Herkömmliches Speisesalz ist normalerweise mit Jod angereichert, welches nicht für Nasenduschen geeignet ist. Wenn du kein "medizinisches" Salz, speziell für Nasenduschen willst, solltest du reines Meersalz nehmen. Und wie bereits geschrieben wurde, muss die Lösung isotonisch sein.

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Bevor du zu Medikamenten greifst solltest du wirklich auf eine entsprechend laktosearme Ernährung achten. Sehr gut verträglich ist wohl das Medikament LactoStop. Aber achte lieber - wenn immer es möglich ist - auf eine geeignete Ernährung. Wenn du z.B. im Restaurant isst, ist das natürlich schwer, da kannst du Medikamente nehmen.

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Mit den Clostridien wird das ganze nicht mehr viel zu tun haben. Es wurden sehr viele Eingriffe vorgenommen... Vielleicht waren es einfach zu viele. Das Verdauungssystem ist empfindlich und wenn man da zu viel manitpuliert kommt es früher oder später zu Problemen. Auch wenn das jetzt nicht mehr weiter hilft, vielleicht wurden die Beschwerden nach der Infektion falsch eingeordnet. Wurden Clostridien sicher nachgewiesen? Oder kann es auch eine andere Infektion gewesen sein? Liegt eine andere Grunderkrankung vor? Durch Clostridien werden in der Regel nur Menschen krank die ohnehin schon geschwächt waren.

Vielleicht solltet ihr in eine richtige Fachklinik gehen, in der von ganz vorne angefangen wird und alles bisher durchgeführte nicht beachtet wird.

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Pfeifffer'sches Drüsenfieber und Myokarditis

Hallo zusammen! Es ist echt zum aus der Haut fahren. -.- Ich bin 18 Jahre alt, männlich, sehr sportlich, keinerlei Vorerkrankungen, bis auf eine leichte Schilddrüsenunterfunktion. Ich hatte im Sommer eine Virusinfektion, Erythrozyten weit unten, Leber-und Milzvergrößerung, hohes Fieber, Übelkeit. Eine Woche im Krankenhaus gewesen. Um was genau es sich handelte, wurde nicht mehr festgestellt, die Konzentration an Viren muss wohl zu gering gewesen sein. Man tippte auf pfeiffer'sches Drüsenfieber. Außerdem wurde zusätzlich eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) festgestellt, angeblich aber schon etwas verheilt, jedoch immer noch eingeschränkte Ventrikelfunktion.

Gut, ich bin dann entlassen worden. Nur es geht mir seitdem immer noch dreckig. Mein Kopf fühlt sich wie in Watte gepackt an. Ich habe Konzentrationsschwächen, auf Sport keine Lust, ich fühle mich schlapp und meine Ohren knacken, irgendwie ist der Druckausgleich gestört. Ich habe permanent Erkältungsgefühle und mein Herz pumpt irgendwie merkwürdig (kann auch Einbildung sein). Ich war jetzt schon bei einigen Ärzten. Wegen der Myokarditis muss ich mir vorerst keine Sorgen mehr machen, der Kardiologe sah, dass das der Muskel und auch der Herzbeutel was abbekommen hatten, jedoch die Prognose gut ist, und schon ordentlich was abgeheit sei. Die anderen Ärzte konnten mir nicht sagen, warum ich die anderen Symptome habe, einer sagte, es kann sehr lange dauern, bis man sich nach pp-Drüsenfieber wieder gesund fühle. Im Ohr wurde nichts festgestellt, der HNO hat aber lediglich eine Druckmessung vorgenommen...

Naja, ich weiß nicht so ganz, was mit mir los ist und hoffe auf ein paar Erfahrungen, Bemerkungen, die mir sagen können, was mit mir los ist. Das ganze geht mir tierisch auf die Nerven, gerade weil ich sportlich echt nachgelassen habe und jetzt das Abitur vor der Tür steht und ich permanent Probleme habe, mich zum Lernen hinzusetzen, weil's mir nicht sonderlich gut geht.

Liebe Grüße, Krachi

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Pfeiffersches Drüsenfieber kann eine sehr langwierige Erkrankung sein. Mein Schwager hatte 3 Monate lang damit zu tun, bis er sich langsam wieder aufrappeln konnte. Die Sypmtome, bes. die Leber- und Milzvergrößerung spricht eindeutig dafür. Hast du denn aktuelle Blutwerte? Eventuell ist noch eine Restinfektion feststellbar. Dann hast du das ganze nicht richtig auskuriert und solltest das in aller Ruhe tun. Aufgrund der Organvergrößerungen hättest du eine medikamentöse Therapie bekommen müssen - wie war sah es da denn aus?

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Mit Hausmitteln kommt man bei einer richtig heftigen Verstopfung nicht weit. Geh am besten gleich ins Krankenhaus, aber auf keinen Fall selber hinfahren. Wenn die Schmerzen so stark sind, kannst du wahrscheinlich auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln... dort hin kommen. Hast du also niemanden der dich fährt, ruf die 112, damit die dich ins KH bringen können. Mit einem echten Darmverschluss (eine Verstopfung ist ein Darmverschluss) ist nicht zu spaßen. Es kann schlimmstenfalls zu einer Lähmung des Darms und schließlich eines Absterbens des betroffenen Darmabschnitts kommen.

