Einfach gefasst: Autismus haben Probleme Augenkontakt zu halten, mögen ebenso keinen Körperkontakt, fühlen sich oft überfordert, was dazu führt, dass sie zum Beispiel auf eine Frage oder eine Situation nicht reagieren und schweigen. Autisten zeigen dieses Verhalten überall, auch bei den engsten Familienmitglieder.
Soziale Phobie dagegen ist, wenn man ungern mit anderen Menschen etwas unternehmen möchte, weil man sich zu viele Gedanken macht; was rede ich, wie verhalte ich mich, was denken andere über mich. Man fühlt sich schnell angegriffen, man fühlt Scham und Unsicherheit. Herzklopfen macht sich stark bemerkbar. Man errötet schnell. Oder es entsteht schon Tage davor eine innerliche Unruhe, wenn ein Treffen ansteht. Aber mit Freunden oder Verwandten, mit denen man ein enges und gutes Verhältnis hat, hat man diese Probleme nicht.
Autismus und soziale Phobie können sich bei jedem natürlich unterschiedlich bemerkbar machen. Zudem ist Autismus eine angeborene Störung, die man leider nicht behandeln kann. Man lernt damit umzugehen. Soziale Phobie dagegen kann man behandeln, sei es mithilfe einem Psychotherapeuten oder sogar eigenständig mit Ehrgeiz, WENN die soziale Phobie nicht sehr stark ausgeprägt ist.
Man beginnt zuerst mit einem Selbstbild: Was hat mich in der Vergangenheit sehr verletzt? Versuch Dich damit auseinanderzusetzen und deinen Frieden zu finden. Und dann setzt Du fort: Was sind meine Charaktereigenschaften, was mag ich und was nicht?
Hat man dieses Selbstbewusstsein (sich seiner selbst bewusst sein) und akzeptiert diese Eigenschaften, entsteht Selbstvertrauen. Die soziale Phobie kann dadurch schrittweise beseitigt werden. Vielleicht nicht vollständig, aber es wird besser.
Natürlich ist das nicht so einfach, das ist ein sehr langer Weg. Man muss wirklich dran bleiben.