Es schauen bei einem CT in einem Krankenhaus mindestens vier Leute auf die Bilder:

  • Derjenige, der das CT anfertigt (meist ein sehr erfahrener MRTA oder eine Radiologiepflegekraft)

  • Der Arzt, der es angeordnet hat

  • Der Arzt, der dem Arzt vorgesetzt ist, der das CT angeordnet hat.

  • Der Diensthabende bzw. zuständige Radiologe.

Wenn das CT ambulant gemacht wird, sind es in der Regel sogar noch mehr. In dem Fall Der Anfertigende Techniker, der Radiologe, der die erstbegutachtung macht, der diagnostizierende Radiologe (der auch den Befund schreibt), der überweisende Hausarzt und die Arzthelferinnen beider Ärzte. Alles in der Regel sehr erfahrene Menschen mit einschlägigen, medizinischen kenntnissen. Wenn in dieser Kette irgendwem etwas auffällt, wird das in der Regel sofort diskutiert und genau nachvollzogen.

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Grundsätzlich endet das körperliche Wachstum zwischen dem 19. und 21. Lebensjahr, das beinhaltet bei der Frau logischerweise auch die Brüste. Naja, deren Grundaufbau.

Die Brüste können trotzdem - je nach körperlichem Zustand und sportlicher Hingabe - wieder schrumpfen aber auch wachsen. Brüste schrumpfen ggfs. wenn man zuviel Sport macht (siehe Bodybuilderinnen) aufgrund des dann geringeren Körperfettanteils. Und wachsen möglicherweise, wenn man davon zu wenig macht. Allerdings ist das einhergehend mit einem allgemeinen Zuwachs an Körperfülle. Stichwort: Übergewicht.

Ein weiterer Grund für Brustwachstum ist eine Schwangerschaft: Die Milchdrüsen nebst dem dazugehörigen ANhängsel bilden sich aus und produzieren Milch, was die Brust voller werden lässt.

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Also Lungenschmerzen sind das nicht... Die Lungen befinden sich im Brustkorb und reichen (von außen betrachtet) bis kurz unter das Schlüsselbein (ca. 2-3 Finger breit). Die Schultern sind da somit weit entfernt. Hört sich eher nach einer Intercostalen Muskelverspannung an. Auf Deutsch: Die Zwischenrippenmuskulatur der obersten 5 Rippen könnten verspannt sein. Grund dafür kann allerdings der Husten sein.

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Versteh ich die Frage richtig? Willst Du wissen, wie lange der Hanta Virus ansteckend ist? Falls das die Frage ist, dann ist die Antwort: Das weiß niemand genau. Schätzungen zufolge kann der Virus zwischen 300 und 900 Jahre lang im Ruhezustand vor sich hinschlummern und dann jederzeit wieder einen Wirt bespringen um sich zu vermehren.

Falls Deine Frage allerdings sein sollte, wie lange ein Wirt infektiös ist, dann ist die Antwort: Lebenslänglich.

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Ja, da können einige Krankheiten übertragen werden. Kommt allerdings drauf an, von welchem Tierchen Du gebissen wirst. Von Parasiten (z.B. Fadenwürmer) über die ein oder andere Infektionskrankheit (z.B. Pest, Malaria, Meningitis) ist da alles drin. Wichtig: Je exotischer das Land, in dem Du bist, wenn Du gestochen wirst, desto exotischer die mögliche, übertragene Krankheit.

In Deutschland ist die Gefahr sich was größeres einzufangen, vergleichsweise gering. Mit etwas Pech fängt man sich vielleicht eine Grippe ein. Das dürfte aber auch schon das höchste aller Gefühle sein.

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In der Regel bleiben die, wo sie sind, nehmen aber weniger Platz weg.

Aufgrund der Tatsache, daß gegebenenfalls betroffenen Areale nicht mehr durchblutet werden und somit keine Stoffwechseltätigkeit mehr stattfindet, verkümmern sie (ziehen sich zusammen) und nehmen weniger Platz im Kopf weg. Zum Ausgleich produziert der Körper dann mehr Liquor (Gehirnflüssigkeit), die den freien Raum dann auffüllt.

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Ja, das ist gut möglich. Wenn sonst keine Nachwirkungen auftraten und er auch nicht ohnmächtig war, ist die Erschütterung aber nicht unbedingt behandlungs- bzw- medizinisch überwachungspflichtig.

Ich schreibe absichtlich "nicht unbedingt", da man aus der Entfernung sowas natürlich nicht abschließend beurteilen kann. Sicherheitshalber sollte er in eine Ambulanz/ Aufnahme gehen und den üblichen Check nach einer Gehirnerschütterung machen lassen. Dazu brauchts im Zweifelsfall nichtmal einen Arzt: Pflegekräfte können und dürfen sowas auch.

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Zwei Autoinjektoren. Einen mit Epinephrin und einen mit Fenistil.

Zusätzlich kann man auch noch Cortison mit sich führen um die Gefahr möglicher Spätfolgen zu minimieren, das ist aber im Akutfall nich zwingend nötig. Die Medi's gibt es als Notfallset für Allergiker (auf Rezept) beim entsprechenden Fach- oder Hausarzt.

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Niemanden anfassen, keine Hände schütteln, Finger weg von Türklinken, Garderobenständern, Mobiliar und ausgelegten Zeitschriften. Das sind so die Mindestmaßnahmen. Zusätzlich hilft noch ein Mundschutz. Prinzipiell gesprochen ist es allerdings um einiges gesünder, all das zu machen, was ich gerade angesprochen habe.

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Das liegt daran, daß Du entweder die falschen Schuhe oder die richtigen mit fehlenden Einlagen gekauft hast. Und daran, daß Dein Schuhverekäufer keine Ahnung von seinem Job hat. Denn eigentlich gehört es zum Verkaufsgespräch, nach solchen Umständen (Knick/ Senk/ Spreiz/ Plattfüße, Hallux Valgus usw) zu fragen, um Dir für Dich optimales Schuhwerk zu verkaufen.

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Da gibt es eine einfache Faustregel: Die Diagonale des Fernsehers mal 2,5.

Wenn die Fernseher also z.B. 60 Zoll hat, ist der optimale Abstand 150 Zoll (~ 3,8 Meter). Wenn Dein Fernseher eine kleinere Diagonale hat, logischerweise weniger. Wenn Du selbst nachrechnen willst: 1 Zoll sind 2,54 cm.

