Bauchschmerzen und Übelkeit von Moringa pulver?

7 Antworten

Also mal zum Thema Unverträglichkeiten, die solltest du in deinem Fall natürlich austesten um Allergien und auch eventuelle Kreuzallegien zu erkennen. Die Nebenwirkungen wie Übelkeit ist gerade zu Beginn ganz normal. Moringapulver mit zwei Kaffeelöffel zu beginnen ist zu viel, vor allem wenn du empfindlich bist. Nicht auf nüchternen Magen sondern wenn dann nach dem Essen, und ganz langsam die Dosis steigern. Empfohlen wird auch es als Gewürz im Essen zu verwenden besonders am Anfang, da die Magenverträglichkeit damit höher ist. Auch der hohe Clorophyllanteil kann zu Beginn leichte Beschwerden verursachen, da du jedoch Veganerin bist, solltest du an hohen Chlorophyllgehalt von Speisen jedoch gewöhnt sein. Diverse Antworten die gegeben wurden würde ich ebenfalls mit Vorsicht genießen. Einem Menschen der sich bester Gesundheit erfreut und über eine sehr ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung alle nötigen Vitamine, Spurenelemente u.ä.damit aufnimmt würde ich nicht unbedingt zur Einnahme raten. Setzt man sich jedoch molekularmedizinisch (Wissenschaft der Mikronährstoffe...) mit den Wirkstoffen dieser Pflanze (die übrigens in den Ursprungsländern als Nahrungsmittel gilt) auseinander insbesondere bei deinem Krankheitsbild, so kann ich nur empfehlen die Einnahme dauerhaft zu probieren. Ich kenne persönlich PatientInnen die ebenso unter chronischen entzündlichen Erkrankungen leiden (von Darmerkrankungen bis hin zu rheumatoider Arthritis) denen die Einnahme sehr viel gebracht hat (allgemeine Leistungssteigerung, weniger Müdigkeit, Verbesserung der Symptomatik, Entzündungsprozesse gingen zurück etc.). Und noch ein kurzer Zusatz bezüglich der Forschungslage: Selbstverständlich gibt es Studien die eine Wirksamkeit nachwiesen, jedoch wirst du im Bereich der Nahrungsmittelergänzungen generell randomisierte Doppelblindstudien mit einer dementsprechend großen Strichprobengröße nicht finden, denn kein Pharmakonzern ist daran interessiert die Forschung von einem nicht patentierbarem Produkt, das noch dazu günstig (in Vergleichbarkeit zu manchen Pharmaprodukten) zu erstehen ist, zu finanzieren, insbesonders dann, wenn die Ergebnisse eventuell die eigenen vertriebenen Produkte in den Schatten stellen...aber das ist eine andere Diskussion. Zum Abschluss noch: Ich nehme es selbst und mir hat es geholfen. Lg

