ASS ist auf Sicht gesehen genauso schädlich wie jedes andere Mittel, in erster Linie für Leber und Nieren. Es gibt viele Leute, die es zur Blutverdünnung einnehmen und früher hat man OPs damit vermieden. Aber genau das ist es, was ich meine. Wenn Du meinst, Du MUSST trinken,dann tu es, es ist DeinLeben. Aber bedenke: tot ist tot.

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Wie Psychnurse richtig sagte, sollen Medikamente nicht in Verbindung mit Alkohol verabreicht werden. Was mich wundert ist die Tatsache, dass Du 2 verschiedene Mitte,ldamit bekommst, die das Blut verdünnen sollen und vor einer langzeitigen Kombi beider Medis wird explizit abgeraten. Insofern ist also eine "lebenslange Verabreichung" wenig sinnvoll.

Da Du auch noch offenbar ein Risikopatient bist, kannst Du Dir ausrechnen, was Dir lieber ist, und ich sage Dir jetzt, was ich meinen Patienten bei solchen Fragen zur Antwort geben würde. Allerdings kenne ich Dich nicht und habe keinerlei Vorbefunde, deshalb wirst Du meine Antwort nicht mögen, und ich kann Dir nur raten, einsichtig zu sein.

Bei beiden Mitteln, die sich untereinander verstärken, ist Alkohol völlig dämlich, beides sind blutverdünnende Mittel,d.h.die Gefahr von Blutungen ist stark erhöht. Magen, Nieren und Leber finden weder die Medis noch alkoholische Getränke besonders prickeln. Solltest Du "blau" sein und es zu Komplikationen kommen, die Du überlebst, wirst Du immer die Pillen verantwortlich machen, denn ich meine, dass Du nicht vernünftig genug bist, den Alkohol wegzulassen. Was ist daran so schwer? Mitsaufen der Kumpel wegen? Andere Leute beeindrucken wollen? Es gibt auf der Welt so viele Leute, die auf irgendetwas verzichten müssen.Wer nur 2-3 Sauffeten im Jahr hat, kann auch die paar Mal alkoholfreies Bier trinken oder es ganz lassen.

Du hast nur dieses eine Leben, überlege,was Dir lieber ist: früh den Löffel abzugeben oder vernünftig zu sein. Wenn Dir Dein Leben egal ist, dann genieße es in vollen Zügen, auch mit Alkohol,aber denke dran: tot ist tot, der eine früher, der andere später. Natürlich kann man auch ohne Alk jung sterben, aber das Risiko ist doch deutlich geringer.

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OK, also ich habe selbst gefühlte 1000 Jahre Migräne gehabt, und als Medizinfrau bin ich nie geneigt, die Notaufnahme in den Krankenhäusern noch voller zu machen, wenn es nicht nötig ist.Ich schlage mich auch schon seit 3 schlaflosen Tagen und Nächten mit schwersten Muskelkrämpfen herum, aber was soll ich damit im KH?

Letztendlich kannst nur Du das entscheiden. Wenn Deine Schmerzen UNERTRÄGLICH sind, würde ich gehen, auch, wenn weitere Ausfälle dazu kommen. Aber ehrlich, was sollen die im KH tun? Du würdest endlos in der ZNA sitzen, nach ein paar leichteren Untersuchungen wieder nach Hause gehen und wärst frustriert, weil Dir die Kollegen nicht helfen können. Vielleicht bekommst Du noch zu hören, Du hättest ja auch schon eher zum niedergelassenen Arzt gehen können. Das meinen die Leute nicht böse, sie sind nur hoffnungslos unterbesetzt und überarbeitet. Aufnehmen würde man Dich vermutlich sowieso nicht.

Versuche es mit warmen oder kalten Umschlägen, je nachdem, was Dir besser hilft. Die kalte Hand kann von einer Falschhaltung kommen, da würde ich mir jetzt nicht sooooo große Sorge machen. Probiere außerdem ein Magenmittel, wie Maaloxan o. ä., viel trinken, nur leicht essen und geh mit einem kalten Stirnlappen früh ins Bett. Melde Dich, wenn Du noch Fragen hast. Sagst Du mir noch, wie alt Du bist und welches KH das wäre? Keine Angst, ich komme Dich nicht besuchen, ich möchte nur einschätzen können, ob man Dir dort im Fall der Fälle wirklich helfen kann, denn nur größere Kliniken haben an solchen Tagen häufig Spezialisten da. In kleineren werden die ZNAs auch schon mal mit Gynäkologen besetzt. Gute Besserung.