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Naja, irgendwie sie hat schon recht. Aber nur, wenn der Tee so heiß ist, daß man eine Verbrennung der Speiseröhre davonträgt. Und dann reicht auch nicht einmaliges Trinken heißen Tee's, sondern es muß ein jahrelanges Verhalten vorliegen. Logisch, daß das nicht nur für Tee gilt, sondern auch für alles andere, was man heiß trinken kann: Kaffee, Wasser, Cola, Fanta, Alkohol usw...

Bis die Schleimhaut der Speiseröhre so sehr entartet, daß sich Krebszellen bilden, muß schon einiges passieren.

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Ich denke mal, Du meist OSG, oder? Denn SG ist die Abkürzung für Schultergelenk ;)

Anyways! Kommt drauf an, welches Band wie gerissen ist. Bei traumatischen Innenbandrissen kann es zu Schäden an beinen Sprunggelenken kommen. Das ist darum so fies, weil es sehr viel braucht, ein Innenband traumatisch abzureißen. Ist das Band atraumatisch abgerissen, ist herauszufinden, was der Grund dafür war. Meistens sind das dann entzündliche oder degenerative Vorgänge in der Wade und im Fuß (z.B. bei Polyneuropathie). Eine der wenigen Erklärungen für eine Verschattung auf dem Röntgenbild bei einem Innenbandriss ist ein posttraumatisches Ödem oder Hämatom (also eine Schwellung) oder aber ein Gelenkskapselschaden.

Bei traumatischen Außenbandrissen (und die sind fast ausschließlich traumatisch) des OSG's (Oberes Sprunggelenk) ist fast immer ein Muskelschaden anhängig. Auch kann es hier gerne mal zu einer Haarrissfraktur am OSG kommen, da die Angriffsfläche am Fußrücken nunmal größer ist als beim Innenbandriß (dort hat man keine dorsale, direkt angreifbare Fläche). Darum ist auch die Außenseite des Wadenansatzes/ des oberen Fußes meistens geschwollen, ödematös und ordentlich blau (Bluterguß). Wenn Du einen Außenbandriss hast, wäre das Hämatom eine gute Erklärung für die Verschattung auf dem Bild.

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Warum solltest Du das nicht selbst entscheiden können? Hast Du einen gesetzlichen Vormund oder bist Du jünger als 14?

Wenn der Veranstalter der auserkorenen Sportgruppe nichts dagegen, kannst Du da so lange mitmachen, wie Du dafür bezahlst. Ist ein ganz normales Vertragsgeschäft.

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Aus Erfahrung gesprochen: Recht gut. Dank der althergebrachten Medizinersprachen Latein und Griechisch und dem modernen medizinisch-Englisch passt das schon.

Zudem kommts immer drauf an, welche Muttersprache die jeweiligen Mediziner haben. Spanier, Italiener und Portugiesen haben es aufgrund der lateinischen Grundlagen einfacher. Ähnlich geht es Franzosen und Skandinaviern: Das moderne ENglisch baut auf diesen Sprachen mit auf.

Die größten Probleme dürften Fremdsprachenunbedarfte Nord- bzw. Nordostasiaten haben.

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Jein. Die Farbe des Obstes/ des Gemüses hat schon was mit den Inhaltsstoffen zu tun, allerdings nur zweitrangig. In allererster Linie ist die Färbung von Pflanzen eine Art Warnsystem. Ganz lange und absolut komplizierte Geschichte (von der ich zugegebenermaßen auch nicht unbedingt die meiste Ahnung hab).

Wenn Du hier eine wirklich umfassende, glaubwürdige und Wahrheitsgemäße Antwort zu bekommen, solltest Du einen ausgebildeten Botaniker fragen. Es ist deren Aufgabe, sowas zu wissen.

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Naja, die Kanüle ist ordentlich größer als die bei einer Blutentnahme. Und da sie auch gut fixiert sein will während der Spende, kann es unter Umständen recht unangenehm werden. Das liegt dann meistens am Können desjenigen, der die Kanüle schiebt (also in Dich "einführt").

Wenn man sich während der Blutspende "komisch" fühlt, sollte man die Jungs und Mädels vom jeweiligen Blutspendedienst ansprechen. Das kann dann z.B. von möglichen Kreislaufbeschwerden kommen. Denn der knappe halber Luter Blut, den man lässt, kann sich bei den ersten paar Spenden dann doch bemerkbar machen. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran.

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"Betonung" hat in diesem Zusammenhang die gleiche Bedeutung wie "prominent", sagt also im Grunde nur aus, daß sie besser zu erkennen sind als andere bzw. als zu einem anderen Zeitpunkt.

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Typisch deutsche Verschreibungspraxis.

Viele deutsche Ärzte verschreiben bei einer Grippe Antibiotika, da sich auf die Grippe selbst gerne mal eine bakterielle Infektion draufsetzt. Ist eine prophylaktische Maßnahme (die allerdings sehr umstritten ist!). Da gibt es aufgrund des runtergefahrenen Immunsystems gewissen Wahrscheinlichkeiten. Nötig ist die Antibiotikaeinnahme allerdings nicht. Und in den meisten Fällen sind die Spätfolgen einer vermehrten Antibiotikaeinnahme schlimmer als die zugrunde liegende Grippe.

Meine professionelle Meinung dazu ist: Antibiotika weglassen und wirklich erst dann nehmen, wenn sich Anzeichen einer bakteriellen Infektion zeigen.

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Wäre der Darm perforiert (also gerissen), wüsstest Du das. Sowas verursacht nämlich höllische Schmerzen und löst außerdem eine Sepsis aus. Die entsprechenden Kreislaufbeschwerden nebst Fieber, Schüttelfrost usw. hätten DIch dann schon lange dazu bewogen, mal einen Arzt aufzusuchen.

Grundsätzlich sieht Blut immer noch "viel" aus. Ist genetisch so vorgesehen; das ist die kleine Selbsterhaltungspsychologie. Am wahrscheinlichsten ist tatsächlich, daß Du Hämorrhoiden hast, vielleicht ein leines Furunkel. Nicht schämen und ab zum Proktologen damit! Der kann Dir helfen.

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Nein. Nicht jede Tuberkulose ist auf einem Röntgenbild erkennbar. Ob und inwiefern man eine Tuberkulose auf einem einfachen Rö-Thorax-Bild erkennen kann, kommt auf die Art der Tuberkulose, das Stadium sowie die Ausbreitung an.

