Hat jemand Erfahrung mit beidseitiger Hüftdysplasie? OP ja oder nein?

13 Antworten

Hallo mein Name ist Jessica.und ich bin 28 jahre alt und ich habe genau wie alle anderen hier das gleiche Problem auch beidseitig.. obwohl die rechte seite am anfang schlimmer war als die linke.. mitlerweile laufe ich jetzt auch schon ein jahr damit rum..und es wird und wird nicht besser mitlerweile habe ich auch in der linken seite starke schmerzen. das ich kaum auftreten kann.nach mehreren Behandlungen wie Krankengymnastik oder strecken des beines mit wärme behandlung. wäre die OP die einzigste möglichkeit irgendwann wieder schmerzfrei laufen und wieder arbeiten zu können.Mein Orthopäde meinte auch das ich mich drauf einstellen kann das ich MONATE lang auf andere hilfe angewiesen sein werde.was mich echt zum weinen gebracht hat.. denn da ich auch ein Kind habe und auch allein erziehend bin ist es nicht gerade das was ich wollte..Vorallem habe ich riesige angst vor dieser OP was die entscheidung auch nicht gerade leichter macht.Im nachhinein wäre diese op sinnvoll denn um so länger man damit wartet um so schlimmer wird es und irgendwann ist da nichts mehr zu retten und mann bekommt dann etwas künstliches eingesetzt..Ich bin hin und her gerissen..und weiß auch nicht was ich machen soll.. Ich habe leider erst ende März einen Termin für ein gespräch in der Klinik in Dortmund..wer weiß wie lange es dauert bis die OP statt findet..Klar kann mir keiner diese Angst nehmen..aber ich bin froh das ich Familie und Freunde habe die immer zu mir halten egal worum es geht ..Hauptsächlich geht es mir um mein Kind.. das ich dann eine gewisse zeit nicht für ihn sorgen kann.. da stellt sich doch die frage willst du lieber jetzt eine kurze zeit nicht für ihn sorgen können oder willst du lieber irgendwann etwas künstliches in deinem Körper haben und eine lange zeit nicht für dein Kind sorgen können.. Also an alle die sich nicht sicher sind.. Ich werde diese OP in angriff nehmen.. ich denke einfach nur daran das ich bald klar dauert noch etwas aber bald wieder schmerz frei durchs leben gehen kann..Und wieder vieles mit meinem Kind machen ..was ich jetzt leider nicht kann und das macht mich traurig..und irgendwann möchte ich auch noch ein kind und dann kann ich es nicht tragen wenn ich keinen richtigen halt auf meinen beinen habe..denn so eine schwangerschaft ist nicht gerade leicht..hoffe konnte etwas damit helfen.. drück euch die daumen für diese op und gute genesung

lg jessy

Ich denke auch, du solltest eine zweite Meinung einholen, da du doch sehr unsicher klingst. Keiner kann dich zu einer OP zwingen! Die Entscheidung musst letzendlich du treffen. Lass dir Zeit damit.

