Hoffnungslos...LWS/Beine/Füße?

Hallo zusammen,

ich wende mich erneut an dieses Forum, da ich langsam nicht mehr weiter weiß :-( Bekomme fast zweimal die Woche einen Heulkrampf, weil ich die Situation einfach nicht mehr aushalte.

Ich beschreibe mal kurz, was los war/ist:

  • Mitte Januar: Kribbeln/Ziehen/Reißen im linken Fuß und in der Wade, hinzu kamen Muskelzuckungen und Schmerzen von der LWS über das Gesäß bis zur Wade und in den Fuß. Zwischendurch war mein linkes Bein auch mal taub, besonders Sitzen bereitete mir Probleme. Irgendwie gesellte sich das rechte Bein auch dazu, allerdings mit weniger Schmerzen und Kribbeln.
  • Mitte Januar: Orthopäde, er vermutete das Piriformis-Syndrom. Er verschrieb mir Physio und das Medikament Ortoton. Von dem Medikament wurde mir zwar schwindelig, aber die Muskeln entspannten sich und das "Kirmesgefühl" in meinen Beinen wurde tatsächlich weniger...
  • Mitte Februar: Physio brachte keine langfristige Besserung (nur Massage...) Daher ging ich nochmal zum Orthopäden und es wurde ein MRT gemacht. Alles ok, kein BSV. Es wurde auch ein Beckenschiefstand und eine beidseitige Hüftdysplasie festgestellt, jedoch ohne Zusammenhang zu den Beschwerden.
  • Anfang April: Osteopathie, sie versuchte den Beckenschiefstand zu richten, allerdings erstmal mit wenig Erfolg. Die linke, schmerzende Seite sei total verspannt und der Beckenbereich ist sehr starr/bewegt sich nicht mit. Nach den Behandlungen war alles gut, später Zuhause alles wieder beim Alten.
  • Anfang Mai: Neurologe, EEG und EMG ohne Befund. Auch alle anderen typischen Tests waren ok. Es muss von der LWS her kommen.
  • Mitte Mai: Neuer Orthopäde, der zudem ein Hohlkreuz feststellte und eine Hypermobilität (?). Meine Muskeln seien sehr schlaff und der gesamte Bereich ist nicht stabil. Zunehmend beim Aufstehen Knacken im LWS-Bereich.
  • Ende Mai: Neuer Physio, der alles ähnlich sieht und auch denkt, dass ein leichtes Wirbelgleiten vorhanden ist. Auch Claudicatio spinalis vermutet er. Deshalb wird es in sitzender oder liegender Position besser...Habe viele Übungen für Zuhause bekommen, die mir sehr viel Muskelkater beschert haben.

Derzeit habe ich immer wieder typische Ischiasbeschwerden, mal mehr mal weniger. Das Kribbeln und die Zuckungen (vor allem Fußsohle) habe ich verstärkt, wenn ich den ganzen Tag auf den Beinen bin. Lege ich mich hin oder setze ich mich, werden die Probleme weniger. Schlafen auf der Seite enspannt sehr, morgens ist es meistens super.

Habe zudem noch probiert: Schwimmen, Yoga, Sitzkissen, Magnesium, Vitamin D, Vitamin B Komplex, angepasste Schuheinlagen, Gymnastikübungen Zuhause, Faszienrolle...ich weiß nicht mehr weiter :-( Blutuntersuchungen (Schilddrüse und Borreliose) und Gyn-Untersuchung auch super!

Das Einzige was hilft, ist hinlegen. Davon geht es nicht ganz weg, aber es wird deutlich reduziert. Am WE Zuhause, wenn ich auch mehr sitze odr liege, sind die Symptome auch verringert.

Wie bekomme ich das Problem in den Griff?

Danke!

ischias, lws
2 Antworten
Beinschmerzen, Kribbeln, Taubheit?

Bei mir fing es Mitte Januar an: Kribbeln/Ziehen/Reißen im linken Fuß und in der Wade, hinzu kamen Muskelzuckungen und Schmerzen von der LWS über das Gesäß bis zur Wade und in den Fuß. Zwischendurch war mein linkes Bein auch mal taub, besonders Sitzen bereitete mir Probleme. Irgendwie gesellte sich das rechte Bein auch dazu, allerdings mit weniger Schmerzen und Kribbeln.

Ich ging zum Orthopäden, da meine Piriformis-Muskeln im Gesäß sehr schmerzhaft bei Druck waren, vermutete er das Piriformis-Syndrom. Dieser bedrängt den Ischias. Er verschrieb mir Physio und das Medikament Ortoton. Von dem Medikament wurde mir zwar schwindelig, aber die Muskeln entspannten sich und das "Kirmesgefühl" in meinen Beinen wurde tatsächlich weniger...

Wegen der Muskelzuckungen war ich noch beim Neurologen. Auch, da sie an beiden Beinen und auch manchmal an Armen und Rücken auftauchen (Erst seitdem das Bein/Rückenproblem besteht! ) Dieser hat normale Tests mit mir gemacht. Er sagte, dass er kein EEG machen wird, da er davon ausgeht, dass es ein orthopädisches Problem ist. Ich hatte riesige Panik vor ALS. Doch dort kommt ja kein Kribbeln und auch keine Taubheit vor. Da meine Symptome Nachts besser werden bzw. verschwinden, war auch MS für ihn kein Thema.Daher entließ er mich so...