Wenn es irgendwie geht, dann halte durch, mache einen kurzfristigen _Termin beim Arzt, der Dich kennt

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Erhöhte Fahrtkosten von Homophobikern: gibt es Krankenkassen, welche diese übernehmen?

Hallo, vor einiger Zeit wurde mir zu einer Koloskopie angeraten. Da ich Homophobiker bin, litt ich unter großen Ängsten und Befürchtungen wegen dieses Eingriffs (welcher auch noch in Vollnarkose stattfinden sollte). Schließlich sagte ich wenige Tage vor der Koloskopie den Termin ab. Dann fand ich schließlich in ca. 40 km Entfernung eine Praxis, wo eine Ärztin und ausschließlich weibliches Personal diese Untersuchung vornehmen. Dort habe ich dann den Eingriff vornehmen lassen. Dabei sind mir wesentlich höhere Fahrtkosten entstanden, als wenn ich zu einem Arzt nebenan gegangen wäre. Gleiches gilt für Facharzt-Termine bei einer Hautärztin und einer Urologin, welche ihre Praxen auch in anderen Städten haben. (In meiner Umgebung gibt es nur männliche Urologen und Dermatologen). Dadurch habe ich pro Jahr sicher einige Hundert Euro Mehrkosten, weil ich weite Fahrten zu den Praxen der Ärztinnen habe. Frage: siehe Überschrift. Mein Gedankengang: da der Begriff "Homophobie" ja seit einigen Jahren von Politikern aus dem grünen und linken Spektrum als Schimpfwort missbraucht wird, habe ich eigentlich wenig Hoffnung, dass irgendeine Krankenkasse nun Verständnis zeigen könnte. Aber möglicherweise gibt es Präzedenzfälle, zB heterophobe Frauen, welche Angst haben, männliche Ärzte aufzusuchen? Und die deswegen auch weite Fahrten auf sich nehmen müssen, um weibliche Ärztinnen zu konsultieren? Und welche die erhöhten Fahrtkosten erstattet bekommen? Noch mal die erweiterte Frage: gibt es Präzedenzfälle von Patienten, welche aufgrund von Ängsten oder anderen wichtigen Gründen weit entfernte Arztpraxen aufsuchen müssen und die erhöhten Fahrtkosten erstattet bekommen haben?

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Ich bin ganz sicher, dass es das NICHT gibt. Da sind die Krankenkassen an Gesetze gebunden. Die sehen vor, dass Fahrtkosten bei ambulanten Behandlungen grundsätzlich nicht mehr übernommen werden. Nur dann, wenn die Fahrt zu einem stationären Aufenthalt führen oder der Patient im Rahmen einer Chemotherapie oder Dialyse ständig wiederkehrende Behandlungen benötigen.

Natürlich kannst Du Deinen Arzt fragen, ob er die Notwendigkeit der Fahrten attestiert, aber dann musst Du diesen Antrag auf Erstattung VOR der 1. Behandlung bei der KK einreichen und um Genehmigung bitten. Die Kasse wird sich an den Arzt halten und ihm ggf. die Kosten auferlegen. Ansonsten könntest Du Untersuchungen ausmachen, die wegen der Nachsorge eine oder 2 Nächte stationären Aufenthalt nötig machen. Dann zahlt die Kasse auch. Bei Zweifel IMMER VORHER einen Antrag bei der Kasse stellen, im Nachhinein gibts nichts, denn die Kassen würden NIE etwas zahlen, wenn sie nicht müssen. Selbst mit einer Klage würdest Du abgeschmettert.

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Ich selbst habe vor 7 Jahren eine nicht erkannte Hirnblutung gehabt. Als sie dann nach knapp 8 Wochen festgestellt wurde,, war sie noch hühnereigroß und hat sich seither nicht verändert. Ich hatte irre Kopfschmerzen, konnte nicht mehr lesen, und wenn, dann habe ich es nicht verstandEn. Massnahmen konnte man nach 8 Wochen vergessen, also keine. Und trotzdem habe ich keinerlei Einschränkungen zurückbehalten. Innerhalb eines halben Jahres war alles wieder da; MEINE fREMDSPRACHENKENNTNISSE EINGESCHLOSSEN: mAN DARF DIE hOFFNUNG NIE AUFGEBEN: sOLLTE HIER EIN sCHREIBFEHLER SEIN; LIEGT DAS AN MEINER DEFEKTEN tASTATUR; NICHT AM kOPF:

