Ja, die Wimperntusche musst du entsorgen und ansonsten auch einige Regeln beachten: bitte nur das eigene Handtuch benutzen und regelmäßig Griffflächen desinfizieren. Eine Bindehautentzündung überträgt sich sehr schnell! Wenn du zu solchen Entzündungen neigst, weil deine Augen schnell auf die Keime in der Wimperntusche reagieren, kann ich dir nur empfehlen, die die Wimpern regelmäßig färben zu lassen. Ich bin auf Färben umgestiegen, weil ich das gleiche Problem hatte. Seit dem habe ich das nie wieder gehabt. Teurer als jeden Tag zu tuschen ist das auch nicht!

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Wenn du keine anderen Symptome hast, kann es sein, dass deine Augen tagsüber ein bisschen eintrocknen. Dann werden die Fremdkörper nicht vom Auge entfernt und die Hornhautoberfläche kann nicht glatt werden.

Das ist nämlich eine der hauptsächlichen Aufgaben des Tränenfilms: Fremdkörper beseitigen und die leicht unebene Oberfläche der Hornhaut durch den Tränenfilm glätten.

Solltest du zusätzliche Symptome entwickeln, die z.B. auf eine Bindehautentzündung hindeuten (Eiter, Juckreiz, Rötung), musst du einen Arzt aufsuchen. Andernfalls können schon Augentropfen, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, die Fuktion deiner Tränendrüse unterstützen, indem sie zusätzliche Flüssigkeit bieten.

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Mit dem Alter nimmt die Elastizität der Augenlinse ab und sie kann sich nicht mehr ausreichend auf die Nähe einstellen. Die Personen werden "Presbyop" oder "Altersweitsichtig". Zum Lesen wird eine Brille benötigt. Diese Brille würde aber beim Sehen in der Ferne stören (darum Halbbrillen auf der Nasenspitze oder Gleitsichtbrillen).

Die Akkommodationsfähigkeit (Fähigkeit der Augen sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen) ist aber auch nicht mehr vorhanden, wenn jmd. z.B. eine Katarakt-OP hatte. Also die Linse wegen des Grauen Stars herausoperiert wurde und durch eine Kunstlinse ersetzt wurde. Auch dann braucht man eine Lesebrille.

"Normal" Weitsichtige tragen die Brille immer und nicht nur zum lesen. Nur wenn sie sie beim lesen nicht tragen würden, käme es zu Problemen. In jungen Jahren kann das Auge eine leichte Weitsichtigkeit noch ausgleichen, aber das ist auf die Dauer anstrengend. Darum wird hier die Brille permanent getrangen.

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Hast du keine Gehhilfen verschrieben bekommen?

Die kann dir dein Arzt normal verschreiben und du bekommst sie für die gesetztlich Zuzahlung ausgehändigt.

Allerdings scheint es ja außergewöhnlich zu sein, dass du noch nicht richtig laufen kannst, wenn dir der Arzt keine Gehhilfen verschrieben hat?! Das solltest du auf jeden Fall nochmal abklären lassen, weil die Gehhilfen nur für eine kurze Zeit gut sind, auf Dauer ist es sehr anstrengend, damit zu gehen und man hat nie die Hände frei.

Außerdem führen die Gehhilfen zu einer unnormalen Körperhaltung, das strengt auf die Dauer auch an.

Gute Besserung!

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Ich arbeite selbst als Optikerin und habe ja nichts davon, wenn ich dir jetzt Firlefanz erzählen würde:

Die Tageslinsen sind für eine Tragedauer von maximal 8 Stunden gemacht, sie verlieren ihre Sauerstoffdurchlässigkeit und verhindern dadurch, dass ausreichend Sauerstoff an das Auge gelangen kann. Mit der Zeit können sich darum Einsprossungen von Gefäßen (Vascularisation) bilden, die auch den klaren Teil der Hornhaut durchlaufen. Damit wird das Sehvermögen geschwächt. Das ist es definitiv nicht wert. Zudem können sich auf den Linsen Bakterien vermehren, die nicht durch Reinigung entfernt werden können, da diese Linsen nicht mechanisch gereinigt werden können.

Sind dir die Tageslinsen zu teuer (sie sind auf die Dauer definitiv teurer als Monats- oder Jahreslinsen) solltest du den Linsentyp wechseln.

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Eine Schwimmbrille übe sehr starken Druck auf das Gesich und die umliegende Haut der Augen aus. Außerdem verzerren die Gläser manchmal das Bild. Da das Gehirn versuch solche Verzerrungen auszugleichen, kann es zu Kopfschmerzen kommen. Ich würde darauf achten, dass dir die Brille nicht zu stramm ist und du sie nur im Wasser aufbehälst. Beim nächsten Mal kannst du ja darauf achten, häufiger eine Pause einzulegen. Generell ist eine Schimmbrille aber gut, dadurch werden die Augen vor dem Chlor geschützt.

Vielleicht kommen deine Kopfschmerzen auch vom vielen Tauchen? Wenn man nicht regelmäßig einen Druck ausgleich kommt, kann es zu Ohren- und Kopfschmerzen kommen.