Hi, mein Name ist Tanja und ich bin 23 Jahre. Ich weiss jetzt seit ca. 8 Jahren das ich auch eine beidseitige Hüftdysplasie habe. Es hat alles mit Schmerzen im Knie angefangen, bis sich dann nach ein paar Monaten herausstellte(weil die Schmerzen in die Hüfte gezogen sind), dass ich HD habe. Mir wurde dringends geraten mich in der Klinik in Dortmund vorzustellen. Dort angekommen, stand ich direkt mit dem bis jetzt größt erlebten Schock im Konflikt. Der Arzt sagte: "Sofort operieren!!!". Meine Eltern und ich waren erstmal sehr sprachlos, weil uns auch erst dann die ganze Sache bewusst wurde. Uns wurde die OP erklärt und der darauffolgende "Heilungsprozess" Fakt ist, dass man ein gutes halbes Jahr ausfällt. Ob in der Schule, bei der Arbeit oder im Studium. Wir holten uns zunächst eine zweite Meinung ein. (Klinik in Münster) Dieser Arzt zeigte viel Einfühlungsvermögen im Gegensatz zu dem Arzt in Dortmund. Er sagte, dass ich die beidseitige Hüftdysplasie mit ins Grab nehmen kann, oder, wenn ich irgendwann schlimme Schmerzen habe, dass ich um eine schnellstmögliche OP nicht drum herum komme. Jetzt sind 8 Jahre vergangen und ich hatte immer wieder mal Schmerzen. Es gab auch Tage an denen ich nicht mehr laufen konnte. Die Schmerzen verschwanden aber trotzdem nach einiger Zeit. Kommen wir zum heutigen Standpunkt: Ich habe jetzt seit 3 Wochen durchgehende Schmerzen und bin heute sogar deswegen krankgeschrieben. Ich werde die sch*** Schmerzen so lange aushalten bis sie wieder verschwinden, denn ich lasse mich auf gar keinen Fall operieren. 1.)Ich falle zu lange in meinem Job aus 2.) Ich habe riesen große Angst vor dieser OP 3.) Ich habe mich informiert was ist, wenn ich nach der op (irgendwann) Kinder bekommen möchte. Die Antwort lautet, dass ich entweder KEINE oder BEHINDERTE Kinder bekomme. Der Grund dafür ist, dass man so oft geröngt wird - während der OP und jeden weiteren Tag nach der OP innerhalb der ersten 3 Wochen. Das heisst, die Eierstöcke sind verstrahlt da man sich nicht mit einer Bleischürze schützen kann. Momentan bange ich gerade um meine Zukunft. Was, wenn diese Schmerzen nicht verschwinden? Der Schmerz zieht mir bis in beide Beine. Hat schonmal jemand von euch so lange Schmerzen gehabt die irgendwann wieder verschwunden sind?

Oder hat von euch nach so einer OP auch noch Kinder bekommen können?

spankydrei  20.09.2011, 00:00

Hallo, ein guter Bekannter, der seit Jahrzehnten massive Gelenksprobleme hatte, wurde kürzlich in einer recht jungen Spezialklinik in Hamburg (ENDO-Klinik) mit einem sehr guten Resultat operiert.

http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-endo-klinik-hamburg

Es wäre toll, wenn ich euch mit dieser Information helfen kann.

liebe Grüße

Andy

hier die Kontaktdaten:

ENDO-Klinik Hamburg

Holstenstraße 2 22767 Hamburg E-Mail: info(at)endo.de Tel: 040-3197-0

Polskalacostee  05.01.2011, 11:10

Hallo:) Also ich kenn jemanden der die Op gemacht hat, es leigen schon Jahre zurück und die Person hat heute 2 gesunde Kinde zur Welt gebracht:) Ich perönlich habe die Op auch in Mai 2010 machen lassen und ich fühle mich endlich schmerzfrei:) ( Ausser ab und zu beim Wetterwechsel)

Meine Frau hat das gleiche Problem und sie ist inzwischen 54 Jahre. Vor ca 20 Jahren wurde mal eine Operation disskutiert, aber wieder verworfen und heute ist die Meinung, dass das absolut richtig war. Gelegentlich treten stechende Schmerzen auf, aber immer nur kurz. Was da hilft, ist regelmässige Gymnastik. Meine Frau hat lange Jahre Kampfsport betrieben und das hat ihr sehr gutgetan. Alle paar Jahre machen wir eine Röntgenaufnahme und der Befund ist immer der gleiche. Keine Verschlechterung. Ergo ist mein persönlicher Rat, Finger weg von einer Operation. Gute Orthopäden sind der gleichen Meinung.

Julia25 
Beitragsersteller
 27.08.2008, 10:31

Hat denn deine Frau auch so Kinder bekommen?

Hol Dir auf jeden Fall eine zweite Meinung ein!

Bei mir wurde 1982 eine linksseitige HD festgestell und "man" wollte mir unbedingt eine OP aufdrängen.Da ich kaum Beschwerden hatte,hab ich es gelassen.Bis heute.Jetzt werden die Schmerzen an manchen Tagen,je nach Belastung,etwas unangenehm,ist aber für mich gut zu ertragen.

Meine Freundin hat sich vor einigen Jahren sofort operieren lasse und ist sehr zufrieden.

Sinan61  12.05.2014, 13:19

Das gleiche Problem habe ich auch deshalb wollte ich dich fragen wie es sich nach der op anfühlt auf eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen!!