Kann ich andere Menschen anstecken, wenn ich MRSA-Träger bin?

Antwort:
Das ist sehr unwarscheinlich.

Anstecken, in dem Sinn, dass andere Kontaktpersonen an MRSA erkranken ist sehr unwahrscheinlich. Erkrankungen, sprich Infektionen durch MRSA entstehen meist nur bei Menschen die besondere Risikofaktoren besitzen (schwaches Immunsystem, Hautwunden, Katheter).

Natürlich werden bei jedem Kontakt zu anderen Personen regelmäßig MRSA-Keime übertragen. In der Regel treffen die MRSA auf der Haut/Schleimhaut der Kontaktperson aber auf eine ausgeprägte, gesunde Bakterienflora, welche die Haut/ Schleimhaut dicht „überwuchert“. So hat der MRSA meist keine Chance sich bei solchen Kontaktpersonen dauerhaft zu etablieren und die übertragenen Zellen werden schnell zugrunde gehen.

Problematisch ist die Situation dann, wenn die Kontaktperson Risikofaktoren besitzt, die zu einer Störung der gesunden Bakterienflora auf der Haut/Schleimhaut führen (Wunde der Haut, Antibiotikatherapie, welche die gesunde Bakterienflora absterben lässt…). In diesem Fall kann sich der MRSA dauerhaft als Keim auf der Haut der Kontaktperson ausbreiten und kann dann evtl. auch zu Infektionen (z.B.Wundinfektion) führen.

Noch einmal mit aller Deutlichkeit!:

Vorsicht! Lassen Sie sich nicht zu dem Gedanken verleiten, dass sich MRSA bei jedem nur erdenklichen Kontakt übertragen lässt.
Alle Überlegungen hierzu sind meist theoretischer Natur und übersehen, dass die Übertragung eines MRSA-Erregers nicht mathematischen, sondern biologischen Gesetzmäßigkeiten folgt und folgende Grundvoraussetzungen notwendig sind:

  • Ausreichende Zahl auf der Haut des MRSA-Trägers,

  • Direkter und wiederholter Kontakt (Exposition) mit kolonisierten Körperoberflächen des MRSA-Trägers,

  • Übertragung ausreichend vieler MRSA-Bakterien vom einen zum anderen Patienten,

  • Erreichen der Haut/Scheimhaut des Kontaktes,

  • Vermehrung und Durchsetzung auf der Haut der Kontaktperson,

  • Vorliegen von Risikofaktoren bei der Kontaktperson (Antibiotika, Wunden, Katheter etc.).

Sie sehen, die Übertragung von MRSA ist bei einmaligem Kontakt unwahrscheinlich.

http://www.mrsa-net.nl/de/answers.php?type=&answer_id=97

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Es könnte sich um eine Seitenstrangangina, die auch einseitig auftreten kann, handeln.

Sollten die Beschwerden anhalten, würde ich zum Arzt gehen.

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Diese Antworten können Dir weiterhelfen:

http://www.sportlerfrage.net/frage/warum-hab-ich-halsschmerzen-nach-dem-laufen-fahrrad-fahren

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Egal, was irgendwelche Anwender dieser "Fettwegspritze" berichten, wenn ich das lese, steht für mich fest, dass zumindest ich die Finger davon lassen würde:

"Das Präparat mit dem Wirkstoff Phosphatidylcholin ist derzeit noch nicht gemäß deutschen Zulassungsrichtlinien zugelassen

Jede Behandlung mit der Fett-Weg-Spritze erfolgt daher nur nach eingehender Beratung durch erfahrene Ärzte und auf den ausdrücklichen schriftlichen Wunsch des Kunden.

http://www.fett-weg-spritze.de/html/fragen_zur_fett-weg-spritze.html

Das bestätigt auch der WDR, der ansonsten recht ausführlich über die Spritze berichtet:

"Für die Behandlung heißt das aber zurzeit noch:
Der Wirkstoff wird im sogenannten „Off-Label-Verfahren“ angewandt. Das heißt, eine Zulassung für die Behandlung im subkutanen Gewebe (das Gewebe unter der Haut) besteht nicht. „Off-Label“ bedeutet, dass ein erhöhter Beratungsbedarf durch den behandelnden Arzt gewährleistet sein muss. Es bedeutet aber auch, dass der Kunde mit seiner Einverständniserklärung jeden Haftungsanspruch verliert, denn weder Hersteller noch Arzt übernehmen die Verantwortung für den Einsatz des Mittels.

...wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2010/kw16/0419/03diefettwegspritze.jsp

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Unter einem Lungenödem versteht man die vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit in Lungengewebe und/oder Lunge.

Diese Flüssigkeits-Ansammlung kann als Folge verschiedener Grunderkrankungen auftreten. Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist in den Industrieländern die häufigste Ursache, gefolgt von Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Die medikamentöse Therapie orientiert sich an der zugrunde liegenden Ursache.
Bei einer Linksherzinsuffizienz werden mit einer Spritze in die Blutgefäße herzanregende und harntreibende Medikamente gegeben.
Ist das Lungenödem aufgrund von Giftstoffen entstanden (toxisches Ödem), müssen zusätzlich Glukokortikoide eingesetzt werden, sowohl durch Inhalieren als auch intravenös. Kommt es aufgrund der Erkrankung zu einer Unruhe und Angst des Betroffenen, werden Diazepam und Morphine gegeben, um diese zu behandeln.

Auch die weitere Therapie richtet sich nach der Ursache.
Chronische Leiden, wie beispielsweise Herz- oder Leberinsuffizienz, müssen adäquat behandelt werden. Bei einem durch Nierenerkrankungen hervorgerufenem Lungenödem, das heißt durch eine renal bedingte Überwässerung, muss eine Hämofiltration und Dialyse durchgeführt werden.

http://www.onmeda.de/krankheiten/lungenoedem-therapie-1393-8.html

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Deosteine werden gezüchtet. Sie arbeiten mit Aluminiumsalzen wie dem mineralischen Ammonium- oder Kaliumalaun. Chemisch gesehen sind auch das Schweiß reduzierende Stoffe, die Schweißdrüsenausgänge verengen.

http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/Deodorants-Anruechig-21271-118750/

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Eingerissene Mundwinkel können verschiedene Ursachen haben.
Die Lippen sind sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen und können zum Beispiel bei ungewohnter Luftfeuchtigkeit oder bei sehr kalter oder sehr warmer Luft trocken, spröde und rissig werden.
Auch permanente Feuchtigkeit, bedingt durch häufiges Lecken oder Kauen der Lippen, kann zum Einreißen der Haut in den Mundwinkeln führen. Wenn sich die Mundwinkel entzünden und immer wieder einreißen, spricht man von sogenannten Mundwinkelrhagaden (Faulecken).

Hartnäckig eingerissenen Mundwinkel haben häufig Infektionen der Lippen und des Munds als Ursachen – zum Beispiel hervorgerufen durch:

  • durch Pilze (z.B. Hefepilzinfektion, Soor, Kandidose)

  • durch Bakterien (z.B. Streptokokken)

  • durch Viren (z.B. Herpes simplex)

Darüber hinaus können den eingerissenen Mundwinkeln auch ein Vitamin-B2-Mangel (Mangel an Riboflavin), ein Eisenmangel, Hautkrankheiten (wie Neurodermitis), Allergien (Kontaktallergie, z.B. auf Kosmetika, Lippenstift) und eine schlecht sitzende Zahnprothese zu Grunde liegen.

Begünstigt werden eingerissene Mundwinkel durch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit"), eine Behandlung mit Antibiotika sowie in der Schwangerschaft.

Eingerissene Mundwinkel können unterschiedliche Ursachen haben und deshalb auch verschiedene Therapie-Maßnahmen erfordern.