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Das ist sehr unwahrscheinlich. Kortison hat zwar eine Menge Nebenwirkungen, ist aber nicht unbedingt für eine Auswirkung auf die Potenz bekannt. Wahrscheinlicher ist, daß bei der Injektion ein Nerv getroffen wurde. ABER: Aus der Ferne ist sowas natürlich nicht abschließend nachweis- oder beweisbar, geschweige denn objektiv beurteilbar. Die einzige Möglichkeit, Gewißheit zu erlangen ist, einen Urologen in Verbindung mit dem Arzt, der die Injektion gesetzt hat (denn das ist in diesem Fall tatsächlich Arztsache) mal draufschaun zu lassen.

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Holzhammermethode ;)

Nein, mal ernsthaft: Wenn Du Dir absolut sicher bist, daß Deine Frau die Schmerzen tatsächlich sehr herunterspielt, dann nimm das Telephon und ruf den Rettungsdienst. Die können Deine Frau zwar nicht mitnehmen, wenn sie sich absolut dagegen sperrt. Allerdings können die vor Ort eine Erstbegutachtung durchführen und eine Verdachtsdiagnose stellen. Und da es im linken Unterbauch ein paar Dinge gibt, die man nicht unbeachtet lassen sollte, wenn sie Schmerzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß auch ein Notarzt vorbeikommt und mit Deiner Frau reden wollen wird.

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Ja, das könnte eine Leistenhernie sein. Deine Beschreibung passt allerdings auch auf eine (vielleicht sogar chronische) Muskelreizung bzw. auf ein entzündliches Geschehen im Darm.

Genaue Auskunft kann man da nur nach zwei Untersuchungen geben: Ultraschall und Abtasten.

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Wenn der Tumor tatsächlich 4 cm lang ist, kommt es ganz drauf an, wo genau am Knie er liegt und ansetzt. Denn "vom Meniskus aus" ist keine wirkliche Richtungsangabe. Wieauchimmer, ich versuchs mal:

  • Wenn die Richtung nach "oben" (zum Oberkörper hin) bzw. nach "unten" (zur Wade hin) liegt, dürfte sich die Reha-Zeit auf ca. 2-8 Wochen belaufen. Vollbelastung 2-8 Wochen danach. Jenachdem, wie "dick" das Ganglion ist und wo es ansetzt.

  • Wenn die Richtung nach "hinten" (vom Knie weg, Richtung hinten eben) oder nach "vorne" (zur Kniescheibe hin) liegt, dauert die Reha-Zeit mindestens 8 Wochen, Vollbelastung im schlimmsten Fall erst wieder nach 6 Monaten.

Ich selbst hab noch keine Ganglionextirpation am Knie operiert, aber schon bei einigen assistiert. Die meisten Patienten waren nach ca. 4-6 Wochen wieder in der Lage, SPort zu treiben. ALlerdings hatten die auch keine 4cm langen Tumoren...

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Die Frage ist denkbar einfach zu beantworten.

Derjenige, der die Berufsunfähigeit festgestellt hat, muß anbei der schriftlichen Entscheidung eine Rechtsbehelfsbelehrung anheften. Dort steht soweit alles drin: ab/ bis wann man sich wo bei wem wie melden soll/ muß, um die Berufsunfähigkeit bestätigen bzw. widerrufen zu lassen.

Wurde der Entscheidung kein entsprechender Rechtshinweis hinzugefügt, ist der Bescheid ungültig aufgrund eines Formfehlers. Dazu hats in der deutschen Rechtsprechung ein paar einschlägige Urteile!

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Gefährlich? Naja, kommt drauf an, welche Rep die Klinik hat. Ich persönlich kenne zwei, drei Kliniken in Ungarn, in denen ich mich sofort operieren lassen würde. Also nicht unbedingt plastisch, aber zumindest therapeutisch hat Ungarn einiges zu bieten.

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Japp, sowas gibt es. Schuld daran ist die Kombination Zucker und Koffein, die in Cola enthalten ist. Das Koffein putscht auf, macht wach. Der Zucker sorgt für Energie. Man ist zwar nicht betrunken, die Grundsymptomatik ist jedoch - wenn auch nur kurzzeitig - die selbe.

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Bist Du Dir absolut sicher, daß das der Faden ist und nicht der Knochen? Denn es ist sehr selten, daß ein resorbierbarer Faden sich nicht auflöst. Damit das passiert, muß er innerhalb kürzester Zeit vom Körper abgekapselt werden.

Eine andere Möglichkeit ist, daß gar kein resorbierbares Material benutzt wurde. Du schreibst ja selbst, daß noch eine OP ansteht, oder? . GGfs. werden die Fäden dann entfernt (war das vielleicht so geplant?).

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Das kommt auf die Art und den Typ Diabetes Mellitus an. Auf Dauer abhängig ist man nur, wenn die Insulinproduktion des Körpers permanent geschädigt/ eingestellt ist.

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Schuhe aus, aufrecht und gerade hinstellen, Becken waagrecht halten. Mehr brauchts dazu nicht. Hast Du eine DIfferenz, merkst Du das dann, weil der eine Fuß den Boden nicht mehr berührt

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Eine Verkapselung kann nur chirurgisch entfernt werden. Jenachdem wie tief sie in bzw. unter der Haut sitzt, ist dazu allerdings nur ein minimaler Schnitt nötig.

Das Problem mit den Verkapselungen ist nämlich, daß der Körper das schon ganz bewusst macht. Er baut eine Barriere um ein potetiell Körperfeindliches Etwas auf, die den mutmaßlichen Eindringling vom Körper abgrenzen soll. Lässt man diese Verkapselung nicht entfernen, bleibt sie für immer in Deinem Körper, geht vielleicht sogar auf Wanderschaft.

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Wenn die Wundheilung "längst abgeschlossen" ist, dann darfst Du da soviel Sonnencreme draufpacken, wie Du für richtig hältst. Der Hinweis des plastischen Chirurgen, daß die Narbe nach der Korrektur nicht zu großer Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden soll betrifft nur den akuten, postoperativen Zustand der Narbe. Wenn sie jedoch problemlos abgeheilt ist und keine Wundheilungsstörungen vorlagen, dann darfst Du Dich damit auch wieder guten Gewissens in die Sonne legen.

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Ja, kann. Muß aber nicht. In der Regel ist der Virus, der Herpes an der Lippe auslöst weniger aggressiv, als der, der Genitalherpes auslöst. Aufgrund der sehr guten Durchblutung im Genitalbereich und des leicht sauren Millieus ist dort auch das Immun- und Abwehrsystem etwas besser ausgebaut als im Rest des Körpers. Ich hab leider grad keine Zahlen zur Hand, aber die Chance, sich im Genitalbereich mit Herpes von den Lippen anzustecken, dürfte bei weniger als 10% liegen. Vor allem, wenn die Herpesbläschen - wie von Dir beschrieben - nicht offen sind.

