Du Deine Fragen etwas ausführlicher stellen würdest, damit man auch genau weiß, was Du wissen möchtest.

Man kann nicht pauschal sagen, wie lange man Beschwerden nach dem Umknicken des Fußes hat. Das hängt von der Art des Umknickens ab und zu welchen Schäden es gekommen ist. Liegt z.B. eine Bänderdehnung vor, dann kann es mehrere Wochen dauern. Ist der Fuß einfach nur verstaucht, dann merkst Du nach wenigen Tagen nichts mehr.

Wichtig ist, dass Du den Fuß so oft wie möglich hoch legst und auch kühlst. Nicht den ganzen Tag rumlaufen, sondern den Fuß schonen und wie gesagt .... kühlen ist super wichtig.

Alles Gute!

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Normalerweise hättest Du diese letzte Pille vor der Pillenpause überhaupt nicht mehr nehmen müssen. Jetzt ist Dein Körper nämlich total irritiert, weil die Hormone nicht zur normalen Uhrzeit kamen, er stellte sich schon langsam auf den Beginn der Menstruation ein und dann kommt auf einmal doch noch eine Pille hinterher. Sollte Dir das in der Zukunft noch mal passieren, dann lass die letzte Pille einfach weg. Passieren wird an dem Tag ganz sicher nichts mehr.

Du kannst jetzt aber nach der 7-tägigen Pillenpause wieder ganz normal abends mit der Pille anfangen. Das macht überhaupt nichts, weil es ja wieder ein komplett neuer Zyklus ist, der mit dem vorigen Zyklus nichts zu tun hat.

Alles Gute!

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Du hast schon viele Gründe genannt, die für einen schnellen Puls sprechen.

Antidepressiva machen sehr häufig eine Pulsbeschleunigung und auch die Tatsache, dass Du übergewichtig bist und rauchst ... all diese Faktoren bewirken eine Erhöhung der Herztätigkeit.

An den Ängsten wird die Pulsbeschleunigung nicht liegen, sondern wirklich eher daran, dass Du diese Medikamente einnimmst.

Ich nehme auch schon seit vielen Jahren wegen einer chronischen Schmerzerkrankung und der damit verbundenen Depressionen Antidepressiva und habe einen Ruhepuls von 120/min. Das ist einfach eine Nebenwirkung der Medikamente.

Wenn bei Dir schon EKG und Langzeit-EKG gemacht wurden und hierbei alles in Ordnung war, würde ich mir an Deiner Stelle keine großen Gedanken machen. Die Pulsbeschleunigung liegt einfach an den Medikamenten und daran wirst Du nicht viel machen können.

Natürlich könntest Du mit einer Gewichtsreduktion und auch mit weniger rauchen eine Verbesserung erzielen. Darüber solltest Du mal nachdenken.

Alles Gute!

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Ganz ehrlich ... ich würde diese OP lieber jetzt machen lassen als später, wo dann die Narbenbildung auch viel größer ist.

Im Kleinkindalter steckt man eine solche OP wesentlich besser weg, weil sich das Kind auch gar keine Gedanken über diese OP macht. Sind Kinder schon älter, dann kommt immer auch noch die Angst vor Ärzten, Spritzen usw. hinzu.

Deine Kleine wird doch mit dem 6. Zeh gar nicht richtig in normale Schuhe passen, oder? Abgesehen davon ... wenn Deine Kleine jetzt schon eine falsche Fußstellung beim Laufen einnimmt, dann würde ich schleunigst mit ihr zum Orthopäden gehen.

Du hast eine Tochter ... sie wird sich schon alleine aus ästhetischen Gründen 100%ig für eine OP entscheiden und weil der Druck von Klassenkameraden und Freunden zu hoch wird. Warum ersparst Du ihr diese Erfahrung nicht?

Natürlich birgt jede Operation auch immer Risiken ... überhaupt keine Frage und ich würde es auch nicht machen, wenn es rein um den Schönheits-Aspekt gehen würde. Hier geht es aber auch um ein korrektes Gangbild und die Tatsache, dass sie nie normale Schuhe anziehen kann. Da solltest Du wirklich überlegen, ob eine solche OP nicht doch im Kleinkindalter sinnvoller ist, mal abgesehen davon, dass die Haut jetzt noch in einer Phase ist, wo man später kaum eine Narbe sehen kann.

Lass Dich bitte von einem Orthopäden beraten, ob es nicht doch sinnvoller ist, wenn die OP jetzt schon gemacht wird ... schon alleine, um für ein vernünftiges Gangbild zu sorgen und ihr spätere Haltungsschäden zu ersparen.