  • Wichtig ist generell, dass die Mundwinkel trocken bleiben. Wer häufig mit der Zunge die Lippen befeuchtet, sollte dies unbedingt vermeiden. Unterstützend gibt es Pasten, um die Lippen trocken zu halten. Auch Reiben, Kratzen und den Mund weit öffnen sollte man unterlassen.

  • Wenn eine Infektion Ursache der eingerissenen Mundwinkel ist, können entsprechende Salben und Pasten gegen Bakterien (antibiotisch), gegen Viren (antiviral) oder gegen Pilze (antimykotisch) helfen. Wer gegen ein bestimmtes Kosmetikum allergisch reagiert, muss dies meiden.

  • Um langfristig eingerissene Mundwinkel erfolgreich zu behandeln, muss die Therapie auf die zu Grunde liegenden Erkrankungen und Mangelerscheinungen abzielen – zum Beispiel auf einen Diabetes mellitus, einen Vitamin-B2-Mangel oder einen Eisenmangel.

http://www.onmeda.de/symptome/eingerissene_mundwinkel-ursachen-9835-2.html

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Nein, das hilft natürlich nicht.
Zur Information:

Geist- und Wunderheilung/Reiki
Einen Wirkbeleg gibt es ebensowenig wie eine seriöse Dokumentation der angeblichen Heilerfolge. Die möglicherweise wohltuende Wirkung des Reiki beruht ausschließlich auf der gläubigen Erwartungshaltung der Klienten.

http://www.sueddeutsche.de/leben/teil-geist-und-wunderheilungreiki-heilsame-haende-1.768375-2

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Bei mehr als zwei Toilettengängen pro Nacht spricht man von einer Nykturie, also einem vermehrten nächtlichen Wasserlassen.
Krankheitswert bekommt Nykturie immer dann, wenn der Nachtschlaf so häufig unterbrochen wird, dass Betroffene am Tag müde, gestresst und nicht leistungsfähig sind.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einer belastenden Nykturie häufiger zu schwereren Erkrankungen neigen und dass der Gesundheitszustand im Allgemeinen bei diesen Menschen bereits deutlich schlechter zu sein scheint. Dazu könnte auch der Umstand beitragen, dass häufiges Aufwachen und schlechter Schlaf sich auch negativ auf das Immunsystem auswirken können.

Nykturie ist oft Symptom einer Herzschwäche:

Bei einer Herzschwäche staut sich das Blut tagsüber vermehrt in den Venen und drückt dabei Flüssigkeit ins umliegende Körpergewebe. Nachts wird dann diese Flüssigkeit wieder vom Blutkreislauf aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden, wodurch es zu einem starken Harndrang kommt. Daneben kann aber auch eine Diabetes-Erkrankung für eine Nykturie verantwortlich sein.

  • Wie kann eine Nykturie behandelt werden?

Wenn Sie nachts öfter als zweimal zur Toilette müssen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
Dieser überprüft zunächst, welche Erkrankung hinter der Nykturie steht und stimmt seine Therapie-Maßnahmen darauf ab.
Er behandelt also zum Beispiel die für die Nykturie verantwortliche Herzschwäche, die mögliche Diabetes-Erkrankung oder die vergrößerte Prostata bzw. die Reizblase. Oder er verschreibt Ihnen künstliche Hormone, um ein Defizit an antidiuretischem Hormon zu kompensieren.

  • Was Sie selbst tun können

Sie selbst können auch durch einige Veränderungen in Ihrem täglichen Verhalten für ein ungestörtes Durchschlafen sorgen.
Nehmen Sie zwei Drittel Ihrer täglichen Trinkmenge möglichst vor 18 Uhr zu sich.
Ausreichend Trinken ist aber trotzdem notwendig und therapeutisch sinnvoll. Allerdings können Sie durch ein regelmäßiges Trink- und Toilettentraining zu einer Verbesserung beitragen. Bitte lesen Sie dazu den Beitrag zum Toilettentraining.
Weiterhin sollten Sie abends bevorzugt auf leichte Kost zurückgreifen und wenn nöig Übergewicht abbauen.

Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang, dass eine genaue Diagnose bzw. das Einleiten erfolgreicher Therapiemaßnahmen nur durch einen entsprechenden Facharzt vorgenommen werden kann!

Quelle: Deutsche Inkontinenz Gesellschaft e.V., Band 8. Bamberger Gespräche 2004: Nykturie und Harninkontinenz

http://www.incosan-portal.de/index.php/component/content/article/25/9

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Kombucha ist kein Gesundheitselixier

"Die therapeutische oder gesundheitsvorbeugende Wirkung von Kombucha ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen", beurteilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Werbeaussagen über das Erfrischungsgetränk aus fermentiertem Tee.

Die Liste dieser Aussagen ist lang: Kombucha soll entschlackend wirken, die Darmfunktion anregen, die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen, für reine Haut sorgen, bei Kopf- und Gliederschmerzen, Gicht oder Rheuma helfen und vor Arteriosklerose und Krebserkrankungen schützen. "Kombucha ist nicht mehr oder weniger als ein Erfrischungsgetränk auf Teebasis, allenfalls mit Wirkungen vergleichbar mit Sauermilchprodukten", stellt dagegen Professor Dr. Helmut Erbersdobler, Präsident der DGE, fest.

Bis zum sechsten Tag nach Ansatz der Kultur ist Kombucha ein Erfrischungsgetränk mit süßlichem Geschmack, der an Birnen oder Pfirsiche erinnert. Nach rund 20 Tagen erreicht der pH-Wert mit 2,5 sein Minimum. Dann lasse sich das Produkt eher als Speiseessig verwenden, so die DGE.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin3_35_2000

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Psychische Einflüsse auf die Krebsentstehung: Gibt es die Krebspersönlichkeit?

Auf der Suche nach Ursachen für eine Krebserkrankung stellen viele Menschen spontan einen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und Krebs her. Die Datenlage spricht jedoch eher gegen Stress, Depression, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder gar eine so genannte Krebspersönlichkeit als Krebsursache.

Was ist dran an der "Krebspersönlichkeit"?

Schon in der Antike vermutete Hippokrates Zusammenhänge zwischen der psychischen Verfassung "Melancholie" und der Entstehung von Krebs. Diese Vermutung baute allerdings auf der Vorstellung auf, dass durch ein Vorherrschen der schwarzen, zähflüssigen Galle der ganze Organismus und auch die Seele "vergiftet" werde.

Bis heute wird über ein erhöhtes Krebsrisiko von bestimmten Persönlichkeitstypen viel spekuliert. Persönlichkeitspsychologische Untersuchungen an Krebspatienten schienen die Annahme einer Krebspersönlichkeit zunächst zu bestätigen. Krebspatienten zeichneten sich demnach aus durch depressive Züge, einen angepassten Lebensstil, eine Neigung zur Selbstaufopferung sowie einen verringerten Ausdruck insbesondere negativer und aggressiver Gefühle. In vielen Schriften, die sich an Menschen ohne fachliche Ausbildung in der Medizin richten, werden solche Zusammenhänge bis heute fälschlich als erwiesen dargestellt.

Folge, nicht Ursache

Neuere Untersuchungen an Personen, bei denen zwar ein Krebsverdacht bestand, die Diagnose aber noch nicht gestellt war, konnten zeigen, dass die als typisch geltenden Persönlichkeitsmerkmale eine Reaktion auf die Krebserkrankung und nicht ihre Ursache kennzeichnen. Damit lässt sich die These einer Krebspersönlichkeit nach dem heutigen Wissensstand nicht weiter aufrechterhalten.

http://www.krebsinformation.de/leben/krankheitsverarbeitung/psyche-und-krebsrisiko.php

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