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Tja, das mit der Behinderung ist immer so eine Sache. Es gibt zwar Tabellen, die den Grad der Behinderung als Anhalt beinhalten. Das sind aber im Grunde nur Leitlinien (die für DM ist dort zu finden: http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/nr/26/26.15.htm#diabetes0 ).

Der endgültige Grad der Behinderung ist eine individuelle, auf den betreffenden Patienten zugeschnittene, gutachterliche Empfehlung bzw. der zugehörige Beschluß. Natürlich kannst Du dagegen innerhalb eines gewissen Zeitraumes nach Bekanntgabe des Entscheids Einspruch erheben. Und Du kannst auch ein Gegengutachten erstellen lassen, um Deinen Einspruch zu untermauern. Nur verlaß Dich eben nicht drauf, daß das fruchtet. Und nebenbei bemerkt, kann das mitunter schön hohe Kosten verursachen, die Du tragen werden musst.

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Vor allem solltest Du nicht den Fehler machen, hier auf irgendwen zu hören. Du bist nämlich mit der Kombination an Erkrankungen einer dieser speziellen Fälle, bei denen man als Aussenstehender nur verlieren kann. Ich weiß, daß hier einige sind, die tatsächlich Ärzte, Mediziner, Pfleger usw (mich inklusive) sind, die wirklich Ahnung von sowas haben. Das Problem ist aber: Selbst Du weißt nicht genau, was los ist. Wie sollen wir dann einen guten, richtigen Rat geben können? Schlimmstenfalls stirbt dabei noch wer. Zum Beispiel Du. Das wäre dann eher nur suboptimal, ums mal höflich auszudrücken.

Und auch wenn ich Dir grade geraten habe, nicht auf mich zu hören, tu bitte das einzig logische: Geh zu denjenigen Ärzten, Fachleuten, die Dich und Deine Krankheitsgeschichte kennen und lass Dich von denen ausführlich beraten, wie Du nun wo wann was wie machen solltest, um halbwegs sicher zu sein.

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Man kann sich so ziemlich alles herstellen, wenn man will. Die Frage ist immer, ob man das sollte, wenn man davon keine Ahnung hat. Und selbst wenn man sowas mit Selbstgebrautem behandelte, sollte man schonmal den Notruf wählen.

Genug der Schlag-ins-Gesicht-Keule. Zum Thema: Nein, man muß eine Konjunktivits definitiv nicht mit Antibiotika behandeln. Das geht auch ohne. Allerdings dauert es dann länger, bis sie abheilt und es kann auch nicht garantiert werden, daß die Augen dabei keinen Schaden nehmen. Eine nicht richtig behandelte Konjunktivitis kann nämlich zu dauerhaften Augenschäden/ Minderung der Sehkraft führen.

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Die schnellste, einfachste und wirkungsvollste Behandlung ist hier eine OP. Ganglion mitsamt Ursprung rausschneiden - und Du bist es für eine sehr lange Zeit los. Mit etwas Glück für immer. Und: Die nebenwirkungsreiche Cortisonbehandlung fällt weg.

Die OP selbst dauert nur um die 20 Minuten (je nach Umfang), kann mit Lokalanästhesie durchgeführt werden und wenn Du drauf stehst, kannst Du dabei sogar zuschauen. Anzumerken sei, daß die postoperativen Schmerzen in den ersten drei Tagen schon recht stark sein können. Aber die noch stärkeren Schmerzmittel, die man mitbekommt, lassen einen das sehr gelassen betrachten. Nach 10 Tagen kommen die Fäden raus und Du funktionierst wieder wie vorher ;)

Ich hab Dir mal ein video rausgesucht, in dem so eine OP zu Anschauungszwecken live durchgeführt wurde. Ist zwar auf englisch, aber der Ablauf /Schnitt usw ist weltweit der gleiche: http://www.youtube.com/watch?v=_7ihlyW7LxQ

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Das bedeutet, daß die Versicherung nur bei akuten Erkrankungen und Verletzungen bezahlt. Darunter fallen natürlich alle direkt lebensbedrohlichen Geschichten wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, offene Frakturen usw. Auch abgedeckt sind z.B. alle klinischen Untersuchungen bei Verdacht auf Frakturen, z.B. nach mechanischer Gewalteinwirkung (Sturz, Schlägerei).

Nicht bezahlt werden die genannten Erkrankungen und Verletzungen dann, wenn sie vorsätzlich oder grob fahrlässig selbst verschuldet sind.

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Alo einen Schock kann man vom Eisschwimmen schonmal nicht bekommen. Das ist ganz schön weit hergeholt. Und gefährlich ist sowas nur, wenn man gesundheitlich vorbelastet ist und/ oder die Kälte nicht gewohnt.

Die Unterkühlung ist hier vorprogrammiert und gehört zum Gesamtwohlfühlpacket. Das ist einer der Punkte, warum Leute sowas machen ;)

Bemerkenswerte Randnotiz: Es gibt Jobs in Deutschland, da ist Eisschwimmen ein grundsätzlicher Ausbildungsinhalt, der Prüfungsrelevanz besitzt.

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Da reicht in der Erstdiagnostik eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Troponins und das obligatorische EKG. Ist das Troponin über die Maßen erhöht, liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt bei ca. 98%. Die restlichen zwei Prozent teilen sich verschleppte Infekte, ein paar Exoten und eine Angina Pectoris. Zeitaufwand bei einem guten Labor (fürs Blut): 10-15 Minuten. Zeitaufwand fürs EKG: Weniger als 2 Minuten.

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Nein, definitiv nicht. Eine Allergie erwirbt man im Mutterleib, hat man also schon vor dem Zeitpunkt der Geburt. Nur der Zeitpunkt der Erstmanifestation ist variabel.

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Die Kosten variieren von Therapeut zu Therapeut. Generell kann man aber sagen, daß pro 60 Minuten mindestens 80 € an Kosten anfallen. Und die werden normalerweise nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Private Krankenversicherngen zahlen hier bis zu 75%.

Auch wichtig: Stimm- und Atemtherapie ist nicht mit einer Sitzung abgehakt. Sowas dauert seine Zeit und man darf davon ausgehen, daß 7-10 Sitzungen auf einen zukommen.

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Bei Frauen ist Blutspenden (aufgrund des Blutverlustes bei während der Periode) eine größere Belastung für den Körper als bei Männern. Darum dürfen Frauen auch nur maximal 4 mal im Jahr Blut spenden (Männer dürfen bis zu 6 mal).

