Hallo,

im Durchschnitt lohnt es sich für das Versicherungsunternehmen.

Versicherungen sollte man für Kosten abschhließen, die einen finanziell aus der Bahn werfen: Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeit, Pflegefall

Zahnersatz hat im Vergleich viel geringere Kosten. Besser um die wesentlichen Risiken kümmern.

Man kann sich bei der Verbraucherzentrale informieren.

Gruß

RHW

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Hallo,

ja, ca. 180 Euro monatlich ist der Mindestbeitrag (auch für Personen ohne Einkommen).

Was kann man tun?

  • Schüler und Studenten können bis zum 25. Geburtstag kostenlos familienversichert werden (über die Eltern)
  • Heirat und kostenlose Familienversicherung über den Ehegatten
  • den Minijob auf mehr als 450 Euro monatlich anheben. Dann kümmert sich der Arbeitgeber um die Sozialversicherungsbeiträge und zieht den Arbeitnehmeranteil vom Entgelt direkt ab (der Mindestbeitrag von 180 Euro gilt dann nicht).
  • die Person fragen, die den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt

Gruß

RHW

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Hallo,

meist steht im Kleingedruckten der Vorladung, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wenn man am 27.7. noch arbeitsunfähig ist, ist man verpflichtet, zum MDK zu gehen (sonst gibt es für diesen Tag kein Krankengeld).

Wenn der 27.7. der erste Tag der Arbeitsfähigkeit ist, geht man an diesem Tag nicht zum MDK, sondern zur Arbeit (oder zur Agentur für Arbeit). Am besten auch bei der Krankenkasse den Termin absagen.

Gruß

RHW

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Hallo,

solange er vom Jobcenter Arbeitslosengeld II bezieht, bleibt er nach § 5 Absatz 1 Nr. 2a SGB V versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Befreiung von dieser Versicherungspflicht nach § 8 SGB V ist nicht möglich.

Wenn er zu einem späteren Zeitpunkt in die private Krankenversicherung wechseln möchte, prüft diese besonders zwei Punkte:

  • seine aktuelle und voraussichtlich zukünftige gesundheitliche Situatuion ("aufgrund seiner Krankengeschichte"!?)
  • seine finanzielle Lage

Die Privatversicherung kann den Antrag ohne Angabe von Gründen ablehnen (oder aufgrund der Vorerkrankungen einen Risikozuschlag zu den Beiträgen erheben). Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, für welche Variante sich die Versicherung entscheidet.

Gruß

RHW

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Hallo,

Arzt und Patient schließen vor der Behandlungen einen privaten Vertrag. Oft wird in diesem auch Art und/oder Zeitpunkt der Bezahlung geregelt. Oft verlässt der Patient erst nach der Bezahlung die Praxis. Der Arzt kann aber jederzeit Ausnahmen machen (z.B. bei "Stammkunden").

Die Krankenkasse hat mit der Bezahlung von IGeL nichts zu tun. Bei Problemen in Bezug auf den privaten Behandlungsvertrag kann man sich ggf. an die Ärztekammer wenden.

Gruß

RHW

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Hallo,

am besten den Versicherungsvertrag ganz genau durchlesen und alle Textstellen zur Höhe und Berechnung des Krankentagegeldes kopieren. Wenn dort die Vorgehensweise zur Berechnung des Verdienstausfalls als Obergrenze genau beschrieben ist gibt es meist auch richtig und falsch. Sonst sind Verhandlungsgeschick, Expertenhilfe, Ausdauer etc. maßgebend.

Ggf. hier Unterstützung holen:

https://www.patientenberatung.de/de

Oder/Und eine Entscheidung des Ombudsmanns einholen:

https://www.pkv-ombudsmann.de/

Gruß

RHW

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Hallo,

der Arbeitgeber hat bei jeder Arbeitsunfähigkeit (AU) erneut für 6 Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten.

Ausnahme: Wenn die Erkrankungen in einem ursächlichen Zusammenhang stehen, darf der Arbeitgeber die Zweiten addieren und zahlt nur für insgesamt 6 Wochen.

