Werde ständig rot und habe Panikattacken?

Hallo,
ich fühle mich etwas komisch darüber zu schrieben, aber vielleicht hat jemand Tipps. Und zwar habe ich seit 2,3 Monaten das Problem das ich ständig rot werde ohne Grund. Also z.B. beim Essen mit meiner Familie an der Kasse etc. Seit dem hab ich mich echt abgeschottet. Ich hab das Gefühl dann immer kurz vor einer Panikattacke zu sein (damit habe ich generell Probleme). Mal ist es ganz okay und ich hab garkein Probleme und dann fängt es wieder an und ich hab das Gefühl, dass ich von vorne anfange. Ich war eigentlich die letzte Jahre eine ziemlich fröhliche und soziale Person (bin aber trotzdem eher introvertiert). Aber ja ich war viel feiern, viel unter Leuten und habe gar kein Problem gehabt. Mich belastet die Situation aber schon. Ich fühle mich nicht mal Zuhause wohl und mag es auch garnicht mehr ungeschminkt zu sein (da hatte ich in den Teenager Jahren große Probleme mit).
Heute hatte ich wieder so eine blöde Situation. Ich war an der Kasse und wollte was bezahlen und dann kam meine Mutter und hat auf mich gewartet. Ich war sowieso schon nervös und dann hatte ich extrem Herzrasen, mir wurde schwindelig und konnte schlecht atmen. Ich denke das ist besonders an Situationen wo ich weiß, dass ich nicht einfach weg gehen kann. Z.B. Wie schon gesagt an der Kasse oder beim Essen. Ob ich dann rot wurde weiß ich nicht (zumindest sah ich einem Spiegel nachher nicht rot aus, wurde auch nicht drauf angesprochen), aber die Situation hat sich nicht gut angefühlt. Nun möchte ich einfach wieder gerne dieses Problem hinter mir lassen. Also ich wurde vielleicht schon paar Mal rot und wenn ich z.b. ein Vortrag halten muss war ich auch nervös, aber nie soooo schlimm und bei kleinen Alltagssituationen.

Und ich bin 22 falls es wichtig ist, also rauswachsen werde ich eher nicht. Wohne seit über einem halben Jahr wieder Zuhause. Ich hatte auch vor einigen Jahren eine Essstörung. Wollte auch gerne wieder zum Therapeuten habe aber kein freien Platz irgendwo gefunden.

Haut, Krankheit, Psychologie, Psychotherapie