Für einen durchschnittlicheen, gesunden Menschen ist es keine allzugroße Belastung, spendet man die Maximalmenge Blut. Die Zeiträume zwischen den Blutspenden reichen nämlich, damit die gespendete Menge (475ml) nachproduziert werden kann. Anders sieht das natürlich aus, wenn man cardial oder vaskulär vorgeschädigt ist bzw. bestimmte Blutfaktordefekte aufweist. In den Fällen wird man aber im Zweifelsfall vom Arzt, der die Blutspende im Endeffekt erlaubt, aussortiert und wieder nach Hause geschickt.

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Ja, das geht auch mit handelsüblichem Speisesalz. Wenn Du es richtig richtig machen willst, wiegst Du das Salz ab: 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser entsprechen dem physiologischen Verhältnis von Salz im Körper.

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Wenn Dir ein Richter die Fähigkeit aberkannt hat, für Dich selbst zu sorgen und Dir einen Betreuer zur Seite gestellt hat, der die medizinischen/ gesundheitlichen Entscheidungen für Dich trifft, also dann darfst Du nicht so einfach irgendwas absetzen. Auch darfst Du dann nicht die Einnahme verweigern.

Auch wenn Du Soldat oder Offizier bist, kann die Weigerung, ein bestimmtes Medikament einzunehmen zumindest disziplinarische Konsequenzen haben (§ 17 (4) Soldatengesetz). Schlimmstenfalls droht eine "unehrenhafte" Entlassung.

Beamten können auch disziplinarische Konsequenzen treffen, wenn sie nicht alles tun, Ihre Gesundheit zu erhalten.

In allen anderen Fällen gibt es keine primären, arbeitsrechtlichen Konsequenzen. JEDOCH (!!!) kann Dir der Arbeitgeber auferlegen, Dich aufgrund einer gesundheitlichen Schädigung, die den Beruf beinträchtigt, Dich beim Betriebsarzt untersuchen zu lassen. Und der hat die Autorität, Dich für "nicht tauglich" einzustufen. Das wiederum bedeutet in der Regel einen AUflösungsvertrag oder zumindest die (temporäre) Versetzung auf einen weniger anspruchsvollen Posten - mit natürlich dem weniger üppigen Gehalt.

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In Deutschland werden viel zu schnell viel zu viel Antibiotika verschrieben. Und Du hast recht: Antibiotika helfen definitiv nicht bei viralen Infekten. Und selbst diese Antibiotikagabe zur Verhinderung einer bakteriellen Superinfektion ist - in meinen Augen - völliger Humbug. Ich werde Dir jetzt nichts raten, ich schreibe lediglich was ich tun würde. Obacht: Ich bin vom Fach, weiß also, was passieren kann, wenn ich Mist baue.

Also ich würde in dem Fall die Antibiotika absetzen, mir eine Paracetamol einwerfen und den Arzt wechseln.

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Du bist krank geschrieben, nicht eingesperrt. Natürlich darfst Du in die Statdt, Deine Post abholen. Zu dem Thema gibts einiges an Gerichtsurteilen, die das bestätigen.

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Kommt auf den Erreger an. Manche sind über die Luft übertragbar. Und wenn euer Immunsystem nicht mitspielt und ihr euch was eingefangen habt, also dann könnte es unter Umständen vielleicht möglicherweise dazu kommen, daß sich vielleicht Symptome entwickeln könnten, die denen einer Grippe möglicherweise recht ähnlich sind.

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Glaub mir: Wär der Muskel (ab)gerissen, würdest Du das spüren. Sowas tut weh. Ein Bild der Stelle wäre recht hilfreich, da Deine Beschreibung irgendwie... naja... ungenügend sind.

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Da sei Dir die Damper Rehaklinik ans Herz gelegt: www.rehaklinik-damp.de

Auch empfehlenswert ist die Dr. Becker Klinikgruppe ( unter dbkg.de/kliniken/norddeich/ ). Auch nicht unerwähnt bleiben sollte die Rehaklinik Bad Waldsee. Die ist zwar nicht neurochirurgisch ausgelegt, deckt aber im orthopädischen Rehaangebot Bandscheiben-OP's mit ab.

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Vom Grundsatz her: Nein. Eine Überdosierung eines Allergens (in diesem Fall Eiweiß) kann keine Allergie entstehen lassen (hat sich nur noch nicht rumgesprochen...).

Warum das so ist, ist relativ einfach zu erklären: Allergien werden durch bestimmte Marker/ Veränderungen/ Gegebenheiten (wie auch immer man es nennen will) im Erbgut definiert. Man kommt also schon mit Allergien bzw. dem Hang dazu zur Welt. Nach der Geburt passiert da gar nichts mehr.

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Damit kann man sich auch als 90-jähriger noch anstecken.

Einzige Ausnahme: Hat man schonmal eine Mononucleose (also das Pfeiffersche Drüsenfieber) oder eine andere, durch den EBV (Eppstein-Barr-Virus) verursachte Krankheit durchlaufen, besteht eine 25-jährige bis lebenslängliche Immunität.

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Eine Skoliose erkennt man auf einem einfachen Thorax-Röntgenbild (2 Ebenen). Zusätzlich kann man natürlich auch die klinische Erstbegutachtung der Haltung/ des Rückens und eine genauere Vermessung des Rückens zur Hand nehmen. Am Einfachsten geht das aber, wie gesagt, per Röntgenbild.

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Die aktuelle Richtlinie sagt:

Beim Mann

  • Normbereich 14-18 g/dl
  • Kritischer Bereich ab <8g/dl und/ oder Hk <24%

Bei der Frau

  • Normbereich 12 - 16 g/dl
  • Kritischer Bereich ab <8g/dl und/ oder Hk <24%

Der Hb wird durch vieles beinflusst, hauptsächlich aber durch die Zufuhr von Eisen. Also ja: Zu wenig Fleisch könnte unter Umständen vielleicht möglicherweise Ursache für einen zu niedrigen Hb liegen.

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Das könnte sich daher leiten, daß das Blut aus der Fingerkuppe Mischblut ist. Dort ist (neben dem Ohrläppchen) der einfachte Zugangsort zu den Kapillaren. In den Kapillaren vereinen sich Venen und Arterien, womit man einen Schnittwert in den Blutwerten zwischen frischem und gebrauchtem Blut bekommt.

