Ich vermute eine Knorpelverletzung (unsachgemäßes Stechen des Piercings) und halte daher für wahrscheinlich, dass zum einen das Piercing dauerhaft entfernt werden muss und zudem hier chirurgisch für eine endgültige Abheilung interveniert werden muss.

Vielleicht macht es der HNO-Arzt oder Chirurg, ggf. aber nur ein plastischer Chirurg.

Und tut mir leid, auch ich denke, dass hier selbst die Kosten getragen werden müssen/sollten.

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Auch wenn due es wahrscheinlich nicht wirst glauben wollen/können, dein Gewicht ist bei deiner Körpergröße ok.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/contentkin/show.php3?id=483&nodeid=155&nodeid=155&query=bmi

Dein Problem liegt ganz sicher in anderen Bereichen die zu einem wesentlichen Teil damit zusammenhängen, dass du in der verfluchten Pubertät steckst und dich körperlich und geistig veränderst, d.h. dich und deinen Körper und deine Umwelt ganz anders beginnst wahrzunehmen.

Du wirst mir nicht glauben. Denke ich. Deshalb rate ich dir: A)Such dir Gleichaltrige mit ähnlichem Lebensstil in deinem Umfeld und vergleich dich mit denen (und nicht mit irgend PR-Kunstwerken der Medien oder Supersportlern). B) Such dir jemanden deines Alters mit dem du dich über diese und andere Probleme wirklich unterhalten kannst.

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Du scheinst in guter Behandlung zu sein. Deshalb empfehle ich dir weiterhin dort den fachlichen Rat von Spezialisten zu suchen und weiterhin hochkalorische Kost zum Aufbau zu essen.

Darüber hinaus kann ich dir nur raten, mit dem Arzt zu sprechen und dir eine Kur/Reah verschreiben zu lassen. Dort wirst du aufgepäppelt, kontinuierlich geführt und es ist einfacher auf die jeweiligen Situationen zu reagieren.

Bzgl. Magensonde denke ich nicht, dass du eine Magensonde (d.h. durch die Nase in den Magen) meinst sondern wahrscheinlich eine PEG-Sonde oder (wg. der Magenentleerungstörung eine andere Spezialsonde). Hiervor brauchst du keine Angst zu haben. Es gibt viele Menschen die damit aus unterschiedlichen Gründen leben. Ich selber habe einen familienvater gekannt der jahrelang damit gelebt hat (und sogar regelmäßig schwimmen war), weil er nach einem Schlaganfall nicht mehr in der Lage war, sich ausschließlich oral ausreichend zu ernähren.

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In der Schweiz wird mind. 1m empfohlen. In Deutschland kenne ich nur das: http://www.bode-science-center.de/center/glossar/troepfcheninfektion.html Und in der Uni habe wir gelernt:

a) Niesen ohne Hand vor den Mund 5m

b) mit Hand vorm Mund auch 5m (weil Teilchenwolke zerkleinert und zwischen den Fingern beschleunigt)

c) Ellenbeuge vorm Mund 2m (Teilchenwolke wird abgebremst und abgelenkt)

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Das kan man nicht pauschal beantworten.

Es gibt sehr unterschiedliche Chemikalien die als Rohrreiniger je nach Zielsetzung (z.B. Fett oder Haar oder Kalk) eingesetzt werden.

Des weiteren hängt es davon ab wie intensiv die Belastung war und in welchem gesundheitlichen Zustand man gewesen ist.

Erste Informationen geben die Packungen der Rohrreiniger bzw. die Hotlines oder Homepages der hersteller

Bei stärkeren Beschwerden unbedingt mit dem Rohrreiniger zum Arzt.

Der kann dann die Situation prüfen und nach Absprache mit den Giftzentralen weiter zielgerichtet therapieren.

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Erstaunlich, dass so wenig über die PPI bekannt ist, obgleich sie sowohl zu den meistgenutzten als auch zu den sichersten Medikamenten gehören (Warenzeichen z.B. Pantozol, Antra, Nexium; Wirkstoffe: z.B. Pantoprazol, Omeprazol) ! ! ! ! !


