Hallo,

zunächst zahlt die jeweilige Krankenversicherung der verletzten Person die Behandlungskosten (inkl. Krankenwagen).

Die Krankenversicherung prüft dann, ob es einen Verursacher für die Verletzung gibt (der eigene Versicherte ist dabei nie Verursacher). Die Krankenversicherung schickt dann dem Verursacher eine Rechnung der Kosten (ggf. auch der Verletzte selbst, z.B. Fahrradreparatur oder beschädigte Kleidung).

Dann kann man selber schauen (mit oder ohne Anwalt), ob der Verletzte selbst auch eine Teilschuld trägt. Wenn man sich nicht einigt, entscheidet ggf. ein Gericht.

Gruß

RHW

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Hallo,

ja, wenn die Krankenkasse die aktuellen Studienbescheinigungen und einen ausgefüllten Krankenkassenfragebogen mit Angaben zu einer evtl. Beschäftigung hat, wird der Beitrag auf den früheren Beitrag von ca. 110 Euro monatlich reduziert (Ausnahme: man ist inzwischen 30 Jahre alrt geworden).

Am besten bei der Krankenkasse anrufen und mit der Abteilung für Studentenbeiträge sprechen.

Gruß

RHW

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Hallo,

viele Krankenkassen scannen inzwischen die eingehende Post. Auf der Krankenhausverordnung ist dann ein Vermerk, z.B. "digitalisiert durch ...". Dann gilt dieses Schreiben als Original. Ggf. beim Krankenhaus anrufen und nach einer verbindlichen Auskunft fragen, was dort akzeptiert wird. Name des Gesprächspartners und Datum und Uhrzeit des Gesprächs notieren.

Gruß

RHW

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Hallo,

stationäre Krankenhausbehandlungen in Deutschland werden nach Fallpauschalen abgerechnet. Entscheidend ist die Aufnahmediagnose und ggf. die durchgeführte OP:

https://www.g-drg.de/aG-DRG-System_2021/Fallpauschalen-Katalog/Fallpauschalen-Katalog_2021

Gruß

RHW

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Hallo,

hier wird das Krankengeld aus dem Arbeitnehmerverdienst vor Beginn der erneuten Arbeitsunfähigkeit berechnet (auch wenn es nur 14 Tage sind). Der Verdienst wird dann durch die Kalendertage oder Arbeitstage geteilt und ergibt das tägliche Krankengeld.

Für die genaue Berechnung des Krankengeldes ist wichtig, ob für die Beschäftigung ein Stundenlohn oder ein festes Monatsgehalt vereinbart wurde.

Wenn das monatliche Krankengeld niedrig ist, kann zusätzlich Wohngeld beim Wohnungsamt oder Arbeitslosengeld II beim Jobcenter beantragt werden.

Gruß

RHW

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Hallo,

die Krankengeld-Höchstdauer bezieht sich auf die Erkrankungen mit der gleichen Krankheitsursache.

§ 48 SGB V

Wichtig ist aber, dass die bisherige Krankheit keine Arbeitsunfähigkeit mehr verursacht. Dies wird die Krankenkasse wahrscheinlich genauer untersuchen. Dies gilt besonders, wenn die neue Beachäftigung nur kurze Zeit ausgeübt wurde.

Gruß

RHW

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Hallo,

in Deutschland kommunizieren die dt. Krankenkassen elektronisch bei Beginn und Ende einer Mitgliedschaft.

Wenn man vorher bei einer ausl. Krankenkasse versichert war, benötigt die dt. Krankenkasse eine Bescheinigung über Beginn und Ende der ausl. Mitgliedschaft.

Wenn man sich beim dt. Einwohnermeldeamt anmeldet, nicht berufstätig ist und einen bestimmten EU-Vordruck der österr. Krankenkasse einer dt. Krankenkasse vorlegt, erbringt diese Leistungen nach dt. Recht auf Rechnung der österr. Kasse.

https://www.dvka.de/

Gruß

RHW

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Hallo,

bei den Hochschulen gibt es auch die Möglichkeit eines Urlaubssemesters. Ob das nach einem Abbruch des Studiums noch möglich ist, weiß ich nicht.

Bei Heirat kann man über den Ehegatten familienversichert werden, wenn dieser Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist.

Wenn man im Haushalt der Eltern lebt, erhält man Arbeitslosengeld II vom Jobcenter erst ab dem 35. Geburtstag (Ausnahme: die ganze Familie ist bedürftig).