Die Frage ist allerdings, warum er diese Art Blut will. Für ein normales Blutbild reicht das Blut aus der Vene (also z.B. Armbeuge) vollkommen aus. Auch ist es einfacher und weniger Zeitaufwändig. Und es wäre auch interessant, wieviel er Dir aus der Fingerkuppe abgezogen hat. Denn mit nur einem Tropfen kann man nicht grade viel anfangen. Es müssen schon mindestens 5 ml in einem EDTA-Röhrchen (Sieht aus wie eine Spritze mit einer roten Kappe drauf) für ein Blutbild sein.

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Ein Crohn, der sich auf den Magen beschränkt? Das ist mal selten.

Anyways: Das Pfalzklinikum in Klingenmünster ist recht gut, was sowas angeht. Die gesamte Klinik ist psychiatrisch ausgelegt, hat aber durchaus auch Behandlungsmöglichkeiten anderer Fachdisziplinen. Zudem ist die Klinikdichte recht gut: In der Nähe ist eine BG-Klinik (Ludwigshafen), mehrere Akuthäuser (Bad Bergzabern und Landau) und eine Uniklinik (Mannheim). Also für den Fall, daß nochmals operiert werden müsste.

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So lange der Stuhlgang nicht schwarz ist bzw mit schwarzen "Flecken" übersäht und auch nicht ungewohnt stechend-metallisch-salmiakartig riecht, musst Du Dir keine Gedanken machen. Das ist ziemlich normal, weil der Darm erstmal wieder merken miuß, wozu er eigentlich da ist. Leerer Darm ist missgestimmt! ;)

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Hört sich nach einem schönen Plan an. So lange bitte die entsprechenden Körperstellen abwechselnd kühlen und wärmen (hilft schneller bei der Abschwellung und Zurückbildung von Rötungen) und die Funktion von Händen, Hand- und Fußgelenken achten.

Sollten sich bis morgen jedoch Blutergüsse bilden, wäre es doch eine recht gute Idee, schon vor Montag einen Arzt aufzusuchen!

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Das ist - um es mit Deinen Worten auszudrücken - völliger Unsinn.

Wenn man keine Unverträglichkeit hat, kann und darf man das Zeug natürlich essen. Was Deine Freundin vielleicht übersieht ist die Tatsache, daß der bewusste Verzicht und der STress, den sowas auslösen kann (überlegen, was man essen darf, lange, nervige EInkaufstouren bis man hat, was man braucht usw.) sich auch negativ auswirken kann. Und dann ist Gluten ihr geringstes Problem.

Diese ganzen Maßnahmen, die das Leben und die Gesundheit verbessern sollen, sind absolute Stressoren. Aber zum Glück verschweigen das Medien.

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Da muß man nichtmal die ausführliche Frage lesen, die große Überschrift ist sehr einfach zu beantworten: Ab der ersten. Fehlgeburten sind fast nie "normal".

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Wenn Du in einem aktuell Tollwut gefährdeten Bezirk lebst, zahlt die Versicherung alle drei Impfungen (musst ja nicht angeben, daß es für den Urlaub ist...). Willst Du aber einfach nur in den Urlaub fahren und lebst nicht im Tollwutbereich Deutschlands, dann eher nicht. Es sei denn, Du hast vertraglich etwas anderes vereinbart.

Wichtig: Eine Tollwutinpfung zieht sich insgesamt über 1 Monat (drei Impfungen). Also rechtzeitig planen!

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Das kommt auf den Allgemeinzustand, den Immunstatus und ein paar andere Dinge (z.B. Alter, Vor- und Begleiterkrankungen usw) des Patienten an. Bei manchen sind drei Lungenentzündungen im Jahr ok, bei anderen ist eine in zwei Jahren bedenklich.

Manchmal kann die Ursachenforschung auch belastender für den Körper sein, als die vorsorgliche, symptomatische Behandlung. Sowas kann man nicht generalisieren!

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Das sind Fragen, die Dir der Arzt beantworten muß. Weder können wir als Community per Ferndiagnose in Deinen Finger schauen (um zu sehen was wie gebrochen ist) noch können wir festlegen, wie das, was wir nicht wissen, behandelt werden wird.

Und was die sieben Köpfe angeht: Wenn Du alt genug bist zu wissen, wie man sowas bewerkstelligt, weißt Du auch, daß der Arbeitgeber sechs Wochen krankheitsbedingten Ausfall zahlt.

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Durch gezielten Muskelaufbau. Die Muskeln werden größer, die Haut wird straffer. Nachteil: Du wirst danach mehr wiegen als vor Deinem Gewichtsverlust. Und jenachdem, wie viel Du abgenommen hast, kann die Menge Muskeln, die DU dafür aufbauen musst, auch nicht grade ästhetisch aussehen.

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Das erhöhte Thromboserisiko nach einem Herinfarkt besteht ein Leben lang. Und auf dem gleichen Niveau wie bei einem "Herzgesunden" (interessantes Wort...) wird es nie wieder sein.

Prozentuale Angaben kann man hier nicht machen, weil man hier nicht generalisieren kann. SOwas muß von Patient zu Patient individuell betrachtet werden.

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Der Cortisonanteil in diesem Fenistil ist nicht allzuhoch - sonst wäre es verschreibungpflichtig (was es nicht ist).

Da auch das cortisonhaltige Fenistil nur für den kurzzeitigen Einsatz konzipiert ist, ist das enthaltene Cortison zudem niederpotent, also schnell vom Körper an der benötigten Stelle aufgenommen und abgebaut. Doch auch hier gilt die alre Regel: Die Dosis machts. Wenn Du Dich dick und oft damit einreibst, machst Du Dir über kurz oder lang die Haut kaputt.

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Kommt drauf an, was man erreichen/ herausfinden will... Bei manchen Schlafexperimenten reichen ein paar Stunden (also eine Nacht) bei anderen ein paar Tage oder eine Woche. In seltenen, nicht klaren Fällen, kanns auch mal noch länger dauern.

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Weil die positiven Effekte und die Therapieaussichten das Risiko überwiegen und sich somit die Prognose deutlich bessert.

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Das nimmt sich nichts. Da die Creme sowieso nur auf die oberflächlichste, tote Hautschicht - die Hornhaut - einwirkt, kannst Du jede Creme benutzen, die Du willst.

Handcreme hat lediglich einen höhenen Fettanteil, weil die Hornhaut an den Händen dicker ist als im Gesicht.

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Ja, das darf er.

Die Ergebnisse und Befunde gehören (im Original) dem Arzt, das sind seine Unterlagen. Und darum darf er sie auch behalten, muß sie Dir nicht aushändigen. Soviel dazu.

