Herzstolpern und Todesangst - Was hilft?

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich leide schon seit vielen Jahren phasenweise an Herzstolpern in unterschiedlicher Ausprägung. Dazu kam Phasenweise eine starke Angststörung mit Panikattacken, die sich auch sehr durch körperliche Symptome gezeigt haben. Das habe ich aber überwunden mit mehreren Therapien. Panikattacken gibt es keine mehr.

Nun habe ich aktuell aber eine Phase in der ich vermehrt Herzstolpern habe. Es gibt so Tage da stolzert es 1-2x zwischendrin und das wars. Dann gibt es seit einer Woche immer mal Tage wie gestern, da stolpert es auch länger anhaltend. Hatte gestern eine Phase da lag ich auf dem Rücken im Bett und es fing an zu stolpern und hörte einige Sekunden nicht auf, bis ich panisch aufstand und etwas rumlief dann war es vorbei. Aber danach natürlich riesen Angst.

Seit 3-4 Tagen habe ich das,d ass es wieder vermehrt auftritt. Bin aktuell auch etwas erkältet. Mein Gedanke war gliech, ob die Fahrradtour die ich beor das wieder mehr wurde gemacht habe zu viel war. Vielleicht hatte ich da schon einen Infekt den ich noch nicht gemerkt habe und das ging ans Herz? Seit der Radtour bzw. ein Tag danach bin ich erkältet.

Mein Hausarzt machte ein Ruhe-EKG + Blutbild (Entzündungswerte und Blutbild), da war alles in Ordnung.

Stolpern tut es aber noch immer mal wieder heute.

Ich war vor ca. 4 Monaten beim Kardiologen wegen Herzstolpern und phasenweise plötzlichem Herzrasen. Er sagte Ultraschall, Belastungs-EKG und Ruhe-EKG sind unauffällig. Er hat nochmal ein LZ-EKG angeordnet aber vorher schon gesagt, was auch immer es ist es würde mir nicht gefährlich werden können, das könnte er jetzt schon sagen. Vom LZ-EKG habe ich bisher nichts gehört, aber ch sollte auch nur etwas hören wenn etwas gefunden wird. Frühere LZ-EKGs waren immer unauffällig bis auf häufige Extrasystolen.

Wieso tritt das im Moment so extrem auf? Aktuell auch neben diesem Stolpergefühl das Gefühl es ist deutlich stärker spürbar wie sonst und manchmal eher so stiche beim Stolpern.

Was kann mand agegen tun? Wie kriege ich diese Angst in den Griff und wie unterscheide ich diese harmlosen von weniger harmlosen beschwerden? Am liebsten würde ich wieder zum Arzt und mich nochmal untersuchen lassen, aber ich versuche mir einzureden, dass da nichts ist.

VIelen Dank für Tipps!

Herz, kardiologe, Magnesium
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Chronische Bronchitis / COPD von Kleinkind an - Angst?

Hallo,

Bei meiner Geburt gab es Komplikationen (Lunge ging nicht richtig auf, dazu Wasser eingeatmet), wurde lange auf der stationär behandelt, Beatmet usw. Die ersten Jahre musste ich immer inhalieren, hatte ein Gerät, dass im Schlaf die Atmung überwacht usw.

Letztlich aber keine bleibenden Beschwerden, war normal belastbar, das einzige was ich mein Leben lang habe ist Husten (also regelmäßig muss ich schleim abhusten).

Meine Eltern sagten meine Lunge wäre völlig gesund, Untersucht wurde es im laufe des Lebens nicht mehr. Mit ca. 20 wurde mal eine LUFU gemacht da mein Arzt meinte die Lunge klingt nach einer Allergie, laut Test hätte ich Asthma. Bei einem Termin beim Lungenarzt (mit mitte 20 ca.) hieß es am Ende: „alles gut, kein chronischer Lungenschaden“. Die Frage nach dem angeblichen Asthma blieb unbeantwortet.

Aktuell ist es so, dass ich immer wieder lang anhaltende Infekte habe, auch Erkältung. Ärzte dabei immer wieder sagen ich hätte eine deutliche Bronchitis, nach dem Lunge abören. Meist ist das was man da hört aber normal, das habe ich immer - wenn ich dann Huste und der Schleim weg ist hört man wieder nichts.

