Hat jemand Erfahrung mit beidseitiger Hüftdysplasie? OP ja oder nein?

5 Antworten

Hallo:)))) ICh bin gerad mal 22 Jahre Alt,hatte die selben anzeichen wie du gehabt, war auch beim arzt und Die rieten mir auch zu der Op. Da ich stendig schmerzen hatte, habe ich mich endlich dazu entschlossen die Rießige operation durchzuführen. In Mai 2010 wurde die Beckenumstellung ( Tönnis auch genannt)gemacht. Die Op verlief zum Glück super.( war aber eine sehr lange operation 8.Std hat es insgesammt gedauert.) Das blöde ist natürlich gewesen das man wirklich auf jede Hilfe angewiesen ist Bs. man kann sich nicht allein anziehen, duschen, bücken etc. also eine ganz schlimme zeit gewesen.Bis ich wieder ganz normal laufen kann, kann noch ein wenig dauern.( zwar laufe ich noch auf Krücken aber nur noch eine.)Was du aufjedenfall brauchst ist, ganz viel Unterstützen und ganz ganz ganz viel geduld:))) Aufjedenfall merkt man das die Op was gebracht hat, und ich bin froh das ich mich dazu entscheiden habe, denn wer weiss was später mit mir ist und wenn es da schon nicht zu spät sein würde.Soweit ich weiss machen die Ärzte diese operation nur bis zum 28 Lebensjahr weil die Knochenheilung dann nicht so gut ist. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen, falls du noch fragen hast dann kannst du gerne schrieben. Freue mich meine Erfahrungen weiter mit teilen zu dürfen. Lg

Hallo mein Name ist Jessica.und ich bin 28 jahre alt und ich habe genau wie alle anderen hier das gleiche Problem auch beidseitig.. obwohl die rechte seite am anfang schlimmer war als die linke.. mitlerweile laufe ich jetzt auch schon ein jahr damit rum..und es wird und wird nicht besser mitlerweile habe ich auch in der linken seite starke schmerzen. das ich kaum auftreten kann.nach mehreren Behandlungen wie Krankengymnastik oder strecken des beines mit wärme behandlung. wäre die OP die einzigste möglichkeit irgendwann wieder schmerzfrei laufen und wieder arbeiten zu können.Mein Orthopäde meinte auch das ich mich drauf einstellen kann das ich MONATE lang auf andere hilfe angewiesen sein werde.was mich echt zum weinen gebracht hat.. denn da ich auch ein Kind habe und auch allein erziehend bin ist es nicht gerade das was ich wollte..Vorallem habe ich riesige angst vor dieser OP was die entscheidung auch nicht gerade leichter macht.Im nachhinein wäre diese op sinnvoll denn um so länger man damit wartet um so schlimmer wird es und irgendwann ist da nichts mehr zu retten und mann bekommt dann etwas künstliches eingesetzt..Ich bin hin und her gerissen..und weiß auch nicht was ich machen soll.. Ich habe leider erst ende März einen Termin für ein gespräch in der Klinik in Dortmund..wer weiß wie lange es dauert bis die OP statt findet..Klar kann mir keiner diese Angst nehmen..aber ich bin froh das ich Familie und Freunde habe die immer zu mir halten egal worum es geht ..Hauptsächlich geht es mir um mein Kind.. das ich dann eine gewisse zeit nicht für ihn sorgen kann.. da stellt sich doch die frage willst du lieber jetzt eine kurze zeit nicht für ihn sorgen können oder willst du lieber irgendwann etwas künstliches in deinem Körper haben und eine lange zeit nicht für dein Kind sorgen können.. Also an alle die sich nicht sicher sind.. Ich werde diese OP in angriff nehmen.. ich denke einfach nur daran das ich bald klar dauert noch etwas aber bald wieder schmerz frei durchs leben gehen kann..Und wieder vieles mit meinem Kind machen ..was ich jetzt leider nicht kann und das macht mich traurig..und irgendwann möchte ich auch noch ein kind und dann kann ich es nicht tragen wenn ich keinen richtigen halt auf meinen beinen habe..denn so eine schwangerschaft ist nicht gerade leicht..hoffe konnte etwas damit helfen.. drück euch die daumen für diese op und gute genesung