Wenn für mindestens 6 Monate keine AU mit einem ursächlichen Zusammenhang bestanden hat, hat der Arbeitgeber wieder die vollen Wochen zu leisten.

In den ersten 4 Wochen einer neuen Beschäftigung gilt eine Sonderregelung.

https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html

Die AU-Bescheinigung ist innerhalb von 7 Tagen bei der Krankenkassee einzureichen. Wenn der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung leistet, zahlt die Krankenkasse sonst frühestens ab Eingang der AU-Bescheinigung Krankengeld.

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/49.html

-> Absatz 1 Nr. 5

Gruß

RHW

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Hallo,

am besten zunächst vom Zahnarzt beraten lassen und betonen, dass es finanziell äußerst eng ist.

Die Implantate sind immer die allerteuerste Lösung (wenn man ein Auto braucht, muss es ja auch kein Porsche sein :-)).

Evtl. denkbare Alternativen:

  • Brücke mit Kronen als Anker (das hängt aber auch vom Zustand der Nachbarzähne ab)
  • herausnehmbare Teilprothese
  • Wurzelbehandlung, um einen oder beide Zähne doch zu retten

Vor einer Entscheidung auf jeden Fall von der Krankenkasse ganz genau beraten lassen. Wichtige Aussagen schriftlich geben lassen. Bei niedrigen Einnahmen zahlt die Krankenkasse für die Standardlösung 100% der Kosten ("doppelter Festzuschuss").

Manchmal haben die Krankenkassen auch eine Zahnärzte-Hotline.

Gruß

RHW

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Hallo,

auf der Rechnung sind üblicherweise die Zähne angegeben: 11,21, 31 und 41 sind die zentralen Schneidezähne. 18, 28, 38 und 48 sind die Weisheitszähne.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) prüft, ob die Abrechnungen der Zahnärzte mit der gesetzlichen Krankenkasse korrekt erfolgen.

Wegen der Mehrkostenvereinbarung am besten die UPD kontaktieren:

https://www.patientenberatung.de/de

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn man bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, kann man sich jederzeit von Ärzten als Selbstzahler behandeln lassen. Die Rechnung ist dann selbst (=privat) zu bezahlen. Die Krankenkasse kann die Leistung später nicht bezuschussen.

Manchmal haben bestimmte Krankenhausärzte eine Zulassung, so dass sie auch bei bestimmten Diagnosen bzw. unter bestimmten Umständen auch Kassenpatienten ambulant behandeln und die Kosten direkt mit der Krankenkasse abrechnen können. Ob und welche Regelungen für einzelne Ärzte eines Krankenhauses gelten, wissen meist die betreffenden Krankenhäuser.

Gruß

RHW

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Hallo,

bis wann hat der Arbeitgeber die Entgeltfortzahluzng geleistet (meist 42 Kalendertage)?

Wann hat die Krankenkasse die erste Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten?

Gruß

RHW

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Hallo,

mit welcher Begründung hat die Krankenkasse jeweils die Hilfsmittel abgelehnt?

Ist es eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung?

Einige Krankenkassen haben auch eine Ärzte-Hotline, bei der man sich telefonisch ausführlich zu medizinischen Fragen beraten lassen kann.

Gruß

RHW

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Hallo,

jedes Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) entscheidet völlig selbständig, ob ein Versicherungsantrag angenommen wird oder nicht. Wenn das Risiko, dass die Beiträge später nicht gezahlt werden, überdurchschnittlich hoch ist, neigen viele PKV-Unternehmen zu Antragsablehnungen. Die Bestimmung dieser "roten Linie" ist bei jedem Unternehmen unterschiedlich (teilweise auch je nach Tarif). Die Versicherung kann seit 2009 den Vertrag nicht mehr einseitig beenden. Ggf. ist in 1 oder 2 Jahren bei positiver Entwicklung der Bonität die Aufnahmechance besser.

Als Selbständiger kann man später nicht mehr zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln (auch nicht als Arbeitsloser oder Rentner).