Ggf. kann die Familie je nach Einkommenshöhe Wohngeld beantragen.

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn man in der 2. Hälfte des Berufslebens (vom 1. Tag des Arbeitslebens bis zum Rentenantrag) nicht 80% gesetzlich krankenversichert war, wird man als Rentner freiwillig versichert. Dann gilt als Mindesteinnahme ein Betrag von 1096,67 Euro.

Seit einigen Jahren wird pro Kind eine Versicherungszeit von jeweils 3 Jahren addiert. Ggf. bei der Krankenkasse nachfragen, ob diese besondere Regelung berücksichtigt wurde.

Es gibt übrigens 11 verschiedene AOKn mit unterschiedlichen Zusatzbeiträgen.

Gruß

RHW

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Hallo,

das kann je nach Krankenkasse sehr unterschiedlich sein.

Wenn man erst die Psychotherapie abbricht und dann erst die Suche nach einem anderen Therapeuten beginnt, kann das zu einer längeren Unterbrechung führen. Ggf./Vermutlich leitet die Krankenkase dann auch ein Gutachterverfahren ein (Verzögerung!).

Wenn man zunächst einen neuien Therapeuten sucht und dieser die bisherige Therapie weiterführt, kann einfacher sein. Es kann aber schwieriger sein, einen Therapeuten zu finden, der das macht. Bei einem Umzug ist das für Krankenkassen meist kein Problem.

Um solche Probleme zu vermeiden, gibt es vor Beginn der eigentlichen Therapie die (5) probatorischen Sitzungen.

Am besten bei der Krankenkasse anrufen und nach diesen beiden Varianten fragen.

Gruß

RHW

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Hallo,

da passt etwas nicht. Entweder ist sie:

1) Journalistin mir einem Arbeitsvertrag für diese Tage. Dann zieht der Arbeitgeber vom Verdienst die Sozialversicherungsbeiträge zur Kranken-. Pflege- und Rentenversicherung ab. Für die Lücken zwischen den Beschäftigungen ist sie auch sozialversichert. Der Fachbegriff für solch eine Konstellation heißt "unständig Beschäftigte". Dann hat sie nichts mit der KSK zu tun.

oder

2) selbstständige Journalistin. Dann ist über die KSK versichert. Der Auftraggeber darf dann aber keine Sozialversicherungsbeiträge abziehen.

Am besten zunächst klären, welchen Vertrag/Verträge sie hat und die Abrechnungen genau ansehen.

Gruß

RHW

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Hallo,

das variiert von Klinik zu Klinik sehr.

Teilweise ist in manchen Kliniken ein Zwei-Bett-Zimmer Standard und kostet nichts extra. In München z.B. können die Preise dagegen sehr hoch sein. Am besten auf der Internetseite von Krankenhäusern nachschauen oder gezielt nachfrgen. Wenn alle 2-Bett-Zimmer belegt sind, kann man auch keines bekommen.

Gruß

RHW

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-2559€ von der AOK auf meinem Konto?

Hallo zusammen, ich werde die AOK am Montag anrufen, aber wenn jemand mir da schon was dazu erklären könnte, würde es mir schon sehr helfen.

Ich war Student (und Werkstudent) in Deutschland bis September 2020 und wurde exmatrikuliert am Ende September. Ich hatte vor, ab Oktober/November nach Estland zu ziehen.

Also habe ich meine Exmatrikulationsbescheinigung der AOK zugesendet und gefragt, wie ich mich bis zum Auszug versichern lassen sollte. Sie haben mich über eine "Anschlussversicherung" informiert, telefonisch wurde mir gesagt, es würde so um die 200€ monatlich kosten. Damit war ich einverstanden, also habe ich den Antrag für die Anschlussversicherung ausgefüllt, und diese zusammen mit einem Kündigungsschreiben (auf Ende November 2020) selber in den Briefkasten der AOK meiner Stadt eingeworfen.

Seitdem habe ich nichts von denen bekommen. Ich wohne jetzt in Estland und habe immer noch meinen Konto bei der Sparkasse in Deutschland, um noch paar Sachen zu regeln. Und plötzlich wurde mir gestern 2559€ von der AOK als Lastschrift abgezogen.

Ich liege jetzt stark im Minus und bin am Anfang meiner Karriere als Freiberufler - kurz gesagt kann ich mir solche extra Kosten überhaupt nicht leisten und ich habe gerade eine kleine Panikattacke... v.a. dachte ich, dass ich alles richtig und rechtzeitig gemeldet bzw. erledigt hatte.