Ich habe als Krankenschwester mehrere Kinder erlebt, bei denen eine solche Korrektur gemacht wurde und keine der Eltern haben es je bereut, diese OP machen zu lassen. Alle waren hinterher überrascht vom ästhetischen Aussehen und natürlich auch begeistert, dass ihre Kinder endlich "normale" Schuhe anziehen konnten. Bei Deiner Tochter ist scheinbar nur an einem Fuß diese Fehlbildung. Noch ein Grund mehr, um da tätig zu werden, weil beim Laufen die Füße und somit auch der Rücken immer unterschiedlich belastet werden würden.

Bitte überlege Dir das mit der OP nochmal und lass Dich von einem guten Orthopäden beraten.

Alles Gute

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Du solltest Deinen Arzt fragen, ob auch die Gerinnungswerte kontrolliert wurden. Alleine an einem Blutbild kann man nicht erkennen, ob auch Gerinnungsfaktoren in Ordnung sind.

Es gibt aber Menschen, bei denen die kapillaren Venen so "porös" sind, dass sie bei jeder noch so kleinen Bewegung zu blauen Flecken führen. Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber absolut ungefährlich.

Du schreibst aber auch, dass Du unter einem Vitaminmangel leidest. Alleine das kann schon zu einer erhöhten Neigung von blauen Flecken führen.

Hier mal ein Auszug aus der Website "Fit for Fun", der Dir vielleicht weiter hilft:

Blaue Flecken scheinen sich besonders gerne auf Frauenbeinen zu platzieren. Das lenkt die Aufmerksamkeit leider allzu oft vom schönen neuen Rock auf die blau, violett, gelb oder grün gefleckten Beine, die darunter zum Vorschein kommen.

Meist ist ein Schlag oder Stoß Schuld an den unschönen Verfärbungen. Aber auch durch intensive Muskelarbeit können blaue Flecken (Hämatome), also kleinste Risse in den Kapillargefäßen, entstehen, die dazu führen, dass sich Blut im Unterhautgewebe sammelt.

Bis die bunten Punkte, die häufig von einer schmerzenden Schwellung begleitet werden, wieder verschwunden sind, dauert es in der Regel bis zu 14 Tagen. Oft ist das zu lang für den anstehenden Urlaub oder die Sommerparty. Damit blaue Flecken schneller wieder weg sind, haben wir die besten Sofort-Helfer für Sie:

SOS-Tipps gegen blaue Flecken:

Viele Vitamine

Sie bekommen besonders leicht blaue Flecken? Nehmen Sie viel Vitamin C zu sich, zum Beispiel in Form von Zitrusfrüchten wie Mandarinen, Heidelbeeren und Orangen, viel Vitamin C ist aber auch in Paprika, Petersilie und Fenchel enthalten. Auch Vitamin K hilft. Es steckt in grünem Gemüse und Salat. Anthocyane – Pflanzenfarbstoffe, die zum Beispiel in Kirschen, Heidelbeeren und blauen Weintrauben enthalten sind, stärken die feinen Blutgefäße Ihrer Haut.

Blaue Flecken wegdrücken

Drücken Sie unmittelbar nach dem Schlag oder Stoß mit der Hand fest auf die verletzte Stelle und halten Sie den Druck wenigstens eine Minute lang an.

Kalte Kompressen

Erstmal kühlen, denn durch Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, dadurch tritt weniger Blut ins Gewebe aus. Nehmen Sie zum Beispiel einen Eisbeutel und legen Sie ihn 20 Minuten auf den blauen Fleck. Machen Sie dann eine Pause und kühlen Sie anschließend erneut: so lange bis der Schmerz nachlässt. Statt mit Eiswürfeln können Sie auch Heilerde mit Eiswasser anrühren oder mit kühlschrankkaltem Quark eine Kompresse machen.

Hochlegen

Nach einem heftigen Zusammenstoß mit Tischbein oder Bettkante am besten die Beine hochlegen und weitere Bewegung vermeiden.

Wärmende Umschläge

Am Tag nach der Verletzung können Sie durch warme Umschläge die Durchblutung steigern. Das Blut, das ins Unterhautgewebe gelangt ist, wird dadurch schneller abgebaut.

Gele und Cremes

Bewährt bei blauen Flecken: Salben mit Arnika, sie wirken abschwellend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Auch Salben, die Blutegelwirkstoff enthalten oder eine kühlende Sportsalbe wie Voltaren helfen. Generell helfen Extrakte aus den folgenden Pflanzen beim Heilungsprozess: Beinwell, Johanniskraut, Kampfer, Ringelblume, Rosskastanie und Arnika.