Ich bin so gut wie nie krank und ein hoher Selbstbehalt und der Verzicht auf Krankentagegeld sind absolut kein Problem, wenn nötig würde ich alle Behandlungskosten allein tragen.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Aussage bis zum Lebensende zutreffen wird. Was ist dann? Auch Leistungen, die man jetzt nicht benötigt, können sehr teuer werden, wenn man sie dann doch überraschend braucht.

Am besten über die Kosten für diese Leistungen informieren:

  • Reha nach Schlaganfall
  • Leistungen nach Burnout
  • Chemo- und Strahlentherapie bei Krebs
  • Hilfsmittel für Blinde
  • Therapien bei MS und Parkinson

Der Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die PKV ist ähnlich wichtig wie ein Hauskauf.

Am besten mit der jetzigen Krankenkasse ganz in Ruhe die Möglichkeiten für geringere Beiträge durchgehen (z.B. anhand von § 240 SGB V).

Gruß

RHW

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Hallo,

die Pflegekasse zahlt die gleichen Leistungen wie bei einer Pflege in der eigenen Wohnung. Der Pflegedienst braucht eine Anerkennung als normaler Vertragspartner der Pflegekassen. Zu den Umbaumaßnahmen werden wie bei Privatwohnungen bis zu 2500 Euro übernommen. Bei einer Pflege-WG gibt es von der Pflegekasse zusätzlich bis zu 200 Euro monatlich für die organisatorischen Zusatzkosten.

§ 38a und 40 SGB XI

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn die Agentur für Arbeit für Arbeitslosengeld zahlt, trägt sie auch die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). In bestimmten Sonderfällen benötigt sie vorher eine Bescheinigung der GKV.

Wenn eine private Krankenversicherung (PKV) besteht, zahlt die Agentur für Arbeit dem Arbeitslosen anstelle der GKV-Beiträge einen Zuschuss für die PKV.

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn er 10 km/h fahren kann, stellt sich auch das Problem der Kfz-Versicherung und die Frage nach der Kfz-Fahrtüchtigkeit des Rollstuhlfahrers. Am besten mit der Krankenkasse das Problem besprechen. Ggf. Widerspruch einlegen. Ggf. ist zu prüfen, ob ggf. mehr Sauerstoff mitgenommen werden kann.

Vielleicht hilfreich:

http://www.reha-servicestellen.de/

Gruß

RHW

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Hallo,

bei der Krankenhauszusatzversicherung werden im Versicherungsantrag Gesundheitsfragen gestellt. Wenn dort im Antrag Erkrankungen genannt werden, hat die Versicherung drei Möglichkeiten:

  • Antrag ohne Risikozuschlag annehmen
  • Antrag mit Risikozuschlag annehmen
  • Antrag ablehnen

Die Versicherung braucht ihre Entscheidung nicht zu begründen. Bei chronischen Erkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für Krankenhausaufenthalte beinhalten, ist Variante praktisch ausgeschlossen.

Wenn die Gesundheitsfragen nicht zu 100% korrekt beantwortet werden, hat die Versicherung auch Jahre später noch besondere Möglichkeiten, den Vertrag zu beenden. Auch ohne falsche Antworten zu den Gesundheitsfragen kann die Versicherung Kündigungsmöglichkeiten haben. Das Kleingedruckte ist entscheidend.

Im Durchschnitt der Versicherten ist eine Versicherung für das Unternehmen lohnend, nicht für die Gesamtheit der Versicherten.

Versicherungsarten sind sinnvoll, wenn sie Risiken abdecken, die für den Einzelnen sonst zu nicht tragbaren Folgen führen würden. Wenn man sich mit folgenden Versicherungen beschäftigt hat und die Risiken abgedeckt sind, kann man sich mit weiteren Versicherungen beschäftigen:

  • Privathaftpflicht
  • Pflege
  • Berufsunfähigkeit

Vielleicht hilfreich:

https://www.vzhh.de/themen/versicherungen/welche-versicherung-brauche-ich#paragraph-528

Gruß

RHW

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Hallo,

vielleicht hilft das:

https://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/krankenkassen-vergleichen-leicht-gemacht--3666910.html

https://www.test.de/Krankenkassenvergleich-1801418-0/

Eine alphabetische Liste aller 110 Krankenkassen in Deutschland:

https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/krankenkassenliste/krankenkassen.jsp

Krankenkassen, die bei den ersten beiden Links positiv aufgefallen sind, kann man dann direkt per Mail kontaktieren.