lg jessy

Hallo Julia ,ich bin eben auf deinen Bericht gesto?en.Ich habe im März 2011 die Umstellungs-OP -nach Tönnis auf der linken Hüfte machen lassen .Auch bei mir war es eine angeborene Hüftdysplasie die erst im Januar 2007 festgestellt wurde .Ich schleppte mich auch mit Schmerzen so die Jahre hin . Dann im März wurde die Operation durchgeführt .Ich habe leider keine gute Erfahrung mit der OP gemacht. Wie schon erwähnt war die Umstellung im März 2011 ,ich lag 3 Monate Zuhause in einem Pflegebett und konnte gar nichts selber machen. Im Juni 2011 bin ich in eine Rehaklinik gefahren nach Bad Pyrmont .Ich dürfte zu der Zeit noch nicht voll belasten ( 20kg ) bei diesem Rehaaufenthalt löste sich die Schraube am Scharmbein soweit das ich sie durch meine Haut festhalten konnte .Mein Scharmbein wurde dadurch gebrochen ,ich muß aber dazu sagen das in der Rehaklinik keiner wirklich Ahnung hatte wie Tönnispatienten behandelt werden dürfen und in wie weit diese Patienten belastet werden dürfen . Nach 3 Wochen wurde ich aus der Klinik nach Hause entlassen ,Ich hatte strake Schmerzen und große Probleme beim laufen. Ich ging in die Klinik in der ich operiert wurden bin. Und dort wurde ich erneut operiert ,das Scharbein wurde mit einer Knochenähnlichen Masse aufgefüllt .Danach ,wieder nach Hause und nur liegen ,Belastung weiterhin 20-Kilo .3Monate später wieder Kontrolle !! Erneuter Bruch des Scharmbeins und zusätzlich war das Sitzbein auch noch gebrochen und die Schnittstellen der ersten OP waren nicht zusammengewachsen .Es war in jeden Schnitt ein Spalt entstanden .Man sagte dazu Pseudathrose ! Wieder Operation !! Nun wurden wieder Schrauben am Scharbein und Sitzbein eingebracht und weitere 15 Wochen nur liegen und keinerlei Belastung .Ich bekam oder besser gesagt bekomme weiterhin starke Schmerzmittel 3x tägl. Targin20/10 mg 4x tägl. Diclo 75 RS und Novaminsulfon 4-6x500mg am Tag . Nun habe ich mit dem heutigen Tag die 14 Monate um und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Die Frakturen sind noch immer nicht verheilt oder besser gesagt durchbaut ,und keiner kann mir sagen voran es liegt ! Ich bekomme immer nur die Aussage ,-Bitte haben Sie Geduld ,das wird schon wieder-- !! Ich für meinen Teil habe es bitter bereut dieser OP zuzustimmen .Und ich werde sicherlich nicht die rechte Seite machen lassen . Vielleicht bin ich ja ein Einzelfall wo alles schief geht und nichts zusammen heilen kann oder will! Ich habe seid dem Tag der ersten Operation an Lebensqualität verloren und weiß auch nicht wie es weiter geht ! Ich liege nach wie vor im Pflegebett ,und bin auf Hilfe angewiesen .Und selbst in meinem Fall gibt es nicht einmal einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse . Anträge wurden gestellt und abgelehnt ,und auch der Widerspruch wurde abgelehnt ! Ich weiß nicht ob Du diese OP hast nun machen lassen ,aber wenn ja hoffe ich für Dich das bei dir alles gut gegangen ist !

Ich 23 jahre alt, leide auch an einer beidseitigen Hüftdysplasie.Die rechte Hüfte wurde schon opriert die linke Hüfte steht noch an!Bei mir blieb nichtmehr viel übrig sonst hätte ich in 2 Jahren künstliche Hüften gebraucht!Von der ersten operation hab ich noch viel dran zu knabbern!Also wenn es nicht sein muss würde ich sie nicht oprieren lassen!

