Hat jemand Erfahrung mit beidseitiger Hüftdysplasie? OP ja oder nein?

5 Antworten

Hallo mein Name ist Jessica.und ich bin 28 jahre alt und ich habe genau wie alle anderen hier das gleiche Problem auch beidseitig.. obwohl die rechte seite am anfang schlimmer war als die linke.. mitlerweile laufe ich jetzt auch schon ein jahr damit rum..und es wird und wird nicht besser mitlerweile habe ich auch in der linken seite starke schmerzen. das ich kaum auftreten kann.nach mehreren Behandlungen wie Krankengymnastik oder strecken des beines mit wärme behandlung. wäre die OP die einzigste möglichkeit irgendwann wieder schmerzfrei laufen und wieder arbeiten zu können.Mein Orthopäde meinte auch das ich mich drauf einstellen kann das ich MONATE lang auf andere hilfe angewiesen sein werde.was mich echt zum weinen gebracht hat.. denn da ich auch ein Kind habe und auch allein erziehend bin ist es nicht gerade das was ich wollte..Vorallem habe ich riesige angst vor dieser OP was die entscheidung auch nicht gerade leichter macht.Im nachhinein wäre diese op sinnvoll denn um so länger man damit wartet um so schlimmer wird es und irgendwann ist da nichts mehr zu retten und mann bekommt dann etwas künstliches eingesetzt..Ich bin hin und her gerissen..und weiß auch nicht was ich machen soll.. Ich habe leider erst ende März einen Termin für ein gespräch in der Klinik in Dortmund..wer weiß wie lange es dauert bis die OP statt findet..Klar kann mir keiner diese Angst nehmen..aber ich bin froh das ich Familie und Freunde habe die immer zu mir halten egal worum es geht ..Hauptsächlich geht es mir um mein Kind.. das ich dann eine gewisse zeit nicht für ihn sorgen kann.. da stellt sich doch die frage willst du lieber jetzt eine kurze zeit nicht für ihn sorgen können oder willst du lieber irgendwann etwas künstliches in deinem Körper haben und eine lange zeit nicht für dein Kind sorgen können.. Also an alle die sich nicht sicher sind.. Ich werde diese OP in angriff nehmen.. ich denke einfach nur daran das ich bald klar dauert noch etwas aber bald wieder schmerz frei durchs leben gehen kann..Und wieder vieles mit meinem Kind machen ..was ich jetzt leider nicht kann und das macht mich traurig..und irgendwann möchte ich auch noch ein kind und dann kann ich es nicht tragen wenn ich keinen richtigen halt auf meinen beinen habe..denn so eine schwangerschaft ist nicht gerade leicht..hoffe konnte etwas damit helfen.. drück euch die daumen für diese op und gute genesung

lg jessy

Hallo:)))) ICh bin gerad mal 22 Jahre Alt,hatte die selben anzeichen wie du gehabt, war auch beim arzt und Die rieten mir auch zu der Op. Da ich stendig schmerzen hatte, habe ich mich endlich dazu entschlossen die Rießige operation durchzuführen. In Mai 2010 wurde die Beckenumstellung ( Tönnis auch genannt)gemacht. Die Op verlief zum Glück super.( war aber eine sehr lange operation 8.Std hat es insgesammt gedauert.) Das blöde ist natürlich gewesen das man wirklich auf jede Hilfe angewiesen ist Bs. man kann sich nicht allein anziehen, duschen, bücken etc. also eine ganz schlimme zeit gewesen.Bis ich wieder ganz normal laufen kann, kann noch ein wenig dauern.( zwar laufe ich noch auf Krücken aber nur noch eine.)Was du aufjedenfall brauchst ist, ganz viel Unterstützen und ganz ganz ganz viel geduld:))) Aufjedenfall merkt man das die Op was gebracht hat, und ich bin froh das ich mich dazu entscheiden habe, denn wer weiss was später mit mir ist und wenn es da schon nicht zu spät sein würde.Soweit ich weiss machen die Ärzte diese operation nur bis zum 28 Lebensjahr weil die Knochenheilung dann nicht so gut ist. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen, falls du noch fragen hast dann kannst du gerne schrieben. Freue mich meine Erfahrungen weiter mit teilen zu dürfen. Lg