Schüsslersalze

Mehrere Schüsslersalze helfen dabei, blaue Flecken schnell verschwinden zu lassen: Nummer 3 Ferrum Phosphoriucum. Es wirkt gegen Entzündungen und Nach Blutungen kann helfen, das Blut wieder neu zu bilden. Zur Vorbeugung neuer Blutergüsse eignen sich folgende Salze:

Nummer 1 Calcium fluoratum, festigt das Bindegewebe

Nummer 11 Silicea, festigt und kräftigt Haut und Haare, Fuß- und Fingernägel

Nummer 12 Calcium sulfuricum, fördert die Neubildung des Bindegewebes

Sie können Schüsslersalze in Tablettenform einnehmen oder als Salbe auftragen. Die Salbe mehrmals täglich dünn auftragen und einmassieren.

Notfall-Plan: Camouflage

Gerade gestoßen und noch heute einen Termin, bei dem Sie Beine, Arme oder andere betroffene Stellen zeigen möchten? Da hilft nur Camouflage. Wählen Sie ein wasserfestes und deckendes Produkt im Farbton der Hautstelle. Tragen Sie das Camouflage bei Tageslicht auf um sicherzugehen, dass man auch draußen keine Schminkränder sieht. Extra-Schutz: Eine blickdichte hautfarbene Strumpfhose, wenn die Flecken an den Beinen sind.

Nicht gestoßen und trotzdem blaue Flecken?

Wer sich weder gestoßen noch zu intensiv trainiert hat, kann zum Beispiel aufgrund einer Blutgerinnungsstörung oder Vitaminmangel blaue Flecken bekommen. Auch Medikamente wie acetylsalicylsäurehaltige oder blutgerinnungshemmende Präparate und Anti-Depressiva können blaue Flecken begünstigen. Hämatome können auch Anzeichen anderer Krankheiten, zum Beispiel der Leber, sein. Blaue Flecken dieser Art sind ein Fall für den Arzt.

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/haut-haare/haut_straffen/blaue-flecken-sos-tipps-gegen-bluterguesse_aid_9715.html

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Grundsätzlich sind alle "kalten" Getränke für die Tabletteneinnahme geeignet. Es gibt bestimmte Medikamente, z.B. Antibiotika, wo man diese nicht mit Milchprodukten einnehmen soll, aber das steht dann immer im Beipackzettel.

Es sollte aber wirklich immer ein kaltes Getränk sein, mit dem man die Medikamente einnimmt, denn bei einem warmen Tee würde sich z.B. die Oberfläche der Tablette frühzeitig auflösen und die Wirkung könnte beeinträchtigt sein.

Grundsätzlich sollte man eine Tablette immer mindestens mit einem Glas kalter Flüssigkeit einnehmen, damit die Tablette auch ganz sicher in den Magen gelangt und nicht schon im Bereich der Speiseröhre zu Schleimhautreizungen führt.

Schau einfach in den Beipackzettel des Medikamentes. Steht dort, dass man einfach nur viel Flüssigkeit zur Einnahme verwenden soll, dann kannst Du jedes kalte Getränk nehmen. Soll man keine Milchprodukte für die Einnahme verwenden, steht es auch in jedem Fall im Beipackzettel.

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Normalerweise wird man nicht krankgeschrieben, nur weil man mit dem Fuß umgeknickt ist. Es kommt aber immer auf die Art der Arbeit an, ob der Arzt eine Krankschreibung rechtfertigen kann oder nicht. Hat man jetzt z.B. einen Beruf, bei dem man sehr viel laufen muss, dann ist es natürlich verständlich, wenn man für einige Tage zu Hause bleibt, um dem Fuß Ruhe zu gönnen. Hat man aber einen Beruf, der am Schreibtisch stattfindet, dann rechtfertigt das eine Krankmeldung in keinster Art und Weise.

Grundsätzlich liegt eine Krankschreibung immer im Ermessen des Arztes. Es gibt Ärzte, die da sehr gewissenhaft sind und nicht bei jedem Furz eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, es gibt aber auch Ärzte, die sich die Jammerei der Patienten nicht anhören wollen und denen z.B. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, weil sie sich die Nagel am kleinen Finger eingerissen haben (jetzt mal krass gesagt).

Ein Arbeitnehmer muss aber selber das Risiko in Kauf nehmen, dass bei häufigen Krankmeldungen auch mal die Kündigung erfolgen kann. Ich weiß nur, dass ich damals als Krankenschwester sogar mit einem Gipsbein zur Arbeit gegangen bin. Da habe ich dann halt mal ein paar Wochen mehr die Schreibarbeiten erledigt und fertig. Man sollte auch immer daran denken, dass die Arbeitskollegen die Leidtragenden sind, wenn man sich einfach krankschreiben lässt. Die Arbeitskollegen dürfen dann nämlich die Mehrarbeit leisten, die anfällt und die sind dafür bestimmt nicht dankbar.