Hi, mein Name ist Tanja und ich bin 23 Jahre. Ich weiss jetzt seit ca. 8 Jahren das ich auch eine beidseitige Hüftdysplasie habe. Es hat alles mit Schmerzen im Knie angefangen, bis sich dann nach ein paar Monaten herausstellte(weil die Schmerzen in die Hüfte gezogen sind), dass ich HD habe. Mir wurde dringends geraten mich in der Klinik in Dortmund vorzustellen. Dort angekommen, stand ich direkt mit dem bis jetzt größt erlebten Schock im Konflikt. Der Arzt sagte: "Sofort operieren!!!". Meine Eltern und ich waren erstmal sehr sprachlos, weil uns auch erst dann die ganze Sache bewusst wurde. Uns wurde die OP erklärt und der darauffolgende "Heilungsprozess" Fakt ist, dass man ein gutes halbes Jahr ausfällt. Ob in der Schule, bei der Arbeit oder im Studium. Wir holten uns zunächst eine zweite Meinung ein. (Klinik in Münster) Dieser Arzt zeigte viel Einfühlungsvermögen im Gegensatz zu dem Arzt in Dortmund. Er sagte, dass ich die beidseitige Hüftdysplasie mit ins Grab nehmen kann, oder, wenn ich irgendwann schlimme Schmerzen habe, dass ich um eine schnellstmögliche OP nicht drum herum komme. Jetzt sind 8 Jahre vergangen und ich hatte immer wieder mal Schmerzen. Es gab auch Tage an denen ich nicht mehr laufen konnte. Die Schmerzen verschwanden aber trotzdem nach einiger Zeit. Kommen wir zum heutigen Standpunkt: Ich habe jetzt seit 3 Wochen durchgehende Schmerzen und bin heute sogar deswegen krankgeschrieben. Ich werde die sch*** Schmerzen so lange aushalten bis sie wieder verschwinden, denn ich lasse mich auf gar keinen Fall operieren. 1.)Ich falle zu lange in meinem Job aus 2.) Ich habe riesen große Angst vor dieser OP 3.) Ich habe mich informiert was ist, wenn ich nach der op (irgendwann) Kinder bekommen möchte. Die Antwort lautet, dass ich entweder KEINE oder BEHINDERTE Kinder bekomme. Der Grund dafür ist, dass man so oft geröngt wird - während der OP und jeden weiteren Tag nach der OP innerhalb der ersten 3 Wochen. Das heisst, die Eierstöcke sind verstrahlt da man sich nicht mit einer Bleischürze schützen kann. Momentan bange ich gerade um meine Zukunft. Was, wenn diese Schmerzen nicht verschwinden? Der Schmerz zieht mir bis in beide Beine. Hat schonmal jemand von euch so lange Schmerzen gehabt die irgendwann wieder verschwunden sind?

Oder hat von euch nach so einer OP auch noch Kinder bekommen können?

Hallo:) Also ich kenn jemanden der die Op gemacht hat, es leigen schon Jahre zurück und die Person hat heute 2 gesunde Kinde zur Welt gebracht:) Ich perönlich habe die Op auch in Mai 2010 machen lassen und ich fühle mich endlich schmerzfrei:) ( Ausser ab und zu beim Wetterwechsel)

Hallo, ein guter Bekannter, der seit Jahrzehnten massive Gelenksprobleme hatte, wurde kürzlich in einer recht jungen Spezialklinik in Hamburg (ENDO-Klinik) mit einem sehr guten Resultat operiert.

http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-endo-klinik-hamburg

Es wäre toll, wenn ich euch mit dieser Information helfen kann.

liebe Grüße

Andy

hier die Kontaktdaten:

ENDO-Klinik Hamburg

Holstenstraße 2 22767 Hamburg E-Mail: info(at)endo.de Tel: 040-3197-0

Knorpelschaden Kniescheibe, OP ja oder nein?

Hallo,

hab mich extra angemeldet, da ich zu meiner Frage mir persönliche Erfahrungen, vielleicht auch fachliche Meinung erhoffe:

Ich bin 24, sportlich nicht super aktiv(normal). Ich liebe Skifahren, gehe gern wandern und reite & schwimme gern.

Vor 4 Jahren wurde nach Wochenlangen Knieschmerzen rechts im MRT eine Chondropathia Patella festgestellt(knorpelschaden Kniescheibe) Grad 1 festgestellt. Damals wurde mir vom Orthopäden erklärt das dies viele junge Frauen haben und mit muskulären Disbalancen zusammenhängt. Also Krankengymnastik, Physiotherapie. Eine Zeitlang danach bin ich noch regelmäßig ins Fitnessstudio um Muskelaufbau zu machen. 100 % gut wurde es trotzdem nicht mehr, immer mal wieder bisschen Schmerzen.
Vor 3 Wochen hab ich mir dann das Knie verdreht bei einer harmlosen Alltagsbewegung(nicht im Sport passiert) und die Kniescheibe ist rausgesprungen(von selbst wieder rein, zum Glück).

