Montessori- oder Waldorf-Schule bei ADHS?

11 Antworten

Ich denke die Wahl der Schule ist nicht unbedingt ausschlaggebend. Mir hatte man überall gesagt, man hätte auf der Schule keine Kraft für solche "Sonderfälle" Das Wichtigste ist, dass man selbst seine Nerven stärkt und versucht dem Adhsler beim Erlangen von Struktur zu helfen. Ganz wichtig ist auch, dass man einen Lehrer des Vertrauens hat, miot dem man ständig in Kontakt ist und sich Rückmeldungen geben lässt. Mit großem Mitgefühl Gruß Jeri

Die Waldorfschule ist keine Sonderschule, in dieser Schule wird nur nach einem anderen Konzept als in der Staatschule gearbeitet. Und sie kann auch nicht alle ADHS Kinder auffangen. Im Gegenteil, in Waldorfschulen gibt es aufgrund der Finanzierung oft große Klassen.

Als Alternative würde ich dir wirklich eine gute Förderschule empfehlen. Auch wenn es erst mal schlimm anhört, aber man kann dann immer noch auf eine andere Schule wechseln.

hast du schon mal ein Kind von einer Sonderschule auf eine Regelschule umgeschult? Das ist äußerst schwierig

@mia963

Das ist mir klar, aber heutzutage wird sehr viel für die Sonderschüler getan. Zumindest hier an dem Ort, wo ich wohne. Die haben dadurch auch eine gute Chance auf dem Ausbildungsmarkt. Und es kommt auch vor, das ein Schüler von der Sonderschule auf die Regelschule wechseln kann. Ist zwar schwierig aber es geht. Meine Tochter war auf der Waldorfschule und dort wurden die Kinder, denen man nicht durch Förderung helfen konnte dann zur Sonderschule geschickt. Eben weil die Waldorfschule diese Kinder nicht so fördern kann, durch die großen Klassen. Es gibt auch auch die sogenannten heilpädagogischen Waldorfschulen, entsprechen den Förderschulen.

Hab noch kurz eine Anmerkung: ADS Kinder gehören nicht wirklich auf eine Sonderschule, sie brauchen nur einen Kndgerechteren Unterricht weil sie eigentlich großteils sehr wissbegierig sind und am Liebsten alles wissen wollen und das was ich von der Unterrichtsmethode einer Walldorfschule gehört habe, so reicht eine normale Walldorfschule aus. Du kannst mal bei einer anrufen, ich wäre fast mal zu einer gekommen, ich hätte mir vorher alles angucken können und auch in den Unterricht rein gekonnt um ihn mir an zu schauen.

Hallo,

es gibt im Walddorf Bereich extra Förderschulen, das wäre auf jeden Fall sinnvoll, ist aber nicht überall verfügbar. Bei ADHS kann aber auch eine reguläre Waldorfschule helfen. Das hängt von der Ursache der AHDS Symptomatik ab. Förderlich ist auf jeden Fall wenig Fernsehen, wenn man das auch im privaten fortführt. Arbeit in der Natur und sportliche Aktivitäten, ebenso die individuelle Förderung. Die grösseren Klassen sind nicht zwingend schlecht, da auch die Anpassung bei AHDS Kindern gut ist.

Montessori sehe ich hier ausser der individuellen Förderung nicht als vorteilhaft spezifisch für AHDS.

Sollte ADHS Folge oder Teilfolge einer psychischen Krise sein (Tod, Familientrennung, etc..), sollte der Fokus nicht nur auf der Schule, sondern auch auf einer begleitenen Therapie liegen.

Es kommt darauf an für welchen Schultyp dein Kind überhaupt die Voraussetzungen hat. Ich habe beruflich ADHS-Kinder in allen Schultypen, Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Es ist wichtig, daß Schule und Lehrer hinter dem Kind stehen und sich auf es einstellen.

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