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Und welchen Sinn soll nun dasAspirin haben? Er hat doch keine Schmerzen sondern eine Allergie,und dafür sind Anhistaminika die Mittel der Wahl. Tabletten um überhaupt etwas zu nehmen sind doch unsinnig und dumm. Verschlimmern kannst Du nichts, diese Antwort ist ohne Gewähr, denn wer eine Allergie hat, kann einige andere haben, ohne es zu wissen. Wie lange soll denn der Besuch dauern, damit sich ein Arztbesuch ggf. noch"lohnt", denn es gibt ja auch stärkere Allergiemittel, die sind allerdings verschreibungspflichtig. Den Kräuterkrug würde ich als erstes schon mal nach draußen stellen.

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Da kann man gar keine Angaben machen Ich selbst habe vor 7 Jahren eine Hirnblutung erlitten, die man erst nach 7 Wochen festgestellt hat. Da war die Blutungshöhle noch so gross wie ein Hühnerei der Grösse L. Ich habe KEINERLEI Spätfolgen erlitten und lebe immer noch.

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Die Kasse zahlt nur dann Hilfsmittel, wenn der Arzt sie verordnet. Diese Verordnung wird eingereicht, die Kasse nickt es ab, gibt das an ein Sanitätshaus, mit dem sie einen Vertrag hat,und Du bekommst das Teil. Du hast aber nicht die Möglichkeit, den Lieferanten auszusuchen.

Die meisten dieser Hilfsmittel werden auch nur geliehen und müssen bei Besserung wieder zurückgegeben werden.Wenn dies bei Dir nicht zutrifft, sollte Dein Arzt das auf der Verordnung vermerken.

Trotzdem verstehe ich das nicht, Wenn Deine Erkrankung so schwerwiegend ist, hätte einer der vielen Ärzte sicher schon etwas getan. Bitte sei mir nicht böse, aber willst vielleicht nur Du gern den Rollstuhl? Du wirst nach einiger Zeit noch weiter eingeschränkt und kannst noch weniger laufen, weil die Muskulatur sich noch mehr abbaut.

Du könntest an die KK herantreten, den Fall schildern. oder eine Pflegestufe beantragen, dann begutachtet Dich der medizinische Dienst. Dafür solltest Du alle Befunde griffbereit haben. Im Vorfeld kannst und solltest Du eine Pflegeberatung beantragen, Darauf hast Du Anspruch, Wenn der Dienst zu der Ansicht gelangt, dass der Rolli nicht notwendig ist, werden Deine Chancen schlechter

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Bitte gib uns doch ein paar Infos mehr. Natürlich gibt es immer Ärzte, die von bestimmten Präparaten überzeugt sind, und daher eine Verschreibung anderer Mittel kategorisch ablehnen. Dies ist z. B. auch bei Schlafmitteln sehr weit verbreitet. Zu einem großen Teil werden sie nur auf Privatrezept verschrieben, während andere Kollegen mit einem Kassenrezept keine Schwierigkeiten haben. Wie heißen denn die Medikamente? Ich selbst bin schwer an Morbus Crohn erkrankt und habe nach der Anlage ines künstl. Darmausgangs schon im Krankenhaus verschiedene, teure Dauermedikamente verordnet bekommen. In der Zwischenzeit bin ich 2 mal umgezogen, jedesmal gibt es Probleme, weil diese Mittel niemand verschreiben möchte. Rücksprachen bei der Krankenkasse ergaben, dass dann, wenn der Arzt diese Mittel auf einem Kassenrezept verschreibt, die Kasse ohne Probleme zahlt.

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Ich habe das Medikament selbst eine ganze Weile genommen und keinerlei Blasenprobleme festgestellt. Dass Verstopfung bei Morphiumeinnahme relativ häufig ist (wegen der Opium-Basis), sollte bekannt sein. Bitte geh zu einem Schmerzarzt (sofern Du das nicht schon bist), um evtl. das Medikament zu wechseln. Da Hydromorphon über Leber und Nieren ausgeschieden wird, ist das Verbleiben des Urins in der Blase sicher kein gutes Zeichen. Die Halbwertzeit von Hydromorophon beträgt knapp 3 Stunden, dann sollte auch die Blasenfunktion da sein.