Weiß jemand aus welchem Grund sowas passieren kann, ob es ein Fehler ist, und ob ich mein Geld am Montag zurückbekommen kann?

Noch etwas über diese Situation: Ich habe noch keine Versicherung in Estland (erst ab Februar werde ich hier versichert sein) und ich habe jetzt Angst davor, dass die AOK nach einer estnischen Versicherungsbescheinigung fragt, ABER Versicherung ist in Estland NICHT pflichtig.

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Hallo,

die Kündigung wird nur wirksam, wenn man der Krankenkasse rechtzeitig einen Nachweis über die neue Krankenversicherung einreicht.

Bei Wegzug ins Ausland reicht eine Bestätigung des deutschen Einwohnermeldeamtes, zu wann man sich dort abgemeldet hat.

Bei der Krankenkasse auch klären, wie man am besten kommuniziert. Teilweise haben Krankenkassen eine eigene Online-Filiale (mit Kennwort).

Manche Krankenkassen sind auch am Wochenende telefonisch erreichbar. Das steht dann auch auf der Internetseite der Kasse (oder auf den Krankenkassenbriefen).

Gruß

RHW

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Hallo,

nein. Die Karte wird nur benötigt, wenn die Arztpraxis etwas über die Krankenkasse (genauer gesagt: über die Kassenärztliche Vereinigung) abrechnet.

Sonst ist die Karte nicht notwendig (z.B. Schönheits-OP, bei Arbeitsunfällen, bei privaten Attesten ...).

Nach ca. 6 Monaten kann man sich von der Krankenkasse eine Patientenquittung mit den abgerechneten Leistungen anfordern.

Gruß

RHW

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Hallo,

es fehlen noch wichtige Infos:

  • Ledig oder verheiratet? Wenn verheiratet, wie ist der Ehegatte krankenversichert?
  • Alter über oder unter 23 Jahre im Oktober und jetzt?
  • Bestand laut ärztlicher Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am 31.10. und 1.11. auch Arbeitsunfähigkeit?
  • Welche genaue Begründung(en) gibt die Krankenkasse für das Ende der Krankengeldzahlung?
  • Von wann bis wann bestand im November genau Arbeitsunfähigkeit?

Es gibt in Deutschland 11 völlig getrennte AOKn. Teilweise entstehen Probleme durch Verwechselung zweier verschiedener AOKn.

Gruß

RHW

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Hallo,

seit der letzten Geetzesänderung (2019?) kann man ab dem 35. Geburtstag alle 3 Jahre einen Gesundheits-Checkup gegen bestimmte Krankheiten machen lassen.

Vor dem 35. Geburtstag ist dies für Erwachsene einmalig möglich.

https://www.kbv.de/html/5540.php

Wenn man Krankheitssymptome hat, wird der Arzt entsprechende Untersuchungen unabhängig vom Checkup veranlassen.

Gruß

RHW

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Hallo,

im Notlagentarif hat man nur einen sehr eingeschränkten Leistungsanspruch:

  • Notfall- und Schmerzbehandlung
  • Früherkennungsuntersuchungen
  • Leistungen beibSchwangerschaft und Entbindung

Einzelheiten:

https://www.pkv.de/service/broschueren/musterbedingungen/

Gruß

RHW

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Hallo,

die Krankenkasse anrufen und nachfragen, ob eine Einzugsermächtigung akzeptiert wird.

Wenn ja, dann wird der Beitrag monatlich rückwirkend abgebucht.

Am besten heute noch bei der Krankenkasse anrufen. Heute sollte der Semesterbeitrag für 6 Monate bei der Krankenkasse sein (oder bei einer Einzugsermächtigung der Oktoberbeitrag).

Gruß

RHW

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Hallo,

aufgrund der Schwerbehinderung allein bekommt man kein Geld.

Bei Bedürftigkeit erhält man ggf. Geld vom Jobcenter oder Sozialamt oder Wohngeld vom Wohnungsamt.

Bei der Steuererklärung haben Schwerbehinderte Vorteile. Ebenso bei der Kfz-Steuer oder im Öffentlichen Personenverkehr.

Wenn bestimmte Buchstaben im Schwerbehindertenausweis vermerkt sind, bekommt man bis auf die Zuzahlung alle Fahrkosten übernommen. Es ist vorher ein Antrag zu stellen!

Gruß

RHW

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