  • Sicherheit: die PPI gehören mit zu den sichersten und verträglichsten Medikamenten überhaupt (nicht zuletzt ein Grund weshalb man sie auch ohne Rezept in Apotheken erhalten kann). Trotzdem sollte man sich natürlich bewusst sein, dass es manchmal Nebenwirkungen geben kann. Hier ist dann aber im Einzelfall zu prüfen, was schwerer wiegt Nebenwirkung oder Erkrankung (z.B. halte ich die manchmal zu beobachten Neigung zu verstärktem Pupsen für eine Bagatelle im Vergleich zum Schmerze des Sodbrennens).
  • Absetzen/Therapieende/Säure-Rebound: Dies ist (siehe Link unten) eine unter Fachleuten seit Jahren heftig und ohne wirkliches Ergebnis diskutierte Fragestellung. Persönlich habe ich hier den Eindruck, dass hier eher kommerzielle Interesse unterschiedlicher Anbieter gegeneinander ausgetragen werden. Denn während meiner beruflichen Tätigkeit ist mir persönlich kein einziger Fall dieser Art berichtet geworden (was natürlich rein subjektiv ist und keine objektiv wissenschaftliche Aussage).
  • Einnahmezeitpunkt: Hier muss man zwischen offziellen Angaben und jahrelanger Erfahrung (auf der Basis der Wirkungsweise der PPI sowie der Funktion des Körpers) unterscheiden. Offizielle Empfehlungen lauten meines Wissens zu Folge mehrheitlich: morgens vor der ersten Mahlzeit. bewährte Praxis sind jedoch auch andere Einnahmeschemata (z.B. Einmalgabe mittags oder abends). Wichtig ist hierbei zu wissen, dass die Wirkung am schnellsten und am effektivsten wohl bei der morgendlichen Einnahme ist. Da die PPI jedoch alle ein sichere Wirkung über 24h haben und ja immer über einen gewissen Zeitraum (meist mind. 10 Tage) genommen werden, steht aus pharmakologischer Sicht der Einnahme zu einem anderen Zeitpunkt des Tages nichts entgegen. Wichtig ist die regelmäßige Einnahme! Aufgrund ihrer guten Wirkung und ihrer Sicherheit dürfen die PPI ja seit einiger Zeit in der niedrigsten Dosierung ohne äzrtliches Rezept in Apotheken frei verkauft werden und zudem auch "ad usum proprium" dosiert werden (d.h. nach erfolgter Ersttherapie zu weiteren Therapie "beschwerdeorientiert" eingenommen werden.

Festzuhalten bleibt:

Treten säurassoziierte Beschwerden, also Sodbrennen, häufiger bzw. über einen längeren Zeitpunkt auf ist undbedingt die Situation (fach-) ärztlich abzuklären!!!


http://www.sodbrennen-welt.de/news/200901-Saeure-Rebound-nach-PPI-Dauertherapie.htm

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Der Arzt hat eine Magenentleerungsstörung bei mir diagnostiziert. "Motilium" hilft mir nicht dagegen. Kennt jemand alternative Behandlungsmöglichkeiten?

Zwar hat sich das "Rätsel" meines Sodbrennens und des Reflux geklärt, dadurch entstehen für mich aber neue Fragen.

Im KH wurde in verschiedenen Untersuchungen (Manometrie, Röntgen-Breischluck, Magenspiegelung, 48h-pH-Metrie u. Magenentleerungsszintigraphie) festgestellt, dass ich eine ziemlich deutliche Magenentleerungsstörung habe. Es war in einer festgelegten Zeit nur die Hälfte von dem aus dem Magen raus, was eigentlich raus sein sollte... Dadurch soll dann auch mein Reflux u. das Sodbrennen erklärbar sein, da es dann zu einem "Rückstau" kommt u. der Speisebrei wieder hoch kommt. :-(

Ist ja eigentlich gut, dass ich endlich weiß, was es ist. Aber der Arzt sagte mir, dass dies sehr wahrscheinlich an dem Schmerzmittel liegt, das ich regelmäßig wegen meiner Unfallfolgen nehmen muss. Und das kann ich definitiv nicht weglassen.

Er hat mir jetzt erstmal für mind. 4-6 Wochen "Motilium" verschrieben u. hofft, dass es dadurch besser wird. Sonst müsse man dann weitersehen. Hatte das schonmal, hatte da aber keine Wirkung.

Mit der Ernährung hatte ich in der letzten Zeit alles richtig gemacht, so der Doc. Also leicht verdaulich, nicht fettig, scharf gewürzt etc. u. mehrere kleinere Mahlzeiten.

Hat jemand von euch vielleicht auch so eine Entleerungsstörung und Tipps für mich, was ich sonst noch machen kann? Wie kann man sowas ggf. noch - alternativ(?) - behandeln?

Danke

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Magenentleerungsstörungen sind häufiger als man glauben mag. Die Ursachen dafür sind ebenfalls sehr vielfältig wenngleich bei Diabetikern besonders häufig.


Neben operativen Therapien (z.B. von Magenschrittmacher bis Magenverkleinerung) stehen vor allem konservative Ansätze sowie die Gabe sogeanannter Prokinetika (die Magenbewegung anregende Medikamente) im Vordergrund.

  • Umstellung auf mehrere kleinere Mahlzeiten
  • Ernährungsumstellung (z.B. weniger Fett, leichter verdauliche Lebensmittel, ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, ggf. passierte/zerkleinerte Nahrung bzw. sehr gutes Kauen)
  • ausreichend Bewegung zur Anregung der Magen-/Darmuskulatur
  • und (was nach meinen Erfahrungen als Gesundheitsberater die Patienten immer weit von sich schieben) die Klärung/Besitigung von psychischen Stressfaktoren

  • abschließend, und gerade in deinem Fall wohl sehr wichtig, sollten bestehende Medikationen überprüft werden.