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Zunächst einmal ist alles das, was Dein Arzt Dir verschrieben hat, ok, denn es ist das Standardverfahren zur Behandlung von unklaren Magenschmerzen. Von Freitag bis heute sind es 5 Tage, zu kurz, um etwas zu sagen. Deiner Schilderung entnehme ich aber, dass Du normal gegessen hast, oder? Hat der Kollege Dir nicht gesagt, dass Du eine gewisse Diät halten sollst? Kein Alkohol, kein Kaffee, keine scharfen Gewürze, möglichst kein Fleisch, Kartoffelbrei (nicht aus dem Päckchen sondern von gekochten Kartoffeln)? Eine Magenschleimhautentzündung kann mehr als schmerzhaft sein. Offenbar gibt es keinen Anhaltspunkt für ein Geschwür, deshalb bitte ich Dich, ein Tagebuch zu führen, wann Du was isst, Uhrzeit, ungefähre Menge, und wie Du Dich fühlst, bzw. wann die Schmerzen einsetzen. Auch wenn es sich seltsam anhört: So eine Aufzeichnung ist der erste Schritt zum Gesundwerden. Bitte versuche, Dein Essverhalten jetzt radikal zu ändern: Zwieback und Kamillentee wären besser als irgendetwas anderes. Für kurze Zeit könnte, in Absprache mit Deinem Arzt natürlich, das Pantozol erhöht werden (mo. u. abds. 40 mg). Du hast bis zum langen Wochenende 2 Tage, um die Diät auszuprobieren, wenn es nichts bringt, solltest Du am Freitag wieder zum Arzt, um mit ihm die weitere Behandlung (wie z. B. die Pantozol-Erhöhung) zu besprechen. Wie nimmst Du Vomex? Als Zäpfchen? Auch das ist keinesfalls eine Dauerbehandlung sondern lediglich dazu da, akute Probleme in den Griff zu bekommen. Bleiben diese, muss Kontraströntgen oder eine Gastroskopie gemacht werden, um genauere Befunde zu erzielen. Gute Besserung.

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Auch wenn es die Wenigsten glauben: Migräne kann mit Erkrankungen des Magens und Darms zusammenhängen. Versuch mal, gleich zu Anfang, ähnlich wie bei den Triptanen, ein Magenmittel wie Riopan, Domperidon (leider verschreibungspflichtig) zu nehmen. Dann braucht man oft keine Schmerzmittel mehr. Forschungen in dieser Richtung laufen augenblicklich, und ich habe es selbst schon mitgemacht.

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Sag mal bitte, liest Du die Antworten eigentlich, die Du bekommst? Vor 14 Stunden habe ich Dir geschrieben, dass dieses Mittel KEIN Schmerzmittel sondern etwas zum MAGENSCHUTZ ist. Davon gehen die Schmerzen mit Sicherheit nicht weg! Bei gesundheitlichen Problemen musst Du erst einmal die Ursache feststellen, um dann ein entsprechendes Medikament zu nehmen.

Am einfachsten ist es, auf Essen zu verzichten und sehr viel Flüssigkeit, keine Cola, keine Kohlensäure, möglichst lauwarmen Kamillentee zu trinken. Und bei zu großem Hunger evtl. Zwieback zu essen. Langsam essen, gut kauen, und immer nur einen Zwieback, nicht die ganze Packung auf einmal.

Magenschleimhautentzündungen tun sehr weh, dauern aber ein paar Tage. Und wenn Du Geburtstag hast, solltest Du Dich mit einer Wärmflasche auf dem Bauch ins Bett packen und ausruhen. Kein Alkohol, nichts scharf Gebratenes. Das Krankenhaus wird Dich nur unter Akut-Umständen (wie Blinddarmentzündung, -durchbruch, Magenbluten) aufnehmen. Von hier aus kann niemand die Diagnose Deines Arztes bestätigen oder verneinen, denn Du hast nur einen Tastbefund und weder Röntgenbilder noch Blutuntersuchungsergebnisse vorliegen.

Wenn Deine Schmerzen schlimmer werden und Du meinst, es nicht aushalten zu können, musst Du ins Krankenhaus, Geburtstag hin oder her. Kann auch im KH sehr lustig werden. Ansonsten tue Dir selbst den Gefallen und vermeide am Wochenende Klinikuntersuchungen. Da sitzt Du herum, wirst vermutlich nach Hause geschickt, wie in mindestens 95 % aller Fälle. Vielleicht sind Deine Schmerzen auch vegetativ, die Vorfreude auf Deinen Geburtstag??? Mach Dir einen Zettel, was, wieviel und wann Du gegessen und getrunken hast. Sollte eine weitere Diagnosemaßnahme erfolgen müssen, hilft so ein Protokoll ungemein.