Wenn Du nun allerdings Kopien der Unterlagen möchtest, muß er Dir diese geben. Und zwar weil Du ein berechtigtes Interesse daran hast. Denn es sind Deine persönlichen und gesundheitlichen Daten darauf. Für die Anfertigung der Kopien darf er allerdings eine Aufwandsentschädigung (also Geld) verlangen. Zahlst Du das nicht, muß er Dir auch nicht die Kopien geben.

Weigert er sich, Dir Kopien anzufertigen, kannst Du die Polizei einschalten. Die darf dann - ggfs. zusammen mit dem Staatsanwalt - den Arzt dazu zwingen, Dir Dein Recht zu verschaffen.

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Viel wahrscheinlicher (und das wäre meine Ersteinschätzung, stündest Du als Patient vor mir) ist eine Beinträchtigung des Mittel- und Innenohres. Was Du beschreibst, klingt nach einem klassischen Fall von Wahrnehmungsstörungen des Gleichgewichtsorgans.

Ich würde Dir darum empfehlen, Dich mal vertrauensvoll an einen Hals-Nasen-Ohren Arzt zu wenden, der sich mal Deine Ohren anschaut. Möglicherweise hat sich einfach nur ein verschleppter Infekt dort eingenistet.

Die Idee mit dem Tumor ist zwar plausibel, dafür aber auch unwahrscheinlicher.

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Dazu müsste man wissen, um welche (Grund)Erkrankung es sich handelt und wie es um den Allgemeinzustand des Patienten bestellt ist. Ein Medikament, das bei einem 25-jährigen Ausdauersportler hilft, kann bei einem 50-jährigen, normalgewichtigen Menschen ggfs. komplett anders wirken oder sogar kontraindiziert sein. Ganz zu schweigen von diabetisch, neurologisch oder anderweitig vorbelasteten Patienten. Auch kann es wichtig sein, ob es sich um ein erstmaliges Geschehen oder es sich um ein wiederkehrendes Leiden handelt.

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Die Tinten, die in Deutschland zum Tätowieren benutzt werden, unterliegen sehr strengen Auflagen und Qualitätskontrollen. Unter anderem dürfen sie nicht allergen sein. Das schliesst natürlich nicht generell die Möglichkeit aus, daß jemand, der an einer eher selten Unverträglichkeit zu einem der Inhaltsstoffe leidet, trotzdem eine Entzündung/ allergische Reaktion davontragen kann. Sowas passiert aber, wie gesagt, extrem selten.

Aßerdem solltest Du, bevor Du Dich tätowieren lässt, das Studio Deiner Wahl persönlich aufsuchen und Dich von Künstler, Studio, Sauberkeit und Professionalität überzeugen. Es dürfte klar sein, daß eine zwielichtige Hafenspelunke nicht gerade vertrauenswürdig ist, wenn es um sowas geht. Viele Tattoostudios haben zusätzlich eine Hompage. Mit den Info's, die man da abrufen kann, kann man auch googeln und sich in der SZene umhören, wie es um die Rep des erwählten Künstlers bestellt ist.

Und last but not least: Selbst wenn Du Dir das Studio, den Künstler, das Tattoo ausgesucht hast und DIr Deiner Sache sicher bist, solltest Du noch überprüfen, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Nimm nicht das erstbeste Angebot, schrecke aber auch nicht vor (im ersten Moment) hohen Preisen zurück. Qualität hat hier ihren Preis. Und auf Qualität solltest Du achten. Schliesslich geht es um einen Eingriff in den Körper, der nur sehr teuer wieder rückgängig zu machen ist!

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Pubertierende durchlaufen einen für den Körper und somit den Kreislauf mitunter schwerwiegenden Umsturz. Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Elektrolyte - alles ist im Wandel und wird neu austariert. Gerade bei schlanken Jungs bzw. schlanken, jungen Männern kann es hier dann von Zeit zu Zeit zu kurzen Synkopen kommen. Deren "Problem" ist das fehlende Körperfett (das bei Frauen einen größeren Anteil hat), das als vorrübergehender Speicher herhalten könnte.

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Das liegt daran, daß die Schmerzmedikation nunmehr vom Körper abgebaut wurde. Der Arzt hat nur die Symptome behandelt, nicht die Ursache. Vor allem die Kombi Dexa/ Tramal bringt eigentlich kaum etwas - ich bin überrascht, daß die Analgesie so lange vorgehalten hat.

Bevor Du wieder zu einem Arzt gehst, solltest Du Dir im Klaren sein, was Du willst: Vorübergehende Symptombehandlung (Kurzzeitige Schmerzstillung) oder Ursachenforschung und behandlung des Grundes für die Schmerzen.

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Nein, die Unterlagen bekommt er nicht mit. Denn die gehören dem Krankenhaus. Was er bei einer Entlassung auf eigenen Wunsch mitbekommt, ist ein vorläufiger Entlassungbrief, mit etwas Glück kann er sogar einen endgültigen Entlassungbrief bekommen. Der ist dann - wenn er einen Hausarzt angegeben hat - an den Hausarzt adressiert. Jedoch kann er den Umschlag ja aufmachen und den Inhalt lesen. Die Klinik ist nur verpflichtet den Brief an den Patienten auszuhändigen. Was der dann damit macht, ist ganz allein seine Sache.

Nochmal zur vorzeitigen Entlassung auf eigenen Wunch: Sowas sollte man sich immer ziemlich gut überlegen. Shivania hats ja schon angesprochen: Möglich, daß er dann für alle Behandlungen auf den Kosten sitzen bleibt. Und da sind die gesundheitlichen Risiken noch gar nicht angesprochen!

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In dem Fall bleiben die im Darm - vorert. Bleiben die Gase zu lang im Darm kann mehrerlei entstehen. Zum Einen das, was der Gast schon schrieb. Andererseit kann genau das abe auch zu einer Sepsis führen. Weitere Möglichkeiten können Darmlähmung und in Folge im unbehandelten Fall auch der Tod sein.

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Die Angt vor einem Herzinfarkt kann durchau einen Herzinfarkt aulösen. Das ist dann sowas ähnliches wie die Sache mit dem Huhn und dem Ei.

Was Du brauchst, ist ein Stresstraining bzw. einen Weg, den negativen Stress, den Du Dir aufgrund der ständigen Angst aufbürdest, abzubauen und im Optimalfall loszuwerden. Helfen kann hierein Psychotherapeut.

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Natürlich kann man das. Man kann sich aber auch jederzeit vor einen Zug werfen. Hat beides etwa den gleichen Effekt.