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Eine Entspiegelung lässt das Sehen ruhiger und angenehmer wirken. Geht dein Sohn schon zur Schule? Gerade dort ist es wichtig, dass die Gläser entspiegelt sind. Das Kunstlicht reflektiert oft sehr störend.

Entspiegelungen werden leider von der Krankenkasse nicht übernommen. Das bedeutet, ihr bestellt die Gläser mit der Entspiegelung und der Krankenkassenzuschlag wird abgezogen. Dann wird es nicht ganz so teuer, wie wenn du die Gläser komplett bezahlen musst.

Wenn ihr euch für eine Entspiegelung entscheidest, kann ich dir nur auch zu einer Hartschicht raten. Kunststoffgläser halten dann länger und der Aufschlag dafür ist nicht zu groß.

Die Mustergläser kannst du dir auch mal vor das Auge halten, dann siehst du, welchen Unterschied das macht. Alles Gute!

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Das kann sehr wohl an den Augentropfen liegen. Hat dir der Augenarzt die Tropfen verschrieben? Wenn ja, dann solltest du sie nicht ohne weiteres absetzen.

Die Hornhaut ist durch ihre Struktur nicht ganz glatt und eben. Durch die Tränenflüssigkeit werden geringe Unebenheiten ausgeglichen. Damit hat man eine ideale optische Fläche. Fehlt die Tränenflüssigkeit, wird die Abbildung unschaf.

Im Laufe des Tages kann es schon sein, dass die Menge der Tränenflüssigkeit abnimmt, weil du morgens mit ausgeruhten Augen wach wirst und die Augen über Nacht bedekt waren. Im Laufe des Tages verdunstet die Tränenflüssigkeit und wird ständig ersetzt. Verdunstet sie zu schnell oder produziert dein Tränenapparat zu wenig Tränenflüssigkeit, wird das Auge trocken.

Der Optiker hatte Recht: eine Schwankung der Sehleistung im Laufe des Tages ist "relativ" normal. Auch eine leichte Schwankung in der Sehstärke (etwa 0,25dpt) ist normal. Mach dir da keine Gedanken.

Wenn du die Augentropfen wieder nimmst und es nicht besser wird, musst du einen Arzt aufsuchen. Alles Gute für dich!

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Dafür gibt es eine ganz einfache wissenschaftliche Erklärung:

Die Pupillen reagieren nicht nur auf Licht sondern auch minimal auf die Einstellung auf unterschieliche Entfernungen. Wenn du vor dem Spiegel stehst und dir selbst in die Augen guckst ändert sich gering jedes Mal die Entfernung, in die du blickst. Darum "zucken" deine Pupillen. Föllig harmlos! Ein geringer Unterschied zwischen den beiden Augen ist auch nicht so ungewöhnlich. Unsere Gesichtshälften sind schließlich auch nicht totoal symmetrisch. Nur wenn man einen starken Lichtreiz gibt (mit der Taschenlampe direkt ins Auge) müssen die Pupillen symmetrisch reagieren. Das ist das ganze Geheimnis. Das gilt natürlicht nicht, wenn der Augenarzt die Augen getropft hat, um die Pupillenreaktion lahm zu legen.

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Wenn Schielen im Kindesalter auftritt, wird der Seheindruck eines Auges unterdrückt oder die Netzhaut bildet dort eine "tote" Stelle, ein Skotom. Darum haben Kinder in der Regel keine Doppelbilder.

So wie du das schilderst, meinst du aber Erwachsene. Wenn diese seit Kindheit schielen, hat das eine Auge das Sehen leider nie gelernt.

Tritt solch eine Schielen erst im Jugend- oder Erwachsenenalter auf, so kommt es zu Doppelbildern. Die können, je nach Ursache, manchmal durch Kopfzwangshaltungen vermieden werden (okulomotirischer Schiefhals) oder werden durch operationen oder Prismen, die das Bild entsprechend umlenken, ausgeglichen.

Also, es gibt dort alle möglichen Varianten...

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Hallo!

Das ist im Normalfall vollkommen harmlos. So wie du das beschreibst, hast du dieses Problem ja auch icht regelmäßig. Sollte es häufiger auftreten, kann das in der Tat an einem zu hohen Blutdruck liegen. So etwas kommt auch durch viel Blut im Kopf zustande: z.B. langer Kopfstand beim Yoga oder beim Husten.

Das Weiße vom Auge, die Lederhaut, ist mit der Bindehaut bekleidet, sie verbindet das Auge mit den Augenlidern. Durch die Leder- und auch die Bindehaut verlaufen feine Gefäße. Wenn das Auge gereizt ist, dehnen sich die Äderchen aus udn können platzen. Dann entsteht eine Blutung, die das Auge rot färbt.

Das sieht nur schlimm aus, ist es aber nicht.

Eine 2. Variante für ein rotes Auge kann eine Bindehautentzündung sein. Das scheidet aber bei dir aus, weil du keine Schmerzen oder Juckreiz hast. Wenn das doch der Fall sein sollte, musst du dein Auge einem Augenarzt vorstellen, weil die Bindehautentzündung ansteckend sein kann und fast immer behandlungsbedürftig. (Bindehautentzündung = Konjunktivitis)

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