Und komme bitte nicht auf die Idee, Aspirin, Paracetamol o. ä, zu nehmen, das würde Deinem Magen gar nicht gut tun.

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Was erwartest Du von einem Medikament und was von einem Krankenhaus? Schon mal auf den Beipackzettel gesehen? Pantoprazol ist kein Schmerz- sondern ein Magenschutzmittel.Wunder gibt es auch keine. Es gibt verschiedene andere Präparate, die

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Eigentlich mag ich die Antworten gar nicht, in denen steht:"Frag Deinen Arzt", denn das sollte sich jeder denken können. Nur in Deinem Fall ist jede andere Antwort falsch und fahrlässig. Das Ziehen eines Nagels ist, auch wenn es die Patienten meistens nicht glauben, Schwerstarbeit, die Du zunichte machst, wenn Du Dich anschließend nicht richtig verhältst. Dass Du noch Schmerzen hast, ist normal, sollte Dich aber von falschem Handeln abhalten. Hier kann Dir niemand sagen, ob Du Deinen Urlaub schon genießen kannst, nur Dein Arzt sieht Deinen Zeh, also bitt geh dorthin. Ich persönlich würde meinen Patienten ohne Weiteres zu einem Bad im Salzwasser raten, aber dazu muss die Haut geschlossen sein und keine Entzündung vorliegen. Ob Du ganz einfach Bepanthen Wund-und Heilsalbe auftragen darfst, besser Betaisodona nehmen solltest, weil noch eine geringfügige Entzündung vorhanden ist oder am beten ganz die Finger davon läßt, lass doch bitte den behandelnden Kollegen entscheiden, denn sonst verbringst Du Deinen Urlaub im Krankenhaus. Egal, wohin Du fährst: SCHÖNEN URLAUB!

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Ich kann Dich beruhigen, Du hast KEINE HIRNBLUTUNG. Eine Gehirnerschütterung und eine Hirnblutung sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass Du bei einer bestehenden Hirnblutung weder Deinen Blutdruck messen noch durch Dein Zimmer gehen könntest. Hin und her springende Kopfschmerzen hättest Du auch nicht. Deine Kopfschmerzen wären unerträglich, nichts, was Du bisher erlebt hast, kommt diesen Kopfschmerzen gleich. Du würdest Dir betrunken vorkommen, könntest keine Tränen zurückhalten, Dir wäre übel, Denkprozesse sind ausgeschaltet. Wenn es Dir nicht gut ist, solltest Du die 116 117, den Wochenendnotdienst der Ärzteschaft anrufen. Über diese Nummer wird man Dir Ratschläge geben, was Du tun sollst. Gute Besserung.

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Die von WosIsLos angesprochene Bowen-Therapie ist in Deutschland nicht sehr verbreitet, und ich bin mir nicht sicher, ob die Kassen eine solche Behandlung überhaupt bezahlen.

Wenn Du schon mehrfach auf den Steiß gefallen bist, und die Schmerzen jetzt seit Oktober anhalten, verstehe ich nicht, weshalb Du nicht längst beim Arzt warst. Entweder bist Du leichtsinnig oder die Schmerzen sind auszuhalten. Ibuprofen zu nehmen, ist absoluter Unsinn, damit schadest Du Deiner Leber und Deinen Nieren, oftmals auch Deinem Magen, noch dazu wirst Du die Schmerzen damit nicht los. Das Ganze war doch ein Schulunfall, da begreife ich nicht, dass Du das nicht gemeldet hast.

Beim Sturz auf den Steiß drückst Du wie Wirbel sehr stark aneinander. Es entstehen oft Blutergüsse, die man meistens nicht sieht, nur dann, wenn das große Rückengefäß betroffen ist, denn dann bekämst Du blaue Flecken. Ich kenne diese Schmerzen aus eigener leidvoller Erfahrung.