Hallo Julia ,ich bin eben auf deinen Bericht gesto?en.Ich habe im März 2011 die Umstellungs-OP -nach Tönnis auf der linken Hüfte machen lassen .Auch bei mir war es eine angeborene Hüftdysplasie die erst im Januar 2007 festgestellt wurde .Ich schleppte mich auch mit Schmerzen so die Jahre hin . Dann im März wurde die Operation durchgeführt .Ich habe leider keine gute Erfahrung mit der OP gemacht. Wie schon erwähnt war die Umstellung im März 2011 ,ich lag 3 Monate Zuhause in einem Pflegebett und konnte gar nichts selber machen. Im Juni 2011 bin ich in eine Rehaklinik gefahren nach Bad Pyrmont .Ich dürfte zu der Zeit noch nicht voll belasten ( 20kg ) bei diesem Rehaaufenthalt löste sich die Schraube am Scharmbein soweit das ich sie durch meine Haut festhalten konnte .Mein Scharmbein wurde dadurch gebrochen ,ich muß aber dazu sagen das in der Rehaklinik keiner wirklich Ahnung hatte wie Tönnispatienten behandelt werden dürfen und in wie weit diese Patienten belastet werden dürfen . Nach 3 Wochen wurde ich aus der Klinik nach Hause entlassen ,Ich hatte strake Schmerzen und große Probleme beim laufen. Ich ging in die Klinik in der ich operiert wurden bin. Und dort wurde ich erneut operiert ,das Scharbein wurde mit einer Knochenähnlichen Masse aufgefüllt .Danach ,wieder nach Hause und nur liegen ,Belastung weiterhin 20-Kilo .3Monate später wieder Kontrolle !! Erneuter Bruch des Scharmbeins und zusätzlich war das Sitzbein auch noch gebrochen und die Schnittstellen der ersten OP waren nicht zusammengewachsen .Es war in jeden Schnitt ein Spalt entstanden .Man sagte dazu Pseudathrose ! Wieder Operation !! Nun wurden wieder Schrauben am Scharbein und Sitzbein eingebracht und weitere 15 Wochen nur liegen und keinerlei Belastung .Ich bekam oder besser gesagt bekomme weiterhin starke Schmerzmittel 3x tägl. Targin20/10 mg 4x tägl. Diclo 75 RS und Novaminsulfon 4-6x500mg am Tag . Nun habe ich mit dem heutigen Tag die 14 Monate um und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Die Frakturen sind noch immer nicht verheilt oder besser gesagt durchbaut ,und keiner kann mir sagen voran es liegt ! Ich bekomme immer nur die Aussage ,-Bitte haben Sie Geduld ,das wird schon wieder-- !! Ich für meinen Teil habe es bitter bereut dieser OP zuzustimmen .Und ich werde sicherlich nicht die rechte Seite machen lassen . Vielleicht bin ich ja ein Einzelfall wo alles schief geht und nichts zusammen heilen kann oder will! Ich habe seid dem Tag der ersten Operation an Lebensqualität verloren und weiß auch nicht wie es weiter geht ! Ich liege nach wie vor im Pflegebett ,und bin auf Hilfe angewiesen .Und selbst in meinem Fall gibt es nicht einmal einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse . Anträge wurden gestellt und abgelehnt ,und auch der Widerspruch wurde abgelehnt ! Ich weiß nicht ob Du diese OP hast nun machen lassen ,aber wenn ja hoffe ich für Dich das bei dir alles gut gegangen ist !