Also mal zum Thema Unverträglichkeiten, die solltest du in deinem Fall natürlich austesten um Allergien und auch eventuelle Kreuzallegien zu erkennen. Die Nebenwirkungen wie Übelkeit ist gerade zu Beginn ganz normal. Moringapulver mit zwei Kaffeelöffel zu beginnen ist zu viel, vor allem wenn du empfindlich bist. Nicht auf nüchternen Magen sondern wenn dann nach dem Essen, und ganz langsam die Dosis steigern. Empfohlen wird auch es als Gewürz im Essen zu verwenden besonders am Anfang, da die Magenverträglichkeit damit höher ist. Auch der hohe Clorophyllanteil kann zu Beginn leichte Beschwerden verursachen, da du jedoch Veganerin bist, solltest du an hohen Chlorophyllgehalt von Speisen jedoch gewöhnt sein. Und Schlafprobleme geben sich mit der Zeit von alleine, kenne dies aus vielen Fällen, nicht nur bei Moringa, vor allem in Selbstheilungs- oder Entgiftungsphasen des Körpers. Diverse Antworten die gegeben wurden, würde ich ebenfalls mit Vorsicht genießen, und auch hinterfragen wie viel Erfahrung dahintersteht bzw. ob Menschen die solche Empfehlungen abgeben überhaupt wissen was es heißt eine chronische Erkrankung zu haben. Einem Menschen der sich bester Gesundheit erfreut und über eine sehr ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung alle nötigen Vitamine, Spurenelemente u.ä. damit aufnimmt würde ich nicht (unbedingt) zur Einnahme raten. Setzt man sich jedoch molekularmedizinisch (Wissenschaft der Mikronährstoffe...) mit den Wirkstoffen dieser Pflanze (die übrigens in den Ursprungsländern als Nahrungsmittel gilt) auseinander, insbesondere bei deinem Krankheitsbild, so kann ich nur empfehlen die Einnahme dauerhaft zu probieren. Ich kenne persönlich PatientInnen die ebenso unter chronischen entzündlichen Erkrankungen leiden (von Darmerkrankungen bis hin zu rheumatoider Arthritis) denen die Einnahme sehr viel gebracht hat (allgemeine Leistungssteigerung, weniger Müdigkeit, Verbesserung der Symptomatik, Entzündungsprozesse gingen zurück etc.). Und noch ein kurzer Zusatz bezüglich der Forschungslage: Selbstverständlich gibt es Studien die eine Wirksamkeit nachwiesen, jedoch wirst du im Bereich der Nahrungsmittelergänzungen generell randomisierte Doppelblindstudien mit einer dementsprechend großen Strichprobengröße nicht finden, denn kein Pharmakonzern ist daran interessiert die Forschung von einem nicht patentierbarem Produkt, das noch dazu günstig (in Vergleichbarkeit zu manchen Pharmaprodukten) zu erstehen ist, zu finanzieren, insbesonders dann, wenn die Ergebnisse eventuell die eigenen vertriebenen Produkte in den Schatten stellen...aber das ist eine andere Diskussion. Zum Abschluss noch: Ich nehme es selbst und mir hat es geholfen. Lg

Hallo,

ich habe ab und zu von Leuten gehört, die leichte Bauchschmerzen bei der Einnahme von Moringa Blattpulver (in welcher Form auch immer) bekommen haben. Es kommt vor, dass sich der Magen erst daran gewöhnen muss, weshalb man mit einer geringen Menge anfangen und diese dann langsam, kontinuierlich steigern sollte. Sollten die Probleme dann immer noch auftreten, die Steigerung einfach langsamer angehen. Danach sollten allerdings keine Probleme mehr auftreten. Gerade wenn du Bio Moringa zu dir nimmst. Am besten finde ich Moringa in Form von Presslingen. Die kann man wunderbar dosieren. Man fängt mit einem Pressling pro Tag an und arbeitet sich zu 3 mal 3 Presslingen pro Tag hoch.

Liebe Grüße
Simply-Moringa

 - (Medizin, Nahrungsergänzungsmittel, Heilpraktiker)

Hallo, lange Zeit nach deiner Frage, aber dennoch: Ich habe dieselben oder ähnliche Probleme wie du. Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeit und mitunter unerträgliche Zustände, weil kaum noch was geht. Diät hilft zwar, aber das müsste man sein Leben lang durchhalten. Ich habe mit Probiotika (von Goldline, da gibt es Unterschiede!) eine Weile gute Erfahrungen gemacht. Dann auch mit Mariendistel in Form eines Tonikums. Dann hat mich eine Freundin auf Moringa aufmerksam gemacht, das wird auch in Hundefutter als Energiespender eingesetzt. Daher kannte sie das. Ich habe Moringa daraufhin auch probiert, nachdem die Freundin so enthusiastisch über ihren Eigenversuch berichtete. Ich muss sagen, dass es tatsächlich einen Kraftschub vermittelt. Auch, wenn man den gar nicht wahrnehmen will. Auch die Verdauung wird befördert. Nur: Ich kann das Zeug nicht einnehmen. So gern ich es möchte. Es ist mir widerlich in jeder Art von Zumengung und verursacht mir Brechreiz. Schon der Gedanke daran ist mir unerträglich. In größeren Mengen bekam ich Bauch-Magenkrämpfe ohne Ende. Wahrscheinlich nichts für uns Reizdärmler? Schade.

 

Zunächst achte darauf, dass es kein Moringa aus Indien oder Teneriffa ist, weil die Qualität oft nicht die beste ist. Dann empfehle ich bei Reizdarm Preisliste zu nehmen und kein Pulver. Beginne mit 1200 mg pro Tag und steigere nach Verträglichkeit langsam auf 6000 mg pro Tag.

Konkrete Dosierungsempfehlungen findest du auch in dem Buch "Moringa to Go", das es überall im Handel gibt.