Auch die Diagnose "chronische Steißbeinschmerzen" ist so eine WischiWaschi Antwort und zeugt, ohne den Kollegen angreifen zu wollen, nicht gerade von Kompetenz. Vor 50 Jahren bekamen viele Patienten, bei denen man keine genaue Diagnose stellen konnte, die Krankheit "vegetative Dystonie" gestellt. Das konnten Symptome vom Zucken des kleinen Zehs bis zur Darmverstopfung alles sein. Der Patient bekam seine Diagnose, fand den Arzt großartig, der das festgestellt hat, und alle waren zufrieden. In Wirklichkeit war es einfach nur, um den Patienten loszuwerden. Heute ist diese vegetative Dystonie als Diagnose anerkannt, dafür haben die Leute dann Rücken und machen sich im Internet schlau. Hätte es vor 50 Jahren schon das Internet gegeben, hätten diese Leute den Arzt vermutlich gesteinigt.

Du solltest UNBEDINGT zu einem anderen Arzt gehen, am besten zu einem Orthopäden und ggf. auch zu einem Neurologen. Dass Du das MRT machen lassen musst, ist logisch, aber das ist ja nur ein winziger Teil der gesamten Diagnostik.

Ich habe selbst eine instabile Wirbelsäule, bin schon 2 mal operiert worden, was aber nicht viel gebracht hat, weil ich immer wieder hingefallen bin. Als ich wegen einer anderen OP im Krankenhaus lag konnte ich mich noch nicht so gut fortbewegen und mußte auf die Toilette, die im Flur war. Ich habe keine Ahnung, wie es passiert ist, entweder bin ich auf der Toilette umgekippt oder habe mich nicht richtig draufgesetzt, jedenfalls lag ich wie eine Schildkröte auf dem Rücken und konnte mich kaum noch bewegen. Natürlich hatte ich abgeschlossen kam nicht an die Notfallklingel, es war wirklich ein Supergau. Bis man mich da herausgeholt und wieder ins Bett verfrachtet hat, bin ich vor Schmerzen bald Amok gelaufen. Man stellte mir einen Toilettenstuhl ans Bett, nur konnte ich mich so gut wie gar nicht mehr rühren und brauchte immer Hilfe, selbst für solche kurzen Wege.

Bei diesem Sturz habe ich mir eine der Schrauben gebrochen, die von der 1. Operation herrührte, und deshalb war eine 2. OP notwendig. Du hättest längst eine vernünftige Diagnose und eine darauf aufgebaute Therapie. Schmerzen einfach mit Tabletten zu bekämpfen, ohne die Ursachen zu kennen, ist fahrlässig. Mir hat man Morphium gegeben, damit ich mich wenigstens etwas bewegen konnte. Durch diese Stürze sind bei mir Nerven in Mitleidenschaft gezogen, die teilweise im Spinalkanal nur noch 0,2 bis 0,3 mm Spiel haben. Durch eine falsche Bewegung kann es sein, dass ich auf einem Bein irgendwo stehe, nicht mehr laufen kann und vor Schmerzen ins Kissen beiße.

Welche Fachrichtung hat denn der Arzt bei dem Du warst? Wenn die Diagnose feststeht, kannst Du auch einen Schmerztherapeuten aufsuchen, der dann vermutlich über das Ibo nehmen den Kopf schüttelt, ansonsten aber mit Dir zusammen eine eventuelle medikamentöse Therapie bespricht. Aber auch dazu muss die Diagnose festgestellt werden. Je nachdem, wo Du wohnst, könnte ich Dir eventuell einen Ansprechpartner nennen, da ich sehr viele Kollegen kenne. Lass Dich nicht abwimmeln, die Ärzte haben ja Deine Schmerzen nicht, sondern Du allein.

Und noch etwas: Nur liegen ist schädlich, leichte, regelmäßige Bewegung kann es aber schon sein. Also kein Marathon.oder Ironman-Lauf. Wie handhabst Du denn in der Schule die Sportstunden? Darf ich fragen, wie alt Du bist?

Bitte lass Dir weder hier auf der Seite noch bei Dr. Google raten, einfach diese und jene Tabletten einzunehmen, sondern suche einen Arzt auf. Melde Dich bei Rückfragen, ansonsten gute Besserung.

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Schon mal daran gedacht, dass erhöhter Blutdruck auch bei körperlicher Anstrengung steigt?

Tigerkater gebe ich vollkommen Recht: Geh zum Arzt. Dort wirst Du auch geholfen, denn egal wer hier auf eine solche Frage mit konkrete Vorschlägen kommt, hat keine Ahnung. Was nützt es Dir, ggf. die eine oder andere Pille einzuwerfen, zu der man Dir hier rät) ? Genau: NICHTS.

Und: Woher kennst Du Deinen Puls? Misst Du 25 mal am Tag oder hast ein Dauer-EKG?

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