Seit 6 Tagen kaum Stuhlgang; Verstopfung oder träger Darm?

Hallo! Ich bin männlich, 42 Jahre alt und habe für meine Körpergröße normales Gewicht.

Seit 6 Tagen (seit Do. 10. Mai) kann ich nun nicht mehr richtig aufs Klo, nachdem ich an jenem Tag eine dreiviertel Std. nach dem Mittagessen (Nudeln mit Ei) kurz leichte Bauchkrämpfe und dann recht ergiebigen, weichen, aber geformten, Stuhl hatte (Nahrungsunverträglichkeiten sind mir bisher keine bekannt, ich reagiere nur hin und wieder auf Nudeln mit Ei etwas sensibel, weich- und hartgekochte Eier vertrage ich hingegen problemlos). Ich hatte dann zwar am Sa. und Mo. jeweils 1x Stuhlgang, jedoch fiel dieser sehr gering aus (max. 3-4 sogenannte runde "Hasenkügelchen" von ca. 2cm Durchmesser); heute hingegen "musste" ich bisher 2x und es war wieder sehr wenig, wobei beim 1. Mal der Stuhl ca. 1-1,5cm Durchmesser hatte und beim 2. Mal war er fast bandförmig mit ca. 1,5cm Durchmesser. Das Wind-/Pupsverhalten ist bisher normal ausgeprägt, ansonsten habe ich auch keinerlei Bauchschmerzen oder -krämpfe, kein Völlegefühl oder dergleichen. Bis zum letzten Donnerstag, also bevor diese Stuhlprobleme angefangen haben, habe ich pro Woche immer 4-6 Stuhlgänge gehabt, immer fest und nicht zu hart und geformt.

Ich muss vielleicht an dieser Stelle auch noch anmerken, dass ich mit Mitte April 2018 meine Ernährungsgewohnheiten bzw. den Essenzeitpunkt umgestellt habe und zwar von 1x Hauptmahlzeit am Abend auf 1x zu Mittag (gefrühstückt wird wie bisher auch, nur eine kleine "Zwischenmahlzeit" hat sich nun von Mittag auf Abend verschoben). Außerdem versuche ich auch seit gut 3-4 Wochen mich mit mehr Ballaststoffen (v.a. Vollkornprodukte, ab und zu etwas Obst und Nüsse, Gemüse mag und esse ich leider keines) bewusster zu ernähren und auch am Tag mit 1,5-2l stillem Wasser mehr zu trinken, was vorher beides kaum der Fall war. Ich muss auch zugeben, dass ich seit ein paar Wochen durch zuviel Sitzen (privat und beruflich) zu einem Bewegungsmuffel mutiert bin und deshalb habe ich auch eher einen träge gewordenen Darm als eine gängige, hartnäckige Verstopfung in Verdacht, was meine Verdauungsbeschwerden verursachen könnte.

Oder, was meint ihr, könnte sich auch meine Verdauung noch nicht ganz an die Umstellung angepasst haben bzw. aus dem Takt geraten sein und was kann ich über kurz und lang dagegen unternehmen, außer mich klarerweise bemühen, mich wieder mehr körperlich zu betätigen? Von Abführmitteln bzw. Chemiekeulen habe ich einen Abgang, sodass ich eher zu natürlichen Mitteln greifen würde, um mein hoffentlich vorübergehendes Problem in den Griff zu bekommen und vielleicht die Darmtätigkeit wieder etwas anzuregen.

Herzlichen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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