Könnt Ihr mir die Debeka als Private Krankenversicherung empfehlen?

5 Antworten

Erkundige dich doch auch noch mal bei der DKV. Damit habe ich in der privaten wie auch in der Zusatzversicherung sehr gute Erfahrung gemacht. Von meinem Neffen habe ich auch gutes über die Debeka gehört. Du kannst im Internet unter Krankenkassenvergleich auch noch viele Informationen finden.

Bei Menschen, die schwer krank sind, -man liest es überall und ich selbst kann das auch bestätigen-, streicht die Debeka mit fadenscheinigen Begründungen Gebührenziffern in Arztrechnungen, die sie vorher noch bezahlt hat, zahlt Medikamente nicht mehr, die sie früher bezahlt hat, verlangt umfangreiche ärztliche Bescheinigungen wegen Medikamenten, obwohl auf dem Rezept die Diagnosen bereits vermerkt sind, verlangt sogar Schweigepflichtentbindungen von Ärzten (!) und Arztbriefe, obwohl die betreffenden Ärzte und Arztbriefe zu den in Frage stehenden Kosten gar nichts würden sagen können, weil die Kosten nicht zu ihrem Fachbereich gehören. Man hat den Eindruck, dass die Bearbeiter bei der Debeka einfach irgendwelche Unterlagen anfordern in der Hoffnung, dass der Krankenversicherte irgendwann aufgibt und den Aufwand scheut, diese umfangreichen Unterlagen beizubringen. Auch denke ich, dass man mit der Anforderung von Arztbriefen den Versichertern kontrollieren will, um für künftige Aufwendungen zusätzliche Argumente für weitere Kürzungen zu finden. Der zeitliche Aufwand und der Ärger, den man durch diese willkürlichen Leistungsverweigerungen hat, steht in keinem Verhältnis zu den jeweiligen Beträgen. Ich halte dieses Geschäftsgebaren für mehr als unseriös und frage mich, ob denn die Versicherungsaufsicht hier nicht längst hätte einschreiten müssen.

Denn durch solche Leistungsverweigerungen versucht die Debeka nämlich, ihre angeblich niedrigen Beiträge "aufzubessern" .... was rechtlich nicht korrekt ist. Man darf nicht auf die Höhe der Beiträge sehen, sondern muss auch berücksichtigen, ob eine Versicherung ein notorischer Leistungsverweigerer ist oder ob sie großzügig zahlt. Wenn man nämlich monatlich ca. 200 Euro Leistungsverweigerungen durch die Debeka hat, so ist der angeblich so günstige Krankenversicherungsbeitrag plötzlich sehr, sehr hoch.

Es gibt sogar Privatärzte (wie Professoren von Unikliniken), die Patienten, die bei der Debeka versichert sind, ablehnen mit der Begründung: Die Debeka sei keine private Krankenversicherung. Und das hat seinen Grund...

Mein Rat an alle, die eine neue private Krankenversicherung suchen: Nicht zur Debeka gehen, denn schlechter kann eine andere Versicherung nie sein.

Die debeka verwendet sehr viel Energie darauf, Leistungen zu kürzen. Wir hatten in letzter Zeit so gut wie keinen Leistungsantrag, bei dem nicht gekürzt wurde.Dabei werden zuvor immer eine Unmenge von Nachweisen eingefordert, die sehr viel Arbeit verursachen. Danach kommt ein ablehnender Bescheid. Direkte Kommunikation mit den Rechnungsausstellern lehnt die debeka ab. Wir können nur jedem raten: Auf keinen Fall debeka.

Hallo,

ich habe keine gute Erfahrung mit der Debeka gemacht. Mein Vater ist seit je her in allen Sachen bei der HUK versichert.

Am 1.10.15 meldete ich mich freiwillig zu Bendeswehr. Ich benötigte eine Pflegeversicherung.Durch meine Schusselichkeit vergaß ich diese abzuschließen. Zufällig traf ich im Dezember auf einen Debeka Vertreter, bei dem ich einen rückdatierten Vertrag über Pflegeversicherung und eine Anwartschaft auf eine Krankenversicherung zu 01.10.15 abschloss.Anfang Januar fragte ich mal nach. Der Vertreter erklärte, dass durch die Rückdatierung eine kleine Verzögerung aufgetreten wäre.Dann war sie da, die Police. Versicherungsbeginn 01.01.16. Nütze mir ja garnichts.Meinen Vater in die Spur geschickt. Nach 14 Tagen Versicherungspolice de HUK über eine kleine Anwartschaft auf die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung ab dem 01.10.15.

Welche Versicherung werde ich bestimmt in der Zukunft wählen(KZF sowieso HUK)?