Hier sollten nicht nur die Dosierungen überprüft werden sondern auch die Einnahmeschemata (d.h. z.B. Medikamente die die Magenmotilität beeinflussen tenedentiell eher abends einnehmen) und letztlich die Medikamente selber (z.B. alternative Wirkstoffe diskutieren, auch andere Konzepte zur Schmerzstillung ausprobieren).

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Vorweg eine Bemerkung, die man hier nur allzu oft machen muss:

Eine Ferndiagnose ist natürlich nicht möglich. Und selbst für genauere Vermutungen/Hinweise fehlen wichtige Informationen wie z.B. Alter, Geschlecht, (Neben-)Erkrankungen, Arzneimittel, usw.


Das klingt für mich ein wenig nach (altersbedingten) Durchblutungs- bzw. Herz-/Kreislaufproblemen. Allerdings könnten grundsätzlich natürlich auch Bewegungsmangel, übermäßige körperliche Beanspruchung oder die Hitze ein Grund sein.


Der Ratschlag mit Beine hochlegen ist sicher hilfreich. Ebenso sollte der BLutdruck kontrolliert werden. Wenn dieses Problem jedoch häufiger auftritt, ist es unbedingt notwendig zum Arzt zu gehen.

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Die Frage ist aus meiner Sicht im Grunde genommen ganz einfach zu beantworten:

Wenn du wirklich, d.h. intensiver, mit Quallen in Berührung gekommen bist wirst du dir die Hilfe eine Arztes wünschen und nicht über diese Frage grübeln.

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Unterschiede nach meinem Kenntnisstand:


Lichttherapie "zielt" auf Auge/Gehirn (Licht gelangt über das Auge ins Gehirn und wirkt anregend)

Sonnenbank "zielt" auf die Haut (UV-Licht regt Bildung braunen Farbstoffes an)


Lichttherapie mind. 5- bis über 20-fache Helligkeit eines gut ausgeleuchteten Zimmers, d.h. ungefähr so viel wie ein sehr guter Sommersonnentag

Sonnenbank ca. 5-fache Helligkeit


Lichttherapie arbeitet im Wesentlichen mit sichtbarem (Tages-) Licht

Sonnenbank arbeitet mit (unsichtbarem) UV-Licht (das sichtbare bläuliche Licht ist nur "Nebenprodukt", aber wesentlich verantwortlch für die positive psychologische Wirkung)


Lichttherapie reizt zwar manchmal vorübergehend die Augen ist aber ansonsten sehr gut verträglich

Sonnenbank steht im dringenden Verdacht Hautkrebs zumindest zu begünstigen, eine Verdunklungsbrille soll hier die Augen schützen



Sonderform der Lichttherapie mit UV-Anteil wird als Phototherapie unter ärztlicher Aufsicht bei manchen Hautkrankheiten z.B. Neurodermitis eingesetzt.

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Ersten muss Job nicht sein. Es gibt auch andere Wundsalben/-gels.


Zweitens muss sich keine Kruste bilden. So hat man früher Wunden versorgt. Heute geht man den "feuchten" Weg. Besorg dir ein Gelpflaster/Hydrogelwundverband oder ähnliches; falls wirklich entzündet gibt es sie auch mit Silber zur Keimabtötung. Der deckt die Wunde ab, saugt Wundsekret auf, verhndert die Austrocknung der Wunde und der neue Haut und fördert so schnelle Wundheilung.


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0130/wissenschaft/0083/index.html

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Im Einzelfall ist es natürlich von hier aus absolut nicht zu beurteilen, ob eine Diadnoseergänzung sinnvoll und zielführend ist. Dazu fehlen viel zu viele Details.

Grundsätzlich trägt natürlich jede zusätzliche medizinische Information zur Komplettierung des Gesamtbildes bei und erleichtert somit die Antragsbearbeitung.


Aber, wie wäre es denn einfach mal beim zuständigen Sachbearbeiter nachzufragen?

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Schon mal Gedanken gemacht, ob genug und vor allem regelmäßig getrunken wird?

Gerade wer sich ballaststoffreich sollte auch darauf achten, dass die Ballaststoffe(=unverdauliche Quellstoffe) genug Flüssigkeit aufnehmen können.


Und wie sieht es mit der Bewegung aus?

Bewegung (des gesamten Körpers) regt auch die Darmbewegung und damit die Verdauung an.

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Wichtigster Tipp: http://www.sarkoidose.de/


Ansonsten schwer aus der Ferne zu beantworten. Eher nur Allgemeinplätze möglich, d.h.

  • körperliche Aktivität (langsam) steigern, auch draußen

  • abwechslungsreich ernähren

  • Sonnenbäder (NICHT Solarium) suchen oder Möglichkeit der Lichtdusche

  • Möglichkeit einer Kur mir Nachdruck prüfen

  • unter Menschen gehen, sich austauschen, Anregungen suchen


Und letztlich die Geduld und die Hoffnung nicht verlieren, ggf. auch externe (psychoterapeutische) Hilfe suchen.

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