also psychosomatisch würde ich ausschließen. Solche massiven Symptome kenne ich von unserer Klinik wirklich nur beim HWS Syndrom oder massiver Instabilität.

Ich denke du hast das auch schon abklären lassen? Wenn keine entsprechende Diagnose Klarheit verschafft würde ich den Arzt /die Klinik wechseln. Zur Not auch mehrmals. Manchmal müssen Patienten etliche Kliniken aufsuchen, bis der Befund eindeutig diagnostiziert ist. Gib nicht auf. Das muss alles sehr belastend sein. Wünsche dir von Herzen baldige Besserung deiner Beschwerden.

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Also bei uns in der Klinik wird der Begriff "Morphin" für alle BTM Medikamente gebraucht. Also alles was ähnlich wie Morphin wirkt, auch wenn es Morphinabkömmlinge sind. Morphine werden im Gegensatz zu früher heute oft verabreicht. Auch besteht keine Suchtgefahr, wenn sie vorschriftsmäßig eingenommen werden. Die verordnenden Ärzte sind meist sogenannte Schmerzärzte (Fachbegriff ist: Facharzt für Anästhesiologie) Meist werden nach Führungs eines Schmerztagebuches Pflaster oder Retardtabletten verschrieben. Diese verhindern eine Konditionierung die sonst zur Sucht führen würde. Morphine werden oft bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Ich selbst habe wegen meiner Arthrose jahrelang das Medikament Oxygesic 80 mg genommen und durfte dabei Auto fahren und meinen Beruf als Krankenschwester weiter ausüben. Bei mir hat es keinerlei Bewußtseinsbeeinträchtigung gegeben. Da die Schmerzen aber auch mit diesem hochdosiertem Morphin nicht vollkommen weg waren sondern nur gedämpft wurden, habe ich später andere Medikamente versucht und das Morphin wieder weg gelassen.

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