Hi, mein Name ist Tanja und ich bin 23 Jahre. Ich weiss jetzt seit ca. 8 Jahren das ich auch eine beidseitige Hüftdysplasie habe. Es hat alles mit Schmerzen im Knie angefangen, bis sich dann nach ein paar Monaten herausstellte(weil die Schmerzen in die Hüfte gezogen sind), dass ich HD habe. Mir wurde dringends geraten mich in der Klinik in Dortmund vorzustellen. Dort angekommen, stand ich direkt mit dem bis jetzt größt erlebten Schock im Konflikt. Der Arzt sagte: "Sofort operieren!!!". Meine Eltern und ich waren erstmal sehr sprachlos, weil uns auch erst dann die ganze Sache bewusst wurde. Uns wurde die OP erklärt und der darauffolgende "Heilungsprozess" Fakt ist, dass man ein gutes halbes Jahr ausfällt. Ob in der Schule, bei der Arbeit oder im Studium. Wir holten uns zunächst eine zweite Meinung ein. (Klinik in Münster) Dieser Arzt zeigte viel Einfühlungsvermögen im Gegensatz zu dem Arzt in Dortmund. Er sagte, dass ich die beidseitige Hüftdysplasie mit ins Grab nehmen kann, oder, wenn ich irgendwann schlimme Schmerzen habe, dass ich um eine schnellstmögliche OP nicht drum herum komme. Jetzt sind 8 Jahre vergangen und ich hatte immer wieder mal Schmerzen. Es gab auch Tage an denen ich nicht mehr laufen konnte. Die Schmerzen verschwanden aber trotzdem nach einiger Zeit. Kommen wir zum heutigen Standpunkt: Ich habe jetzt seit 3 Wochen durchgehende Schmerzen und bin heute sogar deswegen krankgeschrieben. Ich werde die sch*** Schmerzen so lange aushalten bis sie wieder verschwinden, denn ich lasse mich auf gar keinen Fall operieren. 1.)Ich falle zu lange in meinem Job aus 2.) Ich habe riesen große Angst vor dieser OP 3.) Ich habe mich informiert was ist, wenn ich nach der op (irgendwann) Kinder bekommen möchte. Die Antwort lautet, dass ich entweder KEINE oder BEHINDERTE Kinder bekomme. Der Grund dafür ist, dass man so oft geröngt wird - während der OP und jeden weiteren Tag nach der OP innerhalb der ersten 3 Wochen. Das heisst, die Eierstöcke sind verstrahlt da man sich nicht mit einer Bleischürze schützen kann. Momentan bange ich gerade um meine Zukunft. Was, wenn diese Schmerzen nicht verschwinden? Der Schmerz zieht mir bis in beide Beine. Hat schonmal jemand von euch so lange Schmerzen gehabt die irgendwann wieder verschwunden sind?

Oder hat von euch nach so einer OP auch noch Kinder bekommen können?

Hallo:) Also ich kenn jemanden der die Op gemacht hat, es leigen schon Jahre zurück und die Person hat heute 2 gesunde Kinde zur Welt gebracht:) Ich perönlich habe die Op auch in Mai 2010 machen lassen und ich fühle mich endlich schmerzfrei:) ( Ausser ab und zu beim Wetterwechsel)

Hallo, ein guter Bekannter, der seit Jahrzehnten massive Gelenksprobleme hatte, wurde kürzlich in einer recht jungen Spezialklinik in Hamburg (ENDO-Klinik) mit einem sehr guten Resultat operiert.

http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-endo-klinik-hamburg

Es wäre toll, wenn ich euch mit dieser Information helfen kann.

liebe Grüße

Andy

hier die Kontaktdaten:

ENDO-Klinik Hamburg

Holstenstraße 2 22767 Hamburg E-Mail: info(at)endo.de Tel: 040-3197-0

Ich 23 jahre alt, leide auch an einer beidseitigen Hüftdysplasie.Die rechte Hüfte wurde schon opriert die linke Hüfte steht noch an!Bei mir blieb nichtmehr viel übrig sonst hätte ich in 2 Jahren künstliche Hüften gebraucht!Von der ersten operation hab ich noch viel dran zu knabbern!Also wenn es nicht sein muss würde ich sie nicht oprieren lassen!

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