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Nein, das stimmt nicht. Du kannst Antibiotika in den meisten Fällen mit absolut jedem Getränk einnehmen. Nur in Einzelfällen steht im Beipackzettel, dass man die Tabletten nicht mit Milchprodukten einnehmen soll. Die Milchsäurebakterien haben eine bestimmte Wirkung auf die Tabletten-Oberfläche, weshalb die Wirkungsweise verändert wird. Fruchtsäfte kann man aber ohne Probleme für die Einnahme verwenden. Am Besten gilt aber grundsätzlich bei allen Medikamenten, dass man diese mit Wasser einnimmt. Da kannst Du dann auch nichts falsch machen.

Grundsätzlich ist es so, dass man wirklich mindestens ein Glas Wasser zu Tabletten einnehmen soll, damit diese auch wirklich in den Magen rutschen und nicht irgendwo auf halbem Wege in der Speiseröhre hängen bleiben und dort die Schleimhäute reizen. Ist ein bestimmtes Getränk für die Wirkung der Tablette schädlich, dann steht das immer im Beipackzettel.

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Persönliche Erfahrungen habe ich da jetzt leider nicht, aber wenn Du selber sagst, dass die Entzündung gar nicht im Sigmabereich lag, dann verstehe ich die Ärzte nicht, dass sie Dir zu einer Sigmaresektion raten. Wenn es jetzt allerdings hauptsächlich so wäre, dass diese Entzündungen im Sigmabereich auftreten, dann würde ich es mir überlegen.

Du schreibst, dass Du schon 10-15 Entzündungsschübe hattest. Wo waren denn die anderen Entzündungen und wie lange liegen diese Entzündungen zurück? Wäre Dir mit einer Sigmaresektion wirklich geholfen oder geht das Übel dann in anderen Darmbereichen weiter?

Das sind alles Punkte, die ich bedenken würde und ehrlich gesagt würde ich mir da an Deiner Stelle unbedingt noch eine zweite Meinung einholen. Besorge Dir alle Arzt- und Krankenhausberichte und suche mit diesen Berichten einen Spezialisten auf, der Dich bislang noch nie behandelt hat. Wenn auch dieser Arzt Dir zu einer Sigmaresektion rät, dann kannst Du Dir wenigstens sicher sein, den richtigen Schritt gegangen zu sein. Trotzdem wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig mit dieser Entscheidung. Gerade Darmresektionen haben eine große Auswirkung auf die Verdauung und ich würde sowas nicht machen lassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Alles Gute für die Entscheidung!

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Es gibt nichts, was es nicht gibt. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber es gibt durchaus Entzündungen, die nur langsam voran schreiten und erst später Beschwerden machen. An Deiner Stelle würde ich da unbedingt einen Arzt aufsuchen und zur Sicherheit ein MRT anfertigen lassen. Liegt nämlich wirklich eine Entzündung vor, dann kann das schnell gefährlich werden, weil ja das komplette blutbildende System betroffen ist.

Alles Gute!

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Das wird keine Krankenkasse bezahlen.

Ein MRT wird immer nur in ganz kleinen Bereichen gemacht, wenn wirklich konkrete Verdachtsgründe dafür vorliegen. Alleine ein MRT der Halswirbelsäule dauert bereits eine halbe Stunde und länger. Da kannst Du Dir ausrechnen, wie lange ein MRT des ganzen Körpers dauern würde.

Die Untersuchung des ganzen Körpers würde Dich weit über 1.000,- Euro, eher mehr, kosten. Wenn Du das zahlen möchtest ... nur zu!!! Die Krankenkasse zahlt das definitiv nicht und Du wirst auch keinen Arzt finden, der Dir dafür einen Überweisung ausstellt.

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Eine Endometriose kann nur mittels einer Bauchspiegelung eindeutig festgestellt werden. Der Arzt kann zwar mittels Ultraschalls eine Verdachtsdiagnose äußern, wenn immer wieder Zysten vorhanden sind oder eben Deine Beschwerden zum Krankheitsbild der Endometriose passen, aber das ist halt immer nur ein Verdacht. Sicherheit bekommst Du nur eine Bauchspiegelung.

Ich hatte schon 4 Jahre starke Beschwerden, bevor ich wegen einer Zyste per Bauchspiegelung operiert wurde und bei dieser OP wurde eben die Diagnose der Endometriose eindeutig festgestellt.

Wurde bei Dir keine Bauchspiegelung vorgenommen, handelt es sich immer nur um eine Verdachtsdiagnose und alle Therapien, die Dein Arzt vornimmt, sind rein auf einer geratenen Diagnose entstanden. Wenn Du wirklich Gewissheit haben möchtest, wirst Du um eine Bauchspiegelung nicht herum kommen.

Alles Gute!

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