Gruß

RHW

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Hallo,

hier eine kleine Orientierung:

https://www.medas.de/infothek/GOAe-Attest-Bescheinigung-Arztbrief

Der Arzt kann aber auch höhere Kosten berechnen. Am besten vorher eine schriftliche Vereinbarung abschließen. Der Steigerungsfaktor nach der GOÄ ist für die Kostenhöhe maßgebend. Sehr oft wird für Untersuchungen und Beratungen (auch Vorberatung) auch ein Honorar berechnet. Insgesamt sind 5-stellige Gesamtbeträge üblich.

Die Krankenkasse wird die Kosten nicht erstatten. Wenn die Krankenkasse Gutachten benötigt, fordert sie selbst bzw. über den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) an.

Gruß

RHW

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Hallo Baron,

bei der Unterschrift des Wahltarifs wurde ein bestimmter Mindestzeitraum vereinbart (meistens 3 Jahre). Eine Kündigung und ein Wechsel in die PKV ist durch die geleistete Unterschrift ausgeschlossen.

Ein Wechsel in die PKV kann folgende Nachteile haben:

  • in der PKV sind nur die vereinbarten Leistungen versichert. Oft verschlechtert man sich bei diesen Leistungen:

o Hilfsmittel (in der GKV oft viel umfassender als in der PKV)

o Reha/Kuren (in der PKV oft nur durch zusätzlichen Tarif)

o häusliche Krankenpflege (durch Pflegedienst)

o Leistungen bei Schwangerschaft und Entbindung (z.B. Hebamme)

o Haushaltshilfe

o Psychotherapie (oft sehr starke Einschränkungen in der PKV)

o Fahrkosten (z.B. Taxi bei Krebserkrankungen)

o Krankengeld bei Erkrankung des Kindes

  • in der GKV besteht bei Bezug von Krankengeld Beitragsfreiheit (in der PKV sind die Beiträge meist in voller Höhe weiterzuzahlen)
  • in der GKV sind die Beiträge meistens abhängig von der Einnahmehöhe (bei Einbrüchen im Einkommen, z.B. branchenbedingt, Teilzeit, Elternzeit etc., ist das ein großer Vorteil). Das gilt auch als Rentner (-> niedrigere Einnahmen)
  • in der GKV gibt es 110 verschiedene Krankenkasse, zwischen denen man ohne Gesundheitsfragen wechseln kann. In der PKV gibt es immer Gesundheitsfragen, die einen Wechsel später praktisch ausschließen. Man bindet sich quasi selber an ein Monopol.
  • Wenn die Gesundheitsfragen im PKV-Versicherungsantrag nicht 100% korrekt beantwortet wurden, kann die Versicherung den Vertrag auch Jahre später noch beenden.
  • In jüngeren Jahren sind die Beiträge in der PKV häufig niedriger, im Alter/Rentenalter häufig viel höher.
  • Bei der Einkommensteuer können die GKV-Beiträge immer zu 100% vom Einkommen abgezogen werden. Bei den niedrigen Beiträgen im jungen Alter kann man weniger Beiträge bei der Steuererklärung absetzen und der Steuerzahler muss höhere Steuern zahlen. Im höheren Alter gibt es für die PKV-Beiträge aber eine Obergrenze, so dass der übersteigende Beitrag nicht mehr von der Steuer abgezogen werden kann.
  • Als Selbständiger ist ein späterer Wechsel von der PKV in die GKV lebenslang ausgeschlossen.

Ggf. mit einem PKV-Vertragsangebot die jetzige Krankenkasse kontaktieren und einen Gesprächstermin vereinbaren.

Der Wechsel in die PKV ist sehr oft eine lebenslange Entscheidung und sollte genauso gut wie ein Hauskauf überlegt werden.

Die Kosten einer Versicherung bestehen immer aus den lebenslang gezahlten Beiträgen und den nicht versicherten Leistungen.

Noch Fragen offen?

Gruß

RHW

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