Aktuell macht mir das große Angst, da der Begriff COPD immer wieder aufkam. Ich kann immer nur sagen, ich habes von meinen Eltern als "chronische Bronchitis" genannt bekommen.

Gerade weil ich auch beim tief einatmen manchmal das Gefühl habe es ist schwerer bzw. fühlt sich unangenehm an (weiß aber nicht ob es nicht nur muskulär / der Brustkorb ist). Meine Sauerstoffsättigung liegt immer >98%. Sport mache ich länger keinen vorallem wegen der ständigen Infekte, dazu hatte ich eine ganze Weile eine Angststörung .... bisher (zuletzt letztes Jahr) war Sport aber nie ein Problem.

Meine Lunge wurde kürzlich geröngt wegen der anhaltenden Infekte. Laut Radiologe gesunde Lunge, laut Hausärztin soweit alles gut, ein paar ganz leichte Veränderungen die entweder Schleim oder kleine Narben sein könnten.

 

Kann das eine COPD sein? Ich kann halt manchmal nicht einschätzen: Bilde ich mir ein schlecht luft zu bekommen, ist es weil ich erkältet bin / infekt habe, ist es meine Angststörung oder doch die Lunge....

Wie kann ich das unterscheiden? Gibt es was, dass auf eine COPD deuten würde, dass ich nicht habe bzw. das ich greifbar machen könnte? Z.B: Sauerstoffsättigung wenn ich gefühlt keine Luft bekomme, etc.?

Danke für Tipps!

(Termin beim Lungenarzt habe ich - aber erst in 4 Monaten, bis dahin lebe ich wohl mit Angst)

 

COPD, Lunge
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Antibiotika bei Mittelohrentzündung Erwachsene?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Thema Mittelohrentzündung. Ich bin schon eine ganze Weile erkältet, ein auf und ab aus schlapp, Schnupfen, Halsschmerzen etc. Vor ca. 1,5 Wochen kamen Ohrenschmerzen dazu, also nicht stark die Schmerzen waren nur selten und meist nur wenn ich die hand aufs ohr gelegt habe da. Störender war, dass das Ohr immer mal wieder zu ging, wie ein Stöpsel im Ohr, dazu Tinitus und schlechtes hören. Der Hausarzt hat mich krankgeschrieben meinte mehr kann man eh nicht machen, wenn das Ohr nicht besser wird zum HNO. Vor jetzt einer Woche war ich dann beim HNO, die Ärztin meinte der äußere Gehörgang wäre etwas entzündet und sie hat Sekret von der Entzündung abgesaugt und salbe reingeschmiert. Hören war normal, sonst sah auch alles gut aus, abwarten.

Aktuell ist es weniger geworden aber immernoch ab und an mal, dass das Ohr zu geht und generell häufiger Druck auf den Ohren (aber Schmerzen eher keine bis sehr wenig).

Heute früh war ich beim Arzt wegen einer Folgekrankmeldung. Er guckte kurz ins Ohr verschrieb mir direkt ein Antibiotikum sei er kein Freund von, aber was solle man sonst machen und was ich dazu meine (ich bin ja kein Arzt!?).
Später musste ich nochmal hin wegen einem Fehler in der Krankmeldung, diesmal war ich bei seinem Kollegen. Dieser guckte auc nochmal ins Ohr und sagte beide ohren entzündet, sowohl Außen- als auch Mittelohr. Daher brauche ich kein Antibiotika, beidseitig wäre immer viral und generell ist Antibiotika eher nicht nötig bei Mittelohrentzündung.

Super, nun bin ich völlig verunsichert. Nehme ich das Antibiotika? Oder lieber nicht? Habe zum einen Angst, dass es sich ausbreitet, zum anderen Angst, dass es sich ewig hinzieht, vorallem weil ich in 1,5 Wochen in Urlaub will.

Ist Antibiotika hier sinnvoll oder nicht? Gerade, da ich vor 5 Monaten erst Antibiotika nach Op bekam weiß ich nicht ob es schaded es jetzt nochmal zu nehmen oder besser nicht.

Danke für Tipps!!!

Antibiotika, Mittelohrentzündung
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