Bin langjährig bei der Debeka - Vollversicherung und kann nix negatives sagen. Daher kann ich die teilweise Häufung neg. Kommentare nicht nachvollziehen. Leider werden bei den Negativurteilen keine Gründe angegeben, sondern die Debeka nur an sich und pauschal kritisiert. Ich hoffe, daß hier nicht irgendwelche Makler (welche übrigens an der Vermittlung von Debeka PkV Tarifen nichts verdienen können, da Debeka eigenes Vertriebsnetz hat) oder die Konkurenz unterwegs ist. Fakt ist jedenfalls, daß die Debeka die meisten (auch Vollversicherte) Versicherten hat, fast die Hälfte der PkV Neuversicherten in 2011 zugewonnen hat, die besten Noten in Untersuchungen bekommt usw. Das kann ja nicht davon kommen, daß die Debeka keine gute Versicherung ist! Auch die Debeka erstattet nur das medizinisch indizierte und vertraglich gem. dem Tarifwerk zugesicherten Leistungen. Wie bei der Debeka empfehle ich bei allen PkVs bevor die Leistungen erbracht (bei größeren Behandlungskosten ) werden, z.B. mit einem Heil-und Kostenplan die Leistungen und die Kosten nach GOÄ/Z/H von beh. Arzt definieren zu lassen und diese von der Debeka prüfen zu lassen und sich ggfs. Alternativen aufzeigen zu lassen. Bei kleineren Beträgen sollte ein Blick in die Tarife genügen. Wenn die Ärzte überhöhte Rechnungen (z.B. ohne Begründungen für die Verr. der Höchstsätze) stelllen oder nicht erstattungsfähige Leistungen abzurechnen versuchen einfach Rechnung kürzen, da hierzu die Zustimmung des Patienten (Kunden) ges. vorgeschrieben ist. Als Patient/Kunde ist man mündiger Partner zwischen den Leistungserbringern und dem Erstatter Krankenversicherung und man muß einige Regeln einhalten und sich absichern und bestätigen zu lassen (alles schriftlich und mit Einschreiben). Ansonsten sollte sich niemand scheuen einen Anwalt hinzuzuziehen um seine Ansprüche durchzusetzen! Wer seine Leistungen ggü. Versicherungen nicht durchsetzt ist ggfs. Schuld daran, daß bestimmte (s. Presse und Untersuchungen) Versicherungen weiter oder vermehrt versuchen ihre Kosten zu Lasten ihrer Kunden zu reduzieren!

Fakt ist auch, dass die Debeka in den einzelnen Behörden ihre Vermittler sitzen hat und die den jungen Beamten die Krankenversicherung bei der Debeka aufschwatzen. Welcher junge Beamte, der nach der Schule eine Ausbildung bei einer Behörde macht, hat schon große Ahnung von einer Krankenversicherung und dem, worauf man beim Abschluss einer solchen Versicherung achten sollte? D. h. die Vermittler haben da leichtes Spiel, einen jungen Beamten von dieser Krankenversicherung zu überzeugen.

Zitat: "Wenn die Ärzte überhöhte Rechnungen (z.B. ohne Begründungen für die Verr. der Höchstsätze) stelllen oder nicht erstattungsfähige Leistungen abzurechnen versuchen einfach Rechnung kürzen," Was erstattungsfähig ist und was nicht, erfährt man aber erst nach Wochen durch die Debeka. Denn die Debeka kürzt sogar einzelne Gebührenziffern ganz. In der Zwischenzeit war die Rechnung aber schon längst fällig und ein anständiger Mensch zahlt eine fällige Rechnung auch, wenn er keinen Ärger haben will.

Außerdem kann man, wenn man eine Arztrechnung einfach mal so kürzt, nicht mehr zu dem jeweiligen Arzt gehen und je nach Fachgebiet und Wohnort kann das für einen Patienten sehr negativ sein, wenn er dann evtl. einen neuen Arzt in sehr weiter Entfernung findet und bei dem neuen Arzt von vorn wieder anfangen kann (was zu einer zeitlichen Verzögerung führt und was je nach Krankheit - ich denke an Tumorerkrankungen - sich auch lebensverkürzend auswirken kann und was durch die viel weitere Entfernung mit immensen Fahrkosten und Zeitaufwand verbunden ist).

Zitat: "Wer seine Leistungen ggü. Versicherungen nicht durchsetzt ist ggfs. Schuld daran, daß bestimmte (s. Presse und Untersuchungen) Versicherungen weiter oder vermehrt versuchen ihre Kosten zu Lasten ihrer Kunden zu reduzieren!"

Richtig, dem stimme ich voll zu. Ich würde auch jedem raten, dass er gegen die Debeka vorgeht, weil gerade die Debeka ihre Kosten zu Lasten ihrer Kunden reduzieren will durch ihre immer häufiger werdenden Leistungsverweigerungen.

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