Hallo,

die Ärzte rechnen quartalsweise mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab. Dort wird die Richtigkeit der Abrechnungen geprüft.

Mögliche Konsequenzen:

  • Kassenärztliche Vereinigung (KV) befragt die beteiligten Ärzte
  • KV zieht die unwirtschaftliche Behandlung/Untersuchung vom Honorar des Arztes ab (Arzt schickt Patienten eine Privatrechnung)
  • Arzt behandelt diesen Patienten nicht mehr (Ärzte dürfen Patienten ablehnen)
  • Krankenkasse befragt Patienten und schickt diesem ggf. eine Rechnung
  • Krankenkasse sperrt die Karte und stellt stattdessen jeweils auf Anforderung eine Bescheinigung aus (mit einem Vermerk, wofür diese nicht gilt)

.....

Ich würde es nicht ausprobieren, welche Konsequenz eintritt.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

das Geld muss auf jeden Fall am Ende beim Physiotherapeuten ankommen.

Es geht nur um unterschiedliche Wege:

1) Versicherter zahlt dem Physiotherapeuten die Zuzahlung und reicht der Krankenkasse die Rechnung zusammen mit einem Zahlungsnachweis zur Erstattung ein (mit Angabe der Bankverbindung). Wahrscheinlich bevorzugen Krankenkasse und der Physiotherapeut diesen Weg.

Sonst sind diese selteneren Wege denkbar:

2) Die Praxis schickt eine Rechnung über die Zuzahlung direkt an die Stelle. an die er auch die Hauptrechnung geschickt hat. Es kann aber sein, dass doe Praxis und/oder die Krankenkasse noch eine andere Firma für die Rechnungserstellung bzw. Rechnungsbezahlung eingeschaltet hat (diese Firmen bekommen natürlich auch eine Vergütung).

3) Der Versicherte schickt die unbezahlte Rechnung an die Krankenkasse (genaue Adresse der zuständigen Stelle?) und unterschreibt eine Abtretungserklärung, damit die Kasse direkt an die Praxis zahlen kann.

Variante 2 und 3 sind nur möglich, wenn Praxis bzw. Kasse diesen Weg mitgehen.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

bei der Notfallambulanz werden die Krankenkassendaten vom Patienten erfragt (wenn die Versichertenkarte nicht vorgelegt werden kann).

Wenn mit diesen Daten der Versicherte bei der Krankenkasse eindeutig im Computersystem gefunden werden kann, wird man nichts mehr von der Notfallbehandlung hören.

Wenn das nicht klappt (Fehler im Namenm und/oder Geburtsdatum, verschiedene Krankenkasse mit ähnlichem Namen, z.B. AOK Rheinland und AOK Nordwest), wird sich das Krankenhaus beim Patienten melden (ggf. Rechnung schicken).

Tipp: Wenn man die Versichertenkarte immer dabei hat, wird es für alle Beteiligten einfacher.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

im Durchschnitt lohnt es sich für das Versicherungsunternehmen.

Versicherungen sollte man für Kosten abschhließen, die einen finanziell aus der Bahn werfen: Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeit, Pflegefall

Zahnersatz hat im Vergleich viel geringere Kosten. Besser um die wesentlichen Risiken kümmern.

Man kann sich bei der Verbraucherzentrale informieren.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

ja, ca. 180 Euro monatlich ist der Mindestbeitrag (auch für Personen ohne Einkommen).

Was kann man tun?

  • Schüler und Studenten können bis zum 25. Geburtstag kostenlos familienversichert werden (über die Eltern)
  • Heirat und kostenlose Familienversicherung über den Ehegatten
  • den Minijob auf mehr als 450 Euro monatlich anheben. Dann kümmert sich der Arbeitgeber um die Sozialversicherungsbeiträge und zieht den Arbeitnehmeranteil vom Entgelt direkt ab (der Mindestbeitrag von 180 Euro gilt dann nicht).
  • die Person fragen, die den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

meist steht im Kleingedruckten der Vorladung, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wenn man am 27.7. noch arbeitsunfähig ist, ist man verpflichtet, zum MDK zu gehen (sonst gibt es für diesen Tag kein Krankengeld).

Wenn der 27.7. der erste Tag der Arbeitsfähigkeit ist, geht man an diesem Tag nicht zum MDK, sondern zur Arbeit (oder zur Agentur für Arbeit). Am besten auch bei der Krankenkasse den Termin absagen.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

solange er vom Jobcenter Arbeitslosengeld II bezieht, bleibt er nach § 5 Absatz 1 Nr. 2a SGB V versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Befreiung von dieser Versicherungspflicht nach § 8 SGB V ist nicht möglich.

Wenn er zu einem späteren Zeitpunkt in die private Krankenversicherung wechseln möchte, prüft diese besonders zwei Punkte:

  • seine aktuelle und voraussichtlich zukünftige gesundheitliche Situatuion ("aufgrund seiner Krankengeschichte"!?)
  • seine finanzielle Lage

Die Privatversicherung kann den Antrag ohne Angabe von Gründen ablehnen (oder aufgrund der Vorerkrankungen einen Risikozuschlag zu den Beiträgen erheben). Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, für welche Variante sich die Versicherung entscheidet.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

Arzt und Patient schließen vor der Behandlungen einen privaten Vertrag. Oft wird in diesem auch Art und/oder Zeitpunkt der Bezahlung geregelt. Oft verlässt der Patient erst nach der Bezahlung die Praxis. Der Arzt kann aber jederzeit Ausnahmen machen (z.B. bei "Stammkunden").