Derzeit gibt es um die 25 nachgewiesenen HIV-Stämme. Hat man sich schon mit HIV angesteckt und fängt sich noch einen anderen HI-Virusstamm ein, könnte das zu einem recht tödlichen Problem werden. Zudem kannst Du nicht wissen, ob der Geschlechtspartner, der AIDS hat, HIV-infiziert ist. Ist er es nicht, produzierst Du so einen neuen HIV-infizierten.

Also immer schön verhüten!

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Aus chirurgischem Stahl. Das steht aber auch im Aufklärungsbogen, den der Operateur mit Dir vor der OP durchgegangen ist, das hat der Operateur Dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesagt und schlußendlich steht das auch in Deinem Implantatepass ;)

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Dann empfehle ich den Gang zu einem anderen Arzt. Es gibt Menschen, die laufen seit Jahren mit einem abgebrochenen Schneidezahn rum, der einfach nur neu betoniert wurde. Das ist eigentlich Grundhandwerk eines jeden Zahnarztes. Wenn Deiner das nicht hinbekommt...

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Tja, die schlechte Nachricht (und es gibt hier keine gute) ist: Das kann dauern. Schlimmstenfalls mehrere Monate. Ob und wie sich ein solches Ekzem zurückbildet, ist von mehreren Faktoren abhängig. Unter anderem Allgemeinzustand, Immunstatus, körperliche Fitness, Konsumverhalten und und und.

Vielleicht solltest Du Deinen Hautarzt (bei dem Du deßwegen doch sicherlich warst) nochmal drauf ansprechen und Dir ggfs. andere Heilmittel verschreiben lassen. Und ganz wichtig: Das Wort "eigentlich" bedeutet in der Medizin soviel wie "normalerweise, so über den Daumen gepeilt, kann aber auch länger oder weniger lang dauern". ;)

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Ja, auf Dauer bei zu hoher Dosierung bzw. einem Mißbrauch, kann die handelsübliche Anti-Baby-Pille Leberschäden bewirken. Genauso wie etwa jedes zweite andere Medikament.

Das passiert deßhalb, weil die Medikamente durch die Leber abgebaut werden. Schädigungen können über einfache Leberzellveränderungen über eine Zirrhose und Fettleber bis zu Krebs reichen. Wie gesagt: Die Dosis machts. So lange Du also die Medi's in der richtigen, verschriebenen Dosis einnimmst, bist Du ziemlich sicher.

Warum man nun trotzdem die Medi's verschreibt hat zwei Gründe. Der eine ist der gesunde Menschenverstand. Denn mal ehrlich: Wer schluckt schon eine ganze Packung Anti-Baby-Pillen (oder mehrere) auf einmal? Und dann bleibt die ewige Wahl des geringeren Übels. Denn was ist Dir lieber: Kinder oder die (prozentual gesehen) recht harmlose, latente Gefahr eines Leberschadens?

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Die Schilddrüsen sind sehr empfänglich für radioaktive Strahlung - sie kann radioaktive Isotope binden und somit speichern (darum auch die Sache mit dem Jod). Das wirkt sich dann ggfs. auf den Hormonhaushalt und die Funktionsweise der Schilddrüse aus.

Ist die Schilddrüse schon durch eine Funktionsstörung (Über- bzw. Unterfunktion) betroffen, kann sich sowas dann gleich mal potenzieren. Und da die Menge radioaktiver Bestrahlung während einem CT ja dann doch vergleichbar hoch ist (vergleichbar mit ca. 1.000 Röntgenbildern) kann es passieren, daß ein Arzt es sich überlegt, Dich durchs CT zu schicken.

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Kommt auf Klinik, Aufwand und Umfang sowie die Rep des Ophtalmologen an. Sowas kann zwischen 1.500 und 5.000 Euro pro Auge kosten.

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Seit 2011 dürfen Arbeitgeber von Beschäftigten schon ab dem ersten Tag einer Krankmeldung ein ärztliches Attest verlangen - und zwar Abseits von Arbeits- und Tarifverträgen (entsprechende Vertragsklauseln sind unwirksam)! Der Chef muss das noch nicht einmal begründen (Landesarbeitsgericht Köln, AZ: 3 Sa 597/11).

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Alle Teesorten sind radioaktiv belastet. Und um dem Ganzen noch den Deckel aufzusetzen: Auch der Rest Deiner Ernährung (Obst, Gemüse, Fleisch usw.) ist radioaktiv angehaucht. Das liegt in der Natur der Dinge - die Erde ist nunmal jederzeit radioaktiven Einflüssen ausgesetzt. Und somit logischerweise auch alles, das auf ihr gedeiht.

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Ja, da gibt es allerlei Pseudomittelchen, die Naenbluten unterbinden sollen. Das Problem ist: Die sind nicht universell anwendbar. Wenn nämlich die Ursache für Dein Nasenbluten eine schwerwiegende ist, kannst Du Dir die Salbe tubenweise in die Nase reiben und sie blutet trotzdem.

Hier muß man ganz klar die Ursache für das Nasenbluten mit dem Anwendungsbereich der Salbe vergleichen.

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Das ist immer so eine Sache...

Prinzipiell ist der Arzt natürlich der Schweigepflicht unterworfen. Sprich: Wenn die Oma nicht erlaubt, daß jemand anderes etwas über sie erfährt, dann muß er sich dran halten. Es steht dem Arzt aber frei, die Schweigepflicht der Lage angemessen neu zu interpretieren und zur Wahrung der Interessen und der Gesundheit des Patienten auszuweiten. Bedeutet im Klartext: Hat der Arzt Bedenken, was den psychischen Gesundheitszustand angeht, darf er direkte Verwandte einbeziehen und diese darüber unterrichten.

Auch gibt es das sogenannte "klonklusive Einverständnis". Das ist ein juristischer Leitsatz, der es dem Arzt erlaubt davon auszugehen, daß ein Patient im Falle einer Beinträchtigung der Urteilsfähigkeit das Einverständnis hat, Angehörige einzuschalten und diese über die Lage zu unterrichten.

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Während des Eingriffs spürst Du keinen Schmerz. Das Einzige ist ein Pieks, mit dem das Lokalanästhetikum (das Betäubungsmittel) in den Zeh injiziert wird. Das kann ggfs. recht unangenehm werden.

Nur zur Vorwarnung: NACH der OP kann der Zeh ein paar Tage höllisch weht tun. Darüber wird Dich der Arzt aber noch aufklären. Der gibt Dir für den Fall auch ziemlich gute Schmerzmittel dafür.

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