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Ich habe mich zweimal gegen Grippe impfen lassen. Mir ging es jedes Mal bestens, vier Tage nach der Impfung war ich aber richtig heftig erkältet. Darum habe ich mir geschworen: nie wieder eine Grippeimpfung. Ich weiß nicht, woran das lag, ich mache es einfach nicht mehr. Mein Hausarzt meinte, dass ich schon vorher einen Erreger in mir hatte. Ich hab da so meine Zweifel, weil so heftig war ich sonst nie krank, wie nach diesen Impfungen.

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Wer bei einem Schlaganfall sofort das Bewusstsein verliert, muss wirklich einen sehr sehr schweren Schlaganfall haben. Wäre das der Fall, würde dein Vater vermutlich nicht mehr leben. Das Personal in einem Pflegeheim ist medizinisch nicht wirklich gut geschult. Teilweise wissen die Ärzte dort nicht einmal was in bestimmten Situationen zu tun ist. Es war auf jeden Fall angebracht deinen Vater ins Krankenhaus zu bringen. Bei einer unklaren Bewusstlosigkeit ist das immer sinnvoll und mehr als angebracht. Zumal sich Patienten bei solchen Stürzen leicht verletzen und z.B. abgeklärt werden muss, ob der Kopf in Ordnung ist.

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Ihr sollte ein Aneurysma entfernt werden, dabei ist etwas schief gelaufen - soweit ich weiß, ist es bei der Operation geplatzt und es kam zu einer Gehirnblutung. Infolge dessen kam es zu Schädigungen des Hirngewebes. Die Erkrankung wurde nicht direkt durch das Aneurysma, sondern durch eine Komplikation während der Operation ausgelöst. Je nach dem, wie schwer der entstandene Hirnschaden ist, ist er vollständig reversibel. Manche Schäden bleiben aber auch für immer.

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Eine Freundin von mir hat ebenfalls Morbus Crohn und eine Fructoseintolleranz. Da Fructose eigentlich überall drinn ist, dürfte sie theroretisch gar nichts essen. Gewisse Mengen muss sie - laut Aussage ihrer Ärzte - aber essen, weil andernfalls die Symptome von Morbus Crohn garantiert schlimmer werden. Sie hat lange experimentiert, wie viel sie wovon essen kann, ohne dass sie höllische Bauchschmerzen bekommt. Das ganze ist aber auch abhängig von ihrer "Tagesform". Manchmal kann sie ohne Probleme einen Apfel essen, manchmal reicht schon ein Bissen und sie bekommt Bauchschmerzen. Hin und wieder trinkt sie auch mal einen Fruchtcocktail oder eine Cola usw. allerdings isst sie dann sehr wenig, noch weniger als sonst.

Ich denke, dass du das für dich ausprobieren musst. Wie viel du, wann und in welchen Kombinationen zu dir nehmen kannst. Das du auf vieles (z.B. bestimmte Getränke) verzichten musst, ist natürlich eine große Einschränkung, besonders wenn du siehst wie Freunde ganz normal und ganz viel von den, für dich eigentlich verbotenen Nahrungsmitteln zu sich nehmen...

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Pfeiffersches Drüsenfieber (PD) ist natürlich eine Möglichkeit... Ursache dafür ist das Eppstein-Barr-Virus (EBV). Etwa 95% aller Erwachsenen tragen in Deutschland dieses Virus in sich, aber nicht bei jedem von ihnen tritt das PD auf. Die Inkubationszeit (von der Infizierung mit dem EBV bis zum Ausbruch des PD) beträgt meist 10 - 50 Tage. Wenn es PD sein sollte, hast du dich wahrscheinlich schon vorher infiziert gehabt. Du solltest auf jeden Fall zum Arzt gehen, um herauszufinden was du hast.

Medikamente gegen das PD gibt es nicht, ggf. werden fiebersenkende Mittel, Schmerzmittel usw. verabreicht. Sollte es PD sein, dauert die Erkrankung etwa 2-3 Wochen.

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Wenn du das Gefühl hast, dass deine Kondition schlechter wird, trainierst du mit großer Wahrscheinlichkeit zu oft. Ist die Erholungsphase zu kurz, erreicht man keine Leistungssteigerung, sondern eine -verschlechterung. Ich rate dir, zunächst immer 3 Tage Pause zwischen dem Training einzuhalten. Außerdem solltest du nur dann laufen, wenn du ausgeruht bist und dich fit fühlst.

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Auch wenn der Arzt sagte, dass es für einen Lymphknoten zu hart sei, ist es am wahrscheinlichsten einer. Ich hatte das einige derartige Schwellungen aufgrund des pfeifferschen Drüsenfiebers. Die Lymphknoten waren extrem dick und auch sehr hart. Wenn es so schnell entstanden ist, kann es nichts wirklich schlimmes sein. Ruhig bleiben und einen anderen Arzt aufsuchen.

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Solche Symptome können durchaus auftreten. Ich hatte im letzten Jahr ebenfalls eine Lumbalpunktion und mir zuvor einige Flyer durchgelesen, weil ich wissen wollte, welche Folgen es dieser Eingriff haben kann (aufgrund einer Querschnittslähmung, habe ich von der ganzen Prozedur nichts mitbekommen). Muskelschmerzen standen auch auf der Liste. Es werden bei einer solchen Untersuchung die Spinalnerven getroffen, was aber keine dauerhaften Schäden verursacht. Spinalnerven sind NICHT das Rückenmark!!! Du musst dir keine Sorgen machen, das wird wieder :)

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