Durch die Physiotherapie hatte ich keine langfristige Besserung. Daher ging ich nochmal zum Orthopäden und es wurde ein MRT gemacht. Alles ok, kein BSV. Daher wechselte ich zu einer Osteopathin mit Physio Ausbildung. Diese hat den Piriformis und auch andere Beinmuskeln direkt von hinten behandelt. Gleich ging ich mit "leichteren" Beinen nach Hause. Jedoch kamen sie immer nach einigen Stunden und Bewegung wieder.

Schließlich habe ich aber gedacht, dass es doch einen anderen Grund geben muss. Bin nochmal zum Orthopäden und der machte ein Röntgenbild vom Becken. Habe einen Beckenschiefstand, daher ein kürzeres Bein und zufällig wurde noch eine beidseitige Hüftdysplasie entdeckt.

Auffällig ist wirklich, dass das Kribbeln / Taubheit / Zucken weniger ist, wenn auch die Schmerzen im LWS-Bereich und Po weniger sind. Zudem ist es Nachts und Morgens gut. Zudem ist es am Wochenende besser, wenn ich arbeite (Lehrerin) und viel stehe, ist es schlimmer.

Der Orthopäde sagte aber nun deutlich, dass die Muskelzuckungen NICHT von einem bedrängten Ischias kommen. Ich bin auch leicht hypochondrisch. Ich merke auch, dass z.B. Alkohol hilft. Sobald ich Wein getrunken habe, lassen die Beschwerden nach. Ähnlich wie bei dem Medikament zur Muskelentspannung.

Ich war vor dem Beginn der Symptome mal zur Blutuntersuchung, diese zeigte nur Vitamin D- Mangel (leicht!). Borreliose usw. wurde damals nicht getestet. Nehme nun seit 4 Wochen Vitamin-D, Magnesium und seit 2 Wochen Vitamin B12 ein.

Kann es sein, dass es sich so lange hin zieht? Gerade weil ich bei der falschen Physio war und z.B. starken Stress hatte und mir keine Auszeit gegönnt habe?

Beinschmerzen, kribbeln
2 Antworten
Ischias, Kribbeln, Taubheit, Muskelzucken?

Bei mir fing es Mitte Januar an: Kribbeln/Ziehen/Reißen im linken Fuß und in der Wade, hinzu kamen Muskelzuckungen und Schmerzen von der LWS über das Gesäß bis zur Wade und in den Fuß. Zwischendurch war mein linkes Bein auch mal taub, besonders Sitzen bereitete mir Probleme. Irgendwie gesellte sich das rechte Bein auch dazu, allerdings mit weniger Schmerzen und Kribbeln.

Ich ging zum Orthopäden, da meine Piriformis-Muskeln im Gesäß sehr schmerzhaft bei Druck waren, vermutete er das Piriformis-Syndrom. Dieser bedrängt den Ischias. Er verschrieb mir Physio und das Medikament Ortoton. Von dem Medikament wurde mir zwar schwindelig, aber die Muskeln entspannten sich und das "Kirmesgefühl" in meinen Beinen wurde tatsächlich weniger...

Wegen der Muskelzuckungen war ich noch beim Neurologen. Auch, da sie an beiden Beinen und auch manchmal an Armen und Rücken auftauchen (Erst seitdem das Bein/Rückenproblem besteht! ) Dieser hat normale Tests mit mir gemacht. Er sagte, dass er kein EEG machen wird, da er davon ausgeht, dass es ein orthopädisches Problem ist. Ich hatte riesige Panik vor ALS. Doch dort kommt ja kein Kribbeln und auch keine Taubheit vor. Da meine Symptome Nachts besser werden bzw. verschwinden, war auch MS für ihn kein Thema.Daher entließ er mich so...

Durch die Physiotherapie hatte ich keine langfristige Besserung. Daher ging ich nochmal zum Orthopäden und es wurde ein MRT gemacht. Alles ok, kein BSV. Daher wechselte ich zu einer Osteopathin mit Physio Ausbildung. Diese hat den Piriformis und auch andere Beinmuskeln direkt von hinten behandelt. Gleich ging ich mit "leichteren" Beinen nach Hause. Jedoch kamen sie immer nach einigen Stunden und Bewegung wieder.

Schließlich habe ich aber gedacht, dass es doch einen anderen Grund geben muss. Bin nochmal zum Orthopäden und der machte ein Röntgenbild vom Becken. Habe einen Beckenschiefstand, daher ein kürzeres Bein und zufällig wurde noch eine beidseitige Hüftdysplasie entdeckt.

Auffällig ist wirklich, dass das Kribbeln / Taubheit / Zucken weniger ist, wenn auch die Schmerzen im LWS-Bereich und Po weniger sind. Zudem ist es Nachts und Morgens gut. Zudem ist es am Wochenende besser, wenn ich arbeite (Lehrerin) und viel stehe, ist es schlimmer.

Der Orthopäde sagte aber nun deutlich, dass die Muskelzuckungen NICHT von einem bedrängten Ischias kommen. Ich bin auch leicht hypochondrisch. Ich merke auch, dass z.B. Alkohol hilft. Sobald ich Wein getrunken habe, lassen die Beschwerden nach. Ähnlich wie bei dem Medikament zur Muskelentspannung.

Ich war vor dem Beginn der Symptome mal zur Blutuntersuchung, diese zeigte nur Vitamin D- Mangel (leicht!). Borreliose usw. wurde damals nicht getestet. Nehme nun seit 4 Wochen Vitamin-D, Magnesium und seit 2 Wochen Vitamin B12 ein.

Kann es sein, dass es sich so lange hin zieht? Gerade weil ich bei der falschen Physio war und z.B. starken Stress hatte und mir keine Auszeit gegönnt habe?

ischias, MS oder nicht
2 Antworten