Die Krankenkasse hat mit der Bezahlung von IGeL nichts zu tun. Bei Problemen in Bezug auf den privaten Behandlungsvertrag kann man sich ggf. an die Ärztekammer wenden.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

am besten den Versicherungsvertrag ganz genau durchlesen und alle Textstellen zur Höhe und Berechnung des Krankentagegeldes kopieren. Wenn dort die Vorgehensweise zur Berechnung des Verdienstausfalls als Obergrenze genau beschrieben ist gibt es meist auch richtig und falsch. Sonst sind Verhandlungsgeschick, Expertenhilfe, Ausdauer etc. maßgebend.

Ggf. hier Unterstützung holen:

https://www.patientenberatung.de/de

Oder/Und eine Entscheidung des Ombudsmanns einholen:

https://www.pkv-ombudsmann.de/

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

der Arbeitgeber hat bei jeder Arbeitsunfähigkeit (AU) erneut für 6 Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten.

Ausnahme: Wenn die Erkrankungen in einem ursächlichen Zusammenhang stehen, darf der Arbeitgeber die Zweiten addieren und zahlt nur für insgesamt 6 Wochen.

Wenn für mindestens 6 Monate keine AU mit einem ursächlichen Zusammenhang bestanden hat, hat der Arbeitgeber wieder die vollen Wochen zu leisten.

In den ersten 4 Wochen einer neuen Beschäftigung gilt eine Sonderregelung.

https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html

Die AU-Bescheinigung ist innerhalb von 7 Tagen bei der Krankenkassee einzureichen. Wenn der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung leistet, zahlt die Krankenkasse sonst frühestens ab Eingang der AU-Bescheinigung Krankengeld.

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/49.html

-> Absatz 1 Nr. 5

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

am besten zunächst vom Zahnarzt beraten lassen und betonen, dass es finanziell äußerst eng ist.

Die Implantate sind immer die allerteuerste Lösung (wenn man ein Auto braucht, muss es ja auch kein Porsche sein :-)).

Evtl. denkbare Alternativen:

  • Brücke mit Kronen als Anker (das hängt aber auch vom Zustand der Nachbarzähne ab)
  • herausnehmbare Teilprothese
  • Wurzelbehandlung, um einen oder beide Zähne doch zu retten

Vor einer Entscheidung auf jeden Fall von der Krankenkasse ganz genau beraten lassen. Wichtige Aussagen schriftlich geben lassen. Bei niedrigen Einnahmen zahlt die Krankenkasse für die Standardlösung 100% der Kosten ("doppelter Festzuschuss").

Manchmal haben die Krankenkassen auch eine Zahnärzte-Hotline.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

auf der Rechnung sind üblicherweise die Zähne angegeben: 11,21, 31 und 41 sind die zentralen Schneidezähne. 18, 28, 38 und 48 sind die Weisheitszähne.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) prüft, ob die Abrechnungen der Zahnärzte mit der gesetzlichen Krankenkasse korrekt erfolgen.

Wegen der Mehrkostenvereinbarung am besten die UPD kontaktieren:

https://www.patientenberatung.de/de

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

wenn man bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, kann man sich jederzeit von Ärzten als Selbstzahler behandeln lassen. Die Rechnung ist dann selbst (=privat) zu bezahlen. Die Krankenkasse kann die Leistung später nicht bezuschussen.

Manchmal haben bestimmte Krankenhausärzte eine Zulassung, so dass sie auch bei bestimmten Diagnosen bzw. unter bestimmten Umständen auch Kassenpatienten ambulant behandeln und die Kosten direkt mit der Krankenkasse abrechnen können. Ob und welche Regelungen für einzelne Ärzte eines Krankenhauses gelten, wissen meist die betreffenden Krankenhäuser.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

bis wann hat der Arbeitgeber die Entgeltfortzahluzng geleistet (meist 42 Kalendertage)?

Wann hat die Krankenkasse die erste Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten?

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

mit welcher Begründung hat die Krankenkasse jeweils die Hilfsmittel abgelehnt?

Ist es eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung?

Einige Krankenkassen haben auch eine Ärzte-Hotline, bei der man sich telefonisch ausführlich zu medizinischen Fragen beraten lassen kann.

Gruß

RHW

...zur Antwort

Hallo,

die Pflegekasse zahlt die gleichen Leistungen wie bei einer Pflege in der eigenen Wohnung. Der Pflegedienst braucht eine Anerkennung als normaler Vertragspartner der Pflegekassen. Zu den Umbaumaßnahmen werden wie bei Privatwohnungen bis zu 2500 Euro übernommen. Bei einer Pflege-WG gibt es von der Pflegekasse zusätzlich bis zu 200 Euro monatlich für die organisatorischen Zusatzkosten.

§ 38a und 40 SGB XI

Gruß

RHW

...zur Antwort