Im MRT kam jetzt raus:

Knorpelriss/Knorpelschaden hinter der Kniescheibe 2.-3. gradig, dort ist der Knorpel richtig abgeschabt(entstanden durch die Luxation).

knochenmarksödem in der Kniescheibe, generell deutlicher Gelenkserguss

ein leichter Anriss des MPFL inneren Kniescheibenhaltebands(ebenfalls durch die Luxation)

und eine Patelladysplasie 2. Grades(also zu flach ausgebildete Kniescheibe) und ein sehr flach ausgebildetes Gleitlager der Kniescheibe(Trochleadysplasie Mischform Typ A/B).
Seit 3 Wochen habe ich eine 0 Grad Streckschiene, die aber einer Woche wieder weg soll und mit KG anfangen. Der Gelenkerguss ist deutlich zurück gegangen. Soll jetzt mit Krankengymnastik anfangen. Allerdings ist aktuell Stand, das ich unter Belastung mit Körpergewicht schon ab geringer Beugung(vielleicht so 30/40 Grad ?) starke Schmerzen bekomme.

mein Orthopäde(und 2.Orthopäde Kniechirurg) sprechen sich aktuell gegen eine OP aus.Der Knorpelschaden wird zwar nicht mehr selbst heilen, aber durch Muskelaufbau kann das wieder schmerzfrei werden. Nur bei erneuter Luxation sollte operiert werden oder auf meinen ausdrücklichen Wunsch, wenn sich die Schmerzen nicht schnell bessern durch KG.
Ich hab jetzt Angst

A das es sich eben nicht bessert, da ich seit 4 Jahren immer wieder Schmerzen habe und der Schaden jetzt ja noch größer ist

B bin ich noch sehr jung, ich hab keine Lust die nächsten 50 Jahre immer auf Muskelaufbau zu achten, damit das Knie nich wieder Ärger macht und der Schaden wird durch Alter/Zeit ja definitiv nicht mehr besser, sondern schlechter. Bin ich da nicht noch zu jung um das NICHT zu operieren ?

Ich will auch wieder schmerzfrei mein Sport machen können und hab Bedenken ob das dann ohne OP wird das wird.
Würde mir jetzt, persönliche Erfahrungen wünschen, gerne zu beiden Varianten, wie wars nach der OP oder wie wars ohne.
sorry, das es länger wurde und danke schonmal für Antworten

...zur Frage

Hund aus Tierschutz übernommen - schwere HD - Kosten erstattung?

Hallo, wir haben ende Januar eine 8 Monate alte Hündin vom Tierschutz übernommen. Haben sie dann nach 2 Wochen komplett untersuchen lassen, weil uns auffiel dass sie hinten etwas komisch läuft und beim anfassen der Hüften jault. Die Diagnose war "schwere HD".

Habe danach den Tierschutzverein kontaktiert und um Unterstützung der anfallenden Kosten gebeten. Am Telefon war man überrascht und hat mir gesagt dass wir bestimmt eine gute Lösung finden und ich mit einer Unterstützung rechnen kann. Am selben Tag bekam ich von einer anderen Dame des Tierschutzvereines einen eher unangenehmen Anruf. Ich wurde auf den von mir unterschrieben Schutzvertrag hingewiesen. Dort steht:

§5 - Der Übernehmer erkennt an, dass vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, die entstehenden Unterhalts- sowie Tierarztkosten selbst zu tragen sind und dass nach der Übergabe des Tieres jede Haftung für den Tierschutzverein entfällt

§6 - der TSV übernimmt keine Haftung für Mängel charakterlicher oder gesundheitlicher Art. Die Übereignung erfolgt wie besehen.............

§7 - Ein Hund aus dem TS kann evtl. unbekannte gesundheitliche Probleme haben, die sich erst nach der Vermittlung herausstellen. z.Bsp. alte Frakturen, Arthose o.ä. Der TSV übernimmt keine Haftung für sich später herausstellende Erkrankungen.

Danach wurde ich noch gefragt wieso ich mir überhaupt einen Hund aus dem Tierschutz geholt hab. Diese Frage fand ich ziemlich frech und unpassend.

Die Frau vom Tierschutz (Tierarzthelferin) hat gebeten ihr die Röntgenbilder zuzuschicken damit sie sich selbst ein Bild machen kann. Nachdem ich das klare Röntgenbild hingeschickt habe, kan einen Tag später die Antwort mit dem Verweis auf den unterschriebenen Vertrag und dass mir als neuer Halter die ersten Tage nichts auffiel.. Mhh...

Wir werden die kleine natürlich behalten. Meine Frage aber: Habe ich irgendeine Chance auf irgeneine Unterstützung durch den TSV oder zumindest eine Chance auf Rückerstattung der Schutzgebühr?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?