Montessori- oder Waldorf-Schule bei ADHS?

5 Antworten

ES gibt schulen mit kleineren klassen , ist selten aber schau dich mal um . Ich selber habe mich für eine Förderschule entschieden ,da mein Enkel der bei mir lebt ADHS und eine Emotonale -Sozialebindungsstörung hat. Haben Glück das in seiner Klasse nur bis zu 13Schuler sind, in der die 1u.2 Klasse zusammen unterrichtet wird. Meistens sind auch 2 Lehrer in der Klasse was den Kindern das gefühl gibt (sie sieht mich ,ich bin wichtig, u.s.w.).Für uns war es die richtige entscheidung,da er sich dort echt wohl fühlt und langsam auch Freunde findet .

Also ich denke eine Walldorf-Schule ist empfehlenswert, weil die Lehrer da anders sind, der Unterricht im Allgemeinen einfach Kindergerechter ist und die Schulen generell auch gut sind von den Gebeuden und Anlagen her. Es ist auch Unterricht dabei, der für eine normale Schule völlig untypisch und undenkbar ist und genau das ist für ADS Kinder gut. ADS Kinder brauchen nicht das Normale ADS Kinder brauchen das unnormale, Besondere, Spezielle. Ich denke, dass eine Walldorf-Schule eine gute Lösung ist, schon allein daher, weil ich gehört habe, dass da die Schüler alle eine viel größere Akzeptanz haben und man dort nicht gemobbt wird, nicht ausgeschlossen wird.

Hab noch kurz eine Anmerkung: ADS Kinder gehören nicht wirklich auf eine Sonderschule, sie brauchen nur einen Kndgerechteren Unterricht weil sie eigentlich großteils sehr wissbegierig sind und am Liebsten alles wissen wollen und das was ich von der Unterrichtsmethode einer Walldorfschule gehört habe, so reicht eine normale Walldorfschule aus. Du kannst mal bei einer anrufen, ich wäre fast mal zu einer gekommen, ich hätte mir vorher alles angucken können und auch in den Unterricht rein gekonnt um ihn mir an zu schauen.

Hallo,

es gibt im Walddorf Bereich extra Förderschulen, das wäre auf jeden Fall sinnvoll, ist aber nicht überall verfügbar. Bei ADHS kann aber auch eine reguläre Waldorfschule helfen. Das hängt von der Ursache der AHDS Symptomatik ab. Förderlich ist auf jeden Fall wenig Fernsehen, wenn man das auch im privaten fortführt. Arbeit in der Natur und sportliche Aktivitäten, ebenso die individuelle Förderung. Die grösseren Klassen sind nicht zwingend schlecht, da auch die Anpassung bei AHDS Kindern gut ist.

Montessori sehe ich hier ausser der individuellen Förderung nicht als vorteilhaft spezifisch für AHDS.

Sollte ADHS Folge oder Teilfolge einer psychischen Krise sein (Tod, Familientrennung, etc..), sollte der Fokus nicht nur auf der Schule, sondern auch auf einer begleitenen Therapie liegen.

Waldorfschulen kommen dem Abwechslungs- und Bewegungsbedürfnis von ADHS- Schülern sicherlich durch den vielen Werk- und Technik- Unterrricht, und die praktischen Fächer, als auch durch den vielen Kunst-, Musik- und Schauspielunterricht sehr entgegen. ABER: diese Schulklassen sind sehr groß! Und das ist natürlich schlecht für Leute mit ADHS!

Es gibt allerdings spezielle (Sonder-) Schulen von Waldorf. Ich glaube, da gibt es eine in Wanne- Eickel- Herne! Mein Cousin war mal auf son einer Schule, als er so etwa 10 Jahre alt war; nach ca. 2 Jahren konnte er wieder auf eine normale (Waldort-) Schule gehen. Der Aufenthalt in diesen kleinen Klassen hatte ihm offenbar sehr gut getan. Er ist auch heute voll in die Gesellschaft integriert, hat 2 technische Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen, und verdient inzwischen gutes Geld.

Ihm hat die Waldorfschule immer sehr gut gefallen. Er war vorher in einer normalen Grundschule. Da musste er dann aber runter, weil seine Lehrer ihn nicht mehr wollten. In der Waldorfschule hat er dann schließlich sogar seinen Mittleren Bildungsabschluss gemacht.

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